your psychedelic community
   Werbung


Mitglieder-Login
User:
Passwort: 
Merken?  
Anmelden & Mitmachen
Passwort vergessen

TV-Tipp
Blow

Blow

George Jung träumt den amerikanischen Traum - er will reich werden und das möglichst schnell. Gemeinsam mit seiner Freundin Barbara zieht er einen groß angelegten Handel mit Marihuana auf und versorgt schon bald die gesamte Westküste mit der grünen Droge.

morgen, 22:05
ATV

(mehr)

Aktuell im Forum
»  TB: Gotteserfahrung!
»  LZ: Der verfluchte erste Keks
»  Der Ketamin-Sammelthread
»  Selbstheilung durch Quantenphysik
»  TB: Warheit oder doch Illusion?
»  RC-Sammelthread
»  Fliegenpilze
»  Sind alle (stark) Gläubigen psychotisch?
»  Tips für GBL Entzug
»  LZ: Mein Alltag mit DXM...
»  drugtest negativ nun haartest
»  Ist schon Zeit zum Sammeln ?
»  Öffnet falsche Threads
»  Wo sind die restlichen Tripberichte
»  Suche mildes, psychedelisches Kraut

Neue Tripberichte
»  Gotteserfahrung!
»  DXM und die Übelkeit
»  Candyflip: Sterbende Träume, Endlosschleifen und Harmonie
»  Warheit oder doch Illusion?
»  zwischen Realität, Blackout und Traum
»  Von guten Mächten wunderbar geborgen...
»  kosmische Reise ins Nichts
»  Die Verwandlung
»  Flephedron - Mehr als erwartet
»  Alles ist ein Kreislauf.....und diese Farben!

Neue Langzeitberichte
»  Den Zerfall zelebrieren... Warum auch nicht?
»  Until the Sun dies
»  Mein Alltag mit DXM...
»  Gute Nacht oder besser gesagt gute Nächte
»  Cannabis,mein ewiger Begleiter und Alkohol,mein größter Feind
»  Unsere geliebte Volksdroge
»  Der verfluchte erste Keks
»  Salvia Divinorum - Nur kurzes Psycho-Spiel oder ernsthaftes \
»  diethylether - ein monat konsum.
»  Weed, die größte Sünde meines Lebens

Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Ether, die Welt, nach der ich gesucht habe
Drogen:Ether
Autor:Mohnmann
Datum:21.07.2010 23:55
Set:Bei mir zu Hause im Zimmer, allein
Setting:Voller Vorfreude auf die Wirkung, entspannt
Nützlichkeit:7,07 von 10 möglichen   (30 Stimmen abgegeben)

Bericht::

Hallo liebe LDT Community!



Dies ist mein erster TB, also seid bitte nicht so streng beim Bewerten. Anregungen und Tipps sind aber stets willkommen.



1. Zu meiner Person:



Ich bin ein Schüler, der in Wien in eine AHS geht und eigentlich immer mittelmäßige, bis gute Noten hat. Momentan lebe ich noch bei meinen Eltern (bis ich die Schule fertig hab), welche sich immer sehr liebevoll um mich kümmern. Ich hab mäßig viele Freunde, hatte aber noch nie eine Freundin (was mich ganz schön beschäftigt, da mich meine Freunde als intelligent, nett und zuvorkommend bezeichnen).



Die Tatsache mit der Freundin, und dass ich einfach mit mir selbst oft nicht zu Frieden bin (bin nicht grad der hübscheste), etc. macht mich oft depressiv. (Wie oberflächlich die heutige Welt doch ist...) Früher konnte ich diese Gedanken noch unterdrücken, aber dann nahm ich versehentlich mal zu viel Hustensaft mit Codein, und stellte fest, dass man seine Gemütslage wie auf "Knopfdruck" ändern kann. Dies tat ich dann natürlich auch des Öfteren und seit dem lässt mich das Thema Drogen nicht mehr so richtig los.



2. Der Einkauf:



Eines Tages, ich war mal wieder unterwegs, ging ich an einer Apotheke vorbei. Es war zirka 2 Wochen nach meinem ersten Etherrausch. Sogleich schoss es mir durch den Kopf: "Es wird wieder Zeit, sich mal was einzuwerfen!" Also ging ich in die Apo und kaufte mir ein 100ml Fläschen. Die Frau an der Kassa fragte mich, wozu ich den Ether brauche und ich meinte nur, er sei für die Schule, wegen eines chemischen Versuchs (Verseifung, oder so). Also füllte sie mir das Fläschchen ab und drückte es mir in die Hand. Also machte ich mich, mit meinem Fläschen im Gepäck, gleich mal auf den Heimweg.



3. Der Trip:



Es war 21:00 am Abend und von meinem Fenster aus konnte ich den Sonnenuntergang sehen.

Ich chillte mich ins Bett und stellte den Fernseher leiser - jetz war es so weit! Ich schraubte das Fläschchen auf, hielt es an meinen Mund und inhalierte tief. Da dies nicht mein erster Ethertrip war, wusste ich, dass ich noch ein paar mal inhalieren musste, um eine Wirkung zu erzielen.



Das tat ich dann auch und plötzlich wurden meine Arme und Beine schwer. Die Matratze spürte ich kaum noch und langsam verschwamm meine Optik (so wie nach ein paar Bierchen). Es verbreitete sich ein sehr angenehmes und wohliges Gefühl in meinem ganzen Körper. Aber das war erst der Anfang:

Je öfter ich inhalierte, desto stärker wurde dieser Effekt und irgendwie vergaß ich komplett, wo ich war. In meinem Kopf machte ich Reisen an die verschiedensten Orte, durch das Universum und die Vergangenheit. Ich hatte lauter DejaVus, wo ich mir dachte, das kenn ich doch von irgendwo her.



Und plötzlich verstand ich, warum es das Universum gab, aber darüber könnte ich 100te Seiten schreiben. Je höher ich dosierte, umso tiefer schien dieses Verständnis, bis ich auf einmal da war:

Im nichts - die Narkose in Perfektion.

Ich dachte ich wäre in einem Gebilde außerhalb von Zeit und Raum, wo ich nichts falsch machen konnte und von dem ich auch nicht mehr weg wollte - ich kam mir direkt unverwundbar vor, sowohl emotional, als auch physisch. In diesem Gebilde, dieser Welt, die zugleich alles, aber auch nichts, gab es keine negativen Emotionen. Wie gerne wäre ich doch dort geblieben...



Doch mein Fläschchen war leer und langsam wachte ich auf. Das besoffene Gefühl blieb mir noch eine Weile, der Nachgeschmack auch, aber dies störte mich nicht, da ich müde war und eigentlich nur noch schlafen wollte - was ich dann auch tat.



Diese Ereignisse passierten in etwa in einer Stunde, sie kamen mir jedoch vor, als wären es Tage, Wochen, Monate in denen ich keine Komplexe hatte und wo es mir einfach gut ging.



4. Der nächste Tag:



Ich wachte gegen 11 am Vormittag auf und bemerkte sofort den Ethergeschmack in meinem Mund. Kater hatte ich keinen, aber ich fühlte mich leicht erschöpft. Ansonsten ging es mir aber ganz gut.





5. Nachwort:



Vielen Dank fürs Lesen!

Der TB handelt von meinem 2. von mittlerweile über 17 Ethertrips. Ich entschied mich gerade über diesen zu schreiben, da er am tiefgründigsten und auch am schönsten war. Es war teilweise sehr schwierig, den TB zu schreiben, da das Erlebte teilweise auch sehr verwirrend war und es einen auch viel an Überwindung kostet, über seine Gefühle zu schreiben.



Außerdem soll der TB auf keinen Fall Drogen verherrlichen, oder andere dazu ermutigen ebenfalls welche zu nehmen. Ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen, wenn mir jemand andere Tipps zur Problembewältigung sagen könnte, oder seine Erfahrungen mit mir teilt.







Bewerten
Die Bewertung der Nützlichkeit ist nur für registrierte Mitglieder möglich.

Diskutieren

Du möchtest über die Inhalte dieses speziellen Tripberichtes diskutieren? Du hast Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob? Dann kannst Du dies in unserem Tripberichte-Forum tun.

Es existiert bereits ein Diskussionsthema zu diesem Tripbericht. Hier kannst Du an der Diskussion teilnehmen.


Empfehlung


Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen