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  Geschrieben: 03.02.07 18:43
Nunja, Haldol ist nicht ungefährlich. Es kann zu Nebenwirkungen kommen, die man für den Rest seines Lebens behält und die die Lebensqualität einschränken. Es ist in der Psychiatrie weit verbreitet, wird aber meistens nur kurz, so für ein paar Tage eingesetzt. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten bekommt das wahrscheinlich niemand mehr. Ich selber bin froh, dass ich es nie bekommen habe. Andere haben mir aber davon erzählt, und die fanden das alle Scheisse.
 
Mitglied verstorben



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ICQ
  Geschrieben: 03.02.07 21:31
zuletzt geändert: 03.02.07 21:32 durch damien lord (insgesamt 1 mal geändert)
Ich hab den scheiss 2x gekriegt und meiner meinung grenzt das Zeug schon an Körperverletzung!
Einfach nur widerlich, würde es NIE noch einmal freiwillig nehmen

Man muss schon Masochist sein wenn man es gerne nimmt
Niemand hat uns beachtet,als wir unverhüllt waren.
Jetzt sieht man uns, weil unsere Gesichter vermummt sind

paregoric_kid@web.de
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 06.02.07 21:06
joa... aus erfahrung kann ich auch nur sagen, dass haldol scheisse is. mehr als das....
ich hatte vor 3 o 4 jahren mal aus neugier haldol genommen,,, naja,,, "etwas" zuviel, wie sich herausstellte.......
ich fing mit glaub ich 50 tropfen an... merkte einen scheiss!!!
nach ungefähr 2-3 std waren es dann ca 200 tropfen,,, :-0
nach ca 4 std dann die "wahnsinnige" wirkung,,,, krämpfe im hals- u nackenbereich die ganze nacht lang....u sonst nix!!! kann ich echt weiterempfehlen. wer auf epi-anfälle steht, wirds lieben,,,,,,
 
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  Geschrieben: 26.03.07 21:53
Es soll schon Fälle gegeben haben, wo Leute durch Haldol ein Adenom bzw. einen Tumor an der Schilddrüse bekommen haben.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 24.09.14 16:51
Rein interessehalber: koennte man die i.m.-Injektions-Loesung oral applizieren?

Gruss, fmop.
Ich bin ich, aber da helfen Pillen...
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Freiheit heisst nicht machen zu koennen was man will.
Sondern nicht machen zu muessen was man nicht will.
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 24.09.14 17:02
Man könnte es.
Bei einem Pharmazeutikum selben Wirkstoffs unterscheiden sich abhängig von der Applikationsform nur die Trägerstoffe.

Lg Speedy
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 24.09.14 17:10
Okay, danke.
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Traumländer



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  Geschrieben: 24.09.14 18:14
Habe Haldol damals verabreicht bekommencals ich im GBL Delirium warIch bekam fürchterliche Krämpfe davon, das war echt wiederlich.

Einmal wo ich entgiften war haben sie einen Patientem eingeliefert, den sie mit Haldol Vollgespritzt haben.

Ich war als Aussenstehender schockiert als der in den Raucherraum reinkam.

Er atmete total schnell und sein ganzer Körper schüttelte sich.
Er meinte er kann weder sitzen oder stehen.

Gottseidank haben sie ihm dann Akineton gespritzt und diesen Spuk beendet
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 26.09.14 14:58
Hi Zusammen.

Das Haloperidol wird hauptsächlich, wegen der starken Nebenwirkungen, nur noch in psychiatrischen Notfallsituationen verwendet (es gibt natürlich auch noch Psychiater die es als Dauermedikation verschreiben). Wobei die Indikationen von psychotischen und deliranten Zustandsbildern bis zur psychomotorischen Erregung auch schwerster Ausprägung gegeben sein kann.
Es ist ein bewährtes Antipsychotikum mit sehr hohem Wirkpotenzial, aber besitzt eben auch ein hohes EPS-Risiko, v. a. im hohen Dosisbereich (wobei bei hohen Dosen ein kardiotoxisches Risiko besteht).

Die Extrapyramidalmotorischen (EPS) Nebenwirkungen der Antipsychotika, und hauptsachlich das hohe Risiko von Haloperidol, ist Grund für Vorsicht bei Selbstmedikation (Nur als Zwischeninfo: Ich persönlich bevorzuge in Notfallsituationen mit gegebener Indikation für Haloperidol erst eine Medikation mit Olanzapin (geringeres EPS-Risiko), Melperon oder Lorazepam. Meist lässt sich dann der Einsatz von Haloperidol vermeiden)

Jedoch ist das leider nicht in jedem Fall zutreffend, wobei beim Einsatz von Haloperidol, nicht selten die besagten extrapyramidalmotorischen Nebenwirkungen auftreten, die gesondert behandelt werden sollten.
Um sich ein Bild dieser Nebenwirkungen (die bei Dauermedikation aber auch schon bei Notfallmedikation auftreten können) zu machen, mal die häufigsten genannt:

Frühdyskinesien: Besonders mit hyperkinetischen, dyskinetischen oder dystonen Störungen. Anticholinergika können sofort Abhilfe schaffen.
Parkinsonoid: Besonders mit Einschränkung der Feinmotorik, Verlust der Mitbewegungen bis zur Akinese, Hypound Amimie, kleinschrittigem Gang und Rigor. Anticholinergika können vorübergehend gegeben werden; die Dosis sollte dann reduziert.
Akathisie: Sitz- und Stehunruhe. Dosisreduktion oder Medikamentenwechsel ist nötig.
Spätdyskinesien: Nach Monaten bis Jahren auftretende hyperkinetische Dauersyndrome, intensive, abnorme, unwillkürliche, oft stereotype Bewegungen in der Zungen-, Mund- und Gesichtsmuskulatur. Sie können auch durch abruptes Absetzen der Antipsychotika entstehen. Eine Therapie dieser Symptome ist sehr schwierig. Wobei es Auftretenswarscheinlichkeit bei atypischen Antipsychotika geringer ist als bei klassischen Antipsychotika.

Fazit: Ich würde mir sehr genau überlegen ob Ich dieses hochpotente Antipsychotikum freiwillig, ohne therapeutischen Beistand einnehmen würde. Alles in Allem keine Spaßmedikamente

Lg Speedy
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 26.09.14 16:15
Dachte auch immer das Haloperidol die letzte Alternative sein sollte. Ein Kollege von mir war bei seinem... ich glaube sogar...Hausarzt, wegen komischen Gedanken, kribbel auf der Kopfhaut und der Doc sagte es ist eine Psychose, wohl durch Amphetamine getriggert. Genaueres weiss ich aber nicht. Auf jeden Fall hat er sofort(!) Haldol bekommen, Tabletten 1mg.

Aus selbstzerstoerischem Interesse beschloss ich mal eine davon zu probieren. Habe eigendlich nichts bemerkt von Wirkung/Nebenwirkung. Allerdings hatte es einen deutlichen Effekt auf mein Traumerleben, zwar nicht wirklich aussergewoehniche Traeume gehabt, allerdings konnte ich mich an mehrere! Traeume in ungekanntem Detailreichtum erinnern. Das fand ich sehr interessant, mein Kollege berichtete auch von Traeumen an die er sich ausgesprochen gut erinnern konnte, was sonst nie der Fall war bei ihm.

Wenn das Medikament nicht so scheiss gefaehrlich waer, wuerde ich es zu diesem Zweck auch oefter nehmen.
Ich bin ich, aber da helfen Pillen...
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Traumländer



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  Geschrieben: 29.09.14 11:44
Haldol ist doch in der sogenannten “Betonspritze“ oder?
"Nur weil du nicht paranoid bist, heißt das noch nicht, dass du nicht verfolgt wirst."

"Echte Bankgeheimnisses, sagte der Skeptiker, gibt es nur in den
städtischen Parkanlagen."



Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 29.09.14 12:11
Ja, inoffiziell soll ein Gefängnispsychiater in den 70er zu schwerst aggressiven Insassen gesagt haben "nach einer Dosis Haloperidol sind Sie nichts mehr als ein Holzpflock der in der Ecke steht".

Lg Speedy
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 29.09.14 18:32
huhu,

wahrscheinlich etwas OT, aber ich würde es hier gerne kurz nieder schreiben, weil es mich immernoch beschäftigt:

Vor einiger Zeit war ein User im Chat, der auch in einer Psychiatrie arbeitet (ich meine er machte seinen Facharzt), mit dem ich eine Diskussion geführt habe bezüglich Einlieferungen aufgrund von Überdosen mit synthetischen Cannabinoiden, meist Räuchermischungen.
Er erzählte, dass den Patienten dann sofort Haldol gegeben wird. Auf meine Frage hin, wieso so eine nebenwirkungsreiche und eigentlich nicht für die Situation angemessene Medikation gegeben wird anstatt beispielsweise Benzos (die in den meisten Fällen ja ausreichen dürften), kam dann die Antwort "die sollen ja auch was lernen aus ihren Fehlern".

Das war für ihn ein völlig legitimes und normales Szenario und er sah überhaupt keinen einzigen Punkt, der ihm ethisch fragwürdig erschien. Das hat mich damals so nachhaltig schockiert, dass ich es hier mal kurz loswerden wollte - aber eminer Meinung nach ist man sowieso am Arsch, wenn man im KH liegt und es niemanden gibt, der auf dich (und die Ärzte & Pfleger) aufpasst, aber das ist wieder eine andere Sache^^

So, sorry für OT und liebe grüße,
katha


alles ne Sache der Wahrnehmung

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