LachgasKurz-Info:
Wissenschaftlicher Name (Chemie):
Geschichte: Lachgas ist zwar als Narkotika und auch als Droge schon länger bekannt, erlebte aber erst gegen Ende der 1990er einen Durchbruch als Partydroge.
Aussehen: farbloses, nicht brennbares Gas mit schwach süßlichem Geruch
Wirkstoffe:
Erfahrungs-Berichte:
Wirkung: 1 Kapsel wirkt für ca. 1 bis 2 Minuten. In dieser Zeit verschwimmt die Wahrnehmung, man erfährt die Welt meist als Schwingungen und Frequenzen. Musik wird sehr intensiv wahrgenommen. Man hat ein enormes Glücklichkeitsgefühl (daher das Lachen) und gewinnt Abstand von Alltagsproblemen. Manchmal fallen einem die einfachsten Lösungen ein für Probleme, mit denen man sich seit langer Zeit beschäftigt.
Aber die Wirkung ist stark abhängig von der Stimmung und vom Umfeld, in dem Lachgas konsumiert wird (siehe Erfahrungsberichte).
Nebenwirkungen: Die Anwendung von Lachgas ist schädlich für das Gehirn (Sauerstoffmangel). Bei einer sinnvollen Dosierung sollten sich die Schädigungen jedoch in Grenzen halten. Lachgas ist ein Stickgas und damit im chemischen Sinne ein Nervengift.
Aber ich habe auch selber festgestellt, dass ich nach einem Wochenende mit Lachgas-Konsum immer ein wenig vergesslicher bin als sonst, ist so ein komisches Gefühl im Kopf.
Eine dauerhafte Schädigung ist bei sinnvollen Konsum nicht zu erwarten, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.
Suchtpotential: Es besteht die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit!
Anwendung: Die gebräuchlichste Methode ist die Aufnahme per Luftballon. Dazu wird das Gas (Portion: 1 Kapsel, abhängig von Körperbau und Lungenvolumen) aus einem handelsüblichen Sahnespender oder aus einem speziellen Kapsler in einen Luftballon gelassen. Nun sollte man ruhig durchatmen, dann ausatmen und die Luft für ca. 5 bis 10 Sekunden anhalten. Jetzt setzt man den Ballon an und atmet das Gas ganz normal ein und versucht, es eine Weile nicht auszuatmen (nicht verspannen, ganz locker). Keine Sorge, wenn Ihr nicht den ganzen Ballon schafft, atmet nach ca. 30 Sekunden einfach noch etwas ein.
Die beste Atmosphäre für die Anwendung von Lachgas ist meiner Meinung nach ein Platz in der freien Natur, dabei sind die entsprechenden Trips auch ganz andere. Natürlich wird Lachgas auch gerne als Partydroge konsumiert, der schnelle Spaß im Auto vor der Location. Dabei sollte man aber auf gute Musik achten.
Eine weitere schöne Methode ist das gemeinsame Einatmen von Lachgas und Kiff-Rauch. Dazu füllt man den Ballon mit Lachgas und lässt einen Freund/eine Freundin den Rauch in den Ballon blasen (nicht missverstehen!) und atmet das auf dem üblichen Weg ein.
Safer Use: Warnung!Es gibt auch industrielles Lachgas in großen Gasflaschen zu kaufen (z. B. zum Autotuning). Dieses kann hohe Anteile Schwefel enthalten und unter Umständen giftig sein! Von daher bei industriellen Lachgas genau schauen, was man da zu sich nimmt!
Vorsicht bei regelmäßigem Konsum. Möglichst große Pausen (2 bis 3 Wochen) zwischen den Anwendungen lassen.
Beschaffungsquellen: Lebensmittel-Lachgas gibt es in Kaufhäusern und ähnlichem als Kapseln für Sahnespender.
Legalität: Lachgas gibt es ganz normal zu kaufen, der Erwerb, Besitz und die Weitergabe sind legal.
Wenn aber Lachgas, z.B. bei Technoveranstaltungen, in Form von Luftballons zum dortigen Konsum verkauft wird, wird diese Handlung als Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz gewertet. Die Ballons bzw. die Lachgasflaschen werden beschlagnahmt und entsprechende Strafverfahren gegen die Verkäufer eingeleitet. Das sagte zumindest eine Seite irgendeines Landeskriminalamtes im Netz. |