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Tilidin

Kurz-Info:

Art:  Synthetisch
Legalität:  halblegal
Wirkungen:  euphorisierend
betäubend

Geschichte:

Der Wirkstoff Tilidin wurde Anfang der 70er Jahre entwickelt und erstmals in dem Präparat Valoron auf den Markt gebracht. Bereits wenige Jahre nach der Einführung, nämlich 1976, warnte die Herstellerfirma vor der Verordnung von Valoron an drogensüchtige Patienten. In eben dieser Zeit wurde dann eine Vielzahl von Fällen bekannt, bei denen sich psychische und körperliche Abhängigkeiten bei den Konsumenten entwickelt hatten, die im wesentlichen der Abhängigkeit vom Morphintyp entsprachen.

Tilidin war also recht früh beliebt bei Opioidkonsumenten, einige haben es sich i.v. gegeben, bis dem Tilidin 1978 Naloxon zugegeben wurde, um diese Art des Missbrauchs zu verhindern. Bei oraler Einnahme von nicht zu hohen Dosen ist Naloxon nahezu unwirksam. Injektionen sind hingegen Lebensgefährlich, da recht hohe Naloxondosen direkt wirksam werden, was zu akuten Entzugserscheinungen und damit beispielsweise zu einem Lungenödem führen kann.

In der Schmerztherapie wird Tilidin häufig angewendet da es das stärkste Opioid ist für das kein kein Btm-Rezept ausgestellt werden muss. Das hat für Patienten mit nicht so starken Schmerzen den Vorteil das sie nicht zu sehr gedämpft werden. Der Nachteil ist das Menschen mit großen Schmerzen, die eigentlich stärkere Medikamente bräuchten, diese aus Aufwandsgründen nicht verschrieben kriegen.


Wirkstoffe:


Erfahrungs-Berichte:

Es liegen 22 Erfahrungsberichte für diese Droge vor: Tripberichte Tilidin mit Mischkonsum oder purer Konsum.

Es liegen 5 Berichte über Langzeitkonsum für diese Droge vor.


Wirkung:

Tilidin ist in niedrigen Dosen nur gering sedierend und macht eher aktiv. Ansonsten löst es eine typische Opiod-Euphorie aus. Ein warmes Körpergefühl gepaart mit einem etwas dumpfen Wohlbefinden.


Suchtpotential:

Entspricht dem Morphintyp und ist deswegen relativ hoch. Bei häufigen Konsum tritt eine Abhängigkeit und auch eine Gewöhnung an die Wirkung (Dosissteigerung erforderlich) ein.


Anwendung:

Tilidin wird in Tropfenform oder als Tablette eingenommen.
Für eine eher aktivierende Wirkung sollte man 25 bis höchstens 50 mg nehmen, die Maximaldosis sollte 120 mg nicht übersteigen. Diese Dosierung kann sich bei Toleranzentwicklung aber durchaus ungefähr verdreifachen. Ab da ist dann bei einem Naloxongehalt von 8% allerdings keine Steigerung mehr möglich.


Legalität:

Als rezeptpflichtiges Kombinationspräparat mit 8% Naloxon in der Apotheke, ansonsten BtmG, Anlage III (Verkehrs- und Verschreibungsfähig)

Folgende enthaltenen Wirkstoffe unterliegen in Deutschland dem BTMG: Tilidin





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