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Yohimbe

Kurz-Info:

Art:  Pflanze
Legalität:  legal
Wirkung:  aphrodisierend

Wissenschaftlicher Name (Latein):

Cortex Yohimbe


Heimat:

Westafrika


Geschichte:

Der Tee wurde in der westlichen Kultur in den sexualmagischen Zirkeln der Bohemiens europäischer Großstädte genutzt und wird heute noch in der Sexualmedizin eingesetzt. Yohimbin wurde erstmals 1896 synthetisiert.


Aussehen:

Rötlich-braune bis zu 75 cm lange Rinde des Yohimbebaums


Typischer Geschmack:

Während die Rinde selbst geruchlos ist, schmeckt der Tee bitter und sehr unangenehm. Gibt man Vitamin C zum Yohimbe-Tee verbessert sich der Geschmack - die Wirkung entfaltet sich jedoch etwas zügiger und deutlich stärker.


Wirkstoffe:


Erfahrungs-Berichte:

Es liegt 1 Erfahrungsbericht für diese Droge vor: Tripberichte Yohimbe mit Mischkonsum oder purer Konsum.


Wirkung:


  • nach etwa einer halben Stunde (bei Zugabe von Vitamin C eher) leichtes Frösteln, anschließend ein warmes Ziehen bzw. "Schauer" in der Wirbelsäule und Sensibilisierung der Haut

  • antidepressive und leicht psychedelische Wirkungen (Wahrnehmung und Empfindungen werden verstärkt)

  • Stimulierung, sexuelle Erregung (manchmal spontane Erektionen)

  • schwach harnzurückhaltend

  • Benommenheit kann auftreten

  • Pupillenerweiternd

  • Blutdrucksenkend

  • Potenzsteigernd bei Langzeitanwendung niedriger Dosierungen


Werden Yohimbe, Ginseng und Damianablätter zu gleichen Teilen gemischt und daraus ein Tee zubereitet, erhält man ein vergleichsweise lang anhaltendes euphorisierendes Getränk.

Einige wenige wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass die Einnahme von Yohimbin eine Verringerung des Körperfettgehalts bewirkt.

Wirkungsdauer:
je nach Dosis zwischen 2-5 Stunden gefolgt von einem angenehm entspannten Gefühl.


Nebenwirkungen:

Bei Überdosierungen wurde von Kreislaufschwäche, Harnverhaltung, erhöhtem Speichelfluss, Muskelzittern, Durchfall, Krämpfen, schmerzhaften Erektionen, Herztätigkeitsstörungen, Erbrechen und Übelkeit berichtet. Erregungszustände, Tremor, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Blutdruckerhöhung, sowie Leberschäden wurden ebenfalls auf einer Überdosierung zurückgeführt. Extrem hohe Dosen können Herzmuskelversagen und Atemlähmung und infolgedessen den Tod herbeiführen.


Wechselwirkungen:

Yohimbe ist ein MAO-Hemmer und sollte deshalb niemals in Kombination mit bestimmten anderen Stoffen konsumiert werden! Insbesondere eine Kombination mit Ibogawurzel scheint kritisch, da beide Substanzen ihre Wirkungen gegenseitig zu verstärken scheinen. Wechselwirkungen mit Psychopharmaka sind ebenfalls beschrieben.

Yohimbin sollte nur schwach dosiert und nicht dauerhaft verwand werden. Von einer Kombination mit adrenalinähnlichen Substanzen, Asthmamitteln, Rauschmitteln und Alkohol, sowie tyraminhaltigen Nahrungsmitteln wird dringend abgeraten.


Suchtpotential:

Nicht bekannt; jedoch auf Grund des markanten Geschmacks eher gering.


Anwendung:

Herstellung eines Tees aus der ggf. pulverisierten oder gebrochenen Wurzel.


Safer Use:

Yohimbin sollte nur schwach dosiert und nicht dauerhaft verwandt werden. Von einer Kombination mit adrenalinähnlichen Substanzen, Asthmamitteln, Rauschmitteln und Alkohol, sowie tyraminhaltigen Nahrungsmitteln wird dringend abgeraten.

Bei vorhandenen Leber- und Nierenerkrankungen wird dringend vom Konsum abgeraten.


Erste Hilfe:

Bei Überdosierung wird Kohle-Pulvis-Gabe empfohlen, des Weiteren Erbrechen und Natriumsulfat.
Stationär Magenspülung, ggf. Lidocain.


Legalität:

legal





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