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Lachgas

Kurz-Info:

Art:  Synthetisch
Wirkung:  halluzinogen

Wissenschaftlicher Name (Chemie):

Distickstoffoxid


Geschichte:

Lachgas ist zwar als Narkotika und auch als Droge schon länger bekannt, erlebte aber erst gegen Ende der 1990er einen Durchbruch als Partydroge.


Aussehen:

Farbloses, nicht brennbares Gas mit schwach süßlichem Geruch.


Wirkstoffe:


Erfahrungs-Berichte:

Es liegen 130 Erfahrungsberichte für diese Droge vor: Tripberichte Lachgas mit Mischkonsum oder purer Konsum.

Es liegt 1 Bericht über Langzeitkonsum für diese Droge vor.


Wirkung:

1 Kapsel wirkt für ca. 1 bis 2 Minuten. In dieser Zeit verschwimmt die Wahrnehmung, man erfährt die Welt meist als Schwingungen und Frequenzen. Musik wird sehr intensiv wahrgenommen. Man hat ein enormes Glücklichkeitsgefühl (daher das Lachen) und gewinnt Abstand von Alltagsproblemen. Manchmal fallen einem die einfachsten Lösungen ein für Probleme, mit denen man sich seit langer Zeit beschäftigt.

Aber die Wirkung ist stark abhängig von der Stimmung und vom Umfeld, in dem Lachgas konsumiert wird (siehe Erfahrungsberichte).


Nebenwirkungen:

Die Anwendung von Lachgas ist schädlich für das Gehirn (Sauerstoffmangel). Bei einer sinnvollen Dosierung sollten sich die Schädigungen jedoch in Grenzen halten. Lachgas ist ein Stickgas und damit im chemischen Sinne ein Nervengift.

-Vergesslichkeit
-"komisches" Kopfgefühl


Suchtpotential:

Es besteht die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit!


Gefahr:

Langzeitkonsum verursacht Vitamin B12- und Folsäuremangel.


Anwendung:

Die gebräuchlichste Methode ist die Aufnahme per Luftballon. Dazu wird das Gas (Portion: 1 Kapsel, abhängig von Körperbau und Lungenvolumen) aus einem handelsüblichen Sahnespender oder aus einem speziellen Kapsler in einen Luftballon gelassen. Nun sollte man ruhig durchatmen, dann ausatmen und die Luft für ca. 5 bis 10 Sekunden anhalten. Jetzt setzt man den Ballon an und atmet das Gas ganz normal ein und versucht, es eine Weile nicht auszuatmen (nicht verspannen, ganz locker). Keine Sorge, wenn Ihr nicht den ganzen Ballon schafft, atmet nach ca. 30 Sekunden einfach noch etwas ein.

Eine gute Atmosphäre für die Anwendung von Lachgas ist ein Platz in der freien Natur, dabei sind die entsprechenden Trips auch ganz andere. Natürlich wird Lachgas auch gerne als Partydroge konsumiert. Dabei sollte man aber auf gute Musik achten.


Safer Use:

Warnung!Es gibt auch industrielles Lachgas in großen Gasflaschen zu kaufen (z. B. zum Autotuning). Dieses kann hohe Anteile Schwefel enthalten und unter Umständen giftig sein! Von daher bei industriellen Lachgas genau schauen, was man da zu sich nimmt!

Vorsicht bei regelmäßigem Konsum. Möglichst große Pausen (2 bis 3 Wochen) zwischen den Anwendungen lassen.

ACHTUNG

Luftballons sollten vor der Verwendung mit Wasser ausgespült werden, da sich darin Talkum befindet, welches eingeatmet, schädlich für die Lunge ist. Nach dem Ausspülen verkleben die ballons aber, daher nimmt man besser Plastiktüten.


Legalität:

Bezüglich des Missbrauchs von Distickstoffmonoxid in Deutschland unterliegt Distickstoffmonoxid nicht dem BtMG.

Es fällt aber unter die Definition von § 2 Abs. 1 des AMG, sobald es für die Anwendung an Mensch oder Tier bestimmt ist. Somit ist Herstellung und Verkauf einer Substanz nach dem AMG reguliert, unabhängig davon in welcher Form die Substanz vorliegt, wenn sie in Bestimmung § 2 Abs. 1 erfüllt. Der Verkauf und die Herstellung von Arzneimitteln ohne Genehmigung ist strafbar nach AMG § 2 Abs. 1 Nr. 5 a. F., § 2 Abs. 1 Nr. 2a n. F., § 5, § 95 Abs. 1 Nr. 1, StPO § 354a. Dies wurde in einem Urteil des Bundesgerichtshofs zu der frei verfügbaren Chemikalie Butyro-1,4-lacton bestätigt, welche nach dem AMG als Arzneimittel eingestuft wird, sobald sie für den Konsum bzw. Gebrauch an Mensch oder Tier bestimmt ist.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lachgas





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