Ich muss dazu sagen, dass es mein erster, aber auch mein zweit schönster Trip war den ich auf DXM hatte. Auch wenn ich zum Schluss eine art Horrortrip hatte, denke ich heute nurnoch an das Schöne des Trips. Ich weiß heute, dass eine Dosis von 480mg nicht viel ist und ich mittlerweile mehr nehme, jedoch für meinen ersten Trip hat es mir wundervolle aber auch erschreckende Einblicke gegeben.
Es war ein schöner sonniger Tag, und es war schon seit mehreren Tagen geplant, dass mein Kumpel R und ich auf Hustenstiller trippen wollten. So traf ich meinen Kumpel um 16 Uhr und holte ihn nach einem Fussballspiel ab. Mein Kumpel R hatte vorher schon gekifft, und ca. um 16:10 warfen wir uns jeder 300mg ein. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie auf DXM war, und es mein erstes mal war nach dem "Allergietest" (Gucken ob man allergisch auf DXM reagiert). Wir liefen gezielt zu einen Park, und fanden dort eine freie, aber auch etwas abgeschnittene Stelle auf der wir unsere Decke ausbreiteten und darauf warteten, dass es anfing. Wir machten etwas Musik an und genossen den Ausblick auf einen nahegelegenden See. Mein Kumpel machte einige Andeutungen, dass es bei ihm schon wirkte, ich jedoch saß entspannt da und beobachtete ihn. Er lief umher und berührte eine Brennessel, was mich sehr verwunderte. Dann fing er an zu Tanzen, und ich machte davon ein Video. Wir entschlossen uns weitere 120mg einzunehmen da ich immer noch nichts merkte. Wahrscheinlich weil ich nicht wusste wie es sich anfühlt bzw es zu langsam eingetreten ist, sodass ich keine Veränderung wahrnahm. Ich saß auf meiner Decke und zeichnete, während R immer noch die Umgebung begutachtete. Plötzlich erkam über mich eine Lust mich zu bewegen. Ich wollte laufen und die Welt sehen.
Wir liefen in die Stadt, und wollten eigentlich etwas zu trinken kaufen, jedoch war mir plötzlich danach nocheinmal den Standort zu wechseln, und wir fuhren in die nähe eines anderen Parks. In der Bahn sagte er mir, dass wir noch mehr nehmen sollten, und ich erzählte ihm, dass ich erstmal keine bräuchte. Mein gefühl war sehr angenehm, ich hatte das gefühl vor meiner Stirn noch etwas zu haben, und zwar etwas was spitz zusammenläuft, eine art Kopfverlängerung. Das erzählte ich auch R und er meinte er kenne das Gefühl. Dann fragte er wieder ob wir nicht noch etwas nachlegen wollen. Komischer weise dachte ich, mein Kumpel würde mich drängen die Tabletten zu nehmen, dass ich letzendlich daran noch verrecken würde, obwohl ich ihm das im Realen nie zutrauen würde. Wir stiegen aus der Bahn aus, und gingen noch schnell ein einen Laden, und kauften uns etwas zu trinken. Es war ein schönes gefühl durch die Regale zu laufen jedoch hat es etwas gedauert bis wir das Wasser gefunden hatten. Wir gingen raus und machten uns auf den Weg zu dem Park. Um dahinzugelangen wollte ich eine Abkürzung laufen, die durch einen winzigen Waldabschnitt führt. Das Gefühl, das ich dabei hatte war unbeschreiblich, ich weißt nichtmehr ob es gut oder ob es schlecht war, jedenfalls hat es sich anders angefühlt. Wir in dem Park angekommen laufen nur einmal durch, und setzten uns nach dem Fussmarsch hin und nahmen noch jeder 60mg, weil mein Kumpel es unbedingt wollte. Ich jedoch war schon so weg, dass ich garnichts mehr dagegen sagte. R meinte am nächsten Tag wir hätten dort einen Freund von ihm getroffen, daran kann ich mich aber nichtmehr dran erinnern, wahrscheinlich war ich zu sehr mit der Natur beschäftigt.
Weiter ging es in Richtung meines besten Freundes. Ich wollte ihn einfach Besuchen den Grund weiß ich nichtmehr. Wir verließen den Park und gingen in Richtung einer Haltestelle. Ich bemerkte, dass wir auf dem Weg an dem Haus einer Freundin vorbeikamen und ich rief sie an, aber sie war beschäftigt, mit was weiß ich nichtmehr. Wir gingen also an ihrem Haus vorbei und R hob einen Pinsel auf, der auf dem Gehweg lag. Er bewunderte ihn, aber zerbrach ihn vor meinen Augen, dies schien ihn für kurze Zeit sehr traurig zu machen, aber er erholte sich davon wieder. Ich bemerkte, dass ich meine Decke auch als Umhang tragen konnte und so zog ich meine Decke an. Ich zog die Decke auch über meinen Kopf und so sah ich aus wie eine Lichtgestalt oder Jesus, wie R mir am nächsten Tag berichtete. Wir nahmen eine Bahn in die Richtung meines besten Freundes und liefen dann zu ihm. Ich mit meinem Gewand und R hinter her. Mein bester Freund P kam raus und betrachtete uns, er hatte nichts genommen, aber ich hatte das Gefühl ich konnte gut mich mit ihm unterhalten. Was er mir jedoch am nächsten Tag anders erzählte. Ich sei sehr langsam und überlegt gewesen. Das bestätigte auch R, der mich zu der Zeit als eine Lichtgestalt sah, und mich bei allen meinen Taten bewunderte. Dort hatte ich meinen Höhepunkt, es war in etwa 7 Uhr und ich verabschiedete mich von P und zog mit R weiter. Wir liefen eine Straße entlang die ich bewunderte, ich lief normal weiter und plötzlich war ich davon überzeugt, man muss ein Foto von mir machen, warum ich das wollte weiß ich nicht, aber es war einfach so, dass ich ein Foto von mir haben musste. R nahm die Kamera und fragte mich ob es auch schief sein könnte, aber das war mir egal, ich wollte nur ein Foto. Ich machte gleich darauf auf eines von R und wir gingen weiter die Straße entlang. Ich sah eine Hecke die mich dazu verleitete, dass ich sie ertasten wollte. R fand mich dabei so weise und schlau, dass er es auch machen müsste, weil ich es mache sagte er mir am Tag danach. Ich fühlte mich auf meinem Höhepunkt wie ein Wesen, welches auf der Erde ist um sie in allen Formen und Farben zu erkunden, und dies tat ich auch. Wir trafen auf unserem ErkundungsTRIP noch zwei Freunde von mir, die selber gerne Drogen konsumieren, und wir erzählten ihnen davon was wir gerade erleben und empfielten es weiter. Das Gespräch kam mir vor wie eine Stunde, jedoch waren es maximal 10 Minuten.
Wir gingen dann zurück zu Bahnhaltestelle wo wir uns auf eine Bank setzten. Mein Kumpel fragte mich nach eine Zigarette, aber ich wollte einfach nicht, dass jemand in meiner Umgebung raucht. R meinte auch er würde weggehen, aber ich wollte es einfach nicht, und ich blieb eiskalt und gab ihm keine Zigarette. Plötzlich konnte ich nichtmehr sitzen, und wollte weitergehen, ich verspührte auch irgendwie etwas komisches in meinem Körper. Wir gingen an den Straßenbahnschienen zwei Haltestellen höher, wo eine Lichtung war. Mitlerweile war es etwas dämmrig geworden und es war irgendwie ein komischer Ort. Das Gras der Lichtung war schon vertrocknet und überall flogen Raben. Wir setzten uns auf eine Bank und ich wollte als etwas trinken.
Dann war es so weit. Ich schmeckte den Geschmack des Todes in meinem Mund. Ich dachte ich müsse sterben, wobei mir klar war, das es nicht so sein wird. Trotzdem war ich etwas panisch, und R versuchte mich zu beruhigen. Ich meinte, wir müssen hier weg weil ich dachte ich könnte dem Tod weglaufen. Wir gingen also wieder zwei Haltestellen nach unten wo wir uns mir eine Freundin um 21 Uhr treffen wollten. Ich hatte mich keines wegs von meinem Schock erholt, aber ich hatte nichtmehr diesen Geschmack im Mund, wo ich sehr froh war drüber. Die Freundin kam und wir wollten uns nichts anmerken lassen von unseren Konsum, aber ich war nichtmehr in der Lage dazu. Ich war wie weggetreten, aber es war nicht so ein schönes Gefühl. Auch die Freundin J fragte mich nach eine Zigarette, aber ich war weiterhin total dagegen. Sie verstand es zuerst nicht weil sie weiß, dass ich selbst starker Raucher bin, aber dann wurde ihr klar ich meine es ernst. Wir gingen dann zu einer anderen Freundin S, die wir vorher angerufen hatte, die aber beschäftigt war. Wir gingen also zu viert in einen Park wo wir uns niederließen. Auch S fragte mich nach einer Zigarette, aber es machte mich so fertig, dass ich einfach nichtmehr konnte und ich anfing für kurze Zeit zu weinen. Ich verstehe selbst nicht, warum ich es nicht wollte und es ist mir jetzt auch vollkommen unverständlich, aber es war halt das DXM... Ich beruhigte mich wieder und mein Kumpel R und ich liefe zum Bahnhof und fuhren nach Hause.