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Cannabis

Kurz-Info:

Legalität:  illegal

Wissenschaftlicher Name (Latein):

Cannabis Sativa

Synonyme:

Hanf, Marijuana


Geschichte:

Hanf wird seit Jahrtausenden als Nutz-, Heil- und Rauschpflanze genutzt.

ältester bekannter Nachweis: vor über 6000 Jahren

ältester bekannter Nachweis als Rausch- und Heilmittel: Ägypten vor über 3000 Jahren


Aussehen:

Marijuana oder Gras nennt man die kleingeheckselten Blüten (teilweise Blätter) der Pflanze, die getrocknet werden. Gras ist für gewöhnlich wirkungsintensiver und auch etwas teuerer (5 bis 10 Euro pro Gramm, je nach Qualität). Es ist beim Rauchen milder im Hals (kratzt weniger) und wirkt zwar intensiver und längeranhaltender als Dope, aber kommt nicht so hammermässig. Optisch gleicht es getrocknetem Gras etwas, man sieht halt kleine Stengel und Blütenteile, die Farbe ist grün bis braun. Der Geruch ist intensiv.

Haschisch oder Dope ist dagegen das getrocknete Harz der weiblichen Pflanze. Es ist eine gummiartige bis harte Masse, die Farbe schwankt zwischen grau, braun und tiefschwarz. Wie bei Gras gibt es viele verschiedene Sorten und Qualitäten. Die Preise für Dope liegen zwischen 3 und 8 Euro pro Gramm.


Wirkstoffe:


Erfahrungs-Berichte:

Es liegen 898 Erfahrungsberichte für diese Droge vor: Tripberichte Cannabis mit Mischkonsum oder purer Konsum.

Es liegen 83 Berichte über Langzeitkonsum für diese Droge vor.


Wirkung:

Rausch-Wirkung
Oftmals bei den ersten Konsumversuchen überhaupt keine. Außerdem ist die Wirkung recht personenabhängig. Die meisten nennen folgende Wirkungen:

  • Entspannung

  • Sinnesschärfung (wirklich alle Sinne)

  • Verlangen nach Süßem

  • Aggressionshemmung

  • Fantasiebeflügelung

  • Visionen

  • Bewußtseinsauflösung

  • Halluzinationen

  • Glücksgefühle

  • Heiterkeit

  • Leichtigkeit des Seins

  • Genießen des Augenblicks



Medizinische Wirkung:
Cannabis kann bei folgenden Erkrankungen positiv wirken:

  • erhöhter Augeninnendruck (z. B. Grüner Star)

  • Krampfneigung

  • Epilelpsie

  • Asthma

  • schwere Übelkeit und Brechreiz (vor allem bei Chemotheraphie)


Nebenwirkungen:

Lust auf Süßes ;-)

Erhöhter Herzschlag (Probleme bei Kreislaufkranken)

Lungenschäden

eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis

Flash-Backs

angstbeladene Zustände!
Das ist kein Witz, ich habe dies leider schon selber mit einer guten Freundin erleben müssen. Sie war wenig an Cannabis gewöhnt und nahm einen zu großen Zug aus der Wasserpfeife. Das Ergebnis war ein Horrortrip mit Todesangst.
Oftmals sind Angstzustände auch bedingt durch die Tatsache, dass der Konsument eine Straftat begeht (BTMG).

Der Großteil der wissenschaftlichen Studien der letzten 20 Jahre hat belegt, dass Cannabis bei weitem nicht so gefährlich ist, wie bisher angenommen. So konnten weder Todesfälle durch Cannbis, noch die Flashback-Theorie nachgewiesen werden. Auch 'Cannabis als Einstiegsdroge' hat sich als reines Märchen herausgestellt. Dennoch zeigen die Studien auch, dass die in Cannabis enthaltenen Stoffe beim Rauchen ein höheres Krebsrisiko mit sich bringen als das Rauchen von Tabak. Von daher wird zu einem vorsichtigen und gefilterten Konsum geraten.


Legalität:



Folgende enthaltenen Wirkstoffe unterliegen in Deutschland dem BTMG: THC


Nachweisbarkeit:

per Urintest: abhängig vom Konsum zwischen 2 Tagen und 3 Monaten
per Blutprobe: abhängig vom Konsum zwischen 3 Tagen und 1 Monat
in Haaren nachweisbar: ja

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