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Muskatnuss


Wissenschaftlicher Name (Latein):

Myristica fragrans


Heimat:

Tropische und teils subtropischen Gebiete der ostindischen Inseln im Indischen Ozean (vornehmlich Molukken).


Geschichte:

Seit dem 15. Jahrhundert ist die Muskatnuss ein bedeutendes Gewürz. Früher war es teils das wichtigste Gewürz.


Aussehen:

ca. 1-1,5cm lange, leicht ovale Nuss


Wirkstoffe:

Elemicin, Myristicin, Safrol

Achtung:
Enthällt MAO-Hemmer! Kann aus anderen Drogen oder harmlosen Speisen Gifte machen!

Ausführliche Informationen zu MAO und MAO-Hemmern.


Erfahrungs-Berichte:

Es liegen 27 Erfahrungsberichte für diese Droge vor: Tripberichte Muskatnuss mit Mischkonsum oder purer Konsum.

Es liegen 2 Berichte über Langzeitkonsum für diese Droge vor.


Wirkung:

Viele vergleichen den Rausch bei höheren Dosen mit der Wirkung von Marihuana.
Anfangs (ca. 1-2 Stunden nach der Einnahme, teilweise dauert es bis zu 5 Stunden) entsteht eine Aufgeregtheit, es kann zum Verlust der Kontrolle über Sprache und Motorik kommen. Es wird oft von Hautrötungen berichtet, diese stellen keine Allergie dar und legen sich bald wieder. Intensive Veränderungen des Zeit- und Raumgefühls wurden berichtet. Danach kommt die Phase des Dösens, aber ein sehr intensives und munteres Dösen. Schlafen ist in diesem Zustand nicht möglich, eher ein Halbschlaf. Euphorische Erlebnisse sind nicht selten. Dies hält bis ca. 12 Stunden nach der Einnahme an, es kann bis zu 24 Stunden danach zu einem erhöhten Mattigkeitsgefühl kommen.


Nebenwirkungen:

Es kann durchaus zu Horrortrips und Auslösung von Psychosen kommen!.
Übelkeit und Brechreiz sind noch die leichtesten Nebenwirkungen. Herzschmerzen treten auch häufig auf. Der Wirkstoff Safrol gilt als krebserregend und leberschädigend. Für etherisches Muskatöl sind jedoch keine mutagenen Wirkungen bekannt. In größeren Mengen eingenommen wirkt diese Droge abortiv, ebenfalls wurden Gastroenteritis, Spasmen, Hyperhidrose sowie Harnwegsirritationen sowie weitere gesundheitliche Folgen beobachtet.


Wechselwirkungen:

Vorsicht: Myristicin ist ein MAO-Hemmer.


Suchtpotential:

Auf Grund der unzuverlässigen Wirkung und der starken Nebenwirkungen eher gering.


Anwendung:

Die übliche Dosis liegt bei 10 Gramm gemahlene Muskatnuss. Anfängern sei wohl erstmal eine Dosis von 5 Gramm empfohlen. Bei Steigerung der Dosis sollte man darauf achten, dass es starke Konzentrationsschwankungen in den Nüssen gibt. Die Wirkung ist bei frisch gemahlenen Nüssen am effektivsten. Bei der Einnahme von 9 Teelöffeln Muskatsamenpulver wurden atropinartige Wirkungen beobachtet.

Weiteres:
Ebenfalls kann auch der kaminrote Samenmantel (Macis) der Frucht konsumiert werden. Dieser wird häufig als Aphrodisiakum genutzt. Weitere, zuverlässige Wirkungen sind nicht bekannt. Der Samenmantel enthält etwa 4-15% ätherische Öle mit 7-18% aromatischen Ethern (Myristicin als Hauptkomponente und geringe Mengen an Elemicin und Safrol).


Safer Use:

Auf Grund der großen Schwankungen und Nebenwirkungen wird von einer Anwendung von Muskatnuss abgeraten! Von der Zuverlässigkeit her ist Muskatnuss eines der schlechtesten Rauschmittel.


Erste Hilfe:

Kohle-Pulvis-Gabe, Erbrechen auslösen, viel trinken; stationär: Magenspülung, Diazepam, gegen Koliken Atropin, ggf. Intubation und Sauerstoffbeatmung


Legalität:

legal





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