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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.08.08 12:10
Hallo leute

hab mal überlegt, jemand will so 20-30 Pflanzen in die Botanik setzen.
Jetzt ein paar Fragen:

Wohin am besten? (Wald? Waldrand? Wiese?...)
Wie am besten tarnen (vielleicht mit anderen schnellwachsenden Pflanzen rundrum, welche?)
kann man was gegen den Geruch machen (Spaziergänger)
Kann man irgendwie ein vernünfitges Bewässerungssystem einbauen das selbstverständlich nicht zu teuer oder am besten umsonst sein soll. Hab mal nen Tümpel im Wald gesehn, kann man daraus irgendwie was selbstbewässerndes basteln?


Hab schon in der SuFu geschaut, aber speziell zur Bewässerung und Tarnung hab ich sogut wie nichts gefunden.

soweit erst mal. Vielleicht fällt dem ein oder anderen ja auch noch was ein mit dem man diese "Burg" noch perfektionieren kann.

Das alles ist selbstverständlich nur theoretisch!!

Keine Droge kann einem Menschen geben was nicht schon in ihm steckt, aber sie kann ihm alles nehmen was an ihm besonderst ist.
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.08.08 12:19
Rein theoretisch könntest du einige Brennnessel ausbuddeln und sie drumherum pflanzen.
Sehen aus Entfernung nahezu gleich aus und "übertünchen" den Geruch ganz gut, wenn man sie beschneidet (die nesseln).
Einfach einige mit Hauptwurzeln ausgraben und an die gewünschte Stelle setzen.
Oder vorher aussähen.

Bewässerung weiß ich spontan leider nichts passendes.
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 08.08.08 12:48
Zur Bewässerung kann man rundherum viele kleine löcher budeln und diese mit Zelofan (?) überspannen.
Dadurch sammelt sich Wasser und der Boden bleibt feucht.
An heißen Tagen reicht das aber vll nicht...
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 08.08.08 12:58
Das Problem mit Brennesseln ist nur, dass die vor den anderen Pflanzen blühen und somit auch absterben, d.h wenn die anderen Pflanzen blühen, bzw. erntereif sind, dann hast du nur noch kümmerliche vertrocknete Brennesselreste dort stehen.
Es kommt darauf an, was für Pflanzen du hast. Falls es Frühblüher (Early-Sorten) sind, kannst du sie auch gut in Maisfelder setzen, die werden meistens so Mitte / Ende September fertig. Der Mais wird ca. Mitte Oktober geerntet, bei schlechtem Wetter allerdings gerne auch etwas früher. Bewässern brauchst du übrigens nicht, es sei denn es brennt mal lange extrem runter. Du kannst Sand über die Erde schütten, dass speichert erstens Wasser und hält dein wahrscheinlich auftretendes Hauptproblem etwas auf: Schnecken! Kauf Schneckenkorn und streu es um die Pflanzen. Und dass alle 2 Wochen. Noch n Tipp: Wenn du einen guten Platz hast: Geh sie nicht zu oft besuchen, durch die ausgetretenen Wege, werden schnell mal Jäger o.ä aufmerksam und wenn die die Pflanzen finden, dann ade! (is uns selber passiert cry )

Nur mal ne Frage: Die Pflanzen sind schon relativ groß und selektiert, oder? Ansonsten lohnt es sich vom Zeitpunkt nämlich nicht mehr, jetzt noch welche auszusähen!
Hab da relativ viel Erfahrung, da wir sone Aktionen schon desöfteren durchgezogen haben, also bei Fragen kannst dich gerne melden. wink

Greetz

Roger
 
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.08.08 18:26
ok danke schon mal für die antworten. pflanzen hab ich gar keine, ich plan schon mal voraus für eventuell nächtes jahr ;-)
In Maisfelder will ich eigntlich nich pflanzen da die relativ schnell von Hubschraubern entdeckt werden können. Aber das mit dem Sand ist auf jeden Fall ne gute idee und mit den Löchern Graben auch. Die Brennnesseln kann ich ja auch erst ein wenig später einpflanzen, damit sie bis zum ende durchhalten.
Gibt es nich irgendwelche schnell und hoch wachsenden Pflanzen als Sichtschutz die man auch noch hinterher gebrauchen kann?

Und wie siehts mit der bewässerung vom Tümpel aus? kann man da irgendwie wasser umleiten oder ist des zu großer stress?

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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.08.08 18:35
Dann müsstest du die Pflanzen tiefer als die Oberfläche des Tümpels einpflanzen.
Dann könntest du per extrem dünbnen schlauch Wasser ansuagen und es an die Pflanze fließen lassen.
Aber ob das wirklich hilft...

Ansonsten könnten nur elektirsche angetriebene Dinge das regeln.
Oder du gehst da öfters mit 'ner Gießkanne rum ^^
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 08.08.08 18:58
zuletzt geändert: 05.03.10 15:25 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 1 mal geändert)

White Rabbit schrieb:
ok danke schon mal für die antworten. pflanzen hab ich gar keine, ich plan schon mal voraus für eventuell nächtes jahr ;-)
In Maisfelder will ich eigntlich nich pflanzen da die relativ schnell von Hubschraubern entdeckt werden können. Aber das mit dem Sand ist auf jeden Fall ne gute idee und mit den Löchern Graben auch. Die Brennnesseln kann ich ja auch erst ein wenig später einpflanzen, damit sie bis zum ende durchhalten.
Gibt es nich irgendwelche schnell und hoch wachsenden Pflanzen als Sichtschutz die man auch noch hinterher gebrauchen kann?

Und wie siehts mit der bewässerung vom Tümpel aus? kann man da irgendwie wasser umleiten oder ist des zu großer stress?



Wie gesagt, Bewässern musst du nur bei sehr grosser Hitze, Pflanzen bilden Outdoor sehr tiefe Wurzeln, des reicht schon.... Nur bei 1-2 Wochen Hitze ohnen Regen haben wir immer zu 2. so viel Wasser wie wir tragen konnten eingepackt und dann direkt bewässert. Das kam aber sehr selten vor.

Und wegen dem Hubschrauber: Falls du nich gerade im Raum NRW bzw. ziemlich grenznah zu Holland wohnst, ist das Risiko sehr sehr gering, dass sie grade über dein Feld fliegen. Des ist nur ne Medienwirksame Abschreckung, aber die können nie auch nur einen kleinen Teil der Felder in DE überwachen,da viel zu hoher Aufwand.

Greetz
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 08.08.08 20:46
Moinsen,

1. Im Tümpel werden sie dir eingehen, da Hanf kein stehendes Wasser mag.

2. Such dir einfach eine schöne Lichtung in der viele Brennesseln wachsen, dort kannst du einfach pro Pflanze 1m² roden und sie Einpflanzen. Du solltest sie allerdings zuerst zuhause vorziehen um frühen Schädlingsbefahl zu vermeiden. Der Boden auf dem Brenesseln wachsen ist übrigens gut für Hanf geeignet.

3. Bewässerung brauchst du nicht. Hanf ist ein Pfahlwurzler und wurzelt dementsprechend tief. In sehr trockenen Zeiten vielleicht mal ein paar Liter pro Pflanze auskippen, ist wirklich kein Ding, aber meine Pflanzen haetten es diesen Sommer geschafft, selbst wenn ich nicht nach ihnen gesehen habe, die einzigste Aufgabe die du hast ist immer mal wieder neues Grünzeug was deine Pflanze behindern könnte rauszureissen.

4. 20-30 Pflanzen bist du im stande dir auszurechnen, was passiert wenn wirklich alle durchkommen? Bei einer 50% quote hast du 10-15 Weiber und die müssen erstmal entblättert werden das dauert tage und die trocknung wird miefen ohne Ende spar schonmal für ein Aktivkohlefilter. Draußen kann eine Pflanze unter guten Bedingungen mal locker 100g abwerfen nach oben hin offen.
Ich brauche soviel Zeit und Geld am Tag um mir Drogen kaufen zu gehen, da hab ich Hobbys wie essen und schlafen einfach aufgegeben.

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Skype
  Geschrieben: 09.08.08 10:14
hey!

also, ich hab jetzt schon fast 10 jahre erfahrung mit outdor. allerdings nie irgendwo versteckt sondern in großen kübeln oder direkt im boden im garten.
meine größten feinde sind schnecken, wühlmäuse und hagel!!!
auf schnecken muss man eher achten wenn die pflanzen noch klein sind, ab einer gewissen größe stellen sie aber kein problem mehr da.
wühlmäuse sind da schon etwas bösartiger, sie können jederzeit die wurzeln beschädigen oder sogar die pflanze töten!
aber am heimtückischten ist der hagel! er kann inerhalb von 5min deinen kompletten bestand auslöschen!
hanf liebt feuchtwarmes klima in der wachstums- und heisstrockenes in der blühphase.
wähle daher den standpunkt so dass er etwas wind/witterungsgeschützt ist, dass wasser hin kommt, aber auch ablaufen kann (keine staunässe) und natürlich dass er von feinden aller art bestmöglich geschützt ist. am waldrand ist z.B. ein guter platz.
ansonsten wurde schon alles gesagt. ach ja, gut wäre es wenn du ein großes loch gräbst und es mit spezieller erde füllst in welchem sich deine pflanze wunderbar entwickeln kann.
und ertrag wirst du massig haben, wenn das wetter und anderes mitspielt. ich hatte mal von 5 pflanzen 800g. es hat zu dritt einen ganzen tag gedauert um alles zu reinigen...
viel spaß/erfolg!

kg
Gestern haben wir noch über Morgen geredet und Heute ist doch alles wie Immer...
.___.
{o,o}
/)__)
-"-"-
Hunter Stockton Thompson
* 18. Juli 1937
† 20. Februar 2005 R.I.P.
„It never got weird enough for me“
Ex-Träumer
  Geschrieben: 09.08.08 11:36
hi! es wurden ja schon viele gute tipps gegeben, aber einer wurde noch nicht genannt! schnecken tun den pflanzen nur weh, wenn diese noch recht klein sind, aber rehe fressen einem schon mal im september einen fast erntereifen halben baum weg! mir ist das nun schon 2 mal passiert! am besten gegen die viecher ist es nahe an den pflanzen (nicht direkt an den pflanzen): den boden mit urin bewässern, haare verteilen, harspray auf andere pflanzen spühen.
leider muss man diese 3 dinge (oder eines davon, reicht meistens) sehr oft machen, da sie nicht sehr nachhaltig sind. mal ein paar wochen nicht gemacht und schon ist eine pflanze weg, oder einfach totgebissen oder halb gefressen. ich hasse die viecher... als gäbe es nicht genug anderes zum essen im wald...
lg tg
 
Traumländer



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  Geschrieben: 09.08.08 17:59
Hi,
Gegen Schnecken bei kleineren Pflanzen hat sich ein Kupferring in verbindung mit Schneckenkorn als sehr nützlich erwiesen...
Die schweren Geschütze weil mir dieses Jahr schon 4 oder 5 Durban Poison und Afghani Special weggenazt wurden!!! -.-
Naja halb so wild :D
Gedüngt wird mit selbstgemachtem Brennnesselsud fürs Wachstum und mit Guanokalong (Fledermauscheisse) für die Blüte...
Naja das wärn so meine Tipps :D

LG SnoOoky

"Miep mich nicht an, man!"
Alles frei erfunden, erstunken und erlogen.
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Skype
  Geschrieben: 10.08.08 11:44
hmm, den trick mit dem kupfer kenn ich, hab früher meine beete mit ca 5cm hohen kupferblechen "umrahmt" bin dan aber auf rindenmulch und sand umgestiegen.
aber das mit dem brennesselsud ist mir neu, klingt aber echt spannend! ich dünge (fast) garnicht,
also ich bereite meine erde sehr gut vor mit kalk und min. 1 besser 2-3 jahre abgelegenem kuhdung/mist, ist dan ein wunderbares medium aus torf, perlit, mist, sand, etwas kalk und ordinärer kübelpflanzen erde. in der wachstumsphase dünge ich ein mal wöchentlich mit "fisch-mix" ein ekliges konzentrat dass nach vergammeltem fisch riecht, es wird stark verdünnt und auf die pflanzen gesprüht -blattnahrung.

kg
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Hunter Stockton Thompson
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