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Opium

Kurz-Info:

Legalität:  illegal
Wirkungen:  halluzinogen
betäubend

Geschichte:

Opium gehört wohl zu den ältesten Drogen der Menschheit, sein Einsatz als Heil- und Rauschmittel läßt sich über 6000 Jahre zurückverfolgen. Siehe dazu auch die Infos über Schlafmohn.

In der modernen westlichen Welt brauchte sich Opium erstmals massiv ins öffentliche Interesse mit dem Buch "Bekenntnisse eines Opiumessers" von Thomas De Quincey (1785 - 1859).

Zur Zeit spielt Opium im Westen als Droge eine eher untergeordnete Rolle, Heroin ist eindeutig das dominierenste Opiat.


Wirkstoffe:


Erfahrungs-Berichte:

Es liegen 34 Erfahrungsberichte für diese Droge vor: Tripberichte Opium mit Mischkonsum oder purer Konsum.

Es liegen 13 Berichte über Langzeitkonsum für diese Droge vor.


Wirkung:

Typische Wirkungen von Opiumkonsum sind ausgeprägte Glücksgefühle, die meist als ruhiges Dösen oder Träumerei erlebt werden. Raum- und Zeitgefühl sind verändert. Wachträume mit überwältigenden, farbenprächtigen Halluzinationen werden oft beschrieben bis hin zu visionären Erscheinungen. Die sexuelle Erregbarkeit steigt und das Verlangen nach körperlicher Zuwendung fließt auch in die Rauscherlebnisse mit ein.

Die Wirkung von Opium ist wesentlich mehr auf die farbenprächtige, visionäre Schiene ausgeprägt als die des Morphiums. Dieses wirkt eher dumpf betäubend.

Weiterhin wirkt Opium stark schmerzlindernd und wird seit ewigen Zeiten als Mittel gegen starken Durchfall (z. B. Ruhr) eingesetzt.

Der Wirkstoff Codein taucht in vielen Hustensäften auf.

Zusätzlich wirkt Opium appetitdämpfend (die Bewegung des Darmes wird gelähmt).


Nebenwirkungen:

Durch die Darmlähmung kommt es oft auch zu stetiger Appetitlosigkeit und damit zu massiven Gewichtsverlusten (Abmagerung).

Die Langzeitwirkungen von Opium und seinem regelmässigen Konsumes sind sehr umstritten, es gibt hier keine eindeutigen Ergebnisse. In den traditionellen Anwendungsländern (China, Indien) geht man davon aus, das regelmässige Opiumkonsumenten genauso lange und glücklich leben wie andere Menschen.


Suchtpotential:

Bei häufigen Konsum tritt eine Abhängigkeit und auch eine Gewöhnung an die Wirkung (Dosissteigerung erforderlich) ein.

Opiumabhängigkeit ist ein sehr großes Problem, da man gleich mehreren Mechanismen ausgesetzt ist. Zum einem erfährt man nicht unbedingt krasse Nebenwirkungen und sieht somit die Sucht gar nicht erst ein oder zumindest nicht negativ. Die mit dem Konsum einhergehende Veränderung der Lebenseinstellung (Lethargie) wirkt auch dem Aufraffen zur Theraphie entgegen. Und drittens möchte keiner gern auf die Welt der fantastischen Visionen, die Welt der Götter (wirklich?), verzichten.

Opiumsucht ist theraphierbar, bitte sucht eine Drogenberatungsstelle auf.


Gefahr:

Überdosen führen zu Tod durch Atemlähmumg.


Anwendung:

Opium wird meist geraucht, in Indien aber auch häufig gegessen.


Legalität:

unterliegt dem BTMG





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