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Schwarzes Bilsenkraut

Kurz-Info:

Art:  Pflanze
Legalität:  legal

Wissenschaftlicher Name (Latein):

Hyoscyamus Niger


Heimat:

Das Kraut kommt vor allem in der Mittelmeergegend und in Nord- und Westasien vor und wächst bevorzugt in trockenem Untergrund. Bei guten Bedingungen ist eine Züchtung auch in Nordeuropa möglich.


Geschichte:

Bilsenkraut war ein wichtiger Bestandteil der mittelalterlichen Flug- und Hexensalben. Schon damals war auch das Rauchen des Krautes bekannt. Es ist überliefert - aber wohl nicht sicher - dass Bilsenkraut auch als Bier-Gewürz verwendet wurde.

Es war den Kelten, den alten Griechen und unseren germanischen Vorfahren als Droge bekannt.

In Afrika und Teilen Arabiens ist das Weiße Bilsenkraut (hyoscyamus albus, hyoscyamus muticus) heimisch. Auch dort wird es als Rauschmittel genutzt.


Aussehen:

Meist 2jährige, bis 80cm hohe, klebrig-zottige Pflanze mit strengem Geruch. Blätter mattgrün und buchtig gezähnt. Blüten trichterförmig und schwefelgelb. Frucht in einer Deckelkapsel. Blütezeit: Juni-September.


Wirkstoffe:


Erfahrungs-Berichte:

Es liegen 4 Erfahrungsberichte für diese Droge vor: Tripberichte Schwarzes Bilsenkraut mit Mischkonsum oder purer Konsum.


Wirkung:

Bilsenkraut ist ein Nachtschattengewächs und zeigt die für diese Pflanzengruppe fast typischen Symptome. Nach einer anfänglichen Phase des Aufgeputschtseins (bishin zu Aggressivität) kommt es zu einem tiefen Schlaf mit sehr intensiven Träumen. Häufig sind dabei Flugerlebnisse, außerkörperliche Erfahrungen, sexuelle Themen oder Versetzung in andere Lebewesen. Die Erlebnisse im Traum und auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit bekommen dabei einen stark mystischen Touch, alles wirkt geheimnisvoll, gruselig und unheimlich. Im Wachzustand gibt es starke Veränderungen der Wahrnehmung von Geschmack, Gehör und Geruch, auch optische Täuschungen. Das faszinierende (aber auch erschreckende) daran ist, dass diese Wahrnehmungen meist als absolut real empfunden werden. Ob man dann nun Hirngespinste sieht oder nur Dinge, die zwar immer da sind, aber für uns Menschen im normalen Zustand nicht wahrnehmbar, muss doch jeder für sich entscheiden.


Nebenwirkungen:

Bilsenkraut ist ein Nachtschattengewächs und damit in erster Linie ein Gift, erst dann ein Rauschmittel (obwohl die Grenzen hier oft verschwimmen). Die Anwendung durch Rauchen in niedrigen Dosen scheint vertretbar zu sein. Hohe Dosen, besonders bei Rohaufnahme können zum Tode führen!

Nebenwirkungen sind in den meisten Fällen: Schwindel, Benommenheit, Schluck- und Sprechbeschwerden, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, schnelle Herzfrequenz.


Wechselwirkungen:

Nachtschattengewächse sollten niemals mit anderen Drogen konsumiert werden.


Suchtpotential:

gering


Anwendung:

Rauchen der Blätter oder Samen. Ebenfalls Kochen eines Tees möglich.

Das Bilsenkraut ist ein sehr giftiges Nachtschattengewächst. Vom Konsum wird dringend abgeraten.


Safer Use:

Das Schwarze Bilsenkraut ist ein Nachtschattengewächs und entsprechend gefährlich. Es ist aber die schwächste Droge unter den Nachtschattengewächsen. Wenn überhaupt, sollte nur das Rauchen der Samen in Betracht gezogen werden! Des Weiteren ist zu beachten, dass der Wirkstoffgehalt - wie bei allen Pflanzen - starken Schwankungen unterliegen kann.


Erste Hilfe:

Erbrechen auslösen, Kohle-Pulvis-Gabe, Natriumsulfat.
Stationär: Magenspülung mit eingeöltem Schlauch, Gabe von Anticholium; bei Schock Plasmaexpander, ggf. Intubation und Sauerstoffbeatmung.


Legalität:

legal





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