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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Sammelthema: Psychosen


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
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  Geschrieben: 10.04.08 13:21
Hi

Ich hab da so einen verdacht das ich "betroffen" sein könnte nämlich entdeckte ich vor ca. 3 Monaten etwas Merkwürdiges:
Wenn ich mich auf einen Punkt im Raum konzentriere (egal wo) fängt die restliche Umgebung leicht an zu Morphen und zu "Atmen". Die Farben und alles andere bleibt ganz normal....es wird halt nur aus nem Quadrat ein Rechteck oder Karo und dann wieder ein Quadrat.
Ich dachte erst es kam von müdigkeit oder so, aber ich kann das bis jetz immer noch beobachten.....
Habe vor der entdeckung erfahrungen gemacht mit: LSA, Kalmus, Cannabis und natürlich Alkohol und Tabak (obwohl ich Nichtraucher bin) hatte aber nie nen horror trip oder etwas in der art.

Vllt ist es nichts aber.....vllt ja doch.

mfg Tichon

ps:mein erster thread im Ldt hab mich in die Seite verliebt ;)
Ich bin so breit, dass ich mir selbst im weg stehe.
Ex-Träumer
  Geschrieben: 10.04.08 13:30
Eine Psychose ist das nicht.
Hatte das selber schon nach viel Hash Tagelang oder vielen Trips in kurzer Zeit.
Ich kann dir aber auch nicht genau erklären, was da in deinem Kopf passiert.

PS, Herzlich willkommen im LdT :)

 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 10.04.08 13:39
hmm beruhigt mich^^ in der zeit danach hatte ich noch lsa salvia lachgas und cannabis konsumiert.
Aber eigentlich nicht viel.... aber drogen wirken ja auf jeden anders.
Ich bin so breit, dass ich mir selbst im weg stehe.
Ex-Träumer
  Geschrieben: 13.04.08 10:57
Ich sag mal, jeder der eine Psychose hat, weis auch das er eine hat(Count mrgreen )... Jeder der durch den Spiegel gegangen und sein wahres ich gefunden hat. Was passiert denn nun wenn man so ein neuroleptika nimmt ? Wird man dann wieder normal ? Vergisst man das gefunden dann einfach wieder ?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 13.04.08 11:13
Offtopic:
@Count Zero

Studiengang Psychotherapeut:
Zitat von SGD:...Um an diesem Lehrgang erfolgreich teilzunehmen, sollten Sie mindestens 23 Jahre alt sein, einen Realschulabschluss besitzen und psychisch gesund sein. Spezielle fachliche Vorkenntnisse sind nicht zwingend notwendig...

Ich finde jetzt deine speziellen Post's nicht mehr und auch nichts um dich privat zu kontaktieren, deshalb hier.
Sagtest du nicht es wäre dein Traumberuf Psychotherapeut zu werden, kannst dies jedoch nicht wegen "welchen" Gründen?
Also die oben zitierten Vorraussetzungen hast du doch?
Das ganze interessiert mich auch ziemlich und du hattest mich verwirrt...
"Jetzt schau Dir an was Du mich hast wieder anrichten lassen."
(Oliver Hardy)

“Ich glaube an die friedliche Koexistenz von Menschen und Fischen” (Goerge W. Bush)


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  Geschrieben: 13.04.08 11:31
@Pl4nt

Traumberuf wäre bei mir Psychiater, also richtiger Mediziner mit einem abgeschlossenen Medizinstudium. Psychotherapeut ist ja normalerweise ein studierter Psychologe wobei es jetzt wohl auch Psychotherapeut als Studiengang gibt. Der Psychologe als Therapeut würde sich dann "psychologischer Psychotherapeut" nennen.

Wenn jetzt bei dem von dir genannten ein Realschulabschluss ausreicht, ist es wohl kein Studium an einer Universität. Naja, die Vorraussetzungen erfülle ich jetzt wohl nicht mehr, bin zwar psychisch gesund aber laut den Akten eben nicht. Ausserdem bin ich auch offiziell Suchtkranker. Alleine schon deswegen erfülle ich die Vorraussetzungen nicht.

Ich habe ja auch was anderes studiert. Der Wunsch, Psychiater zu werden, kam ja erst am Ende meines Studiums. Ich werde jetzt auch nicht nochmal Medizin studieren. Ich arbeite ja schon in meinem Beruf. Bin ja auch im Prinzip schon zu alt und kriege keine finanzielle Unterstützung mehr wie früher. Ich könnte mir so ein Studium gar nicht leisten und Bafög würde ich ja auch nicht mehr kriegen.

Und nebenbei bemerkt, so ein Medizinstudium ist verdammt hart und ich habe auch ein vergleichbar hartes Studium hinter mir, wenn auch in einem anderen Fachgebiet. Ich würde so eine Leistung vielleicht nicht noch ein zweites Mal schaffen. Im Prinzip bin ich ja froh, dass ich es hinter mir habe. Nochmal so eine Leistung habe ich keine Lust drauf. Mal sehen, vielleicht bürde ich mir nochmal die Mühen einer Dr.-Arbeit auf, wenn ich denn die Chance dafür bekomme. Das ist nicht so anspruchsvoll wie ein komplett neues Studium auf einem ganz anderen Fachgebiet.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 13.04.08 12:03
Achso, okay.
Hast Recht, dass es an keiner Universität stattfindet. Das ist so ein Fernstudiengang, den man komplett zu hause machen kann.
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 15.04.08 02:06
@Count Zero
kurz ot...
kannst mir erklären wie man offiziell Suchtkranker wird....und was es damit aufsich hat "bin zwar psychisch gesund aber laut den Akten eben nicht."

Ich habe so eine befürchtung das das selbe bei mir der fall ist.
Der Inhalt dieses Beitrags ist frei erfunden.Die Handlungen und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden und/oder realen Personen sind reiner Zufall.
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  Geschrieben: 15.04.08 19:46
Ich habe das beantragt, mit dem offiziellen Status als Suchtkranker. Da ich sowieso ne drogeninduzierte Psychose hatte, weiss jeder Arzt, der davon mitbekommt, dass ich mit Drogen zu tun habe. Und meine behandelnden Ärzte wissen alle, dass ich ein Suchtlappen bin. Deswegen halt beim Amt für Familie und Soziales (heisst vielleicht in jedem Bundesland anders) einen Antrag auf Anerkennung als Behinderter stellen. Ein Suchtkranker bekommt 50% Behinderung und ist damit offiziell schwerbehindert. Da bekommt man dann auch den Ausweis. Und damit holt man sich ne schöne Steuerersparnis jedes Jahr, wenn man denn Steuern zahlt. Ich hole mir den Ausweis jetzt auch bald ab. Naja, Benzos krieg ich trotzdem verschrieben.

Achso, und wegen dem Satz, naja, wer einmal ne Psychose hatte gilt eben immer als krank bzw. gefährdet. Auch wenn vielleicht nie wieder irgendwas sein sollte.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.04.08 06:34
zuletzt geändert: 16.04.08 07:07 durch Zorro jr (insgesamt 2 mal geändert)
Ich kann dir nur ganz dringend raten, dir keinen Behindertenausweis zuzulegen. Bei mir war das selbst mal kurzzeitig Thema und auf den ersten Blick klingt das natürlich toll, Vergünstigungeen usw. Aber letztendlich kann das böse nach hinten losgehen, denn bei jeder Bewerbung für einen Arbeitsplatz bist du gesetzlich verpflichtet, deine Behinderung anzugeben. Zum einen wird dann jeder Arbeitgeber nachfragen, was denn deine Behinderung ist und dich deshalb ziemlich sicher kaum einstellen, psychische Erkrankungen sind nach wie vor ein großer potentieller Kostenfaktor (Ausfallzeiten) und auch so "abschreckend". Wer möchte einen Drogensüchtigen, der wegen seiner Sucht sogar offiziell als schwerbehindert gilt, ohne Vorbehalte einstellen? Jeder Arbeitgeber hat Angst, dass er den schwerbehinderten Beschäftigten "nicht mehr los" wird, da bei einer Kündigung immer erst mit dem Integrationsamt usw. Rücksprache gehalten werden muss.

Als äußerlich gesund wirkender junger Mensch bringt dir ein Ausweis nur Nachteile, den Status wirst du auch so schnell nicht mehr los. Oder was hast du dir denn genau erwartet?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.04.08 16:48
man hört ja immer davon, dass "psychosozialer stress" psychosen bei menschen mit entsprechender vulnerabilität triggern kann. wie ist dieser typ von stress definiert? stimmt es, dass psychische erkrankungen wie z.b. eine angststörung nicht dazu gehören und somit seperat betrachtet werden müssen?

ich meine, was passiert z.b., wenn ein mensch mit einer vulnerabilität für psychosen im laufe des lebens eine angststörung entwickelt - kann dies eine psychose triggern oder kommt es erst gar nicht zur angststörung, sondern gleich zur psychose?
 
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  Geschrieben: 16.04.08 18:41
@Zorro
Ich habe den Status nur für 3 Jahre und habe ihn auch erst bekommen, als ich meinen Arbeitsvertrag schon unterschrieben hatte. Also habe ich da gar nichts verschwiegen. Kriegt doch so keiner mit. Zumal ich ja auch keine Drogen mehr nehme, dafür trinke ich jetzt legalen Alk seit ein paar Monaten. Dauert ja auch ewig zwischen dem Zeitpunkt der Antragstellung und dem letztlichen Bescheid.

Ich wollte den Behindertenstatus vor allem, um bei einer Bewerbung im öffentlichen Dienst bevorzugt behandelt zu werden. In der Privatwirtschaft ist das natürlich im Allgemeinen, aber nicht immer, eher nachteilig. Btw warum stand das bei dir auch zur Debatte? Auch wegen Sucht?

@crack187
Stress im allgemeinen. Viele neue Eindrücke gepaart mit hohen Anforderungen an die Leistungen, z.B. Alles was man landläufig unter Stress versteht.

Klar muss man eine Angststörung von einer Vulnerabilität für Psychosen ganz klar trennen. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das heisst aber nicht, dass sich beides gegenseitig ausschliesst. Selbstverständlich kann ein Mensch erst eine Psychose bekommen und danach zusätzlich eine Angststörung entwickeln, genauso wie es andersrum auch möglich ist. Selbstverständlich kann der Stress, bedingt durch eine Angststörung, auch eine Psychose triggern.

Sowieso ist die Gefahr für eine Psychose erhöht, wenn man psychiatrische Störungen jedweder Art in der Familie oder sogar selber hat.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.04.08 22:10
Bei mir ging es damals um meine chronische Schizophrenie/Psychotik. Hätte mich da auch als 50% schwerbehindert klassifizieren können.. hab's dann aber aus oben erwähnten Gründen doch nicht gemacht. Naja, ist deine Sache.


Zitat:
Ich habe den Status nur für 3 Jahre und habe ihn auch erst bekommen, als ich meinen Arbeitsvertrag schon unterschrieben hatte.




Zitat:
Der Clou bei der Sache ist, dass bei einer Einstellung die Frage nach der
Schwerbehinderung wahrheitsgemäss beantwortet werden muss. Ansonsten liegt eine
arglistige Täuschung vor, die den Arbeitgeber zu einer fristlosen Kündigung
berechtigt. Also selbst wenn der Schwerbehinderte weder durch Fehlzeiten noch
sonst irgendwie auffällt, ist der Tatbestand der arglistigen Täuschung
erfüllt, es gibt hier höchstrichterliche Rechtssprechung. Und so leicht wird man
die Schwerbehinderung auch nicht wieder los. Ein abgelaufener
Schwerbehindertenausweis besagt noch gar nichts. Die Arbeitgeber haben dazu
gelernt sie fragen nicht mehr "Haben Sie einen Schwerbehindertenausweis" sondern
"wurde jemals von einer Behörde z.B. Versorgungsamt, Berufsgenossenschaft oder
ähnliches ein Verfahren zur Feststellung der Minderung der Erwerbsfähigkeit oder
eines Grades der Behinderung eingeleitet, beantragt oder sonst wie durchgeführt
und wenn ja mit welchem Ergebnis?" Es besteht die Verpflichtung diese Frage
wahrheitsgemäß zu beantworten
, die Gefahr ist groß dass die Bewerbung gleich im
Papierkorb landet. Ich weiß es gibt zig Hochglanzjubelbroschüren in denen genau
das Gegenteil steht die Realität sieht aber anders aus. Gerade bei "leichter"
erkrankten Betroffenen würde ich mir die Antragstellung gut überlegen. Außer den
paar Mark Steuerfreibetrag hat der Ausweis keine Vorteile, weil für diesen
Personenkreis in der Regel auch die Merkzeichen, die im Alltag Erleichterungen
bringen, nicht in Frage kommen.




 
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  Geschrieben: 17.04.08 17:27
zuletzt geändert: 17.04.08 17:29 durch Count Zero (insgesamt 1 mal geändert)
Oh, du hattest auch ne Psychose. Dann weisst du ja worum es geht.

Nur zur Info, im Vorstellungsgespräch bin ich das auch nicht gefragt worden. Und wie gesagt hatte ich den Status damals noch nicht. Und verlängert kriege ich den auch nicht, nur wenn ich will. Macht dann meine Ärztin auch nach meinem Wunsch. Aber im Moment hab ich keine Nachteile und werde das auch nicht bekommen, weil ich nichts verschwiegen habe.

Btw wenn du 50 kriegst, hast du bestimmt schon zwei Psychosen gehabt. Für eine kriegt man normalerweise nur 40. Da hat man keinerlei Vorteile, aber in bestimmten Dingen, wenns ums behördliche geht, einen Sonderstatus.

Welche NL hast du denn genommen und was sagte dir davon am besten zu?

Edit: Was du dort zitiert hast, ist juristisch auch nicht unumstritten und nicht unbedingt die letzte Weisheit. Wobei es wohl immer Stress geben kann, egal wie mans macht.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.04.08 02:10
Hab an NLs von Aripiprazol bis Ziprasidon und an ADs von Amitriptylin bis Zoloft alles mal durch..
 

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