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Steppenraute

Kurz-Info:

Art:  Pflanze
Legalität:  legal
Wirkungen:  halluzinogen
aphrodisierend
beruhigend

Wissenschaftlicher Name (Latein):

Peganum harmala

Synonyme:

Harmalkraut, Harmelraute, Syrische Steppenraute, Wilde Raute


Heimat:

Halbwüsten, Wüsten und Steppen Westasiens bis Nordindiens.

Gelegentlich in Mittelmeerländern.


Geschichte:

Die Steppenraute ist eines der ältesten Halluzinogene der Menschheit. Sie wurde bei magischen und religiösen Ritualen verwendet.

Es wird vermutet das die Steppenraute ein Hauptbestandteil des altpersischen und indischen Soma (ein Rauschgetränk) war.

Im 2. Weltkrieg wurden die Samen bei Verhören als Wahrheitsdroge eingesetzt.


Aussehen:

Eine buschige Staude aus der Familie der Jochblattgewächse. Sie erreicht ca. einen Meter Höhe und hatunregelmäßige fiederspaltige Blätter.

Grüne bis weiße Blüten in den Sproßachseln sind im April und Mai zu beobachten.

Die daraus entstehenden kegelförmigen Früchte enthalten braune, eckige Samen mit intensivem Geruch und bitterem Geschmack.


Typischer Geschmack:

bitter


Wirkstoffe:

Harmin

Achtung:
Enthällt MAO-Hemmer! Kann aus anderen Drogen oder harmlosen Speisen Gifte machen!

Ausführliche Informationen zu MAO und MAO-Hemmern.


Erfahrungs-Berichte:

Es liegen 6 Erfahrungsberichte für diese Droge vor: Tripberichte Steppenraute mit Mischkonsum oder purer Konsum.


Wirkung:

beruhigend, antidepresiv, aphrodisierend, harntreibend, verdauungsfördernd
in höheren Dosen halluzinogen

In der Volksmedizin werden die Samen der Steppenraute bei Harnwegs- und Magenbeschwerden, bei Menstruationsproblemen, bei Nervenleiden und zur sexuellen Stimmulierung eingesetzt.

Auch bei der Parkinsonschen Krankheit erfolgt eine Anwendung.

Traditionelle Anwendungsgebiete sind auch Haarausfall, Hämorrhoiden und Wundbehandlung.

In Indien als Aphrodisiakum.


Nebenwirkungen:

Überdosierungen zeigen sich durch Übelkeit an.

In Fällen extremer Überdosierung kann es zu einer Lähmung des zentralen Nervensystems kommen!


Anwendung:

Zwei bis fünf Gramm der Samen werden zerkaut und geschluckt, was durch den bitteren Geschmack nicht immer einfach ist. Deshalb werden die Samen auch oft geraut oder geräuchert, bzw. zermahlen und mit einem Vaporizer inhaliert.





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