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Eibe

Kurz-Info:

Art:  Pflanze
Legalität:  legal

Wissenschaftlicher Name (Latein):

Taxus baccata


Heimat:

Europa, Nordafrika, Kleinasien


Geschichte:

Insbesondere in den Sommermonaten geistern immer wieder Geschichten über die berauschende Wirkung der Eibe durch die Medien. Jedoch handelt es sich hier i.d.R. um Vergiftungserscheinungen, die mitunter tödlich endeten.


Aussehen:

Bis zu 15m hoher Baum oder Strauch mit immergrünen, weichen, flachen, 1-3 cm langen Nadeln. Früchte aus einem becherförmigen, fleischigen, leuchtend roten Samenmantel bestehend, ein bis zwei erbsengroße, zunächst grüne, später braune Samen einschließend. Der Samen mit bitterem, der Samenmantel mit süßlichem Geschmack. Blütezeit März-April, Fruchtreife ab August.


Typischer Geschmack:

Rote Frucht wohlschmeckend


Erfahrungs-Berichte:

Es liegt 1 Erfahrungsbericht für diese Droge vor: Tripberichte Eibe mit Mischkonsum oder purer Konsum.


Wirkung:

Die Eibe ist kein Narkotikum/Psychedelika und auch sonst keine sinnvoll zu gebrauchende Droge!
Die durch die Vergiftung herbeigeführten Effekte ähneln in bestimmten Bereichen denen von psychedelischen oder ähnlichen Substanzen und können fälschlicherweise als Rauschwirkung gesehen werden.

Das LdT rät dringend vom Konsum der Eibe ab und stellt diese Info ausschließlich zur Verfügung, um Unfälle und mitunter tödliche Selbstexperimente zu vermeiden.


Nebenwirkungen:

Erbrechen, Leibschmerzen, Koliken, Schwindel, Betäubungszustand, Tod


Suchtpotential:

gering


Anwendung:

Es wird berichtet, dass die ätherischen Öle bei großer Hitze austreten. "Rauschzustand" kann erreicht werden, wenn man sich im Hochsommer unter eine Eibe legt. Vorsicht: i.d.R. tritt die Wirkung so ein, dass man sich allein nicht mehr unter dem Baum wegbewegen kann. Auf diese Weise sind schon Tiere umgekommen, die im Sommer unter einer Eibe Schatten gesucht haben.

Konsum der Pflanzenteile: der rote Samenmantel ist ungiftig. Die Samen enthalten jedoch das mitunter tödliche Gift.


Safer Use:

Von einem Konsum - insb. ohne Tripsitter - wird dringenst (!!!) abgeraten.


Erste Hilfe:

bei oraler Aufnahme: Erbrechen auslösen, Natriumsulfat
Stationär: Magenspülung, Antieleptika, Kontrolle der Blutgerinnung, Leber- und Nierenwerte


Legalität:

legal





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