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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Selbstmord? (Methodendiskussion unerwünscht)


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AutorBeitrag
deep7
Traumländer
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Homepage ICQ
  Geschrieben: 16.04.12 23:29



Der Hustenstiller schrieb:
Der Text von Tanto kommt meinen Gedanken teilweise sehr nahe, nur hab ich das Glück das diese Gefühle nicht ständig da sind sondern eher immer auf einmal zuschlagen. Ich hab diese Gedanken eigentlich schon ein paar Jahre und wenn meine Angehörigen oder Freunde nicht da wären hätte mich vielleicht auch schon ausgeklingt.

Ausgeklinkt ; ) Wie soll ich sagen, ich hatte schon sehr oft diese "VorDenZugSpring"-Stimmung, bin aber wohl keiner von den Menschen, die das in die Praxis umsetzen. Das finde ich auch gut so. Irgendwo hab ich verinnerlicht, dass man "tot" sowieso noch lange genug ist, und zwar nach dem Leben, dessen Zeitspanne gegenüber der des Todes (womöglich unendlich lange) verschwindend gering ist. Das Leben scheint mir also rein von diesem Zahlenverhältnis her schon zu wertvoll, sodass ich es, egal, wie schlecht es mir auch gehen mag, kaum selber beenden würde.
 

Dippaz
Abwesender Träumer
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dabei seit 2009
560 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 17.04.12 17:03



Tanto schrieb:

Nein, ich kann mich lediglich binnen der Einschränkungen bewegen, die andere erschaffen haben.
Lieg ich neben dem stinkenden Käse oder sitz ich auf der leckeren Himbeere, aber über den Tellerrand werde ich nie hinaus kommen.



Natürlich gibt es absolute Einschränkung, vor allem biologischer und physikalischer Natur. Nur wer kennt die Grenzen schon immer genau?
Wenn Menschen nicht immer wieder versucht hätten diese Barrieren zu brechen/verschieben, wären wir jetzt nicht in der Lage über das Medium Internet zu kommunizieren.

Wenn körperlich schwer behinderte Menschen bei den Paralympics sportliche Leistungen bringen, von denen die meisten gesunden nur träumen, wenn ein armer Student wie Bill Gates aus einer "2-Mann-Garagen-Firma" eins der größten Wirtschaftsempieren der Welt erschaffen kann und die Gebrüder Wright es nach Jahrtausenden geschafft haben Menschen zum fliegen zu bringen, wer kann dann noch behaupten wo die Grenzen sind?

Wenn Menschen dich irgendwo eingrenzen und dir das nicht gefällt, dann liegt es an dir dich ihrem Einfluss zu entziehen oder zu widersetzen. Seien es nun die Eltern (ausziehen / Kontakt abbrechen) oder die Gesellschaft (auswandern / Revolution anzetteln )




Zitat:

Es könnte unter Menschen funktionieren, wenn nicht manche so gierig wären. Ich glaube kaum, dass es Kriege geben würde, wenn alle Menschen auf unserem geistigen Stand wären. Es muss doch unser Ziel sein, endlich Gerechtigkeit zu erreichen. Die Natur-Argumentation ist doch schwachsinnig, denn sie setzt menschliches Verhalten mit menschlicher Natur gleich. Wenn jeder Mensch von Natur aus nur auf seinen Vorteil bedacht ist, warum ist das bei mir nicht so?



Man kann wohl sehr sicher davon ausgehen, dass Menschen die genug Macht oder Manipulationsvermögen besitzen um Kriege zu beginnen, in aller Regel geistig auf der selben Stufe stehen oder wahrscheinlich deutlich darüber.
Krieg ist ein gewaltsames Durchsetzen von eigenen Interessen, die man über die Interessen der Anderen und der Schäden die dabei entstehen stellt.

Wozu Gerechtigkeit erreichen wenn deiner Meinung nach doch eh alles keinen Sinn hat?
Es so zu belassen wie es ist, kostet deutlich weniger Anstrengung/Zeit.

Das Natur-Argument ist kein Unsinn, denn menschliches Verhalten resultiert nun mal zu einem sehr großen Teil aus der menschlichen Natur.
Was meinst du warum Kannibalismus und Inzest bei jeder menschlichen Kultur unüblich/verpönt/verboten sind?
Wären wir eine Tierart bei der es nicht zu genetischen Missbildungen kommen würde, wäre es sicherlich nicht geächtet und weit verbreitet.

Genauso ist Egoismus (auf uns selbst oder unsere Gruppe bezogen) eine der Hauptantriebsfedern der Menschlichen Rasse, so wie eine Grundvoraussetzung zum Überleben.

Wenn es bei dir anders ist, was hindert dich daran all dein Hab und Gut an Bedürftige Menschen zu verschenken?

Frag dich mal ganz ehrlich:
Würdest du wirklich mit einem afrikanischen Kind deinen Platz tauschen wollen das in einer Bürgerkriegszone lebt, täglich Hunger leiden muss und beten darf das heute mal keiner aus der eigenen Familie erschossen wird?


Zitat:


Dippaz schrieb:
Ist das nicht auch eine Form von Liebe?



Nein, das ist einfach Selbstlosigkeit / Hilfsbereitschaft. Was bringt es mir, dass ich für meine Familie alles tun würde, und sie auch für mich?



Achso und deine Selbstlosigkeit / Hilfsbereitschaft ist bei allen Menschen ( egal ob Familie, Freunde, Feinde, Unbekannte) gleich?

Will eigentlich darauf hinaus das es Liebe nicht nur zwischen Mann und Frau existiert, sondern auch eine familiäre und platonische Form von Liebe. Diese kann unter Umständen sogar deutlich stärker sein als die "Liebe alá Amor".

Wenn du nicht wüsstest was Liebe ist, wärst du sicherlich nicht bereit für deine Freunde/Familie so viel zu tun, da dein Egoismus sonst stärker wäre als dein Altruismus.


Zitat:

Ja, tut es. Die Welt müsste aber kein solcher Ort sein.



Wenn es keinen Freien Willen gibt, MUSS die Erde genau der Ort sein der sie heute ist.
Dann ist sie nur ein unvermeidbares Produkt einer ewig langen Kausalitätskette.


Zitat:
Es macht keinen Unterschied, ob ich Hero liebe oder irgendeinen Menschen. Die Frage nach dem Grund meiner Existenz bleibt unbeantwortet.



Im Bezug auf die Frage deiner Existenz macht es wohl wirklich keinen so großen Unterschied, aber auf sehr viele andere Dinge schon.
Es sind aber auch weder Hero noch andere Menschen dazu dazu dir den Grund DEINER Existenz zu nennen, das kannst nur du selber herausfinden.


Zitat:
Es ist egal, ob ich mich momentan gut oder schlecht fühle, denn der Moment geht vorbei und wird zu blasser Erinnerung.



Warum nimmst du dann Drogen und aller Wahrscheinlichkeit auch Schmerzmittel wenn du Schmerzen hast?
Weil es -vielleicht- langfristig egal ist ob du dich am 22.03.1996 um 12:34 Uhr gut oder schlecht gefühlt hast, aber in dem Moment ist es sehr wohl von Bedeutung.

Und selbst Erinnerungen haben Bedeutungen, denn all unser Wissen und vielleicht sogar ein Großteil unseres Charakters ist lediglich ein großes Puzzle aus Erinnerungen.



Zitat:
Das einzige logisch erkennbare Ziel im Leben eines Menschen ist der Tod.



Nur weil etwas die Endstation ist, ist es noch lange nicht das zu erreichende Ziel.
Manchmal geht die Fahrt weit über das Ziel hinaus und manchmal wird es erst gar nicht erreicht, dennoch wäre beides die Endstation.

Vielleicht bin ich ein wenig zu sehr von Naturalismus und Hedonismus geprägt, aber ich würde Fortpflanzung und die Arterhaltung als oberstes Ziel sehen (alles versucht seine Gene weiter zu geben, bevor es stirbt), danach das man das Leben mit möglichst wenig Leid / viel Freude durchlebt. Wobei der zweite Aspekt keiner zwingenden Notwendigkeit entspringt, sondern eher als Selbstzweck existiert.



Zitat:
Ich sehne den Tod herbei, weil ich mir von ihm Antworten erhoffe. Ich hab die besten Eltern und Freunde der Welt, in deren Gegenwart ich mich fast durchgängig befinde und mich gut fühle, aber zu welchem Zweck?



Der Tod ist die Konsequenz jeden Lebens, während das Leben hier wohl wahrscheinlich nur eine kurze Episode darstellt. Warum also etwas frühzeitig erzwingen und dabei wohl anderen Schaden, wenn man es doch eh früh genug bekommt?


Zitat:
Müsste ich nicht da draußen sein und für die Gerechtigkeit kämpfen? Das ist mein Konflikt.



Dein scheinbar vorhandener Nihilismus steht wohl im Konflikt mit dem Humanismus in dir.




Zitat:
Unwissen ist ein Segen



Wie gut das ein Jeder von uns gesegnet ist :-)

Wie heißt es doch so schön:
"Das einzige das ich weiß, ist das ich eigentlich nichts weiß"



Zitat:
Ich würde gerne glauben, dass es einen Sinn hätte, sich selbst ein Ziel zu setzen, aber ich ertappe mich selbst dabei, wie ich schon wieder darüber nachdenke, wie sinnlos das wäre, und verliere mich in einem Gedankenkreislauf, der lediglich zu der Erkenntnis führt, dass es mal wieder sinnlos war, darüber nachzudenken.



Wenn alles ohne Sinn ist, dann hat es auch keinen Sinn das man alles als sinnlos abstempelt.
Ansonsten halte ich es wie der Philosoph Karl Popper, der meinte absoluten Nihilismus gibt es nicht, da man sich teilweise den Lebenssinn selbst erschaffen kann.
 

Zitronenfalltür
Traumländer
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dabei seit 2008
216 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.04.12 22:33
zuletzt geändert: 18.04.12 09:02 durch facettenreich (insgesamt 1 mal geändert)


Mal eine andere Frage:
Gesetzt den Fall, der Entschluss stünde fest, die Durchführung auch, welche Substanzen wären dann sicher und schmerzlos?
 

Kommentar von facettenreich (Moderatorin), Zeit: 18.04.2012 09:02

Dies ist nicht der Platz für eine Methodendiskussion. Unterlasse derartige Anfragen bitte in Zukunft.
 
Butters
Traumländerin
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dabei seit 2007
993 Forenbeiträge
3 Tripberichte
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  Geschrieben: 18.04.12 00:00



Zitronenfalltür schrieb:
Mal eine andere Frage:
Gesetzt den Fall, der Entschluss stünde fest, die Durchführung auch, welche Substanzen wären dann sicher und schmerzlos?



Irgendetwas hält mich davon ab, dir darauf eine Antwort zu geben. Ich lass es auch!
"Je zal het leven maar genieten"

Tanto
Traumländer
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dabei seit 2010
267 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.04.12 04:21
zuletzt geändert: 19.04.12 04:44 durch Tanto (insgesamt 3 mal geändert)



Dippaz schrieb:
Wenn körperlich schwer behinderte Menschen bei den Paralympics sportliche Leistungen bringen, von denen die meisten gesunden nur träumen, wenn ein armer Student wie Bill Gates aus einer "2-Mann-Garagen-Firma" eins der größten Wirtschaftsempieren der Welt erschaffen kann und die Gebrüder Wright es nach Jahrtausenden geschafft haben Menschen zum fliegen zu bringen, wer kann dann noch behaupten wo die Grenzen sind?



Ich rede nicht von Leistungen innerhalb des Systems.


Dippaz schrieb:
Wenn Menschen dich irgendwo eingrenzen und dir das nicht gefällt, dann liegt es an dir dich ihrem Einfluss zu entziehen oder zu widersetzen. Seien es nun die Eltern (ausziehen / Kontakt abbrechen) oder die Gesellschaft (auswandern / Revolution anzetteln )



Es gibt auf diesem Planeten keinen Ort, an dem man nicht eingeschränkt wird. Das liegt nicht an mir, sondern am Leben.


Dippaz schrieb:

Man kann wohl sehr sicher davon ausgehen, dass Menschen die genug Macht oder Manipulationsvermögen besitzen um Kriege zu beginnen, in aller Regel geistig auf der selben Stufe stehen oder wahrscheinlich deutlich darüber.



Ich könnte dies wahrscheinlich auch tun, mach es aber nicht, weil ich erkannt habe, dass es zu nix gutem führt.


Dippaz schrieb:
Wozu Gerechtigkeit erreichen wenn deiner Meinung nach doch eh alles keinen Sinn hat?
Es so zu belassen wie es ist, kostet deutlich weniger Anstrengung/Zeit.



Weil jeder Mensch weiß, dass es richtig wäre.


Dippaz schrieb:
Wenn es bei dir anders ist, was hindert dich daran all dein Hab und Gut an Bedürftige Menschen zu verschenken?



Macht keinen Unterschied, ob ich das tue oder mich umbringe. Die Folge wäre, dass sich jeder von mir abwenden würde. Was sagt das über das Leben aus?


Dippaz schrieb:
Würdest du wirklich mit einem afrikanischen Kind deinen Platz tauschen wollen das in einer Bürgerkriegszone lebt, täglich Hunger leiden muss und beten darf das heute mal keiner aus der eigenen Familie erschossen wird?



Selbst wenn das möglich wäre, wäre niemandem geholfen. Egal, wer mein Leben lebt, es bleibt sinnlos. Entweder alle leben in Gerechtigkeit oder keiner.


Dippaz schrieb:
Wenn es keinen Freien Willen gibt, MUSS die Erde genau der Ort sein der sie heute ist.
Dann ist sie nur ein unvermeidbares Produkt einer ewig langen Kausalitätskette.



Falsch. Ja, es gibt meiner Meinung nach keinen freien Willen, aber dennoch treffen Mensch auch irrationale Entscheidungen. Jeder hat also einen Willen, jedoch beeinflussen sie sich stets gegenseitig. Du kannst nicht behaupten, die Erde müsse dieser Ort sein, weil du einfach nicht in der Lage bist, das wissen zu können. Das ist niemand, weil es keine 100% Wahrheit gibt. Wer glaubt, alles verstanden zu haben, und Wörter wie "müssen" verwendet, vergisst, dass er sich auch irren könnte.


Dippaz schrieb:
Im Bezug auf die Frage deiner Existenz macht es wohl wirklich keinen so großen Unterschied, aber auf sehr viele andere Dinge schon.
Es sind aber auch weder Hero noch andere Menschen dazu dazu dir den Grund DEINER Existenz zu nennen, das kannst nur du selber herausfinden.



Wenn man den Sinn herausfinden muss, kann ich auch Hero zu meinem Sinn erklären. Einen Sinn findet man nicht heraus oder gibt ihn sich selbst, er ist einfach da oder nicht.


Dippaz schrieb:
Warum nimmst du dann Drogen und aller Wahrscheinlichkeit auch Schmerzmittel wenn du Schmerzen hast?



Aus den selben Gründen, weshalb ich mich nicht umbringe.



Dippaz schrieb:
Und selbst Erinnerungen haben Bedeutungen, denn all unser Wissen und vielleicht sogar ein Großteil unseres Charakters ist lediglich ein großes Puzzle aus Erinnerungen.



Wenn alles egal ist, ist nichts von Bedeutung. Ich bin nur nicht konsequent genug, angemessen zu handeln.



Dippaz schrieb:
Vielleicht bin ich ein wenig zu sehr von Naturalismus und Hedonismus geprägt, aber ich würde Fortpflanzung und die Arterhaltung als oberstes Ziel sehen (alles versucht seine Gene weiter zu geben, bevor es stirbt)



Warum? Wenn alle aus dem Fenster springen, tust du es auch? Geht es nur darum, Traditionen weiterzuführen?


Dippaz schrieb:
Der Tod ist die Konsequenz jeden Lebens, während das Leben hier wohl wahrscheinlich nur eine kurze Episode darstellt. Warum also etwas frühzeitig erzwingen und dabei wohl anderen Schaden, wenn man es doch eh früh genug bekommt?



Weil das Leben eine Qual ist, und ich mir vom Tod Besserung erhoffe. Des Weiteren hab ich bereits geschrieben, dass ich von Wahrscheinlichkeit nix halte.


Dippaz schrieb:
Dein scheinbar vorhandener Nihilismus steht wohl im Konflikt mit dem Humanismus in dir.



Darauf habe ich gewartet. Warum sich mit jemandem auseinandersetzen, wenn es schon so schöne Schubladen gibt.


Dippaz schrieb:
Wie heißt es doch so schön:
"Das einzige das ich weiß, ist das ich eigentlich nichts weiß"



Hast du gerade deinen gesamten Beitrag relativiert?


Dippaz schrieb:
Wenn alles ohne Sinn ist, dann hat es auch keinen Sinn das man alles als sinnlos abstempelt.



Nur leider bin ich am Ende des Tages noch am Leben.



PS: Ich finde es affig, dass man hier zwar darüber diskutieren darf, weshalb man sich umbringen sollte, nicht aber über die schmerzfreieste Methode, die so wenigen anderen Menschen wie möglich schaden würde.
Wenn hier ein verwirrter Jugendlicher mitliest, dann wird er sich seine mehr oder weniger fundierte Meinung bilden und sich anschließend entweder umbringen oder nicht.
Warum sollte man nicht durch Nennung der geeignetesten Methode verhindern, dass noch mehr Menschen zu Schaden kommen?

Ich bin mir der Verantwortung bewusst, die ich übernehme, wenn ich hier schreibe, wie scheiße das Leben und wieviel besser der Tod womöglich ist. Aber ich schreibe nichts weiter als das, was ich annähernd als Wahrheit wahrnehme, und wer mit der Wahrheit bzw. mit einer ungewöhnlichen Meinung überfordert ist, der verschließt seine Augen und lebt in einer Traumwelt.

Ich hab keine Probleme damit und kein schlechtes Gewissen, auch den letzten aus seiner Illusion einer heilen Welt rauszureißen.
Nicht weil ich neidisch auf das Glück anderer Menschen bin, sondern weil mein Ziel ehrenhaft ist und ich es erreichen will.

Außerdem behaupte ich nicht irgendwas zu wissen, sondern schreibe lediglich meine Gedanken nieder.
Alle meine Ausführungen sind ohne Gewähr.

live to win til you die
til the light dies in your eyes
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just keep fighting til you fall

facettenreich
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dabei seit 2008
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  Geschrieben: 19.04.12 07:46



Tanto schrieb:
PS: Ich finde es affig, dass man hier zwar darüber diskutieren darf, weshalb man sich umbringen sollte, nicht aber über die schmerzfreieste Methode, die so wenigen anderen Menschen wie möglich schaden würde.



Es mag sein, dass du es affig findest. Dennoch ist es so.
Außerdem stört mich deine Formulierung -weshalb man sich umbringen sollte-. Denn das ist lediglich das, was du gerade aus dieser Diskussion machst.
"Die Gedanken eines Träumers kann nicht jeder verstehen."

Günter
Traumländer
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dabei seit 2008
1.246 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.04.12 10:42



Tanto schrieb:

Warum sollte man nicht durch Nennung der geeignetesten Methode verhindern, dass noch mehr Menschen zu Schaden kommen?


Spring einfach von einem dach mit mindestens 20m höhe zur sicherheit.

Ganz nebenbei halte ich leute die mit selbstmord liebäugeln für absolute vollidioten, die an irgendeine form von jenseits glauben wo sie dann puderzucker in den arsch geblasen kriegen.

Wenn man nicht extrem leidet kann das keine option sein.
Und wie kann es weniger angsteinflößend sein sich auszulöschen und unter umständen das einzige leben das man hat beenden und kein bewusstsein und gar nichts zu haben (Unvorstellbar für jemanden der lebt), als einfach weiter zu leben?


Tanto schrieb:

Ich glaube nicht, dass es bei Amokläufen so viele Unschuldige trifft. Ich würde jedenfalls die rauspicken, die ich hasse, und Amokläufer die so handeln, kann ich verstehen. Wahllos um sich schießende verachte ich selbstverständlich auch.


Ich glaube das der zustand in dem du bist allein deine schuld ist.
 

Sirportalez
Administrator
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dabei seit 2003
6.070 Forenbeiträge
4 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 19.04.12 13:19



Tanto schrieb:

PS: Ich finde es affig, dass man hier zwar darüber diskutieren darf, weshalb man sich umbringen sollte, nicht aber über die schmerzfreieste Methode, die so wenigen anderen Menschen wie möglich schaden würde.
Wenn hier ein verwirrter Jugendlicher mitliest, dann wird er sich seine mehr oder weniger fundierte Meinung bilden und sich anschließend entweder umbringen oder nicht.
Warum sollte man nicht durch Nennung der geeignetesten Methode verhindern, dass noch mehr Menschen zu Schaden kommen?



Ganz einfach: Weil es nicht in dieses Forum gehört. Dafür gibt es genügend andere Plattformen die dieses zweifelhafte Unterfangen unterstützen. Wir wollen nicht die Bürde tragen Selbstmördern den leichtesten Weg aufzeigen. Der Thread dient nur der Diskussion um die Gründe.
 

Acaine
Chat-Mod
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dabei seit 2009
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1 Langzeit-TB
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  Geschrieben: 19.04.12 16:57



Zitat:
Ganz nebenbei halte ich leute die mit selbstmord liebäugeln für absolute vollidioten, die an irgendeine form von jenseits glauben wo sie dann puderzucker in den arsch geblasen kriegen.



also sorry, aber das ist mal ne total dämliche aussage.

niemand entscheidet sich aus bequemlichkeit dafür suizid zu begehen! leute die dies tun sind absolut verzweifelt, oder auf psychischer ebene schon tot.
wie du schon sagst, nach dem tot kommt höchstwahrscheinlich gar nichts... aber hey zu diese vollkommen bekloppten aussage deinerseits fällt mir grade echt nix ein! hast du mal nen moment lang überlegt bevor du mit tippen angefangen hast?
ODT-i.v.-Fan im Ruhestand :)

Tanto
Traumländer
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dabei seit 2010
267 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.04.12 19:48



facettenreich schrieb:

Außerdem stört mich deine Formulierung -weshalb man sich umbringen sollte



Ich habe geschrieben, dass man darüber schreiben darf, was ein Fakt ist. Wenn dich die Wahrheit stört, kann ich dir auch nicht helfen.



Günter schrieb:

Ganz nebenbei halte ich leute die mit selbstmord liebäugeln für absolute vollidioten, die an irgendeine form von jenseits glauben wo sie dann puderzucker in den arsch geblasen kriegen.

Wenn man nicht extrem leidet kann das keine option sein.



Wow, du bist ja ein sehr sympathischer Zeitgenosse :D
Ob du denkst, dass es keine Option ist, ist doch sowas von unwichtig, weil du das nicht zu entscheiden hast.


Günter schrieb:

Ich glaube das der zustand in dem du bist allein deine schuld ist.



Es könnte mich nicht weniger interessieren, was Leute wie du glauben.


Acaine schrieb:
leute die dies tun sind absolut verzweifelt, oder auf psychischer ebene schon tot.



Wie wir bereits geklärt haben, gibt es auch die nüchterne Entscheidung aus logischen Gründen.

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facettenreich
Moderatorin
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dabei seit 2008
1.903 Forenbeiträge
9 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 19.04.12 20:40


Tanto, du reißt dich jetzt bitte mal ein bisschen zusammen.
Hör damit auf, jeden anzugehen der deine Ansichten nicht teilt oder sie kritisiert. Dein Tonfall ist absolut unangebracht und nicht nützlich für eine solche Diskussion.

Und für alle anderen Stänkerliesen hier gilt natürlich das gleiche!


"Die Gedanken eines Träumers kann nicht jeder verstehen."

hondacivic
Endlos-Träumer
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dabei seit 2010
285 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.04.12 20:46
zuletzt geändert: 19.04.12 20:49 durch facettenreich (insgesamt 2 mal geändert)



facettenreich schrieb:
Tanto, du reißt dich jetzt bitte mal ein bisschen zusammen.
Hör damit auf, jeden anzugehen der deine Ansichten nicht teilt oder sie kritisiert. Dein Tonfall ist absolut unangebracht und nicht nützlich für eine solche Diskussion.

Und für alle anderen Stänkerliesen hier gilt natürlich das gleiche!



WORD! gerade in so einem thread wäre ein bisschen mehr taktgefühl angebracht, obwohl ich deine ansichten größtenteils teile.
man sagt, die religion sei opium fürs volk....

Kommentar von facettenreich (Moderatorin), Zeit: 19.04.2012 20:48

Zitat editiert. Sorry. Warst zu schnell mit deiner Antwort. ^^
 
Glow
Endlos-Träumer


dabei seit 2010
379 Forenbeiträge

ICQ
  Geschrieben: 19.04.12 22:01


Dürfte ich hier mal ganz vorsichtig anfragen warum die Methodendiskussion hier verbannt wurde und so unerwünscht ist? Ich meine klar ist Selbstmordversuche gefährlich und absolut nicht zu befürwoten geschweige denn gut! aber gilt das nicht auch für Drogenkonsum? und wird hier wird immer gesagt tot schweigen bringt nichts. Die Leute die es wollen tun es so wieso ob man es ihnen erlaubt oder nicht und unter den Teppich kehren hilft nichts. Wenn überhaupt etwas hilft dann über die Nachteile und Risiken aufklären. Meiner Meinung nach könnte man das auch über Selbstmordmethoden sagen. Denn so weit ich weiss ist das bloße reden oder schreiben über Selbstmord/Selbstmordmethoden nicht verboten. Ich habe nicht vor Selbstmord zu begehen auch wenn ich gerne zugebe das mir der Gedanke schon des öffteren kam. Davon abgesehen, ich finde das Thema einfach interessant und würde gern die Meinungen oder vllt sogar Erfahrungen von anderen dazu hören. Dieser post soll nur ein Denkanstoß sein bitte zerreisst mich nicht gleich in der Luft.
 

Tanto
Traumländer
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dabei seit 2010
267 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.04.12 22:26


WORD @ Glow.


facettenreich schrieb:
Tanto, du reißt dich jetzt bitte mal ein bisschen zusammen.



Mein Tonfall war angemessen.



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Günter
Traumländer
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dabei seit 2008
1.246 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.04.12 22:53



Acaine schrieb:

Zitat:
Ganz nebenbei halte ich leute die mit selbstmord liebäugeln für absolute vollidioten, die an irgendeine form von jenseits glauben wo sie dann puderzucker in den arsch geblasen kriegen.



also sorry, aber das ist mal ne total dämliche aussage.


Falsche antwort, du hättest schreiben sollen ich finde das ist eine dämliche aussage.


Acaine schrieb:

niemand entscheidet sich aus bequemlichkeit dafür suizid zu begehen! leute die dies tun sind absolut verzweifelt, oder auf psychischer ebene schon tot.


Ich schließe psychische leiden auch nicht aus als grund.

Nur wie kann jemand der kein chemisches ungleichgewicht im kopf hat oder unheilbar krank ist mit sowas liebäugeln?

Ich finde in diesem forum sollte es nicht darum gehen wie man sich am besten einen strick knüpft, den finger in den hals steckt oder wie man sich einen schuss setzt.
Dafür gibt es sicher andere foren.
Die leute sind schon frei und können machen was sie wollen und es käme mir nicht in den sinn jemandem verbieten sich umzubringen.

Aber das forum heißt land der träume, nicht klappsmühle, hospitz forum oder sonst was.
 


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