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LdT-Forum » Drogen » Ecstasy & Upper auf Amphetaminbasis » Suchtpotential von Kokain?


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 50) »

AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 22.01.09 22:12
hi! ich habe gestern zum ersten (und vielleicht auch letzen) mal ein wirklich extrem kleines näschen von relativ gutem koks gezogen... war sehr angenehm überrascht wie angenehm es in der nase und im rachen ist im vergleich zu anderen stoffen und fand das feeling auch ganz cool, wenn auch eher unspektakulär (ich empfand es im grunde wie speed nur mit mehr selbstbewusstseinssteigerung, besserem körperfeeling und mehr euphorie, aber nicht der rede wert (was aber warscheinlich auch daran liegt, dass es extrem wenig war)). das runterkommen war auch nicht unangenehm (wurde einfach ganz langsam wieder normal) und ich hatte auch kein bedürfnis mehr zu nehmen, obwohl es möglich gewesen wäre. das komische ist nur, dass ich heute sicher schon 10x mindestens daran gedacht habe, dass ein kleines näschen doch ganz geil wär. so ists mir bei noch keinem anderen stoff gegangen. bei tramadol hatte ich zwar auch bock auf weitere törns, aber erst nach 3 tagen durchgehendem konsum ((+ war ich am ersten nüchternen tag auch noch scheiße gelaunt, das war jetzt wegen dem einen mal koksen nicht der fall) weswegen ich dann tramadol nie wieder genommen hab), doch bei koks kommt diese lust (bei mir zumindest) schon nach einem einzigen mal! echt krass! ist es jemandem hier auch schon so gegangen? ist das normal? ich fand es zwar ganz nett, aber sooo toll fand ich es auch nicht. besser als speed oder ephedra auf jeden fall, aber das wars dann auch schon.
ich werde jetzt auf jeden fall mal lange kein koks konsumieren (obwohls mich natürlich schon reizt, aber ich hab mich da sehr gut unter kontrolle, kann also, auch wenn ich was sehr geil finde lange zeit drauf verzichten bis es einfach unwichtig wird - ist natürlich auch nur leicht, wenn man es nur selten genommen hat - aber ich halt mich an meine das und das nehm ich 1-2 mal regeln eigentlich immer), aber frage mich wie das wohl bei leuten ist, die es doch öfter tun. ein guter freund von mir kokst in letzer zeit öfter (ich weiß es nicht genau, vielleicht so 2 mal pro woche seit ca. 1-2 monaten). ich weiß nicht, ob ich mir um ihn sorgen machen soll, oder nicht. ich weiß auch nicht wie er dazu steht, er meint nur, dass er das suchtpotential auch heftig findet, hält es aber scheinbar (noch) nicht für nötig eine längere pause zu machen oder ganz damit aufzuhören. was meint ihr? ist eine sucht wenn man es öfter tut schon vorprogrammiert (interessiert mich hauptsächlich wegen meinem freund, aber auch, weil ich es vielleicht auch irgendwann wieder machen will (wenn auch nicht in nächster zeit!))? kann man vernünftig mit koks umgehen? man erfährt eigentlich ziemlich wenig (auch hier, außer von leuten die bereits ein echtes problem damit haben) über diese doch sehr populäre droge. ist es daher also doch nicht so schlimm (gibt ja auch keinen sammelthread wie für h oder tramadol oder so, wo man sieht wie die leute nach der reihe abstürzen, die glauben damit umgehen zu können)? oder doch? ich finds auf alle fälle krass und werd jetzt auf jeden fall lange oder für immer die finger davon lassen.
lg tg
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 22.01.09 22:27
zuletzt geändert: 22.01.09 22:51 durch Antonio Peri (insgesamt 1 mal geändert)
der titel....

ich meine, man kann sich doch mal mühe geben, oder? :/ so schwer ist das doch nicht.



ahói
"Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht nach ihrem Tode"
Montesquieu (1689-1755)
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I never asked for this
Kommentar von Antonio Peri (Traumland-Faktotum), Zeit: 22.01.2009 22:51

da hast Du allerdings recht - hab den Titel dann mal editiert.
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 22.01.09 22:37
zuletzt geändert: 22.01.09 22:52 durch Antonio Peri (insgesamt 2 mal geändert)
Also, aber das ist meine höchst subjektive Meinung, würde sagen das variiert von Person zu Person sehr stark.

Bei mir selbst (und komischerweise war Koks nach Gras 1998 die zweite illegale Droge überhaupt die ich konsumiert habe - die meisten nehmen vorher ja eher Speed und/oder MDMA) hatte Koks nie großartiges Suchtpotential - nichteinmal als ich es mal 2 Wochen lang täglich konsumiert habe.

Das hat aber bestimmt keine Allgemeingültigkeit. Ich selber hatte halt nie Probleme mit Koks - und wie gesagt habe ich es schon vor nun 11 Jahren zum erstenmal konsumiert.

Fakt ist jedenfalls das Kokain nicht zu einer körperlichen, jedoch zu einer psychischen Abhängigkeit führen kann - und bei langem Dauerkonsum spätestens ganz bestimmt auch dazu führen wird.

Mittlerweile konsumiere ich nur noch sehr selten Koks (vielleicht 3 - 4 Mal im Jahr) - das stellt kein Problem dar.

Allerdings habe ich bei Koks (allerdings auch bei den meisten anderen Uppern - nur bei Koks war das halt am ausgeprägtesten) am nächsten Tag eine leicht depressive Stimmung festgestellt. Sozusagen eine "Euphorieschuld" die abgetragen werden mußte. Das dann nicht auszuhalten, sondern stattdessen nachzulegen ist ganz sicher der erste Schritt in eine Sucht.
Allerdings muß selbst das nicht sein - wie gesagt hat es bei mir auch 2 Wochen lang folgenlos geklappt. Trotzdem ist davon abzuraten.

Ab und an halte ich es jedoch für recht unproblematisch. Für mich ist Koks fast schon so ein Nostalgie-Ding - meine Koka-Zeit ist lang vorbei.

Ich glaube aber - und das gilt für alle Drogen. Das man immer mit den Substanzen am ehesten zur Sucht neigt, die der eigenen Persönlichkeit am stärksten entgegengesetzt ist. Da ich immer schon ein eher agiles, laberfreudiges Kerlchen war, das gern im Mittelpunkt stand, war ich irgendwie selbst schon Koks.

Ich glaube daher waren Upper generell für mich immer unproblematisch. Bei schüchternen oder introvertierten Menschen, die nicht gut aus sich heraus gehen können, das aber gern würden, mag es dann genau umgekehrt sein.

Bei mir sind es immer die beruhigenden Drogen, die Substanzen, wo man auch mal still sein kann und sich selbst zurücknimmt, die da viel suchtgefährlicher sind.

Ich bin also überzeugt davon, das es eine höchst individuelle Sache ist, welche Substanz für welchen Menschen schneller oder eher zum Problem werden kann.

Auf jedenfall ist ein Entzug einer Droge, die neben der psychischen auch noch eine körperliche Abhängigkeit verursacht, ganz bestimmt schlimmer - zumindest kann der sogar lebensgefährlich werden. Eine psychische Sucht zu überwinden ist ja nun lediglich unangenehm - mehr aber auch nicht.

Ich habe Koks immer als sehr überbewertet betrachtet - schon seitdem ich meine ersten Erfahrungen damit machte - halt weil es für mich wohl keinen so großen Unterschied zum Normalzustand darstellte. Ich war damals mit einer wesentlich älteren Freundin zusammen, die noch die Achtziger in Düsseldorf miterlebt hat (und das war ja die Koka-Zeit schlechthin - siehe z.B. auch Falco). Ich war damals ja noch ein Kind und bin halt durch sie dann mit 21 zum Koka gekommen. War für mich damals auch eher so ein Schicki-Status Ding - immerhin war ich damals noch jemand sehr anderes als heute - eben ein arrogantes Arschloch - und das dann Koks keinen großen Unterschied zum Grundzustand macht, liegt auf der Hand.
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MSN
  Geschrieben: 22.01.09 23:00
zuletzt geändert: 22.01.09 23:04 durch noerben (insgesamt 1 mal geändert)
Also so ungerne ich dich auch enttäuschen mag, aber da gibts leider keine standartisierte, allgemeingültige Antwort...

Ich kenne selber genug Leute, die (trotz der recht schlechten quali in Deutschland) immer gute Vorsätze haben, und sobald es die Möglichkeit gibt, wieder zugreifen....und da ist es dann egal, ob man ab dem 5. im Monat kein Geld mehr für Essen hat...(auch wenn das nicht der Regelfall ist)

Kenne aber auch Menschen, die ne Weile ganz gut gefeiert haben, und sich mittlerweile alle halbe Jahre mal ´n halbes Gramm für ´ne Party holen...

Ergo muss ich sagen...wenn ich mehr Geld hätte, würde ich auf jeden Fall zur 1. Gruppe gehören...Coke ist einfach zu geil...

E: "Sozusagen eine "Euphorieschuld" die abgetragen werden mußte"------sehr schön gesagt

Immer wieder Nörben...

wer mich kennt, weiß was gemeint ist
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 22.01.09 23:54

noerben schrieb:
Kenne aber auch Menschen, die ne Weile ganz gut gefeiert haben, und sich mittlerweile alle halbe Jahre mal ´n halbes Gramm für ´ne Party holen...



Ja, zu der Gruppe gehöre ich dann wohl.

Wobei ich schon früher immer grammweise gekauft habe, und das auch noch heute so halte (eben weil ich nie auf der "Szene" bzw. beim Straßenticker gekauft habe) - bei den Kontakten die ich da hatte, wurde immer grammweise verkauft - keine Koks-Bubbles und so Kram wie bei H - das wäre mir ohnehin zu wenig - denn wenn ich schon mal Koka nehme, lege ich meistens auch die ganze Nacht ordentlich nach - dann ist es aber auch wieder gut am nächsten Tag.

Früher hatte ich hier echt entspannte Kontakte bzgl. Koka. Und ich hatte auch erst zweimal Quali mit der ich unzufrieden war. Einmal davon wurde mir das sogar noch vom Ticker selbst gesagt - ich solle doch lieber bis morgen warten, dann käme besseres rein - naja - waren halt immer Leute zu denen ich einen persönliche Beziehung hatte oder die wiederum Freunde von mir kannten die mich da dann zuvor vorgestellt haben - das waren alles Leute, die nicht an Unbekannte verkauften. Da in unserem Teil Europas ja das meiste Koks über Antwerpen kommt, kann man (fast wie bei Gras) in den Niederlanden auch besseres Koks kaufen als in Deutschland. Immerhin wird das ja meist von Zwischenhändler zu Zwischenhändler immer weiter gestreckt. Und nach der Lokalanästhetischen Wirkung kann man da auch nicht grundsätzlich gehen. Schließlich kann man auch Xylocain auf Koffein träufeln und trocknen lassen - der Test den man im Fernsehen immer sieht ist also teilweise für die Katz.

Der Preis für Koka hat sich übrigens (als eines der wenigen Produkte bei denen das so ist) seit über 10 Jahren nicht erhöht (zumindest hier). Ich habe früher zu DM-Zeiten Koka-Qualitäten zwischen 120 und 160 Mark pro g gehabt. Damals hatte ich mehrere Koka-Kontakte. Dann lebte ich einige Jahre in einer anderen Stadt, und als ich zurückzog, gab es all diese Connies nicht mehr. Dann hat es lange gedauert und nun habe ich wieder eine einzige gute Connie - und ich zahle echt das gleiche wie früher - so zwischen 55 und 85 Euro heute. Das für 65 bietet das beste Preis-Leistungs Verhältnis - für Koka für 40 Euro (was hier auch manchmal angeboten wird), läßt man lieber die Finger. Meist ist das so mies, das man es sich auch gleich sparen kann - dann lieber 25 Euro mehr zahlen und wissen was man hat - ganz abgesehen davon, das ich zuvor meist ne gratis-Kostprobe bekomme. Aber das waren echt lustige Zeiten und Du glaubst gar nicht, wo die Connies saßen. Hatte schon Koka-Connies im Restaurant, einer Bar, einem Kino und beim Friseur :-) - naja - wie gesagt - ich sage auch heute nicht nein zu einem Näschen und tatsächlich finde ich auch, das es eine der angenehmsten Substanzen zum ziehen ist (was ja eben wegen der Lokalanästhesie auch nicht verwunderlich ist). Wenn man sich ein dreiviertel Gramm gutes Koka in einer Nacht gibt, kann es aber auch sogar mal sein, das einem schon die halbe Stirn taub wird.

Ich muß jedoch sagen, daß ich mir nie bewußt eine Connection für Koka gesucht habe - immerhin habe ich auch jahrelang gar kein Koka genommen. Dieses Jahr zuletzt an Sylvester (aber das hatte nicht ich besorgt und es war so wenig, daß das kaum zählt). Davor im Mai in Berlin und das letzte Mal so richtig viel und gutes im Februar 2008 - also vor gut einem Jahr.

Bei einem solchen Konsummuster, ist natürlich auch der Preis kein Problem. Für Koks am 5. Pleite zu sein, wäre es mir aber keinesfalls wert. Ich habe es eigentlich immer nur genommen, wenn es mir gerade ohnehin finanziell und emotional gut ging - nie wenn ich mich zuvor down fühlte.

Auch das mag ein Grund sein, warum es für mich nie Problem wurde, sondern ich gerade eigentlich eher in schönen alten Erinnerungen schwelge - waren nämlich generell gute Zeiten - nicht wegen dem Koks - aber ich verbinde das halt mit diesen Erinnerungen.

Daher mag ich da ins Schwafeln kommen und beinahe ein wenig verharmlosend oder gar euphemistisch werden/wirken.

Das Koks aber auch eine ganz andere Seite hat, will ich ebensowenig unerwähnt lassen, denn es kann schon eine Arschloch Droge sein und sicherlich auch genug Leute (auf die eine oder andere Art) ins Elend stürzen.

Politisch unkorrekt ist Kokskonsum natürlich noch dazu - wenn man sich mal die Situation in den Herstellerländern ansieht und die Zustände die teilweise eben auch wegen dem Koks dort herrschen, sowie die Leute, in deren Taschen das Geld letztlich fließt und was die dann damit machen (Regierungen schmieren, Paramilitärische Einheiten finanzieren und noch viel mehr). Immerhin ist es ja nicht der nette, faire Nebenerwerbsticker mit dem unsereins zu tun hat und von denen ich zu Anfang sprach, der den Hauptgewinn einstreicht. Das nicht zu sehen, heißt natürlich auch nicht über den eigenen Tellerand zu blicken - ich will hier kein moralinsaurer political-correctness-Apostel werden, aber man sollte sich schon bewußt sein, das Koka nehmen und kaufen in etwa so politisch Korrekt ist, wie einen Pelzmantel zu tragen oder einen SUV zu fahren der auf 100km 30 Liter schluckt.

Nur manchmal sind einige Leute halt so drauf, das sie eben genau diesen Ego-Trip brauchen. Wie gesagt, ich war es früher - ein Gramm Koka zu kaufen ging meist auch dann damit einher eine Flasche Veuve Cliquot-Champagner zu kaufen. Meist haben wir (meine Ex und ich) dann so das Wochenende eingeläutet. Erst Champagner und ein paar Lines bei mir und dann sind wir ausgegangen.

Heute mache ich mir weitaus weniger aus so dekadentem Kram bzw. habe andere Werte und könnte gar nicht mehr die Lust und Befriedigung aus so etwas ziehen wie damals. Aber trotzdem bereue ich diese Zeit auch nicht. Es war halt eben so und nun ist es anders.


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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 23.01.09 12:05
Ich kann mich den beiden nur anschließen. Auch wenn ich aus oben genannten Gründen (bisher) noch immer Koks abgelehnt habe, kenn ich mehrere Leute, die es schon öfter gemacht haben. Das reicht von meiner Freundin, die einmal alle 1-2 Monate eine kleine Nase zieht und damit ihren Spaß hat, bis zu dem Freund einer Freundin, der mittlerweile eine Therapie macht. Bei meiner Freundin merk ich nur, dass sie etwas aufgekratzter und anhänglicher ist als sonst, bei dem Bekannten war es soweit, dass er irgendwann seine Freundin angelogen hat, um heimlich nach Hamburg zu fahren und das Wochenende durchzukoksen. Mag nicht so wild klingen, aber wer ihn kennt, der weiß, dass er ein verdammt ehrlicher und lieber Mensch ist. Koks ist somit das erste weswegen er seine Freundin und zukünftige Frau regelmäßig angelogen hat.

Zu deinem Freund: Ich finde, dass 2 Mal pro Woche schon zu viel ist. Einfach nur deshalb, weil sich damit schon eine Regelmäßigkeit und Gewohnheit einstellt. Dadurch, dass er jede Woche kokst, gehört es irgendwann einfach zu seinem normalen Wochenablauf dazu. Das würde ich zumindest mit Stirnrunzeln beobachten. Sprich ihn doch einfach mal drauf an, ob er meint, dass das noch im Rahmen wäre oder ob ich nicht gemeinsam mal nen Monat Pause machen wollt.

Vielleicht seh ich das ganze auch zu kritisch, aber vor Koks hab ich irgendwie nen Heidenrespekt :)
"Ecstasy kann aus einer breiten Palette verschiedener Substanzen bestehen: MDMA, MDA und/oder MDE, Beimischungen von LSD, Kokain, Heroin, Amphetamin und Methamphetamin, aber auch Rattengift, Koffein, Hundeentwurmungsmittel usw"
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 23.01.09 14:30
Hi,

ich hatte mir vor ca. 10 Jahren mal ein gr. Koks aus Neugier besorgt. Ich habe es dann auch gleich probiert. Fazit: Am nächsten Morgen habe ich den Rest weggeworfen, denn ich fand es so gut, dass ich Angst hatte, es nochmal zu tun. Ich dachte mir: "Wenn Du jetzt nicht konsequent bist und den Mist wegwirfst, dann bleibst Du daran noch hängen und kommst Du nie mehr davon los.". So wie es in meinem Freundeskreis x-mal passiert ist. Einige Leute haben da nicht so viel Konsequenz bewiesen.
Ich habe wirklich viel probiert in meinem Leben, aber so wie bei Kokain ist es mir nie ergangen. Deswegen einmal und nie wieder...

Viele Grüße
der Schokoriegel
Der schokoladigste Schokoriegel aller Zeiten. Der ist so locker und leicht, der schwimmt sogar in Milch...
Ex-Träumer
  Geschrieben: 23.01.09 15:37
hi! ja, da habt ihr sicher recht... es kommt natürlich immer auf viele umstände an... :) aber ich dachte nur so, dass es vielleicht doch einfach zu krass ist, so wie bei nikotin, mit dem fast niemand umgehen kann, also wo es mehr oder weniger sicher ist, dass man sehr sehr schnell süchtig wird. ich finde auch, dass 2 mal pro woche zu oft ist, aber mehr als ihm nahezulegen vorsichtig zu sein, kann ich eh nicht. ich denke er wird schon selbst wissen was er tut, er ist nicht unerfahren was drogen betrifft...
thx!
lg tg
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 23.01.09 15:58
zuletzt geändert: 23.01.09 16:57 durch (insgesamt 1 mal geändert)
Bei mir ist das so: Koka ist etwas, das mir nur recht selten über den Weg läuft - noch seltener greife ich dann auch wirklich zu. Das letzte mal ist jetzt ca 3 Jahre her. Mit kaum zu beherschender Gier hatte ich da noch nie zu kämpfen (nicht als Verharmlosung verstehen, ich weiß dass es vielen auch schon anders ergangen ist). Habs immer nasal zu mir genommen und ab und zu geraucht. Durchaaus ne nette Sache, aber richtig in die Zange genommen hat es mich nie.
Das Suchtpotenzial von i.v.-appliziertem Koka soll aber ungleich höher sein, viele berichten ja auch, man könne nur so die volle Wirkung erleben. Ob man diese Hemmschwelle überschreiten will muss jeder selbst abwägen. Ich für meinen Teil werde das wohl niemals tun und empfehlen schon mal gar nicht.

lg, Muetzi
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 23.01.09 16:51
naja...bei mir ist es soo...ich hab ein problem damit sobald ich es zwischen die finger kriege...aber wenn nix da is...is nix da...is bei mir wie beim weed....ich komm ohne klar und mit auch...von daher macht es mir nix...hab vor silvester n halbes jahr lang net konsumiert und mir hats nie gefehlt...aber sobald ich es zwischen den fingern hatte...war die gier größer also seh ich das bei mir eindeutig die psyche eine rolle spielt...
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 23.01.09 17:16
war das letzte jahr quasi dauerhigh...und ich muss sagen koka ist das geilste was ich kenne, aber nach 1jahr wurde aus der schönen frau ne verdammt häßliche hexe!Man wird so unglaublich gierig danach obwohl es einem kaum noch was bringt (obwohl ich meist nur qualis von ca. 70-90% hatte(!)) man will einfach dieses gefühl nochmal haben (und das ist bei mir garkein krasses uppergefühl, sondern fast schon ein sakrales erlebnis von totaler innerer ruhe, klarheit und unglaubliche zufriedenheit....und diesem rennt man nach, obwohl mein eigentlich weiss das man ihn nicht mehr (so) erreicht.dabei geht denn schonmal 3-4g durch die nase...das hat mich nach einer weile so angekotzt,dass von heut auf morgen schluss war und jetzt nur noch ca. 2-3x im monat und dann nur am we und höchstens 0,5g.wenn man mitten drin ist, ist wirklich extrem schwer nein zu sagen, aber wenn die nachteile irgendwann überwiegen und man das sich dann auch ehrlich eingesteht dann ist es garnicht mehr so schwer nein zu sagen (meine meinung).achso, die arschlochkomponente kann ich überhaupt nicht bestätigen komischerweise bei keinem den ich kenne und das sind einige! naja aber kann man wie gesagt nicht verallgemeinern.

 
Ex-Träumer



dabei seit 2004
10.634 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.01.09 17:19
@FreakBanana: Und wohl die Verfügbarkeit. Wenn du ständig dran kommst, wird sich deutlich eher eine Sucht entwickeln können als bei zufälliger, unregelmäßiger Verfügbarkeit. Oder interpretier ich das falsch?
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2006
209 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.01.09 17:28
seh ich genauso, bei mir war leider fast schon eine 24std verfügbarkeit da...
bei regelmäßigkeit lernt dein gehirn und lernen in der richtung heißt süchtig werden.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2007
13 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.01.09 17:29
nee....denn ich frag ja bei meiner connection nicht nach...wenn er sagt es geht, dann geht es...ich meinte ja nur damit, dass sobald ich es zuhause hab...weckt es in mir die gier...aber wenn ich erst zur connection fahren muss....ist es mir in 90% der fälle zu blöd....da es eine ewige meile ist....ich hab nur ein problem mit jeglicher substanz die ich zwischen die finger kriege...und da ich meistens arbeite und die abende mit meiner freundin verbring, kommt das alle paar monate oder so vor
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
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  Geschrieben: 23.01.09 20:03
Ich finde bei Koks is allein schon der Preis so abschreckend, dass es bei mir nie zu einer Sucht gekommen ist und hoffentlich auch nie dazu kommen wird.

Hab das letzte mal vor ca. eineinhalb Jahren ein bisschen was gezogen, das waren vielleicht 0,2 g.
Die 0,2 g waren von einem gramm übriggeblieben was ich mir ein halbes Jahr zuvor gekauft hatte und bis auf die 0,2 innerhalb einer Woche weggeputzt hatte! Aber ich habs geschafft, das ichs ein halbes Jahr nicht angerührt habe obwohl ichs die zu Hause hatte, das hät ich mit Tramal oda so wohl nicht geschafft;)

Es ist wohl wirklich von mensch zu mensch sehr unterschiedlich ob man damit umgehn kann, aber bei mir mach ich mir in der beziehnung koks eigentlich wenig sorgen..

Hab sogar schon 2 wochen lang jeden tag Crack geraucht letzten sommer, was ja wie koks, bloss 10-mal heftiger ist, und auch die Gier danach is 10-mal heftiger. Aber nach diesen 2 wochen gings halt nichtmehr her(zum glück!) und damit hab ich mich abgefunded. Hab zwar die zeit danach oft dran gedacht wie geil es wär ein kleines steinchen zu rauchen das verging auch mit der zeit.
Hab seit dem nur einmal im november wieder 2 tage wieder auf crack gemacht und sonst nix aus der Koka schublade.
Momentan hab ich jetzt auch kein Großes bedürfnis danach, wär zwar schonmal wieder geil ein näschen zu ziehn oder ein steinchen zu rauchen, aber Opiate reizen mich gerade weitaus mehr..

lg
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