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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Das Leben vermissen


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AutorBeitrag
Jewlz
Traumländer
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  Geschrieben: 14.06.12 19:10


@WieseUntermApfelbaum:

Genau so seh ich das auch. :)


Stecke mir gutes Weed , streck es dann aber trotzdem
ihr denkt jetzt das wär dumm aber so muss ich halt niemand ’n Kopf gebn.

Lyralice
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MSN
  Geschrieben: 15.06.12 13:25


Schöne Frage :)

Ich würde es unendlich vermissen. Jeden Moment, jedes Gefühl...
Nicht nur das, was ich noch nicht erleben durfte.
Ich würde auch all die schönen Erinnerungen vermissen.
Aber am allermeisten würde ich ein Gefühl vermissen, das ich nur sehr schwer in Worte fassen kann. Ich kenne es noch nicht allzu lange... es ist ein Gefühl des "Eingebettet seins" im Universum, eine Sicherheit und ein Vertrauen in den Moment, in alles um mich herum, in mich selber.
Das Erleben des Moments und das Leben. Es ist ein so abstraktes Gefühl, das ich es nicht mit konkreteren Worten beschreiben kann.

Die Sache ist natürlich...wenn ich nicht mehr bin, dann kann ich auch nichts vermissen.
Aber jetzt mal von einem vereinfachten Standpunkt aus betrachtet, wäre das meine Antwort. Ich würds sehr vermissen.


As long as you don't choose, everything remains possible...

contraproduktiv
Traumländerin
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  Geschrieben: 15.06.12 14:12


Ich bin der Meinung, dass der Tod etwas ist, das den Rahmen unseres nüchternen Denken sprengt und sich somit auch ganz klar von gut/böse angst und vermissen und all den menschlichen Grenzen entfernt. Wenn du mich fragst, löst sich das Alles in den Moment auf wo du stirbst.. und das absolut in keinster Weise negativ (gemeint).

tot sind wir jetzt schon- genauso wie nacht das gleiche wie tag ist und die wüste dasselbe wie der ozean ist
der tod ist nicht etwas was uns am ende unseres leben begegnet, dieser tod ist nur der endgültige und ein wesen erlebt im laufe seines lebens einige tode (da stellt sich die frage ob es das endgültig überhaupt gibt..

ich sehe den tod nicht als etwas negatives, kann deswegen auch nicht von angst vor diesem sprechen (wobei es wahrscheinlich natürlich was anderes ist wenn man sich in todesangst o.Ä. befindet) und behaupte, ich werde/würde nichts vermissen

das sind fragen und gedanken, die an grenzen stoßen- welche der tod durchbricht

ich habe mal was gutes zum thema "tod" in einem buch gelesen, glaube es war von carlos castenada. werde ich hier bei gelegenheit mal zitieren

lg




Vymaanika
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  Geschrieben: 15.06.12 14:52


Nihil verum nisi mors!(Nichts ist wahr, außer dem Tode)

..und er kommt ganz sicher.Deswegen sollte man wenn möglich jede Sekunde nutzen und sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen.Die Vorstellung, ich bin dann irgendwann 70 und schaue zurück auf ein Leben, welches eventuell voller stupidem Dasein geprägt war und ich die Tage nie genutzt hätte, dann würde mir in den Sinn kommen, dass das Leben sinnlos war.Oder man blickt zurück und niemand wird einen vermissen.Man wird geboren und stirbt, aber der Tod, der zum Leben gehört und endgültig ist, ist auch gleichzeitig ein Anfang, je nachdem woran man glaubt.

Lebe bewusst, lebe harmonisch mit deiner Umgebung, berühre Herzen und veränder die Welt nach deinen Vorstellungen..ich mache es so, zumindest versuch ich es.Ist immer schwer an etwas zu glauben oder an sich selbst, wenn man die ganze scheisse mitgemacht hat und vom Leben enttäuscht ist, hin und wieder ist man dann in der Blüte des Lebens dem Tod dann weitaus näher, als im hohen Alter.

Carpe diem und wenns soweit ist, bin ich bereit, aber jetzt noch nicht. :)


Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben...
... man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.

ehemaliges Mitglied
Ex-Träumer
  Geschrieben: 15.06.12 14:56


Mit der 4. Dimension kommt die Zeit zur räumlichen Vorstellung der Welt.

4. Dimension = Geist, Lichtkörperentwicklung oder auch Übergangsebene / niedere Astralebene – oder: Zeit
Mit dem Thema Raum und Zeit ist die Materie verbunden. Materie, so wurde meiner Energiepartnerin und mir in Channelings gesagt, entsteht erst dann, wenn sich zwei oder mehr Atome verbinden. Das Atom selber trägt jedes für sich eine Informationseinheit und ist darüber mit der Informationseinheit anderer Atome verbunden, wodurch die Information im Universum stattfindet und die Basis der morphogenetischen Felder gebildet wird. Es ist alles, aber auch alles, im Universum Schwingung und Energie.

5. Dimension = Gott (Raum) / Anhebung der Feinstofflichkeit ( Äther) aus der kompakten Dreidimensionalität jedoch mit Struktur, -
oder energetische Ebene
Die 5. Dimension ist die Dimension des Raumes. Das sich selbst bewusst werden über die morphogenetischen Energiefelder z.B. von gespeicherten Emotionen. Dieses Bewusstwerden macht ein Erkennen und Steuern erst möglich, dies funktioniert in der 4. Dimension nicht. Es bringt viel mehr Direktheit im Handeln und Tun

Ich denke da erwartet uns noch etwas. Da ich glaube die Vielfalt des Lebens kann nicht einfach enden. Ich habe damals auch immer gedacht der Tod sei das aus. Mittlerweile bin ich mir sicher das "danach" uns noch etwas erwartet vor allem die Abrechnung was für ein Mensch man war. Karma, ökologisch, arrogant. Ich hatte eine Vision auf meinen LSD Film die mir eingetrichtert hat. Das es absolut keinen Sinn macht zu lügen, oder allgemein irgendwas schlechtes zu tun. Da letztendlich alles auf einen zurückkommen wird.

Letztendlich sagten das auch schon sehr viele Menschen.. we gotta live together.

Und wenn das nicht so sein sollte. Kommt irgendwann der Krankenwagen vorbei und spritzt dir Acid ;D

PS: Das Leben entsteht durch Tod ;)
 

Vymaanika
Endlos-Träumer
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  Geschrieben: 15.06.12 15:01



Xenu schrieb:
PS: Das Leben entsteht durch Tod ;)



/signed
Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben...
... man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.

Thompsen
Träumer
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dabei seit 2012
378 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.06.12 15:29
zuletzt geändert: 15.06.12 15:59 durch Thompsen (insgesamt 1 mal geändert)



Zitat:
PS: Das Leben entsteht durch Tod ;)



Stimme ich auch zu, aber...


Zitat:
4. Dimension = Geist, Lichtkörperentwicklung oder auch Übergangsebene / niedere Astralebene – oder: Zeit
Mit dem Thema Raum und Zeit ist die Materie verbunden. Materie, so wurde meiner Energiepartnerin und mir in Channelings gesagt, entsteht erst dann, wenn sich zwei oder mehr Atome verbinden. Das Atom selber trägt jedes für sich eine Informationseinheit und ist darüber mit der Informationseinheit anderer Atome verbunden, wodurch die Information im Universum stattfindet und die Basis der morphogenetischen Felder gebildet wird. Es ist alles, aber auch alles, im Universum Schwingung und Energie.



Ist mir viel zu esoterisch. Dachte immer 4.Dimension = Orthogonales Objekt, dass 4 Zahlenwerte + Winkel zur Beschreibung von Position und Ausdehnung benötigt;) Das mit der Zeit gleichzusetzen trifft nicht unbedingt zu. Materie ist grob definiert als Alles was eine Masse besitzt. Da auch einzelne Atome Massen besitzen, gelten sie auch zur Materie. Atome sind in erster Linie durch Elektronen verbunden. Und ich würde die Begriffe "morohogenetisches Feld" und "gelbildet wird" nicht so eng beieinander schreiben, immerhin sind das alles nur rein hypothetische Angelegenheiten.

Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen;)
"In dieser Welt sind die einzigen Menschen, die noch die Rechte anderer beachten, die Berufsboxer."

Patze
Traumländer
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dabei seit 2010
97 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 15.06.12 15:37


Ich würde es nicht vermissen.Die letzten Jahre waren mehr Qual als alles andere.


Ich bin wie ich bin.Die einen kennen mich, die anderen können mich.

Shrooomz
Träumer
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dabei seit 2012
34 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.06.12 18:07


@pmaeuschen: Ich weiß, was du meinst. Aber so geht es mir mittlerweile mit fast allem. Freunde, Familie, Freundin, ich selber.
Es ist einfach.... irgendwie egal.
Ich hab die Vermutung, dass das mit meinem Konsum zusammenhängen könnte, aber naja^^

Um mal Btt zu kommen.


"Ey, willst du nen Joint, Tiefergelegter?"

deadniggi
Dauer-Träumer
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dabei seit 2012
107 Forenbeiträge

ICQ
  Geschrieben: 15.06.12 18:39



Shrooomz schrieb:
@pmaeuschen: Ich weiß, was du meinst. Aber so geht es mir mittlerweile mit fast allem. Freunde, Familie, Freundin, ich selber.
Es ist einfach.... irgendwie egal.
Ich hab die Vermutung, dass das mit meinem Konsum zusammenhängen könnte, aber naja^^

Um mal Btt zu kommen.



Das halte ich für eine der großen Erkenntnisse,eigentlich ist doch alles auch wirklich egal,doch daraus entsrpingt,das man seiner Welt selbst Wert geben kann und sollte.
Wir sind hier um durch Erfahrungen uns selbst und diese Welt kennen zu lernen.

Die Menschheit hat sich ihre Hölle selbst erschaffen.

pmaeuschen Thread-Ersteller
Endlos-Träumerin
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dabei seit 2010
56 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.06.12 18:53



deadniggi schrieb:

Shrooomz schrieb:
@pmaeuschen: Ich weiß, was du meinst. Aber so geht es mir mittlerweile mit fast allem. Freunde, Familie, Freundin, ich selber.
Es ist einfach.... irgendwie egal.
Ich hab die Vermutung, dass das mit meinem Konsum zusammenhängen könnte, aber naja^^

Um mal Btt zu kommen.



Das halte ich für eine der großen Erkenntnisse,eigentlich ist doch alles auch wirklich egal,doch daraus entsrpingt,das man seiner Welt selbst Wert geben kann und sollte.



wenn es aber schwer fällt, einen (für sich) sinnvollen Sinn zu entdecken? Was bleibt dann übrig? Ein Leben voller Drogenexzesse, Suizid oder einfach Langeweile bis die Belanglosigkeit des Daseins ein Ende findet?
Vielleicht hängt es auch mit dem Drogenkonsum zusammen, aber ich bin der Meinung, dass, wenn man erstmal in den Genuss von drogeninduzierten Hochzuständen gekommen ist, kaum noch Gefallen finden kann an der Monotonie des Alltags ohne den ständigen Gedanken "wie schön wäre jetzt.. (Droge der Wahl einsetzen)". Wenngleich mein Leben durchaus nicht schlecht ist.. es ist nur so, dass es mich irgendwie nicht sonderlich berührt. Und das macht mir Sorge.
Zeig mir die Pille, bitte reich mir die Pille,
die die Schmerzen entfernt
und ich greif mir die Pille,
denn mein eigener Wille,
reitet mich leider meist in die Scheiße,
also reich mir die einzige heilsame Hilfe!

Le Frosch
Traumländer


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648 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 18.06.12 19:30


Also ich muss zugeben, dass ich nicht weiß, was nach dem Tod kommt.
Wenn einfach Cut ist, stehe ich dem mit völliger Gleichgültigkeit gegenüber. Allerdings wäre es dann auch irrelevant, wie lang man lebt und wie, ja sogar ob man überhaupt lebt.
Irgendwo täte es mir leid um diejenigen die um mich trauern würden, aber deren Leben und deren Trauer wäre dann ja auch in (am Universum gemessen) kürzester Zeit genauso inexistent wie ich es dann wäre. Und damit wäre auch das egal.

Ich würde aber eher vermuten dass es noch eine weitere Dimension gibt. Also zu Raum, Zeit und Masse auch so etwas wie Gefühl oder Emotion. Das Ego, die individuelle Existenz stirbt zwar mit dem biologischem Körper, aber es bleibt trotzdem ein Rest, der nicht stirbt. Den würde ich nicht Seele nennen wollen, das ist zu personell.

Dieser Rest hält sich weiter in dieser zusätzlichen Dimension auf (in der er auch während unseres biolog. Lebens verortet ist, aber unser "Ich", mit dem dieser Teil verknüpft ist und uns eine personelle Existenz gibt, ist nicht in der Lage diesen Teil wahrzunehmen, weil er für unser "Ich" viel zu grundlegend ist). Es ist Existenz an sich quasi.

Ich nehme mal für mich persönlich an, dass ich zwar mit meinem Tod keine Person mehr bin und keine Wahrnehmungen mehr haben kann (vonwegen Paradies und so), aber dass meine Existenz (und nur die) nicht endet, sondern dieser Teil von mir bleibt.


Ich bin der Gott der Froschmenschen, yeea! Ich sollte mehr kiffen damit ich bekloppter werde.

Wer denkt Kratomtee ohne Zucker wäre hart, der hat noch nie Kratomtee ohne Wasser probiert.

DonCaChillo
Dauer-Träumer


dabei seit 2012
53 Forenbeiträge
3 Tripberichte

  Geschrieben: 18.06.12 20:39


Hmm, kommt halt drauf an ob ich nach dem Tot noch was vermissen kann.
Wenn ich noch ein denkendes Wesen wäre und im Nichts "ausgesetzt" wäre würde es mir sicherlich bald langweilig werden.
Aber wäre halt auch cool einfach mal nicht zu existieren, also keine Gedanken, Gefühle mehr zu haben. Stell ich mir jedenfalls interessant vor.
 

Blazar
Abwesender Träumer
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dabei seit 2012
24 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.06.12 23:17


Ich glaub eigentlich nicht so wirklich dass durch den Tot alles vorbei ist, leider...
Mal so von aussen betrachtet ist das ganze uns bekannte Universum ein ewiger Kreislauf aus Werden und Vergehen, und wenn was Zerstört wird entsteht was Neues daraus. Ich glaub nicht an einen Himmel oder so wo dann alle probleme Weg sind und man Ewig weiterexistiert. Ich seh sowas als ausrede dass man nicht über den Tod nachdenken muss, und ausserdem wäre dass so ziemlich die größte Folter die ich mir vorstellen könnte. Wer will schon ewig leben?
Aber mich würds wundern wenn dann einfach alles vorbei ist, auch wenn ich nicht die Spur einer Vorstellung hab was danach sein könnte.

Aber ich seh den Tod eigentlich eher als erlösung, auch wenn das Leben schön sein kann. Aber im endeffekt ist das menschliche Dasein doch iwie jämmerlich.


Meine Meinung....Grüße

 

facettenreich
Moderatorin
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dabei seit 2008
1.910 Forenbeiträge
9 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 19.06.12 07:09



Blazar schrieb:
Ich glaub nicht an einen Himmel oder so wo dann alle probleme Weg sind und man Ewig weiterexistiert. Ich seh sowas als ausrede dass man nicht über den Tod nachdenken muss, und ausserdem wäre dass so ziemlich die größte Folter die ich mir vorstellen könnte. Wer will schon ewig leben?



Ich sehe die Himmelsvorstellung eher als ein Trost für Hinterbliebene. Zumindest ist es für mich einfacher gewesen Menschen aus meinem nahen Umfeld gehen zu lassen, als in mir die Vorstellung aufkeimte, jeder für sich säße da oben und würde einen Stern für mich leuchten lassen.

Das Leben an sich würde ich nicht vermissen, nein. Aber die Menschen die in meinem Leben eine Rolle spielen.
"Die Gedanken eines Träumers kann nicht jeder verstehen."


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