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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » gBL substition


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer

dabei seit 2003
145 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.06.09 13:01
zuletzt geändert: 12.06.09 13:02 durch Textil (insgesamt 1 mal geändert)
das kann sein, aber ich weiss nich ob es da "am besten" wäre.

wie gesagt, mit baclofen hab ich gute erfahrungen gemacht, "leider" erst nachdem das schlimmste überwunden war.
(so schlimm wars eigentlich auch net, hab diesmal auch net soo übel konsumiert)

dann nach paar tagen wurd ich rückfällig, hab mir baclofen verschreiben lassen (geht nur auf privat-rp, is aber recht günstig n2=50x25mg 17 euro) und zack, kein suchtdruck, keine psychischen probleme (die sind bei mir nach gbl-phasen immer besondetrs stark ausgeprägt, also [zum teil völlig irrationale) ängste, null selbstbewusstsein, keine lebensfreude, was weiss ich...)

das war schon "toll", die psyche war ganz normal, ich hatte bzw hab lebensfreude, ich konnte SCHLAFEN, nach wochen gbl konsums und kiffabstinenz hab ich locker 10 stunden durchgeschlafen mit baclofen und vorallem war einfach kein suchtdruck vorhanden.
mit beclofen wollt ich nicht mal mehr als ein bier trinken, sonst war ich zu sediert und dicht... gefiel mir nich, ne zeitlang hab ich sogar die lust aufs rauchen und kiffen bisschen verloren, mittlerweile nicht mehr so wirklich.

is auf jeden fall ne 1a stütze - kann mir gut vorstellen dass baclofen die entzugssymptome nahezu vollständig eliminiert - im akuten entzug jetzt.

danach ists ne super stütze um nicht rückfällig zu werden, weils den suchtdruck nimmt und die psyche normalisiert (find das ganz schlimm nach heftigen gbl dauerkonsumphasen fühl ich mich echt wie ein psychischer "krüppel", ein geknickter ast...*räusper*).
und der erholsame schlaf is auch ein super plus und trägt sicehrlich auch zur regeneration bei....

kanns alles in allem nur empfehlen. wenn ihr ein offenes verhältnis was drogenkonsum betrifft euerm arzt gegenüber habt, dann sprecht ihn darauf an, dass es durch gaba-b bindung den suchtdruck und psychische sowie körperliche entzugssymptome nimmt und ihr das gerne mal hättet.... evtl. zeigt ihm noch das patent und dann sollte sich eigentlich kein arzt stur stellen...

kann ja auch net sein, dass heroin und alkohol die einzigen dinge sind die substituiert werden. (ja, sind bestimmt auch net, aber bin ziemlich sicher dass einige ärzte da sehr engstirnig sind).


wo ich grad auf das patent gekommen bin:

Beispiel 2:
Eine Filmtablette, die 15 mg Baclofen enthält wird einmal pro Tag einem Patienten mit der Diagnose GHB-Abhängigkeit über einen Zeitraum von 4 Wochen verabreicht. Der Patient zeigt dabei eine nahezu vollständige Elimination von Entzugssymptomen (Angst, Unruhe, Schlafstörungen, Tremor, phasenweise Tachykardien, Übelkeit, Erbrechen sowie tonisch-klonische Krämpfe verschwinden) und ein deutlich reduziertes Verlangen nach einer erneuten GHB-Dosis.

Beispiel 3:
Einem Patienten mit der Entwicklung einer ausgeprägten Abhängigkeit von GHB wird eine tägliche Dosis von 50 mg Baclofen zur Substitutionsbehandlung bei GHB-Abhängigkeit verabreicht.



ich persönlich hab die ersten tage 3x12,5mg genommen und mich dann auf ner dosis von 3x25mg eingependelt, hat irgendwie am ebsten gewirkt.
1x pro tage wär mir definitiv viel zu wenig, beclofen wirkt auch nur um die 8 stunden soweit ich weiss...

is mir auch egal, wollt euch das nur mitteilen, nen versuch is es wert und ich hab wie gesagt nur gute erfahrungen damit gemacht.
und da bin ich auch nich der einzige... :)




MfG
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2008
38 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.06.09 13:34
Also hab jz 2jahre gbl genommen...mit kleinene pausen ab und an!
Am längzten ohne pause 12wochen (4wochen=1Liter)
Hab mir jedesma diazepam+doxepin geholt-zwa dann 3tage filmriss(^^)
aba nix mehr dann....
Hab jetze grad 4monate am stück.alzo der 4te liter is bald alle....ma schaun wies diesma endet..ich werde berichten!
 
Traumland-Faktotum

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  Geschrieben: 18.06.09 13:25
zuletzt geändert: 18.06.09 16:32 durch stillermitleser (insgesamt 4 mal geändert)
Also gibts Probleme bei Doxepin+Benzos? Oder war deine dosis nur zu hoch? Hab nämlich auch 11uhr doxe genommen und wollte heute abend loras nehmen. Denn das zittern hört einfach nicht auf und die innerlichen dialoge sobald ich die augen schließe.


Zitat:
Benzodiazepine haben in der Wechselwirkung mit anderen Beruhigungsmittel einen abhängig machenden Effekt. Folgende Medikamente erzeugen unerwuenschte Effekte, wenn Sie gleichzeitig mit Benzodiazepinen eingenommen werden: Einige Antidepressiva (z.B. Amitryptilin , Doxepin ), Beruhigungsmittel oder Neuroleptika (z.B. Prochlorperazin , Trifluoperazine ), Antikonvulsiva (z.B. Phenobarbital, phenytoin , Carbamazepin ), beruhigende Antihistaminika (z.B. diphenhydramine , Promethazin ), Opiate (Heroin, Morphium, Meperidin) und, besonders wichtig, Alkohol. Patienten, die Benzodiazepine nehmen, sollten vor diesen Wechselbeziehungen gewarnt werden. Wenn eine Ueberdosis von Medikamente mit einer beruhigenden Wirkung genommen wird, können Benzodiazepine dazu beitragen, dass die Dosis zum Tod fuehrt.



E: Wie ist es eigentlich eine kleine Menge Gbl zu dem Doxepin, damit man es aushält, bis die Loras da sind. Fängt der Entzug dann wieder von 0 an? Oder gibts da auch Komplikationen?

 
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  Geschrieben: 22.06.09 16:27

sdh schrieb:
Also gibts Probleme bei Doxepin+Benzos? Oder war deine dosis nur zu hoch? Hab nämlich auch 11uhr doxe genommen und wollte heute abend loras nehmen. Denn das zittern hört einfach nicht auf und die innerlichen dialoge sobald ich die augen schließe.


Zitat:
Benzodiazepine haben in der Wechselwirkung mit anderen Beruhigungsmittel einen abhängig machenden Effekt. Folgende Medikamente erzeugen unerwuenschte Effekte, wenn Sie gleichzeitig mit Benzodiazepinen eingenommen werden: Einige Antidepressiva (z.B. Amitryptilin , Doxepin ), Beruhigungsmittel oder Neuroleptika (z.B. Prochlorperazin , Trifluoperazine ), Antikonvulsiva (z.B. Phenobarbital, phenytoin , Carbamazepin ), beruhigende Antihistaminika (z.B. diphenhydramine , Promethazin ), Opiate (Heroin, Morphium, Meperidin) und, besonders wichtig, Alkohol. Patienten, die Benzodiazepine nehmen, sollten vor diesen Wechselbeziehungen gewarnt werden. Wenn eine Ueberdosis von Medikamente mit einer beruhigenden Wirkung genommen wird, können Benzodiazepine dazu beitragen, dass die Dosis zum Tod fuehrt.



E: Wie ist es eigentlich eine kleine Menge Gbl zu dem Doxepin, damit man es aushält, bis die Loras da sind. Fängt der Entzug dann wieder von 0 an? Oder gibts da auch Komplikationen?



Leute lasst das Doxepin weg das bringt garnichts!

Hatte das am 1 Tag vom endzug Abends gefuttert...

So 10 tabletten a 50 MG...

Müde wie sau, aber pennen war nicht drin. Der Herzschlag hat sich durch das Doxepin noch weiter erhöht! Gezittert hab ich immer noch wie sonst was...

Und dan kam ich auf die tolle idee mir die Nebenwirkungen durchzulesen....danach hab ich richtig angst bekommen. Das ist das reinste Gift... da sauf ich lieber Wodka als die teile nochma zu futtern.

Doxepin+Benzos ist kein Problem
 
Mitglied verstorben



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  Geschrieben: 23.06.09 18:57
Hey Leute ich hab bis jetzt 12x 10mg Diazepam und 4x 8mg Hydromorphon, welches bei mir anscheinend nicht so anschlägt, kann damit auch nicht allzu viel anfangen, mehr Diazepam wär mir da tausend mal lieber. Bekomme vielleicht noch mal eine N2er Packung 5 oder 10mg verschrieben, wär das beste

Meint ihr Hydromorphon eignet sich zum entziehen?

Hab jetzt in ca. 3 Wochen 450ml genommen muss bald entziehen. Ist wohl mein 10. Entzug oder so.
"Huge heroin fan. Don't use it, just like being around it." -Roger

Mitglied im "Freunde der rektalen Applikation harter Drogen e.V."
(alexanfer, KingMaggi, unknown name, zatarra)

https://m.soundcloud.com/falscherhase/falscher-hase-lebenslaenglich
Ex-Träumer
  Geschrieben: 23.06.09 22:28
Wie gefährlich ist eigentlich das Delirium beim Entzug? Bin selbst einmal von 32ml/tag auf null runtergegangen und bin dann mitm Notarzt ins Krankenhaus gekommen mit sehr starken Halluzinationen! Laut Wikipedia ist ein Delirium beim Alkohol Entzug äußerst gefährlich und kann sogar tödlich enden.

Hab auch schon gehört, dass jemand seit einem Delirium bei einem Benzo-Entzug sein Leben lang von Ticks und Lese/Rechtschreibschwäche geplagt wurde!
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 23.06.09 23:18
zuletzt geändert: 23.06.09 23:37 durch (insgesamt 2 mal geändert)

unknown name schrieb:
Meint ihr Hydromorphon eignet sich zum entziehen?



Löschst Du Feuer mit Benzin? Willst Du die "Qualität" Deiner Abhängigkeit steigern?

Red mit (D)einem Arzt über das Thema. Er wird Dir vermutlich geeignetere Mittel verschreiben können. Diazepham über einen kurzen Zeitraum kann Dir bei dem Entzug auch helfen, jedoch würde ich eher zu Doxepin oder vergleichbarem raten. Denk dran, gerade ein Benzoentzug ist kein Zuckerschlecken.
 
Traumland-Faktotum

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  Geschrieben: 24.06.09 00:08
Wie auch schon von Predator gesagt, brachte mir Doxepin auch nichts außer Nebenwirkungen. Bei Hydromorphon kommt es drauf an, was du hast. Jurnista taugt gar nichts (zumindestens ohne Benzos) und Palladon soll da die entgegengesetzte Liga sein, da kann ich dir aber nichts dazu sagen, außer dass das ein Spiel mit dem Feuer ist.

Ein Delirium kann sehr gefährlich sein, weil du nicht Herr deiner Sinne bist und die Gedanken zu Selbstmordgedanken werden können. Psychotische Phasen und Krampfanfälle können eintreten, man kann sich lebensgefährlich verletzen und in der Zeit des Deliriums ist man auch nicht in der Lage eigenstädnig Nahrung und Flüssigkeit zu sich zu nehmen und bei mir wars auch so, dass ich nicht dazu in der Lage war, die Flüßigkeit abzusondern, auch nicht nach dem Delir.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 24.06.09 01:50
Ich hab auch schon 3 GBL hinzüge hinter mir. Die ersten zwei hab ich nicht durchgestanden, aber beim 3. mal hab ich mir dann ne 10ner packung Diazepam mit nem vorwand aus der notfallpraxis geholt und damit gings dann völlig problemlos.

Ich kann daher nur jedem empfehlen mit langwirksamen benzos zu entziehen. Das ist das einzige was wirklich hilft.
“A paranoid is someone who knows a little of what's going on.
A psychotic is a guy who's just found out what's going on.”
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  Geschrieben: 24.06.09 06:40
Nun ja, ich hab Palladon, auch Erfahrung damit und finde es eben nicht so gut da mir die sedierende Komponente fehlt. Falls ich sonst keine Medikamente mehr ranschaffen kann werde ich wohl nur mit Diazepam und Alkohol entziehen. Würde ich erst Palladon ziehen und das nicht helfen würde kann ich ja nicht mehr viel Diazepam gegen den Entzug nehmen. Wär schon interessant zu wissen ob das Hydromorphon helfen würde...

Doxepin hab ich noch hier, kann aber erst ab 100mg schlafen, das nur schlecht und mit starken Nebenwirkungen wie Muskelzucken und starkem Schwitzen. Bislang hatte ich bei all meinen Anti Depressiva und Neuroleptika starke Nebenwirkungen.
Bekomme eventuell noch Diazepam oder vielleicht auch Zolpidem verschrieben. Würde dann nur mit Benzos und Alk entziehen.


Danke für die Infos

Mfg unk


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Ex-Träumer
  Geschrieben: 04.09.09 22:26
hallo zusammen
ich habe deinen beitrag ueber die substitution mit hilfe von baclofen gelesen und bin unter anderem durch dich ;-) und eigene informationssuche darauf gekommen auch fuer mich diese option in betracht zu ziehen...mein konsummuster war ca 10-20ml/24 fuer ca 5 monate. die ersten monate moderater und nicht immer 24/7...
ich habe nun auch ohne weitere probleme bei vorsprache bei meinem arzt ein privatrezept für baclofen bekommen. mein problem ist auch der extreme psychische abturn (depressionen, panikattacken, ängste) der nun schon seit wochen anhaelt...leider kann ich es zwischendurch nicht immer lassen mal eine kleine einheit lor zu nehmen, was mich dann auch immer etwas zurueck wirft...

meine frage, natürlich auch an alle, die hier etwaiige erfahrungen mit baclofen sammeln konnten:

-entwickelte sich eine abhaengigkeit von dem baclofen?

-kann sich das gabasystem waehrend der einnahme ueberhaupt erholen? bzw wie lange dauerte es?

-gab es probleme zb. neues auftauchen der psychischen symtomatik wie depression, angst nach dem absetzen des baclofen?

-wie lange habt ihr es genommen bis psychisch wieder alles normal war ?

ich rate allen die mit dem gedanken spielen ghb zu entzihen, sich einmal genauer mit der option baclofen auseinanderzusetzen, da dies vermutlich die bessere moeglichkeit zu benzos, alk, etc ist.
ich denke, dass diesses thema ganz klar verdient hier etwas genauer diskutiert zu werden, um vor allem oben genannte fragen klaeren zu koennen und erfahrungswerte auszutauschen....evtl hat dieses medikament das potential vielen menschen mit einem ghb/gbl problem zu helfen......

ich freue mich auf jede antwort....es gibt leider nicht allzuviele informationen zu diesem thema in bezug auf ghb_/analoge und baclofen auch nicht auf auslaendischen seiten......

ich hoffe hier ein, meiner meinung nach wichtiges thema, mit eurer hilfe etwas genauer beleuchten zu koennen
so long wink


 
Abwesender Träumer



dabei seit 2009
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  Geschrieben: 07.09.09 03:24
Naja, also laut Wiki ist Baclofen ein Muskelrelaxantien. Nun stell ich mir die Frage welche Absprache denn mit dem Arzt geführt wurde oO.
Folgendes steht zu dem Stoff drin:

Es wird zur Behandlung der Spastik bei Rückenmarksverletzungen und Multipler Sklerose eingesetzt.

So...nun kann ich dem Arzt wohl kaum verklickern das ich eins dieser Probleme aufweise. Bin da immer etwas skeptisch wenn es darum geht was verschrieben zu bekommen.
Den GBL Konsum kann ich sowieso nicht erwähnen, könnte mir nur zu Lasten gehen. Da musste ich mir schonmal 'ne blöde Story ausdenken um an Diaz zu kommen (etwas von wegen Krämpfen beim Zahnarzt;)

Gibt es noch andere Symptome welche durch Baclofen gelindert werden könnten, und diese genau wegen denen verschrieben werden könnten ? Muss mir 'ne glaubhafte Story einfallen lassen, bin nun wieder seit gut einigen Wochen auf einem, für mich nicht akzeptablen Level. Und in genau 7 Tagen fängt die FOS an...ich hab kein Bock dort wieder kaputt aufzutauchen, unkonzentriert und siffig dort meine Zeit zu verbringen.
Wäre echt dankbar für irgendwelche Ratschläge bezüglich Baclofen ( was ich da dem Arzt verklickern könnte)

 
Ex-Träumer



dabei seit 2007
420 Forenbeiträge
1 Tripberichte

ICQ
  Geschrieben: 07.09.09 12:14
Warum kann dir dein Arzt aus einem Geständnis nen Strick drehen? Ich denke du hast bessere Chancen auf Hilfe, wenn du ihm einfach erzählst was los ist. Denk dran, ein Arzt steht unter Schweigepflicht.
Mushrooms, poppies, sugar and spice, all those things are very nice. When combined, the proper mixture makes a getting small elixir.
Abwesender Träumer

dabei seit 2003
145 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.09.09 12:19
zuletzt geändert: 07.09.09 12:27 durch Textil (insgesamt 1 mal geändert)
ich hab grad einen ewig langen beitrag abgesendet, mit ECHT viel liebe verfasst - und beim absenden bin ich plötzlich ausgeloggt.
*AAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRGGGHHHHH* naja, was solls.


also wenn du dich auf info suche begeben hast, is dir vielleicht ein deutsches patent zur substitution ghb/gbl-abhängiger mit baclofen aufgefallen.

dort wird angegeben, dass bei schwächerer ausgeprägter abhängigkeit eine dosis von 15 mg und bei starker abhängigkeit ne dosis von 50mg nahezu alle entzugssymptome vollständig eliminiert oder so.

mein tipp: je nachdem wie stark die abhängigkeitssyndrome ausgeprägt sind fängt man bei schwächer ausgeprägter abhängigkeit mit 12,5mg die ersten tage an und steigert dann auf 25. ich mkeine mich erinnern zu können dass zu viel doch den blutdruck oder was auch immer ziemlich gesunken hatte, obwohl.... war eigentlich ganz angenehm.

also, für mich hat sich bewährt: alle 8 stunden 25mg.
ergebnis: heilung der psychischen verkrüpplung die sogar soweit geht, dass libido wieder vorhanden is, keine unsicherheit vorkommt und ich nachdem ich über 3 wochen krankgeschrieben war, sogar wider LUST hatte, zur schule zu gehn. ja, ich war eigentlich sogar "ganz gut drauf", einfach gut drauf, nich so manisch-mäßig wie auf gbl...

im laufe der zeit hab ich aus neugierde auch ab und an mal dosen von bis zu 100mg aufeinmal genommen.
ergebnis: der stoff wirkt auf irgendwie einfach nur subtil wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, macht net so wirklich viel sinn.
alkohol trinken auf baclofen? lieber nur 1-2bier, alles andere sediert total.
allerdings verändert es die wirkung der 1-2bier doch erheblich, is einfach chilliger.

irgendwann, nach 2-3 monaten baclofen-einnahme und gbl-abstinenz (außer mal zum feiern), hab ichs dann auchmal abgesetzt:
ergebnis: IRGENDWAS fehlte (gaba-b-rezeptor-agonismus wahrscheinlich hm? -.-)
ich wurde rückfällig. die monate wo ich das baclofen genommen hab, hatte mein schlaf eine sehr erholsame und gute qualität.
als erstes ging die schlafquali natürlich flöten, aber schon vor der rückfälligkeit.
anonsten kann ich über nix berichten, keine abhängigkeit, nur etwas FEHLTE halt, psychische gewöhnung und so... (und das bei nem stoff wo man nach der zeit kaum das gefühl hat irgendwas zu merken...)

jetzt wurde ich rückfällig, konsumierte gbl-opis(+baclo, kam ganz nett, nix aufregendes), dann nur gbl zwecks toleranzreduktion so 2-3 wochen.
fühlte mich natürlich mal wieder total kacke, vorallem wenn man nachts aufwacht und der mehr weiterpennt...

vorgestern abend dann kein gbl mehr: baclofen genommen, leider zu viel bier getrunken und zum falschen zeitpunkt seroquel genommen:
ergebnis total unruhig im bett gelegen, mich ekelhaft rotzbesoffen geühlt und konnt net richtig schlafen.
aber aus fehlern lernt man bekanntlich ja.
also gestern: baclofen, imer dafür gesorgt 25-50mg im "system" zu haben, über den ganzen tag verteilt 3 bier (ich mach das so, wenn ich echt suchtdruck hab, nehm ich mir ein bier glas, schütt mir da n halbes bier oder etwas mehr rein und ex das wie als würd ich mein gbl trinken... klingt doof, aber hilft)
abends dem körper genug zeit gegeben alk abzubauen, bisschen seroquel und wirklich sehr schön und erholsam geschlafen.

als ich heute aufgewacht bin, war ich erst bisschen groggy aber dann...!
(erstmal baclofen und mein sertralin genommen und nen kaffeee natürlich) fühl ich mich top fit! bin korrekt drauf, kann mich echt gar net beschweren.
wobei ich auch noch keinen gekifft hab, aber weiss auch net ob ich das heut tun will, weil: kiffen und gbl entzug sind ja schon derbe kontraproduktiv, aber auch nur ner gbl-angekratze psyche tut kiffen net soo sonderlich gut, zumindest in meinem fall. obwohl ich bei mir selbst auch schon andere ergebnisse gesehen hab, aber vielleicht lags da auch am weed oder was weiss ich...



wie schonmal ich glaub in dem thread hier gesagt: seeeehr empfehlenswert das baclofen.
keine abhängigkeit (wobei ichs net länger als 2 monate empfehlen würde zu nehmen) und erleichtert alles so ungemein.

aber mal so nebenbei: n guter schlaf is schon die halbe miete.
wenn dann die psychische verkrüpplung noch verschwunden is... besser geht imo gar net, außer halt noch total euphorisch auf opis... aber bei mir is grad noch paar tage toleranzreduktion, was ich damit eigentlich sagen will:
kann jeden verstehn der sich opis, egal wie potent, einbaut wenn er mit gbl aufhört.
(und andersrum, gbl einbauen wenn man mit opis aufhört..... aber is halt ein "teufelskreis" auf die art und weise und auch irgendwie alles ziemlich easy, was die rückfallquote natürlich doch irgendwie erhöht.


aber naaaja, hauptsache net scheiße fühlen, denn man macht sich das leben is nicht leicht als als psychischer krüppel




ich hoffe aus meinem beitrag kannst du/ könnt ihr ein paar antworten auf deine/eure fragen entnehmen


LG und viel erfolg bei euren vorhaben
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 07.09.09 17:24
vielen dank erst mal fuer die informativen beitraege. ich habe auch mal einen eigenen thread zu dem thema gestartet, wobei dieser nicht unbedingt noetig sein sollte, da dieser hier wohl schon gut bekannt und besucht ist.

@textil
wie haben sich denn dei "entzugserscheinungen" von dem baclofen bei dir/euch geaeussert? du hast keine erfahrungen dazu wenn man es dann ganz weglaesst ohne wieder auf andere sachen umzuschwenken? sind die psychischen probleme wieder aufgetreten oder beschraekte es sich ausschliesslich auf das gefuehl, wie du sagst, dass etwas fehlt?....ich moechte gerne moeglichst bald auf jegliche medikation verzichten koennen, aber die psychischen probleme sind leider doch nicht ganz einfach zu handeln und somit auch das hauptproblem, zumindest fuer mich. denke aber ich sollte nicht der einzige sein dem es so geht.
so long
 

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