Hier kurz die gesammelten Erfahrungen, die sich auf meinen Thread
"Frage an die Rohopiumextperten" beziehen.
Danke an alle für euer Interesse und die Tipps!
Habe jetzt hierzu einen neuen Thread eröffnet, da der Ursprungstitel nicht wirklich den Punkt der Sache trifft, die gemachten Erfahrungen für Betroffene aber durchaus sehr wertvoll sein könnten...
Es ging um die Frage, ob man eine saubere Injektionslösung aus Schlafmohn einfach herstellen kann beziehungsweise wie mein geschätzter, leider opiatsüchtiger Freund C mit eigenen Schlafmohnerzeugnissen seinen Bedarf einigermaßen decken kann.
Zu seinen selbstauferlegten Regeln zählt gerade, dass er sich nicht mehr in der Szene aufhält. Er hat sich zuletzt auch mit Methadon substituiert und überbrückt demnach gerade seinen Entzug von Methadon, der bekanntlich langwieriger vonstatten geht als der von Heroin.
Soviel zum Hintergrund.
Für C stand der Substitutionsaspekt im Vordergrund und die Frage, welche Konsumart die Effektivste ist.
Für mich ging es mehr um die Sicherheit bei der ganzen Sache.
Sollten die Beschreibungen zu konkret sein, bitte ich das zu entschuldigen.
Injektionslösung
Der Tenor an Antworten hier war, ohne Labor und diverse schwererhältliche Zutaten keine saubere Lösung möglich.
Mein Freund hat auf diese Variante dann auch verzichtet.
Mohntee
substituierte ihn halbwegs, aber unbefriedigend. Teilweise blieben seine Glieder noch sehr schwer (Entzugseffekt) und er wurde -großer Nachteil- extrem müde und schlapp davon.
Sonstige positive Effekte empfand er nicht, das mag an seiner Toleranz liegen.
Extrakt
Nun fertigt er sich aus dem Mohn immer einen Extrakt an.
Dazu verwendet er die getrockneten Kapseln, Stengel und Blätter. Köchelt das kleinpürriert mit Essig eine halbe Stunde auf niedriger Stufe, siebts durch ein Tuch und verkocht die Plörre unter Aufsicht (wichtig, brennt schnell an) bis eine zähe dunkle Masse übrig bleibt.
Rauchen
empfiehlt sich weniger, C meint, es habe zwar einen Effekt, aber es gehe zuviel Wirkstoff verloren.
Außerdem wurde ihm übel davon, ist vermutlich auch extrem schädlich, da die Fette nicht herausgelöst wurden, so wie mans für Rauchopium eigentlich macht.
Essen / Lutschen
Für C war Wirkung eher unbefriedigend, etwa wie beim Tee.
Habs auch in geringer Menge probiert. Riecht fein, schmeckt anfangs bittersauer, beim 3.mal mocht ichs. Mit Zuckerbeigabe wirds lecker. Effekt bei mir: wolkig-dösig. Wems gefällt...
Rektal
Cs favorisierte Variante.
Er löst eine kleine Menge in wenig Wasser auf und spritzt sich das ohne Nadel in den Arsch. Kommt langsam und hebt seine Stimmung maßgeblich. Einzige Nebenwirkung: etwas Schwindel. Und seine Waden sind wohl noch etwas schwer.
Wichtig zu wissen ist, dass der Wirkstoffgehalt extrem schwankt. Das kann von der Schlafmohnsorte, dem Erntedatum, der Verarbeitung, Menge, Temperatur... whatever abhängen, jedenfalls ist es darum fast unmöglich, Voraussagen zur Wirkungsweise zu machen. Also Vorsicht beim Experimentieren.
Wie gesagt, der Experimentierer hier ist opiatabhängig und so Einiges gewohnt.
Obige Beschreibungen sind ausdrücklich nicht zur easypeasy Nachahmung empfohlen.
Soweit. Fragen hierzu werden gerne beantwortet.
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ich kenne mich nicht gut mit substitution aus, aber ist es nicht sinnvoller opioide medikamente zu nehmen anstatt opium? alleine wegen der wirktstoffschwankungen... spielt die dosierung nicht eine wichtige rolle in der substitution? ich denke wenn dein freund wirklich runter kommen will von opiaten/opioiden sollte er sich an einen arzt wenden und nicht in der küche schlafmohn kochen, denn daraus resultiert sehr warscheinlich eine opiumsucht, welche ich mir nicht leichter zu händeln vorstelle als eine methadonsucht...
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