| Tripbericht lesenÜbersicht: | Titel: | Erste Cannabis Erfahrung | | Drogen: | Cannabis | | Autor: | stevee | | Datum: | 05.08.2012 19:06 | | Set: | Voller Vorfreude | | Setting: | Bei einem Kumpel | | Nützlichkeit: | 6,86 von 10 möglichen (14 Stimmen abgegeben) |
Bericht: So dies ist mein erster Bericht über meine erste Erfahrung mit Cannabis. Ich hoffe euch gefällt es, auch wenn der Bericht vielleicht nicht so spannend ist wie andere hier.
Ich hatte damals und heute einen Kumpel, wir nennen ihn N, mit dem ich meine ersten Erfahrungen in Sachen Drogen gemacht habe. Es fing alles in der 6. Oder 7. Klasse an mit Zigaretten. Ich war eigentlich nie besonders scharf auf Tabak, doch als kleiner Junge hat mich die Neugier gepackt. Wann genau wir das erste Mal zusammen Geraucht haben weiß ich nicht mehr, allerdings besuchte ich ihn damals anscheinend oft (habe schlechtes Gedächtnis, vllt will ich was verdrängen) um mit ihm zu rauchen. Wir hatten keine Ahnung wie man raucht, deshalb pafften wir eigentlich nur die ganze Zeit.
Wir trafen uns ein Jahr lang fast nicht mehr, da ich in eine andere Klasse kam.
Nun, es war wieder Sommer und wir hatten die 9. Klasse abgeschlossen. In dieser Zeit hatten wir dann auch mehr Kontakt und aufeinmal kam das Thema Cannabis. Ich hatte anfangs etwas Angst davor, doch N hatte bereits Erfahrung. Ich dachte auch noch, dass ich wie beim Tabak keine wirkliche Sucht entwickeln würde.
Zeit verging und ich hatte meinen 16. Geburtstag. Als "geschenk" versprach er mir 1 Gramm Cannabis. Ich dachte nur:" wenn dus jetzt nicht probierst, dann wirst du nie Gelegenheit dafür finden. Wenn sich unsere Wege teilen, kommst du nie mehr an Gras ran".
Also verabredeten wir uns irgendwann mal bei ihm. Da seine Eltern fast nie zuhause sind hatten wir sturmfrei.
Es kam noch ein weiterer Bekannter nämlich M. M und N hatten schon immer viel Kontakt und die ersten Erfahrungen mit weed. M hatte das Gras und die Bong dabei. Ich weiß nicht wieviel Gras es war, doch es scheinte ziemlich viel zu sein. Das Zimmer wurde abgedunkelt, der Ventilator eingeschaltet und Stroboskoplicht auch. M baute einen Kopf und inhalierte ihn. Ich war verdammt aufgeregt. N kam danach. Beide sahen ziemlich Breit aus.
Nun war ich endlich an der Reihe. M baute mir einen Kopf. Ich war so aufgeregt, dass ich zu schnell gzogen habe. M beschloss mir das weed hochzuziehen. Ich war erstaunt wie viel rauch das war und inhalierte aufgeregt. Ich hielt die Luft an doch nichts passierte. M und N meinten, dass ich jetzt eigentlich total benebelt sein müsste. Doch ich spürte nur ganz leicht wie mein Gesicht wie beteubt war. Die Anderen waren wohl schon sehr Breit und redeten wie gut das Zeug doch sei. M gab mir ein Stücken von einem Stängel der Pflanze. Ich sollte es kauen, was ich auch tat. Immernoch nichts. Die Aufregung sank und ich hatte immer mehr das Gefühl, dass heute nichts mit mir passiert. Doch dann meinte M großzügigerweise, dass wir noch einen Kopf rauchen. Dies taten wir dann auch.
Er zog mir wieder den Rauch hoch. Der Rauch war sehr dicht. Ich lies das Kickloch auf und inhalierte den ganzen Rauch. Wieder hielt ich die Luft an. Es wurde plötzlich warm in meiner Lunge und im Hals. Ich musste stark husten und erstmal was trinken in der Hoffnung, dass ich nun endlich einen Rausch bekomme.
Und so war es dann auch. Nachdem ich getrunken hatte schmeckte ich etwas salziges, würziges in meinem Mund. Ich legte mich aufs Bett zu N und M. Als ich lag war ich wie in Ohnmacht. Ich erwachte noch im gleichen Moment und fragte mich selbst: was machst du hier? Bist du jetzt stoned? Ich war kurz wie in einer anderen Dimension.
Im 5 sekundentakt kam mir alles vor, als ob es nur ein Traum wäre, und ich aus diesem aufwache. Schwer zu beschreiben. Es fühlte sich so an, als ob ich alles geträumt hätte, was gerade im Moment passierte, doch ich eben in diesen Traum (der die Realität war) aufwachen würde. Die Anderen ließen Musik laufen. Ich starrte zusammen mit M an die eine Wand, die vom Strobo angestrahlt wurde. Aus den weißen Blitzen wurden plötzlich blaue. Ab und zu passierte wieder dieser "traumeffekt". Wir starrten also zu zweit an die nun blaue Wand. M sagte, er sähe ufos, allerdings lachte er dabei. Ich sah genauer an die Wand und erkannte die selbigen. Nun kommt das, was mich am meisten beeindruckt hat:
Ich sah die ufos, sie waren nur 2 dimensional und erinnerten mich an doodle jump. Um sie herum waren lilane Linien, also die Linien gingen rings um das ufo herum. Ich sagte spaßeshalber: gell, die haben doch so lila außenrum. Er antwortete mir: ja so sehen sie bei mir auch aus. Gemeinsam lachten wir.
Nun traten diese "Traumeffekte" am häufigsten auf. Ich bekam immer mehr illusionen und redete nur schwachsinn, was ich selbst aber noch bemerkte. M's kopf sah aus wie der einer Maus, es hatte etwas zeichentrick haftes. Bei genauerem Betrachten fiel mir auf, dass sein Gesicht und die Frisur Hitler's ähnelte . Ich musste Lachen.
M fragte mich, wie ich mich fühle und ich beschrieb diesen "Traumeffekt". Er meinte, dass ich irgendwas herausgefunden hätte und faselte etwas von legalisierung und wissenschaft. Ich weiß es heute nicht mehr, doch es schien mir logisch.
Der Wind vom Ventilator, das weiche Bett und die blaue Wand mit den ufos und anderen Mustern waren göttlich. Es fühlte sich an wie auf einem Berg während einem eine kühle, aber nicht kalte Brise entgegenkommt. Ich wollte diese "bergluft" tief einatmen. Dies tat ich auch und fühlte in meinem Hals, wie er von innen heraus wärmer wurde, je tiefer ich einatmete.
Nachdem wir einige Stunden (ich fühlte es wie ca. 30 Minuten) im Zimmer waren liefen wir auf den Balkon. Im Flur sah ich dann seit dem inhalieren das erste Mal wieder Licht. Meine Optik war ganz anderst. Alles fühlte sich wie in Zeitlupe an. Ich lief den Flur entlang und es kam mir vor, als ob das Leben ca 200 fps (frames per second) hatte. Dieser Effekt hatte ich allerdings nur im Flur.
In meinem Gedächtnis fehlen nun einige Stücke. Das nächste, dass ich weiß ist, dass wir im Bad waren und die Bong geputzt haben. Da saßen wir ungefähr eine weitere Stunde zu dritt im 2x2 Badezimmer.
Langsam spürte ich, wie ich wieder zur Besinnung kam. Es war nun auch Zeit um Heim zu fahren. Ich hatte Hunger und war Müde. Ich fuhr Heim (mit dem Rad natürlich :D) und dachte, dass die Welt doch nicht so scheiße war, wie ich zuvor annahm. Ich aß etwas und schlief danach ein.
Am nächsten Tag war die Wirkung noch nicht ganz weg. Ich war sehr fröhlich und mir gingen alle sorgen am A vorbei.
Ich hoffe, das ihr es mir nicht übel nehmt, dass ich soviel geschrieben habe. Ich wollte einfach mal meine ganze Erinnerung ausbreiten.
MfG stevee
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