LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Geld, Reichtum, Macht
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IntelligenterRaum
Dauer-Träumer
dabei seit 2012 12 Forenbeiträge
| Geschrieben: 27.02.12 21:56 | Hey Leute,
Mich würde mal interessieren wie ihr zu dem Thema Geld steht? Um das Thema
übersichtlicher zu gestalten habe ich mir einige Fragen ausgedacht.
1. Würdet ihr gerne reich sein oder seit ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
2. Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
Eigene Sicht:
Also klar, wer würde nicht gerne reich sein? Aber ich finde man kann auch mit weniger Geld zufrieden sein.
Logisch etwas Geld zum Leben braucht man schon, dennoch finde ich es sinnlos auf die so genannte "Millionen" hinzuarbeiten. Man erreicht durch Geld sowieso nie die volle Zufriedenheit, selbst wenn man noch so viel Geld hat, möchte man immer mehr. Immer mehr Gegenstände, mehr Besitz, mehr Macht.
Deswegen kann ich auch nicht die Menschen verstehen die irgendeine Tätigkeit ausüben, die sie nicht gerne tun und die nur wegen ein Paar Euro mehr vollziehen.
Ich finde es ist viel wichtiger die wichtigen Dinge des Lebens zu erkennen und schätzen zu wissen. Durch Geld, Reichtum und Gier wird dies leider sehr schwer. Daher ist bei mir Geld etc. eher Zweitrangig eingeordnet und nicht mein Lebensziel.
Wer weiß vielleicht besitzt ein armer Mann der mit sich und der Welt zufrieden ist und einen schönen Sonnenuntergang betrachtet mehr als ein Millionär jemals haben wird.
Ich hoffe so ein Thema gab es nicht schon einmal, den ich hab in der Suchmaschine nichts gefunden.
mfg
IntelligenterRaum
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Svastika
Chat-Mod
dabei seit 2010 578 Forenbeiträge 9 Tripberichte 1 Langzeit-TB 7 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 27.02.12 22:17 | Heyho, interessantes Thema - da geb ich meinen Senf mal dazu:
1. Ich will definitiv nicht "reich" sein.
Im Moment lebe ich vom Unterhalt meiner Eltern und meinem Bafög. Das ist nicht viel aber reicht definitiv um meine "Bedürfnisse" mehr als genug zu befriedigen. Ich mache mir auch viel Gedanken um das Thema "Geld" und das wichtigste was mir dazu aufgefallen ist: Ich bin zufrieden mit meinem Leben, ich hab nie mehr Geld gebraucht da es meistens auch immer sehr gut reicht. Das einzige was ich manchmal schade fand ist dass ich keine größeren Urlaubsreisen in Angriff nehmen kann ohne mal eine Weile sparen zu müssen (was aufgrund diverser Konsumverhältnisse nicht immer leicht is ). ABER wenn ich dagegen in ein anderes Umfeld gerate, sei es durch Freunde oder was auch immer, in dem mehr Geld vorhanden ist, fange ich auch "unterbewusst" an meine Ansprüche zu erhöhen. Man "brauch" plötzlich Dinge, an die man vorher nicht einmal gedacht hatte. Deswegen versuche ich das ganze immer relativ "bewusst" zu halten, um da nicht von meinen Gewohnheiten beeinflusst zu werden.
2. Nein, definitiv nicht.
Wie gesagt, ich strebe nicht nach einem höheren Lebensstandart, da ich ihn in Wahrheit ja auch nicht brauche. Ich arbeite dagegen jedoch auf meine Sicherheit hin, das heißt ein abgeschlossenes Studium. Mit diesem werd ich bestimmt auch nicht die krass bezahlten Managerjobs ergattern (btw ich studier Soziologie & Indologie), sondern will einfach nur ein Gehalt dass mir einen angenehmen Lebensstandart und ein Haus über dem Kopf sichert. Am besten wär halt auch ein Job der die "richtigen" Ziele verfolgt, Entwicklungshilfe zum Beispiel.
3. Wenig bis gar nicht.
Erklären ja eigentlich schon meine Antworten davor. Es ist eben höchstens ein Mittel zum Zweck.
Bin gespannt eure Meinungen zu hören,
gruß svas
Mutter, von deinem Kind soll nie wieder ein Nutzen ausgehen.
“In short, I am basically antisocial: certainly not to an alarming degree, but just more so than I appear to be.” - Hunter S. Thompson, 1957 - age 20 | |
victim of reality
Abwesender Träumer
dabei seit 2007 1 Forenbeiträge 1 Tripberichte
| Geschrieben: 29.04.12 22:44 | Hallo, dachte mir beiläufig ich könne ja mal ein paar Zeilen zu dem Thema zugeben, befinde mich jetzt nach dem Auszug bei meinen Eltern und dem Verlust meiner Ausbildungsstätte in der Arbeitslosigkeit, bin also auch Hartz 4 Empfänger.
1. Selbstverständlich würde ich mehr Geld nehmen, wenn man denn bereit wäre
mir welches auszuzahlen, doch irgendwie kommt man mit dem Satz von 300 und nochwas euro über die runden. Wobei ich hier noch nicht von wohlfühlen reden würde, so hätte ich zB. gerne genug Geld einerseits mal ins Schwimmbad, Kino, usw. zu gehen und mir dennoch das rauchen und gelegentlich mal etwas Cannabis leisten zu können. Wenn man jetzt noch Nahrung, Fahrkarten und so alltägliches dazu rechnet kann man sich vorstellen wieviel Spaß man noch so hat, wenn man noch weitere Ausgaben hat , die nicht vorhersehbar waren oder beim suchen nach Klamotten( shopping ist wahrhaftig kein Hobby von mir).
Froh das ich eine Unterstützung im finanziellen Bereich bekomme bin ich dennoch.
2. Eigentlich nicht. Ich werde wohl bald meine Ausbildung von vorne beginnen müssen und danach mein Fachabi neu versuchen. Worauf ich eher wert lege ist ein menschlicher Umgang, Symphatische und harmonische Beziehungen. Sowas lässt sich mit Geld vllt. untermauern aber nicht ersetzen. Bin wohl auch als Mittelkind zwischen 4 Geschwistern eher inmateriell geprägt als auf Geld wert zu legen.. Finde das auch ok.^^
3. Leider übersteigt das Geld das mir durch die Hände geht wohl nach einer Weile zusammen gezählt nicht mehr nur subjektiv meinen Wert für diese Gesellschaft :D Also ich bekomme schonmal so den Gedanken das Geld wichtiger sei als ich, da man sich in Deutschland eh hinten anzustellen hat und so ziemlich alles was man so gesellschaftlich oder öffentlich vermittelt bekommt doch irgendwo mit Geld zu tun hat, sowie: Kleidung, Essen gehen, Ausgehen, Arbeiten, zur Schule geht man i.d.R. auch nur um später was zu verdienen. Was ich sagen will, ist das es nach wie vor, eigentlich aber schlimmer als je zuvor um Dinge wie Konsum geht und das simple Bild von einem Menschen wird mit kapitalistischer Propaganda auf ein Podium gestellt, was jeder nach Betrachtung kopieren soll so das ein selbstständiges und freies Denken blockiert wird.
Viel zu viele Menschen achten auf Geld. LG NILS
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Dippaz
Abwesender Träumer
dabei seit 2009 560 Forenbeiträge 1 Tripberichte
| Geschrieben: 30.04.12 17:58 | 1. Reich nicht unbedingt, aber ich wäre gerne wohlhabend. Sehe den Unterschied darin, das Reich bedeutet man selber muss kaum oder gar nicht mehr arbeiten (das Geld arbeitet für einen) und Wohlhabend bedeutet das man sein Leben "gut" leben kann ohne viele Sorgen um das Geld machen zu müssen.
Sich permanent darüber Gedanken machen zu müssen, wie man die nächsten Rechnungen bezahlt oder was man machen soll falls mal was kaputt geht (z.B. Auto verreckt) ist auf jeden Fall ungesund und mindert die Lebensqualität.
Was ich schon brauche sind imo funktionierendes Auto, akzeptable Wohnbedingung, notwendige Dinge wie (z.B. Kleidung, Essen, Hygieneartike)l, etwas Geld für die Freizeit und ein wenig zum sparen.
Ich finde auch nicht die materiellen Dinge wie Statussymbole wichtig, sondern schätze an Geld eher die Möglichkeiten und Unabhängigkeit die es einem bieten kann.
2. Naja darauf hin arbeiten tue ich nicht unbedingt. Ich lebe einfach mein Leben und versuche es so gut es geht zu genießen und dabei immer auf nem grünen Ast zu bleiben. Wenn ich dabei mal zu mehr Geld kommen sollte ist das gut, aber ich würde nicht meine gesamte Freizeit vernichten oder meine Freunde vernachlässigen um an etwas mehr Geld zu kommen. Würde auch bei der Arbeit vieles nicht mitmachen (z.B. mich respektlos behandeln lassen) nur um ein paar hundert Euro im Monat mehr zu haben.
3. Nach Gesundheit, einer positiven Lebenseinstellung und sozialen Kontakten ist Geld wohl eines der wichtigsten Dinge im Leben. Zwar ist es an sich nur dummes buntes Papier aber es ermöglicht einem eben fast alles und ist für die meisten Dinge eine Grundvoraussetzung. Selbst wenn man die tollsten Freunde der Welt hat und diese 30km weit weg wohnen kann man sie ohne Geld fürs Auto oder die Bahn eben nicht besuchen. Wenn man nicht mal Geld hat um mal irgendwo was zu essen, ins Kino/Schwimmbad zu gehen oder sonstigen Hobbys wie Sport o.Ä. nach zu gehen, dann ist das Leben schon deutlich weniger wert.
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psychoLono
Dauer-Träumer
dabei seit 2012 383 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 30.04.12 22:43 | 1.
Reich sein würde jeder gerne. Geld ist heutzutage ein leider sehr sehr Mächtiges Mittel. Deswegen würde ich, wenn ich viel Geld hätte die Welt damit so gestalten und beeinflussen, wie ich es fürs Beste halten würde. Allerdings ist mir immer mehr bewusst geworden, dass das Bild, das unsere Gesellschaft vertritt nicht richtig ist. Geld ist nicht der Sinn oder das Ziel des Lebens. Man braucht nicht immer Geld um glücklich zu sein. Man sollte unbedingt auch schöne Sachen im Leben finden, die nicht mit Geld kaufbar oder machbar sind. Es zählen doch so viele andere wichtig Sachen im Leben, wie Freunde, Familie, Lebenseinstellungen und Ziele, Interessen, Liebe,... Also ich würde denke ich, auch mit weniger Geld zufrieden sein. Mein Opa hat gesagt, dass sie früher, während dem Krieg, auch nicht viel hatten und Arm waren, trotzdem nicht unglücklicher!!
2.
Die Frage beschäftigt mich schon länger, da ich jetzt mein Abi mach, und mal überlegen muss, was ich in meinem Leben machen will... Ich möchte schon Geld haben, um schöne Dinge zu machen, Spaß zu haben. Aber als Ziel ist das absolut nicht das wichtigste. Man soll das machen, was man kann und will, dann wird man bestimmt auch Geld dafür bekommen. Ich möchte irgendwann aber schon mehr als 400€/ Monat verdienen, da ich irgendwann in der Zukunft mal Vlt. ne Familie haben möchte/ Haus baun/ Reisen in ferne Kontinente..
3.
Geld ist schon wichtig im Leben, da wie gesagt, viel, bzw. alles damit gesteuert wird: Pizza kaufen, Achterbahnfahren, Miete, Klamotten kaufen, Fernseh, Bier, Festivals, mit Freunden telefonieren, Musik hören,...... Der Kauf von Drogen nimmt auch einen hohen Posten ein, ist halt ne teure Leidenschaft^^
Manchmal denke ich, es wäre schon Schade irgendeinen Luxus aufzugen, so wie Drogen, jegliche Vergnügungsaktivitäten oder Reisen. Dann kenke ich mir aber, dass ich einer von wenigen bin, der sich so etwas Leisten kann, und ein großer Teil der Weltbevölkerung nicht mal für elementarste Dinge, wie Häuser, Essen oder Bildung hat. Dann denke ich mir, dass ich die Möglichkeit und Macht habe, mehr Gerechtigkeit, Menschenwürde und Leben zu schaffen. Durch das Geld habe ich einfach Macht! Ich muss mit dieser Macht umgehen und sie sinvoll einsetzten. Wenn der Mensch Macht hat, wird er gemein, egoistisch und ignorrant, natürlich soweit man sich von diesem Trieb steuern lässt. Ich könnte mir n neues Package Gras kaufen oder Geld für nen Brunnen in Afrika spenden. (Obwohl spenden auch nicht das Richtige ist). Ich kauf mir eigentlich zu oft, dass symbolische Päckchen Gras... Ich schaffe es halt nicht, diesen Luxus loszulassen,... bin trotzdem nicht unglücklich
ich hoffe es ist nicht zu viel offtopic
lg psychoLono
Wer will dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht dass sie bleibt! | |
Milkyway
Abwesende Träumerin
dabei seit 2007 228 Forenbeiträge
| Geschrieben: 01.05.12 01:05 | 1. Ich denke, dass mit zunehmendem Alter die Ansprüche die man an das Leben stellt, größer werden. Geld nimmt dann eine wichtigere Rolle ein. Man möchte einfach etwas von Leben haben und viele Dinge kann man sich eben mit Geld kaufen. Geld ist insofern auch wichtig, weil man damit Dinge finanzieren / bezahlen / sponsern kann, die einem persönlich wichtig sind. Man kann damit also nicht nur egoistische Wünsche erfüllen. Wobei ich einen gesunden Egoismus (in dem Sinne, dass man sich etwas Gutes tut OHNE anderen Menschen zu schaden!) für unschädlich halte. Geld bedeutet Status und gesellschaftlicher Status ist aus meiner Sicht schon erstrebenswert und "fühlt sich gut an".
2. Ich arbeite hart, aber als wohlhabend würde ich mich nicht bezeichnen. Ich muss mir keine finanziellen Sorgen machen und das reicht erst einmal. Aber wohlhabend zu sein, wäre mir schon wichtig und das ist auch mein langfristiges Ziel.
3. Die dritte Frage habe ich eigentlich schon in den ersten Beiden beantwortet. Geld ist heutzutage wichtig und nur mit Geld lässt es sich angenehm leben - wobei Geld kein Garant für ein angenehmes Leben ist. Hierzu gehört noch viel mehr: Liebe, innere Ruhe und Frieden sowie vor allem die Fähigkeit, die Welt optimistisch sehen zu können.
Der schokoladigste Schokoriegel aller Zeiten. Der ist so locker und leicht, der schwimmt sogar in Milch... | |
RevolvingMind
Traumländer
dabei seit 2007 859 Forenbeiträge 9 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 01.05.12 17:30 | 1. Würdet ihr gerne reich sein oder seit ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
Naja ab 400-500 € wirds schon happig. Das is schon die Untergrenze. Nach oben wären mir 2000 € Netto mit Sicherheit mehr als genug. Damit könnt ich einmal im Jahr schön auf Reisen gehn und hätte trotzdem noch genug um mir ein angenehmes Leben zu leisten.
2. Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
Meine Ziele was das angeht sind oben beschrieben. Ich arbeite hauptsächlich daraufhin etwas Interessantes und Neues zu entdecken. Schliesslich macht Geld nicht glücklich sondern Erfahrungen und in meinem Fall wohl auch die Neugier :)
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
Ich sags mal so. Es nervt mich kein Geld für Pizzadienst, Taxi , Drogen und gescheite Einrichtung zu haben. Es sind eben die kleinen Dinge im Leben.. brauche also keine großen Besitztümer.
So das dürfte im Großen und Ganzen stimmen ;)
Wo alle loben, habt Bedenken.
Wo alle spotten, spottet nicht.
Wo alle geizen, wagt zu schenken,
wo alles dunkel ist , macht Licht!
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Tanto
Traumländer
dabei seit 2010 267 Forenbeiträge
| Geschrieben: 08.05.12 01:42 | 1. Würdet ihr gerne reich sein oder seid ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
Genug haben wär gut.
Reich sein -> sehr gut.
Geldsystem abschaffen -> perfekt.
2. Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
Ja, weil das System mich dazu zwingt.
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
Schränkt mein Leben sehr krass ein, wenn es nich auf Tasche is, deshalb sehr wichtig.
live to win til you die
til the light dies in your eyes
live to win, take it all
just keep fighting til you fall
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ehemaliges Mitglied
Ex-Träumer
| Geschrieben: 26.07.12 14:18 | 1. Würdet ihr gerne reich sein oder seid ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
naja reich zu sein wäre natürlich nicht schlecht in der heutigen gesellschaft. obwohl ich es hasse, dass fast alle menschen heutzutage nur mehr so materialistisch denken. mir persönlich reicht es wenn ich alle meine monatlichen fixkosten bezahlen kann, ein auto hab und den benzin mir leisten kann, essen, getränke, kleidung und etwas geld für freizeit ausgeben kann und dann noch etwas sparen. denn je mehr geld man hat, umso mehr kann einem auch wieder irgendwie genommen werden.
2. Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
nur so weit, damit ich wie bei punkt 1. ein schönes leben mir und meiner familie ermöglichen könnte.
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
da es leider in der heutigen gesellschaft so einen hohen wert hat, ist es auch leider für mich relativ wichtig. ohne geld, kann man halt einfach nichts machen, so ist das nun einmal. schade, aber sonst ist es nicht wichtig für mich. möchte halt auch nicht ganzen tag blöd rumsitzen, weil ich mir nichts leisten kann.
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Zylobin
Träumer
dabei seit 2012 110 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 26.07.12 15:11 | Schönes Thema, die Fragen haben mich auch schon des öfteren Beschäftigt :)
1. Würdet ihr gerne reich sein oder seit ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
Gerne würde ich ohne Geld leben, aber das ist ja in der heutigen Gesellschaft so gut wie gar nicht möglich. Von daher begnüge ich mich mit meinem niedrigen Ausbildungsgehalt und komme über die Runden. Ich wär aber schon gerne Reich, da ich soviel auf diesem Planeten noch entdecken möchte und bereisen will und ich das niemals schaffe wenn ich nur mit einem Durchschnittsgehalt (sagen wir ca. 1500€ - 2000€) leben muss.
2. Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
Ja aufjedenfall, ich mache meine Ausbildung und versuche danach mein Fachabitur zu machen, um mehr Möglichkeiten später zu haben.
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
Leider zu wichtig, ich wohn zurzeit noch auf dem Dorf und muss jeden Tag knapp 40 Minuten zu meinem Ausbildungsplatz fahren. Das kostet auch immer Geld, wenn ich mal zuviel ausgegeben habe und kein Geld mehr hab, ja dann komm ich aus meinem Kaff nicht mehr weg^^ Ich versuche mich aber auch immer wieder an das wesentliche zu erinnern nur leider drückt mich das System immer wieder auf den Weg nach mehr Geld zu streben um sorgloser zu leben.
Soweit zu meinem Standpunkt
Mfg Zylo
I travel on a road of silk! | |
Fabula
Träumerin
dabei seit 2012 108 Forenbeiträge 4 Tripberichte 2 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 26.07.12 15:13 | 1. Würdet ihr gerne reich sein oder seit ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
Reich ist vielleicht etwas übertrieben, aber wer hätte nicht gerne bissl mehr Geld und würde gerne über dem Minimum leben? Mein Freund und ich haben uns vor 2 Wochen nach 6jähriger Beziehung getrennt. Vor der Beziehung hab ich in relativ ärmlichen Verhältnissen gelebt. Er hat mir sozusagen gezeigt, wie schön es sich Leben lässt, wenn man Geld hat. Ich konnte mein komplettes Ausbildungsgehalt auf den Kopp hauen. Wir haben zusammengewohnt. Er hat alles bezahlt. Hab so viele Geschenke bekommen. Urlaub wurde bezahlt...und nun? Steh ich da. Ohne Wohnung, ohne irgendwas. Ich hab nichts mehr und muss komplett von vorne anfangen. Alleine. Und soll ich euch was sagen? Es fühlt sich brutal gut an, dass ich alles jetzt alleine regle. Ich bin frei, kann tun und lassen was ich will ohne Rechenschaft abzulegen. Am Samstag unterschreib ich einen Mietvertrag für meine eigenen 4 Wände. Und obwohl ich jetzt extrem mitm Geld haushalten muss.....gehts mir besser wie vorher. Hier nochmal ein ganz fettes "DANKE" an tagtraum...der mir so viel Mut gemacht hat!!
2. Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
Irgendwie schon. Mach zurzeit eine zweite Ausbildung uund ich bemühe mich sehr, gleich danach ne feste Stelle zu finden.
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
Geld macht vieles leichter. Aber man kann sich eben nicht alles davon kaufen. Erst recht keine Gefühle.
Denn Dein ist das Verspulte und die Magie und die Fabelhaftigkeit....
http://www.youtube.com/watch?v=f9KghSdpGn4 | |
Keksi
Träumer
dabei seit 2012 135 Forenbeiträge
| Geschrieben: 26.07.12 16:33 | 1. Würdet ihr gerne reich sein oder seit ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
Ich denke man kann auch mit wenig Geld vollkommen zufrieden sein, wenn man aber viel Geld hat kann man ja z.B. auch genauso leben und Projekte unterstützen, die man selbst gut findet.
Von daher wäre ich auf jeden Fall gerne reich, obwohl ich nicht mal sagen würde, dass ich dadurch langfristig viel glücklicher wäre. Es würde aber halt schon einiges ermöglichen. Damit meine ich jetzt keine besonderen Autos oder sowas, sondern z.B. ein Jahr Auszeit nehmen und auf Weltreise gehen o.Ä..
2. Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
Ich bin noch Schüler, aber so wie meine Zukunftspläne bis jetzt aussehen, wird es nichts mit Reichtum, also nein hinarbeiten tu ich mit Sicherheit nicht.
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
Naja man braucht es halt leider...
Das Gegenteil von Drogenabhängigkeit ist nicht Drogenabstinenz, sondern Drogenautonomie. | |
Thompsen
Träumer
dabei seit 2012 378 Forenbeiträge
| Geschrieben: 26.07.12 17:01 | Hallo, das Thema Geld beschäftigt mich leider auch ständig, hier mal meine Anworten:
1.Würdet ihr gerne reich sein oder seid ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
- Ja, na klar wäre ich gern reich, damit ich meine finanziellen Sorgen vergessen kann. Allerdings macht mich Geld alleine auch nicht glücklich, es macht es sagen wir mal einfacher viel davon zu haben.
2.Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
- Muss ich leider auch mit Ja beantworten, eigentlich hab ich mein Abi damals nur aus diesem Grund gemacht. Geld ist in dieser Gesellschaft hoch angesehen und kein Geld zu haben ist einfach nur stressig ohne Ende.
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
-Leider nimmt es meiner Meinung nach einen viel zu großen Teil meines Lebens ein. Ich bin Student und arbeite viel nebenbei um mir z.B. Auto & Co. leisten zu können. Meine Eltern haben selber nicht so viel Geld und ich frage sie nur, wenn wirklich allergrößte Not am Mann ist, zahle es dann aber auch wieder zurück. Passiert aber eigentlich nie, dass es soweit kommt. Will ich auch gar nicht, es gibt mir irgendwie ein besseres Gefühl alles aus meiner eigenen Tasche zahlen zu können. Trotz der vielen Arbeit ist das Geld öfters am Ende des Monats sehr knapp und ich bin dadurch eingeschränkt, daher überlege ich derzeit schon wieder wie ich mein Einkommen noch ein Stück erhöhen kann. Darunter leidet mein Studienfortschritt, denn je mehr Arbeit = weniger Zeit für die Uni, außerdem fehlt auch die Motivation was zu lernen, wenn man nach nem ganzen Tag arbeit nach Hause kommt und total platt ist. Die Beziehung zu meiner Ex ist denke ich auch zum Teil wegen Geld drauf gegangen, sie kam aus einem wohlhabeneren Elternhaus und hat auch vieles bezahlt bekommen(komplettes Auto+Sprit, konnte bei Daddy in der Firma zum Top-Stundenlohn arbeiten etz..) Ich glaube sie hat es nie wirklich verstanden, wie viel Geld so normale Dinge kosten können und das es schwer ist immer was flüssig zu haben(Ich bin echt kein Geizkragen, hab teilweise mein letztes Geld verballert um mit ihr Essen gehen zu können usw.) Als Geld immer mehr zum Thema wurde hats dann auch gereicht...Für mich sind das im Endeffekt nur Papierfetzen mit Zahlen draufgedruckt, es gibt mehr wie nur Geld auf diesem Planeten.
"In dieser Welt sind die einzigen Menschen, die noch die Rechte anderer beachten, die Berufsboxer." | |
ehemaliges Mitglied
Ex-Träumer
| Geschrieben: 26.07.12 17:35 |
Zitat:
1. Würdet ihr gerne reich sein oder seit ihr mit weniger Geld vollkommen zufrieden?
Geld ist nur Papier, bzw. menschliche Arbeitskraft. Aristoteles unterscheidet zwischen "Nutzwert" und "Tauschwert" von Geld. Der Nutzwert kann immer nur in Bezug zu einem Konsumgut betrachtet werden oder als M-C-M. (Money - Commodity . Money). Der Tauschwert hingegen gibt dem Geld einen Wert, der ihn zu "Wachstum" befähigt. M-M' (Money- more Money). Siehe dazu Karl Marx/Karl Polanyi.
Aber Arbeitskraft kann nicht mehr Arbeitskraft schaffen, auch wenn unser Wirtschaftssystem theoretisch und leider auch praktisch die Thermodynamik ad absurdum führt. Ich hoffe irgendwann in einer Gesellschaft zu leben, die sich das zu herzen nimmt. Geld ist eines dieser Konstrukte, die mir persönlich nicht weiterhelfen. Je weniger ich habe, desto mehr habe ich mich.
Zitat:
2. Arbeitet ihr darauf hin Wohlhabend zu werden?
Was ist Wohlstand? Was brauche ich wirklich und was hindert mich nur daran mit der Welt in der ich lebe klarzukommen? Ich brauch kein Auto...naja ich mag die Dinger auch nicht. Ich brauch kein Handy. Ich brauch keinen Fernseher, keine Videospiele...und auch all die anderen Dinge, mit deren Hilfe Menschen meinen ihre Identität zu festigen. Was bringen mir all die Objekte, die ich im schlimmsten Fall subjektiviere, wenn ich allein damit bin? Eine Familie im klassischen Sinne werde ich niemals gründen, selbst wenn ich es wollte. Besitz ist ein Fluch.
"It's only after we've lost everything that we're free to do anything." "Losing all hope is freedom" - Fight Club
Zitat:
3. Wie wichtig ist Geld in eurem Leben?
Geld kann mir "gestohlen bleiben", haha :D
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Hauselv
Traumländer
dabei seit 2009 528 Forenbeiträge
| Geschrieben: 26.07.12 20:22 | Ohne Geld kann man keine schöne Reisen unternehmen und sieht NICHTS von der Welt. Und um so spannender das ganze wird, um so teurer wird das ganze auch... Es gibt keine günstigen Weg im Grand Canyon zu raften, oder mal eben auf die Galapagos Insel zu fahren. Tauchen (in schönen Gebieten) ist auch eine Sache für die es sich lohnt zu arbeiten. Oder mal den Regenwald in Borneo sehen..
1. Alleine deswegen würde ich gerne Reich sein, wobei, so wie es gerade ist, ist es atm schon in Ordnung. Meine Freundin und ich kommen für unser Alter ziemlich gut über die Runden, und können uns doch schon was leisten (damit meine ich nicht teure Klamotten, riesen HD-TVs, Dauerparty und 3 Smartphones, sondern zb Reisen, Essen,Wein,Reisen! )
Gutes Essen ist wirklich auch so eine Sache, für die es sich lohnt, *reicher* zu sein.
2. Ja. Ziel ist es Selbständig zu werden.. mal sehen ob der Plan aufgeht. Vorher bleibe ich an der Uni.
3. Wichtig. Ohne Moos, nichts los
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