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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Das Leben vermissen


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AutorBeitrag
Thompsen
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379 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.06.12 16:24



facettenreich schrieb:
Das Leben an sich würde ich nicht vermissen, nein. Aber die Menschen die in meinem Leben eine Rolle spielen.



Ohne das Leben gäbe es doch keine Menschen die darin eine Rolle gespielt haben, also würdest du im Endeffekt ja doch das Leben vermissen?!;)
"In dieser Welt sind die einzigen Menschen, die noch die Rechte anderer beachten, die Berufsboxer."

Miosis
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ICQ
  Geschrieben: 19.06.12 20:23



Le Frosch schrieb:
Also ich muss zugeben, dass ich nicht weiß, was nach dem Tod kommt.

Freilich würde die einzige Möglichkeit, es herauszufinden, dir nicht mehr erlauben, uns andere darüber aufzuklären - aber trotzdem danke für deine Ehrlichkeit wink

Le Frosch schrieb:
Wenn einfach Cut ist, stehe ich dem mit völliger Gleichgültigkeit gegenüber. Allerdings wäre es dann auch irrelevant, wie lang man lebt und wie, ja sogar ob man überhaupt lebt.

Andererseits würde es auch bedeuten, dass man selbst seinem Leben Wert, Bedeutung und Sinn verleiht, diese für sich persönlich festlegt. Natürlich kann man dazu auch Irrelevanz und Gleichgültigkeit bestimmen, sozusagen als "Null-Wert-Leben", doch dann ist das eine persönliche Wahl.
Dies betrifft auch die Frage wie man lebt, die mit Moral verknüpft ist. Diese kommt speziell nach dem Tod zum Tragen und wenn es kein Paradies und keine Hölle gibt (woran ich auch nicht glaube), so liegt es allein in unserer Verantwortung. Wer zugibt, dass er Himmel und Hölle bzw. Gottes ständige Aufsicht braucht, um sich anständig zu benehmen, der outet sich als wirklich schlechter Mensch.
Wenn man hingegen überhaupt nicht lebt, stellen sich all diese Fragen nicht, weil sie dann wirklich irrelevant, weil gegenstandslos sind. Hat man einmal das Leben erfahren, so ist dies eine völlig andere Perspektive, als gar nicht gelebt zu haben. Sofern man von "Perspektive" sprechen kann, da man hierfür postulieren muss, all die Menschen, die niemals gelebt haben, könnten dies irgendwie reflektieren.
Könnten sie das, nach deinen Überlegungen? Entsteht jene Form von "Existenz", von der du sprichst, mit dem Leben oder besteht sie grundsätzlich? Ist sie dann sogar "recyclebar" (Stichwort Wiedergeburt)? Das sind alles interessante Überlegungen, doch sie sind schon ganz weit vom Thema entfernt und an dieser Stelle stürzt man sich zudem in wilde Phantastereien, wozu nichts nützliches mehr zu sagen ist, darum mache ich hier mal einen Punkt.

Le Frosch schrieb:
Irgendwo täte es mir leid um diejenigen die um mich trauern würden, aber deren Leben und deren Trauer wäre dann ja auch in (am Universum gemessen) kürzester Zeit genauso inexistent wie ich es dann wäre. Und damit wäre auch das egal.


Nein, das wäre nicht egal! Weil es (gemessen an der Lebenszeit der Trauernden) eine lange Zeit echten, tiefen Schmerzes wäre. Welcher vernünftige Mensch richtet schon zentrale Fragen seines Lebens nach dem Universum aus? Das ist völliger Unsinn!
Entweder man bekennt sich dazu, dass man es nicht einsieht, den Schmerz, den man anderen womöglich durch seinen Tod zufügen würde, lieber auf sich zu nehmen (indem man weiterlebt). Oder man akzeptiert, dass Trauer eine unvermeidliche und natürliche Folge des Todesfalls ist, die genauso zum Leben gehört, wie der Tod selbst. Sich in solche lebensfremden, kosmischen Ausreden zu flüchten, ist hingegen grausam und herzlos und dient nur dazu, sich nicht mit der Trauer derer, die man zurücklässt, auseinandersetzen zu müssen.
Trotzdem ist es die Aufgabe der Trauernden, ihren Schmerz irgendwann zu bewältigen, da sie - seien wir mal ehrlich - ihren eigenen Verlust beweinen und nicht den verstorbenen Menschen, für den es ja, zumindest soweit es die Hinterbliebenen erkennen können, keine Bedeutung mehr haben kann.

Aus diesem Grund ist es eine ganz andere Frage, ob einen die anderen vermissen würden.
Würde man wohl selbst Trauer über den Verlust seines Lebens empfinden, falls man nach dem Tod die Gelegenheit dazu fände?
Ich finde, entscheidend sind hierfür das Leben selbst, wie es verlaufen ist, sowie die Umstände, unter denen es endet.
Da die TE Krankheit mit einem leidvollen Ende ausgeschlossen hat, übergehe ich diesen Aspekt. Wenn ich daran denke, dass mein Leben mit einem "einfachen Cut" enden wird, oder ich mir vorzustellen versuche, dies sei bereits geschehen, so empfinde ich es zwar als bedauerlich, weil es nun "vorbei" ist, aber bekanntlich sterben wir alle eines Tages, also fände ich zunächst einmal gut, dass es nicht auf die ausgeschlossene Weise geschieht.
Doch was heißt vorbei, wenn ich hernach imstande bin, das ganze zu reflektieren und Emotionen zu empfinden, ist es ja gerade nicht vorbei.

Gedanken und Gefühle sind für mich jedoch ein Phänomen des Lebens. Sie in den Tod mit hinüber zu nehmen, wobei man lediglich die religiösen Märchenszenarien von Paradies, Hölle usw. ausschließt ("Leere"), ist für mich - ungeachtet der Frage, wie das möglich sein sollte - eine mehr als grausame Vorstellung.

Sogar noch schlimmer als die Ghost Whisperer-Variante, als Geist in der Welt der Lebenden herumzuwandeln. Dann könnte man zumindest immer noch ihr Treiben beobachten, während man ansonsten auch noch gelangweilt im Nirgendwo herumschwebt.
Oder ist es unter den Lebenden vielleicht doch schlimmer? Schwer zu sagen, beiden Fällen wäre gemeinsam, dass tot-sein lediglich den Verlust der Handlungsfähigkeit bedeutet.
Genau die würde ich auch am meisten vermissen, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Wie ich mich sonst fühlen und was mir fehlen würde, hängt von einigen Fragen ab, die von der TE nicht festgelegt wurden:
Kann ich Kontakt zu anderen Toten aufnehmen? Wenn ich noch denken und fühlen kann, kann ich dann auch andere Wahrnehmungen und Empfindungen haben? Bekomme ich denn noch irgendwas zu sehen (respektive für die anderen Sinne), oder halte ich mich in welcher Form auch immer im Nichts auf? Kann ich meine eigene Welt um mich herum erschaffen, ähnlich wie z.B. in einem Traum?

All dies ist natürlich von vorne bis hinten Spekulation und somit bleiben die Antworten auf die genannten Fragen vollkommen meiner Fantasie überlassen.
Eigentlich ist der ganze Thread hier müßig, doch manchmal ist es ganz interessant, über solche Fragen nachzudenken.

Zusammenfassend würde ich noch einmal sagen:
erst wäre ich erleichtert, dass mein Leben kein qualvolles Ende gefunden hat, dann würde ich bedauern, dass es schon ein Ende gefunden hat, und in der Feststellung, dass ich darüber sinnieren und so empfinden kann, meine Handlungsunfähigkeit bei noch vorhandenem Bewusstsein erkennen und mich hilflos und verloren fühlen und, je nachdem wie die Antworten auf meine obigen Fragen ausfallen, einsam, traurig, verzweifelt, nach einer Zeit sehr gelangweilt...
Mir würde die Abwechslung und Schönheit des Lebens fehlen, die Vielfalt der Sinneseindrücke, Kontakt zu anderen Menschen, ganz allgemein die Möglichkeit, irgendetwas tun, ändern zu können. In solch einer Lage vermisst man wohl selbst Schmerz und Leid, weil dies immerhin bedeutet, lebendig zu sein.
Nunja, die Folgen von Deprivation sind ja bekannt, doch ohne Leben, ohne Handlungsfähigkeit, ohne Kommunikation und ohne Beobachter, würde es wohl eine Rolle spielen, wenn ich den Verstand verlöre? Ich glaube, der Begriff des Verrücktseins ist in dieser Dimension gar nicht anwendbar.

Allerdings kann ich mir wie gesagt nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte, dass ich nach dem Tod meines Körpers denken und etwas empfinden könnte. Daher stelle ich mir den Tod als Fehlen jeglicher Eindrücke vor, eben tatsächlich als absolute Leere, über die man dann aber auch nicht mehr reflektieren kann. Das ist nicht traurig und nicht weiter schlimm, denn man fühlt ja einfach nichts mehr.
Das Entscheidende ist die Fähigkeit zu fühlen: das Erkennen dieser Lage ohne jegliche Emotionen ist nicht schlimm. Denn ohne Gefühle ist es gleichgültig, ob man tot oder lebendig ist, beide Zustände sind gleichwertig und man kann durch Denken kein Urteil darüber fällen. Es ist dann wohl auch nicht notwendig, überhaupt zu urteilen.


DonCamillo schrieb:
Aber wäre halt auch cool einfach mal nicht zu existieren, also keine Gedanken, Gefühle mehr zu haben. Stell ich mir jedenfalls interessant vor.

Was stellst du dir denn daran interessant vor? Besser gesagt, wie stellst du dir das überhaupt vor?
Das ist ein Widerspruch, denn wenn du nicht denkst und fühlst, kannst du auch nichts interessant oder cool finden. Und sogar wenn dieser Zustand nachträglich beendet wäre (z.B. näherungsweise K-Hole), hättest du im Nachhinein keine Erinnerung daran.
Selbst unter der Voraussetzung, dass du für diese Zeit irgendwie ein Gedächtnis besäßest, das Informationen speichern könnte (was absurd ist, da du ja nicht existierst), gäbe es keine zu speichern, da du ja dann definitionsgemäß nichts wahrnimmst und in keiner Weise reagieren kannst - kein Reiz, keine Reaktion.

Lg, Miosis
Der Gegensatz zu Spiel ist nicht Ernst, sondern Wirklichkeit.
(Siegmund Freud)

SternenGezuecht
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  Geschrieben: 19.06.12 21:00



Zitat:
Andererseits würde es auch bedeuten, dass man selbst seinem Leben Wert, Bedeutung und Sinn verleiht, diese für sich persönlich festlegt. Natürlich kann man dazu auch Irrelevanz und Gleichgültigkeit bestimmen, sozusagen als "Null-Wert-Leben", doch dann ist das eine persönliche Wahl.


Kommt immer drauf an für wen und was bedeuten/ was für ein Sinn/ welcher und wie hoher Wert. Für die Erde als Planeten würde es wenig bedeuten wenn jemand stirbt zum bsp. Sagen wir mal der Sinn den du deinem Leben gibst ist eine Variable, dann hat sie in jedem Kontext einen anderen Wert oder eine andere Bedeutung(string variable, für die programmierer), zb im Kontext Krebsforschung wenn du Krebsforscher bist(aus Überzeugung und nicht weils ein Job ist, ansonsten wäre es nicht dein Sinn sondern dein Zeitvertreib), alles hat verdammt viele Seiten und Auswirkungen für alles andere, wenn auch minimale oder "unbedeutende" was natürlich auch eine Variable ist und in anderem kontext, vlt einem Kontext den wir Menschen nicht verstehen oder nicht brauchen oder einen anderen Wert für uns hat, was uns Menschen im Umkehrschluss meiner Formulierung auch zu Kontexten und/oder Variablen macht, je nachdem auf welcher Ebene man es betrachtet(Quanten-Physik bis Universum, von der "Größe" der Dinge und Kontexte), und bevor ich noch anfang über ebenen zu philosophieren mach ich hier schluss, hoffe mein Punkt ist klargeworden.

Für jeden hat alles eine, wenn auch minimal oder maximal, andere Bedeutung, jetzt mal als Extrembeispiel Autisten/Asperber oder einfach Menschen mit anderer Hirnchemie(ich meine extrem andere, jeder von uns denkt anders) nehmen die Welt anders war, so auch ihre Zusammenhänge und Werte, oder vlt fassen sie das gar nicht in Zusammenhänge und werte, und jetzt kommen wir zu den Grenzen unseres Bewusstseins und Verstandes!

nochmal mit den Variablen: Stellt euch ein Zahnrad vor. Das bin ich. Bin ich in einer Uhr habe ich einen Sinn und hohen wert, da ohne mich nix läuft, bin ich in einem Brot habe ich keinen Sinn und keinen Wert, bin ich ein Ersatszahnrad habe ich einen Sinn aber nen niedrigeren Wert, der sich aber ändert wenn ich in einen anderen Kontext komme(in die Uhr). So definiere ich meine Variablen Kontexte und Sinne in diesem (kon)text:)

wer mich in die Uhr steckt weiß ich nicht(hab keine Augen) und mir so den Sinn gibt, mir selber einen Sinn geben kann ich nicht(keine Beine). Also ist das vlt nicht hundertprozentig auf den Menschen übertragbar, aber auf der Meta-Ebene... Allerdings auf einen Stein(Menschen/tiere geben ihm einen Sinn) und auch vlt kleine Mineralien-Körner im Untergrund(Die Bewegung der Platten gibt ihnen den Sinn z.b. zu schmelzen und zu Metamorphiten zu werden). Es kommt immer auf die Meta-Ebene an. Das bsp mit dem Stein zeigt das Sinn nicht nur an Lebewesen gebunden ist, und wir im Endeffekt nicht(noch nicht?) den größten Einfluss und nicht alleinig die Macht haben dingen Sinn zu geben.

Als letztes nochmal zu dem Zahnrad das nicht laufen und nicht sehen kann: ohne dies kann es seinen Sinn nicht erkennen(verstehen ist was anderes) und so ist es vlt auch mit uns Menschen, uns fehlt ein Sinn um den Sinn zu erkennen! Aber wir haben doch augen und Beine. Das sind aber auch Variablen und im Kontext Realität-Mensch nicht so wertvoll auf dieser Ebene der Betrachtung(der Sinn-suche). Allerdings haben wir die Werkzeuge einen sinn zu erkennen/verstehen(Hirn) und auch zu erreichen/finden (Augen/Beine/Geschlechtsteile meinetwegen auch, kommt immer auf die Ebene an).


Sooo, hoffe meine kleine ungewollte Abhandlung über Variablen, Ebenen, Kontext, Wert, Sinn, Zahnräder und Geschlechtsteile hat euch gefallen, und hoffentlich haltet ihr mich nicht für gestört :)
Lg, Gezücht
Wer heut nicht im Funpark ist, der ist ein Kulturmarxist
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Mrs Maniac
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  Geschrieben: 19.06.12 21:30



pmaeuschen schrieb:
Das ist schon klar (wenn man an Entsprechendes glaubt), mir geht es darum, ob es jemanden gäbe, der es schade fände, nicht mehr zu existieren und warum.



Ich würde alles vermissen :-(
Die Sonne die mir morgens im Bett ind Gesicht scheint, das Glücksgefühl wenn ich mit einem Kaffee in meinem Garten sitze, die Gespräche mit meinen Kunden die mir klarmachene das ich am und im Leben bin, das weiche Fell meiner Kater, meinen Mann und seine schrägen Ideen...
Das Glücksgefühl auf Kratom, Tilidin...etc..
Zu träumen..
Ich habe wirklich Angst vor dem Tod...weil ich nichts..aber auch gar nichts von diesem Leben missen möchte (weder die guten noch die schlechten Momente)... :-)

Ich hab schon viel Übles mitgemacht. Als Teenie wollte ich mich auch öfter mal umbringen...
Aber ich hab das überwunden...
Ich kann allem (irgend)einen Sinn abverlangen...und denke mir oft:
"Egal wie schlimm es ist..es geht irgendwann vorbei!"
Es ist so.... :-)


 

Le Frosch
Traumländer


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  Geschrieben: 19.06.12 22:33



Zitat:
Andererseits würde es auch bedeuten, dass man selbst seinem Leben Wert, Bedeutung und Sinn verleiht, diese für sich persönlich festlegt.


Ja. Aber nur solange man lebt, und dieser Sinn gilt auch ausschließlich für einen selbst.


Zitat:
Diese kommt speziell nach dem Tod zum Tragen und wenn es kein Paradies und keine Hölle gibt (woran ich auch nicht glaube)


Ich denke, für jemanden der tatsächlich böse ist, nicht nur dumm oder verblendet, für den ist diese Ebene der reinen Existenz die Hölle (bzw. würde von jedem normalem Menschen als Hölle angesehen). Aber er ist nur deswegen böse, weil seine "spirituelle Existenz" schon Zeit seines Lebens böse ist, und da diese Existenz fortbesteht, bleibt er nur da wo er schon immer war. Insofern ist diese "Hölle" keine Bestrafung (von wem auch?), dem Bösem wird sie eher wie eine Heimat oder das einswerden mit sich selbst vorkommen. Ein personelles Erleben ist nach dem Tod ausgeschlossen. Der kleine Splitter Dasein, der wir sind, kehrt zurück zu dem großem Ganzem. Auch das große Ganze ist keine Person oder ein Gott, noch nichtmal die Summe aller Menschen. Es ist nur Existenz.


Zitat:
Hat man einmal das Leben erfahren, so ist dies eine völlig andere Perspektive, als gar nicht gelebt zu haben.


Aber Erfahrungen sind definitiv an den Körper gebunden, wenn der stirbt sind die einmaligen und individuellen Erfahrungen unwiderruflich weg.
Wenn im Endeffekt alles an Erfahrungen weg ist, war das Leben an sich völlig bedeutungslos.


Zitat:

Entsteht jene Form von "Existenz", von der du sprichst, mit dem Leben oder besteht sie grundsätzlich? Ist sie dann sogar "recyclebar" (Stichwort Wiedergeburt)?


Nein, diese Form besteht grundsätzlich, aber sie wird mit dem Erwachen eines individuellen Bewusstseins an eine Koordinate in Raum und Zeit geknüpft. Quasi wie ein Magnetfeld um einen stromdurchflossenen Leiter. entsteht. Beim Tod (Ende des Stromflusses) hört zwar auch das lokale Magnetfeld auf zu existieren, aber nicht der Magnetismus an sich.
Bevor sich hier jetzt jemand auf diesen Vergleich stürzt und ihn zerlegt, ja, der ist nicht stichfest. Aber ich glaube es kommt durch was ich meine.




Zitat:
Nein, das wäre nicht egal! Weil es (gemessen an der Lebenszeit der Trauernden) eine lange Zeit echten, tiefen Schmerzes wäre.


Ja, aber diese Schmerzerfahrung wird in dem Moment irrelevant, in dem der Trauernde stirbt, weil damit alle seine Erfahrungen aufhören zu existieren.



Zitat:

Sich in solche lebensfremden, kosmischen Ausreden zu flüchten, ist hingegen grausam und herzlos und dient nur dazu, sich nicht mit der Trauer derer, die man zurücklässt, auseinandersetzen zu müssen.


Der Kosmos ist herzlos und grausam, und dazu noch vermutlich völlig sinnlos.


Zitat:
Trotzdem ist es die Aufgabe der Trauernden, ihren Schmerz irgendwann zu bewältigen, da sie - seien wir mal ehrlich - ihren eigenen Verlust beweinen und nicht den verstorbenen Menschen, für den es ja, zumindest soweit es die Hinterbliebenen erkennen können, keine Bedeutung mehr haben kann.


Ja. Wenn es ihnen hilft sollen sie das tun.

Ich bin der Gott der Froschmenschen, yeea! Ich sollte mehr kiffen damit ich bekloppter werde.

Wer denkt Kratomtee ohne Zucker wäre hart, der hat noch nie Kratomtee ohne Wasser probiert.

DerTagtraeumer
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dabei seit 2012
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  Geschrieben: 20.06.12 01:22



Mrs Maniac schrieb:

pmaeuschen schrieb:
Das ist schon klar (wenn man an Entsprechendes glaubt), mir geht es darum, ob es jemanden gäbe, der es schade fände, nicht mehr zu existieren und warum.



Ich würde alles vermissen :-(
Die Sonne die mir morgens im Bett ind Gesicht scheint, das Glücksgefühl wenn ich mit einem Kaffee in meinem Garten sitze, die Gespräche mit meinen Kunden die mir klarmachene das ich am und im Leben bin, das weiche Fell meiner Kater, meinen Mann und seine schrägen Ideen...
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Aber ich hab das überwunden...
Ich kann allem (irgend)einen Sinn abverlangen...und denke mir oft:
"Egal wie schlimm es ist..es geht irgendwann vorbei!"
Es ist so.... :-)




Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin echt schockiert, wie hier manche Leute schreiben sie fänden es egal wenn sie einfach nicht mehr existieren würden. Ich finde diesen Gedanken einfach unvorstellbar, dass alles irgendwann aus ist und man wirklich komplett nicht mehr existiert.
Ich weiß zwar nicht wie es nach dem Tod weiter geht und hab mir auch noch nicht so viele Gedanken gemacht wie es weiter gehen könnte, aber man wird sicher nicht einfach weg vom Fenster sein. Es wird nur einen Wechsel der Welten geben =)

Wenn es doch so wäre das man irgendwann einfach nicht mehr existiert, würde ich wie Mrs Maniac schon geschrieben hat, alles auf der Erde vermissen. Die guten, sowie die schlechten Dinge.

Das Leben entsteht durch Tod.

deep7
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  Geschrieben: 20.06.12 01:37



Mrs Maniac schrieb:
"Egal wie schlimm es ist..es geht irgendwann vorbei!"

Nicht alles geht zwangsläufig irgendwann vorbei. Nicht alles wendet sich zwangsläufig am Ende zum Guten. Mit dem Tod geht es sicher vorbei.
 

SternenGezuecht
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  Geschrieben: 20.06.12 12:20


Ok grausamkeit usw da muss ich interveniren. Die hölle ist nur so groß wie du sie schaffst, auszugehen is natürlich davon das wir alle einen freien Willen haben und nicht von irgendwelchen dingen kontrolliert/unterdrückt werden.
Ferner gilt: Frag mich nicht wieso ich weiß es auchnicht und bin froh, dass man so schnell vergisst, es ist nunmal so, wie es ist.
Und: Alles was ich will, hatte ich schonmal. Fazit: alles ist relativ und der Menschliche Verstand kann den großen Dingen wie dem Leben bezogen auf alles, nicht nur den einzelnen, keinen Sinn geben/erkennen. Allerdings kann er seinem Leben einen wenn auch unbedeutenden Sinn geben, unbedeutend ist natürlich relativ.
Wer errät wen ich hier 3 mal zitiert habe bekommt nen Keks, tipp: er hat nen Unfall gebaut und ist jetzt im Schwarzwald in einer Entzugsklinik.


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pmaeuschen Thread-Ersteller
Traumländerin
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  Geschrieben: 20.06.12 18:25


Du zitierst die Onkelz.
Schade, dass die Diskussion um das, was nach dem Leben kommt (oder auch nicht) abgedriftet ist, für mich und die Diskussion, die ich führen wollte, gilt immer noch - mit dem Tod ist alles vorbei. Überlegungen ob oder warum nicht, sind für mich wenig bedeutend. Für mich ist die menschliche Existenz mit dem Tod beendet, dass andere das anders sehen, sei ihnen gegönnt. Ich wüsste einfach gern, woher meine Gleichgültigkeit gegenüber allem Lebenden kommt. Drogenkonsum? Ich weiß es nicht.
Bisher haben schon einige auf das Ursprungsthema geantwortet, danke dafür :) Ich finde es interessant, dass Leute Dinge aufzählen, die ich zwar auch zweifellos sehr sehr mag oder liebe, aber deren Abwesenheit in Kombination mit der Abwesenheit allen Leides für mich nicht bedauernswert wäre.
Es wäre schön, wenn sich noch ein paar Leute fänden, die mich eventuell verstehen. :)


Zeig mir die Pille, bitte reich mir die Pille,
die die Schmerzen entfernt
und ich greif mir die Pille,
denn mein eigener Wille,
reitet mich leider meist in die Scheiße,
also reich mir die einzige heilsame Hilfe!

tjan
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6 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.06.12 18:29


Ich glaub nicht, dass man etwas vermissen wird.
Vielleicht fühlt man sich sogar ein bisschen erlöst, also nich weil man ein schlechtes Leben oder so hatte, sondern einfach weil das Leben an sich anstrengender ist als der Tot und was auch immer danach kommt.
 

fluni
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dabei seit 2011
19 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.06.12 19:31


Der gute alte Arthur sagte mal:
Das Leben ist endlich, erbärmlich und zufällig. Eigentlich ist es nicht auszuhalten, aber wir trösten uns mit vielerlei Illusionen.
Von alles Geschöpfen vermag nur ein einziges nachhaltigen Ekel einzuflößen: der Mensch.

Genau diese Illusionen haben einige in diesem Thread sehr schön beschrieben wink

...hundertmal wollte ich mich töten, doch immer siegte die Liebe zum Leben. Diese lächerliche Schwäche ist vielleicht einer unserer unseligsten Triebe.
Denn was ist alberner, als unaufhörlich eine Last zu schleppen, die man jeden Augenblick abwerfen möchte? Abscheu vor dem Dasein zu haben und doch daran festzuhalten?
Die Schlange zu liebkosen, die in uns frisst, bis sie unser Herz zernagt hat? (Voltaire, „Candide“)

Because there is nothing bad about never coming into existence, but there is something bad about coming into existence, it follows that all things considered non-existence is
preferable. (David Benatar)
 

Miosis
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ICQ
  Geschrieben: 25.06.12 02:02


@Sternengezücht: Du vermischst teilweise die Begriffe Sinn und Zweck, so etwa bei dem Zahnrad. Der Unterschied ist, dass der Zweck die Bestimmung ist, zu der ein Gegenstand "da ist"; um bei deinem Beispiel zu bleiben, ein Zahnrad gehört in eine Uhr und nicht aufs Butterbrot.
In Bezug auf Lebewesen von Zweck zu sprechen, würde jedoch in aller Regel als moralisch fragwürdig aufgefasst werden, z.B. dass gewisse Tiere den Zweck hätten, verspeist zu werden, stößt schon bei sehr vielen Menschen auf vehemente Ablehnung. Ebenso wollen viele Tierfreunde ihre Haustiere nicht als Nutztiere betrachten (früher war eine Katze ja nur dazu da, Mäuse zu fangen), sondern lieber als treue Gefährten.
Ganz zu schweigen davon, bei Menschen in solchen Kategorien zu denken! Abscheulich! Man denke nur, für welchen Wirbel der Begriff Humankapital gesorgt hat.
Nichtsdestotrotz steht der Mensch als denkendes Wesen natürlich vor der Frage, warum er denn nun auf dieser Welt ist.
Oberflächlich betrachtet erschließt sich erstmal nicht, was diese heutzutage ziemlich leicht zu beantwortende Frage (Evolution) mit der Frage zu tun hat, was mensch mit seinem Leben anfangen solle. Hier liegt nun der Hund begraben: es geht um keinen Zweck, denn das beleidigt die Würde und Freiheit des Menschen, sondern um irgendeinen "letzten Sinn", was auch immer das sein soll. Das klingt nach großen Weisheiten, weil es kein Mensch versteht und sich dieser Begriff einer sinnvollen lol2 Definition entzieht. Doch mir fällt dazu ein Konfuzius-Zitat ein:

Zitat:
Der Narr ist der Zwillingsbruder des Weisen.


Meiner Meinung nach ist dies eine närrische Frage, und zwar deshalb, weil sie weder klar und allgemeingültig beantwortbar ist, noch eine solche Antwort, sofern es sie gäbe, irgendeinen praktischen Wert besäße.

SternenGezuecht schrieb:
wer mich in die Uhr steckt weiß ich nicht(hab keine Augen) und mir so den Sinn gibt, mir selber einen Sinn geben kann ich nicht(keine Beine)

Auf den Menschen bezogen, wird so etwas meist im Sinne einer Religion gedeutet, Gott legt einen "Sinn" (nicht unbedingt Zweck) fest. Doch selbst für den äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass es diesen imaginären allmächtigen, allwissenden Mann gäbe, der das Glaubens-, Werte- und Ritensystem, in das ich hineingeboren wurde, festgelegt hat, warum um alles in der Welt sollte ich das als Sinn meines Lebens anerkennen? Warum ihm gehorchen?
Früher hatten es die Menschen einfacher, weil solche Überzeugungen bis zur Aufklärung unzweifelhaft feststanden. Doch wie diese gezeigt hat, haben es sich die Menschen lediglich zu einfach gemacht, denn selbst wenn man an diese Märchen glaubt, muss man sich von ihnen noch lange nichts vorschreiben lassen.
Als die Mündigkeit endlich mal als Allgemeingut angeboten wurde (wovon bis heute leider offensichtlich noch nicht alle Gebrauch machen), kam mit dieser Befreiung auch ein gewisses Alleingelassenwerden. Allein mit den "letzten Fragen" die man sich, wie ich schon sagte, gar nicht zu stellen bräuchte, weil sie gerade nicht bedeutsam fürs Leben sind (man könnte sein ganzes Leben ohne über sowas nachzudenken verbringen - und wäre dann wahrscheinlich sogar weitaus glücklicher).
Dennoch sind sie für die meisten Menschen doch sehr beunruhigend. Sie werden mit Religion assoziiert, was ihnen einen billigen Abglanz von Heiligkeit verleiht, sind sowas von tiefgründig und täuschen so manchem vor, hinter etwas gekommen zu sein.
Tatsächlich ist vielleicht einfach nur nicht jede Frage, die man in einen grammatikalisch korrekten Satz kleiden kann, auch eine legitime Frage.

Der Sinn, von dem ich sprach, ist personenbezogen und damit stets relativ. Selbstverständlich kann kein Mensch einen allgemeingültigen "Sinn des Lebens" festlegen, was sollte ihn auch dazu befähigen? Schließlich ist der von dir angesprochene "Sinn", der eigentlich eher Zweck ist, auch beobachterabhängig: aus der Sicht des Menschen könnten Hühner z.B. dazu da sein, das man Chicken Nuggets draus macht, jedoch gibt es auch die recht skurrile Hypothese (falls man sowas mit der Bezeichnung würdigen möchte), die Erde als Planet "züchte" Menschen auf ähnliche Weise, halt für andere Zwecke.
Für welche Zwecke und die gesamte Argumentation hinter diesem abstrusen Esoterikgewäsch, darauf gehe ich jetzt mal nicht näher ein, da es in keinster Weise mehr irgendwas mit dem Thema hier zu tun hat, und an dieser Stelle ohnehin gleichgültig ist. Über sowas kann man eigentlich kaum ernsthaft sprechen, doch als reinen Perspektivwechsel finde ich es ausgesprochen interessant.

Zusammenfassend kann man sagen: ohne Bewusstsein besteht nicht die "Notwendigkeit" für einen Sinn, da er gar nicht erkannt werden kann. Dies ist das Privileg oder der Fluch der denkenden Wesen.
Sofern man denn willens ist, die Existenz eines "Lebenssinnes" überhaupt anzuerkennen, legt ein Mensch ihn mMn für sich persönlich fest, einfach weil es keine (übergeordnete) Instanz gibt, die das für ihn erledigen kann. Es gibt zwar welche, die es sich anmaßen, die wiederum haben aber keine echte Legitimation.
Dieser "Sinn" ist als solcher schon relativ, weiterhin relativ, weil er auf die Person bezogen ist, und erlischt mit deren Tod.
Damit könnte man sagen, dass das Leben eben doch sinn- und wertlos ist, weil nach dem Tod alles vorbei ist (und wir nähern uns endlich wieder laaangsam dem Thema). Doch da man über solche Sachverhalte nur nachdenken kann, solange man am Leben ist und wie gesagt, kein allgemeingültiger Sinn existiert und man sich keinen von anderen auferlegen lassen sollte, erfüllt die beschränkte, persönliche Definition, unter welchen Bedingungen das eigene Leben einem "etwas gebracht" hat, ihren Zweck.


@Le Frosch:
1. Stimme zu, s.o. mit ausführlicher Begründung.

2. Das ist eine faszinierende neue Perspektive für mich und bietet eine alternative Auflösung für das ganze Paradox des "Bösen". Freilich bestünde das nicht, wenn man nicht krampfhaft dran festhielte, überhaupt in den Kategorien gut und böse zu denken - trotzdem danke dafür!
Allerdings ist das Zitat aus dem Kontext gerissen. Mir ging es darum, dass dies als Begründung dafür, wie man lebt, herhalten muss, also um Leben mit Moral.

3. Das macht nichts, denn die individuellen Erfahrungen eines Menschen machen auch nur Sinn, solange er lebt und mit anderen interagieren kann. Was er davon an andere weitergeben kann und was für sie nachvollziehbar ist, lässt sich im allgemeinen auf Tatsachen, Ideen etc. zurückführen, die über ein einzelnes Leben hinaus gültig sind. Eine Art geistiges Pendant zu den Genen, Meme genannt.
Wäre die Bedeutungslosigkeit dann aufgehoben, sobald man irgendwelche Zeugnisse seines Lebens hinterlassen hat (eine der Hauptmotivationen für künstlerischen Schaffen)? Ab wann endet die Bedeutungslosigkeit, schon wenn man ein Video von sich dreht, wo man herumblödelt? Nein? Aber wenn das Video einen traurigen Menschen zum lachen bringt und somit aufheitert? Die Hinterbliebenen ans frohe Naturell des Verstorbenen erinnert? Schon eher.
Oder können unsere Leben nicht mehr bedeutungslos sein, weil wir über solch tiefgründiges Zeugs geredet haben? Was irgendjemand liest und mit den Augen rollt - nicht schon wieder! Warum muss das Leben denn unbedingt eine Bedeutung haben?

4. Spekulativ, darüber kann an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Ich persönlich finde deine Ansicht sehr interessant.

5. Genau das meinte ich mit grausam und herzlos. Es wird irrelevant in einem allgemeinen, kosmischen Sinne, das ist jedoch wirklich irrelevant für so ziemlich jeden Menschen, weil es nichts, aber auch gar nichts mit seinem Leben und seinem Schmerz zu tun hat. Wolltest du einen Menschen mit dem Hinweis trösten, dass er ja ohnehin eines Tages sterben und es spätestens dann sicher nicht mehr wehtun würde, so wäre das äußerst unsensibel und gelinde gesagt ziemlich verfehlt.

6. Verweis auf 5. Den Kosmos kann man wohl kaum so bezeichnen, weil dies Eigenschaften einer Person sind und der Kosmos, speziell wenn er völlig sinnlos ist (zu diesem Thema habe ich mich nun schon sehr ausgiebig geäußert), sicherlich nicht in bewusster Absicht "handelt".

7. Die Trauer bewältigen? Meinst du, es macht keinen Sinn, das zu tun, weil sie ohnehin eines Tages sterben werden und damit all ihre Bemühungen hinfällig werden?
Muss ein düsteres und trostloses Leben sein, mit solchen Ansichten... Tut mir Leid, wenn ich dir damit zu nahe trete, mir erscheint es nur geradezu niederschmetternd, die Dinge so zu betrachten.


Lg, Miosis
Der Gegensatz zu Spiel ist nicht Ernst, sondern Wirklichkeit.
(Siegmund Freud)

thalamize
Dauer-Träumer
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dabei seit 2012
15 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.06.12 18:50


Sehr interessantes Thema, allerdings auch sehr schwer auszumalen.
Falls ich dann noch in der Lage wäre, etwas zu vermissen, dann würde ich mich der meinung von Mrs Maniac anschließen-
ich würde so gut wie alles vermissen, jedenfalls von meinem aktuellen Standpunkt aus, weil das Leben einen irgendwie doch immer durch seine schönen Seiten überrascht.

Aber wer weiß schon, was nach dem Tod kommt? Vielleicht etwas erstrebenswerteres als das Leben selbst? Ein neuer Sinn, eine höhere Ebene?
Ich bleibe einfach gespannt und genieße das Leben, so lang ich es habe ;)
 


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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Das Leben vermissen


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