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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 31 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 24.08.09 20:55zuletzt geändert: 24.08.09 21:01 durch Velvet (insgesamt 1 mal geändert) |
| Hallo allerseits, ich weiß nicht genau ob das hier hingehört, aber habe keinen besseren Platz dafür finden können. Und zwar wurden bei mir Depressionen diagnostiziert :(. Ich war beim Arzt weil ich mich einfach jeden Tag nurnoch quäle und mich schlecht fühle (jeder der echte Depressionen hat/hatte weiß was ich meine). Meine Frage ist jetzt, ob das vielleicht vom Kiffen kommen kann, bzw vom "Cannabis-Entzug". Denn genau etwa 1 - 1,5 Monate nachdem ich nach meinem etwa 1,5 Jahre langen täglichen Cannabiskonsum AUFHÖRTE (bin bis jetzt komplett Canabisfrei, ohne einen rückfall) ging es mit den Depressionen los (Kleine Info am Rande : Ich nehem ausser Cannabis keinerlei andere Drogen, ausser Alkohol und den nur am We auf Partys) Wie ich darauf komme, dass es vielleicht vom Cannabis(entzug) kommen könnte? Nunja ich habe viel im Internet gelesen über Depressionen und so weiter und da fiel mir auf, dass das ganze etwas mit dem Serotonin zu tun hat, und das auch Cannabis aktiv in dieses System eingreift. Ich mach mir totale Gedanken, dass diese Depression von mir selbt verschuldet ist durch die Kifferei. Hat Irgendjemand Erfahrung damit? Wurde depressiv (und ich meine richtig) durch das Absetzen? Wie geht man gegen sowas vor, falls es wirklich vom Rauchen kommt? Bringt dann eine Theraphie überhaupt was? (Ich habe die Depressionen jetzt seit etwa 3 Monaten) ![]() Ich bin wirklich am verzweifeln, denn bis man in meiner Nähe Hilfe von nem therapeuten bekommen kann muss man 6(!!) Monate warten... Ich soll 6 Monate lang arbeiten mit diesen Gedanken?? Diesem Grübeln? Dieser Einstellung und diesem Trübsinn?? Jetzt hat man mir Anti Depressiva verschrieben. (Fluoxetin) Aber ich bin irgendwie strikt gegen sowas, da es sicher nur die Symptome bekämpft und nicht die Ursache, ... Aber ich schweife ab wie ich sehe, ich wollte eigentlich einfach nur wissen ob Jemand Erfahrungen hat in Bezug auf Cannabis(entzug) und Depressionen, und ob das möglich ist oder nicht, dass es daher kommt. Ich würde mich über jede Antwort sehr sehr freuen, da ich sehr unter meinem derzeitigen Zustand leide. Also danke im vorraus, mfg | |
| Kommentar von Velvet (Traumland-Faktotum), Zeit: 24.08.2009 21:01 bin mal so frei und verschiebs nach psychische probleme ;) | |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2006 2.126 Forenbeiträge 3 Tripberichte | Geschrieben: 24.08.09 23:59 |
| Also Braindead, welcher übringens immer wieder ein Lacher statt Horrorfilm ist, bei mir wurde durch Cannabis eine Depression ausgelöst. Sie war zwar vorher schon latent vorhanden, aber richtig heftig wurde es nach dem ersten mal breit sein. Ich habe sofort bemerkt, da ist was nicht iO . Mit jahrelangem Cannabiskonsum konnte ich die Symptome unterdrücken, bis sie iwann noch schlimmer wurden. Erst nach dem durch einschägige psychische Abstürze mit Dauerkonsum aufgöehort habe, bekemerkte ich gleiches wie du. Natürlich kann das auch einfach nur ein psychischer Entzug bei dir sein, das kann ich nicht diagnostizieren. Allerdings halte ich das 1-1,5 Monate nach dem Aufhören für unwahrscheinlich. In der Tat wartet mal auf solche Termine heutzutage sehr lange, da die Praxen überfüllt sind. Psychische Probleme ist eine Massenerscheinung unserer Zeit. Wie du dir nun helfen lassen willst ist deine Sache. Tabletten wie FLuoxetin also Antidepressiva, helfen schwerstdepressiven überhaupt erstmal die Energie dazu aufzubringen, sich z.B. um das Essen, den Haushalt zu verrichten und nicht zu guter letzt die Arztbesuche möglich zu machen. Sie werden natürlich gern und viel verschrieben und ich will sie nicht verteufeln oder preisen, sie können sicherlich der Therapie stützend sein und natürlich haben sie auch Nebenwirkungen, aber wenn du sie partout nicht nehmen willst, dann musst du eben auf diese Hilfe verzichten und einen Psychiater aufsuchen zum Reden. Das die Fluoxes nur die Symptome bekämpfen ist ganz klar, die Ursache kannst nur du selbst herrausfinden und das Problem auch nur du selbst lösen, aber der Psychiater begleitet dich auf diesem Weg und hilft dir, wenn du nicht weiter weißt. | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 25.08.09 10:54 |
| So richtig beantworten kann ich die Frage nicht. Aber der Dauergebrauch von Cannabis kann depressiv machen, was man hier auch nachlesen kann. Im Gegensatz zu vielen anderen halte ich Antidepressiva für etwas sinnvolles, das - je nach Herkunft der Depri - natürlich auch die Ursachen bekämpfen kann. Eine Depression wird u.a. auch ausgelöst, wenn der Serotonin - Haushalt durcheinandergerät. In Deinem Fall kann das vom Kiffen gekommen sein. Die AD`s helfen, wieder Gleichgewicht reinzubekommen. Lass Dich nicht davon abschrecken, dass die AD anfangs Nebenwirkungen haben und auch zwischen 1 und mehreren Wochen brauchen, bis die antidepressive Wirkung kommt. Schlägt das AD gut an, kommst Du in deinem Alltag besser klar und der Grübelzwang wird nachlassen. Dann kann man immer noch eine Thera machen. Also: Lass Dich ruhig auf die Medi`s ein, die sind dafür da, um so`n Depri zu behandeln. Wenn man einen akuten Schnupfen hat, sagt man ja auch nicht "Ach - Nasenspray, ich weiß ja nicht...". AD`s sind keine Droge, die den Depri einfach durch eine Euphorie überdecken, sondern... ach, ich wiederhole mich... Alles Gute Dir. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2005 488 Forenbeiträge 2 Tripberichte | Geschrieben: 25.08.09 14:40zuletzt geändert: 25.08.09 16:20 durch Mindfuck (insgesamt 2 mal geändert) |
| Psychische Erkrankungen und Drogen hängen eng zusammen. Drogen können sie auslösen. Oder man greift zu Drogen um psychische Beschwerden ertragen zu können. Diese Selbstmedikation klappt zu nächst sehr gut. Aber auf lange Sicht verschlimmern sie das ganze nur. Es kommt zum Teufelskreis von Drogen und Depression. Depression -> Drogen -> Depression -> mehr Drogen -> mehr Depression usw. Cannabis war bei mir mit Sicherheit einer von Faktoren, die zu einer Depression führten. Besonders die Angstgedanken wurden schlimmer als ich längeren Konsum ohne Pause hatte. Eine Abstinenz hat mir gut getan. Es kann aber (wie bei allen Drogen) zu einem Entzugssymtom in Form von Depressionen kommen. Bevor ich mich in Behandlung begeben habe, ging es mir wirklich sehr schlecht. Ich habe immer wieder einen Kopf geraucht, weil es ja früher auch immer gut tat. Aber durch das Rauchen wurde es noch schlimmer. Ganz grässliche Ängste, so dass ich mich irgendwann nicht mehr vor die Tür traute. Heute vertrage ich Cannabis auch nicht mehr. Für die Zeit im Rausch, werde ich wieder ziemlich depressiv. Ich war von 18-22 Dauerkiffer, regelrecht abhängig. Jetzt kiffe ich nicht mehr. Ich befürworte Antidepressiva auch. Das sind keine Drogen. Sie machen weder high noch abhängig. Die Nebenwirkungen können in den ersten Tagen/Wochen zwar auch sehr beängstigend sein, aber da muss man durch. Das Warten auf die antidepressive Wirkung fordert viel Geduld. Ich konnte bereits nach einer Woche schon leichte Besserung spüren. Die Grübelzwänge wurden weniger. Es lohnt sich! Wenn es bei dir tatsächlich nur am Kiff liegt, wärst du in etwa 2 Monaten wieder fit. Aber ehrlich gesagt kann ich mir die alleinige Ursache nicht vorstellen. Zumindest muss man eine psychische Dysposition haben, wenn man von Cannabis so einen Schaden erleidet. Gut möglich, dass tier in deinem Inneren etwas nicht stimmt. Aber solange du keine weiteren "Beschwerden" bekommst, würd ich die Löwen schlafen lassen. /edit: Gute Besserung! I’m about to lose control and I think I like it. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 31 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 25.08.09 14:43zuletzt geändert: 25.08.09 14:47 durch Braindead (insgesamt 1 mal geändert) |
| Vielen dank schonmal für die Antworten :) Das komische bei mir ist auch, dass ich an manchen Tagen fast komplett beschwerdefrei bin (dann ist da irgendwie nur so eine komische hintergründige miese Stimmung, die zwar in Ansätzen spürbar, aber überdeckbar ist), an anderen wiederum ist es echt schlimm. Ist das normal bei Depressionen? Wenn ich zum Beispiel an meiner Arbeit bin (die ich noch nie sonderlich mochte) hab ich die meißten Symptome. Kann jetzt einerseits daran liegen, dass ich die Arbeit wie gesagt überhaupt nicht mag, oder andererseits daran, dass ich durch "Unterforderung" zu viel Zeit zum Nachdenken/Grübeln habe. Hab aber leider noch ein Jahr Ausbildung vor mir, wenn ich jetzt abbreche, waren 2 Jahre umsonst. Auch komisch bei mir ist, dass ich 1. immer einschlafen kann (noch nie Probleme gehabt, nicht 1 mal) und 2. Das ich auch völlig normal esse (Trotzdem habe ich innerhalb von 2 Monaten 11 Kilo verloren :( ... von 71 auf 60. Schilddrüße wurde bei mir getestet, Werte sind normal. Ich werd auf jeden Fall die Finger komplett vom Cannabis lassen, habe auch überhaupt kein Bedürfnis mich damit zu berauschen, wahrscheinlich auch weil die Angst so groß ist, dass ich es damit noch drastisch verschlimmere. Also Suchtdruck besteht keiner. Leider komme ich nicht alleine auf die Antwort was mich da so plattmacht, bin also wohl wirklich auf Hilfe angewiesen und werde auf diese warten müssen. Als Überbrückung werde ich das Fluo wohl nehmen, auch wenn die ewig lange Nebenwirkungenliste mich richtig derb abschreckt. Und danke euch nochmal :) Irgendwie tut das gut Mfg, Braindead | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 938 Forenbeiträge 3 Tripberichte | Geschrieben: 25.08.09 15:20 |
| ich hatte auch schon bedingt durch cannabis aber auch durch einige andere drogen später viel probleme mit depris. im moment bekomme ich fluoxetin 40mg am tag und fahre relativ gut damit. ich räum öfter auf, schaffe es wieder zum amt und so weiter womit ich auch gute erfahrung gemacht habe sind serotonin/noadrenalin-wiederaufnahmehemmer Macht es, kosmisch betrachtet, wirklich was aus, wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe? *10 Jahre später hab ich gelernt, nicht kosmisch, aber persönlich. Aufstehen müssen tut ganz gut. Erwachsen sein nervt und oft steh ich trotzdem nicht auf | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 31 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 25.08.09 15:24 |
| Bei mir ist einfach irgendwie die Angst relativ groß, dass der ganze Mist auf ewig bleibt :( Ich will nicht mein Leben lang Tabletten nehmen müssen oder sowas. Ich möchte irgendwann wieder normal durchs Leben gehen können. Ich hoffe das es möglich ist | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2005 488 Forenbeiträge 2 Tripberichte | Geschrieben: 25.08.09 16:09 |
| Da musst du dir keine Sorgen machen. Die Medikamente müsstest du schon eine Zeit lang nehmen. Aber nicht dein Leben lang. Ich konnte mein SSRI nach einem Jahr und 10 Monaten absetzen. Bei einer Chronischen Depression mit schwerer Episode eine angemessene Zeit. Scheinbar ist es bei dir weniger schlimm. Du darfst einen raschen Heilungsprozess erwarten. Dass du an manchen Tagen beschwerdefrei bist, ist nicht ungewöhnlich. Auch Tagesschwankungen sind häufig. Einige klagen über ein Morgentief. Anderen geht es Abends schlechter. Sei froh, dass du gut schlafen kannst. Das ist wirklich selten. Wohl eine weniger ausgeprägte Depression. Ich habe damals auch so 10 Kg abgenommen, obwohl ich weiter gut gegessen habe. Dauerstress?! I’m about to lose control and I think I like it. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 938 Forenbeiträge 3 Tripberichte | Geschrieben: 25.08.09 16:12 |
| Eine Therapie kann oft sehr hilfreich sein wieder klarzukommen oder wenigstens mit der Krankheit zu leben Macht es, kosmisch betrachtet, wirklich was aus, wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe? *10 Jahre später hab ich gelernt, nicht kosmisch, aber persönlich. Aufstehen müssen tut ganz gut. Erwachsen sein nervt und oft steh ich trotzdem nicht auf | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 31 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 25.08.09 18:24zuletzt geändert: 25.08.09 18:31 durch Braindead (insgesamt 3 mal geändert) |
| Dauerstress? hm, meine Arbeit finde ich recht stressig, danach gehts aber dann immer. Hab auch übrigens in meiner 1,5 jährigen every day Kifferzeit immer nur NACH der Arbeit geraucht, nie davor, oder während. Immer nur nach Feierabend. Dachte damit fahr ich noch gut, weil ich ja immer den halben tag nüchterne Zeit verbringe und mein Hirn den Zustand auch noch kennt, hab das wohl unterschätzt. Worüber ich noch am nachdenken bin sind diese hm "Spannungszustände" in denen ich mich manchmal befinde. Vor allem bei Stress (meißtens an der Arbeit). Ist glaub ich ne Angststörung oder "Panikattacken". Hoffe das hängt alles zusammen und geht dann auch gleichzeitig mit weg. Genau wie die Kopfschmerzen, die ich fast jeden tag habe. Ja das ich noch schlafen kann da bin ich heilfroh drum. Auch keine Alpträume oder sowas, alles ganz normal. Wie mies es sein muss, wenn man die halbe Nacht nicht schlafen kann dann morgens zur Arbeit und das andauernd, das macht einen doch dann voll kaputt. Das muss echt hart sein. Die armen Menschen denen es so geht. :( Habe mich jetzt auf jeden Fall dazu entschieden das Fluoxetin zu nehmen, hole es morgen ab. Mal gucken wie ich drauf reagiere, hoffe auf nicht all zu viele Nebenwirkungen und das es mir hilft. Um eine Therapie werd ich mich auch kümmern. Auch wenn ich länger darauf warten muss. Unglaublich wie viele Leute in diesem Forum Depressionen haben/hatten! Ist mir aufgefallen als ich hier herumgesucht habe um mehr darüber zu erfahren. Kleine Frage noch an sdh : Woher weiß man denn ob eine Depression davor schon latent vorhanden war? Nochmals danke für die Antworten :) | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2005 488 Forenbeiträge 2 Tripberichte | Geschrieben: 25.08.09 20:31 |
| Ich habe auch bemerkt wie viele User hier auch psychische Probleme haben. Wie gesagt: Psychische Leiden hängen eng mit Drogen zusammen. Ob man eh schon eine latente Depression hat, kannst nur du wissen. Ich hatte mit 16 das erste Mal das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Ein Fachmann wird mit dir klären können ob du schon seit der Kindheit einen Hang zur Depression hast. Das äußert sich z.B. durch alleine spielen oder Scheu andere Kinder kennen zu lernen. Besprich das alles hier mit jemandem der sich auskennt. Niemand hier kann sagen worunter du leidest. Dafür verzweigen sich psychische Probleme viel zu sehr. I’m about to lose control and I think I like it. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 31 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 01.09.09 11:20 |
| Also meine Symptome haben sich sehr abgeschwächt, ohne dass ich das Fluoxetin genommen habe. Ich werde mal schauen wie sich das noch entwickelt, es sieht im Moment so aus, als würde auch ohne die AD's gehen :) | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 01.09.09 11:29 |
| Na, dann schau einfach mal, wie es weitergeht. Bei höherer Belastung werden die Symp. sehrwahrscheinlich wieder in den Vordergrund treten. Scheue Dich nicht, dann noch mal mit AD anzufangen. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 31 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 08.09.09 20:40 |
| Ja also ich bin auch nicht grundsätzlich abgeneigt gegen Das fluo, nur denke ich mir, dass wenn es auch ohne geht, es ja nicht sein muss. Momentan siehts bei mir so aus, dass es erträglich ist. Es ist definitiv noch anwesend, das schlechte Denken. Am meißten äußert sich das in Sinnlosgefühlen und Zweifeln. Ich zweifel einfach irgendwie alles an. Ist aber erträglicher geworden als am Anfang. Ne andere Frage wäre, weil ich irgendwo gelesen habe das auch eine "theraphie" alleine mit AD's möglich sein soll. Also ohne Gespräche oder sonstwas. Kann das funktionieren dass man alleine durch die Einnahme von AD's sozusagen geheilt werden kann oder is das Schwachsinn und es bekämpft wie ich bisher dachte nur die Symptome und nicht die Ursache? | |
Geschrieben: 08.09.09 20:58 | |
| Braindead schrieb: Kann das funktionieren dass man alleine durch die Einnahme von AD's sozusagen geheilt werden kann oder is das Schwachsinn und es bekämpft wie ich bisher dachte nur die Symptome und nicht die Ursache? Es müssen nichtmal AD sein. Kenne jemanden der aber wirklich depressiv war, also das war sehr traurig mitanzusehen, da hat ein Antiepileptikum, welche ja gleichzeitig oftmals als Phasenprophylaktika brauchbar sind, sehr geholfen. Nicht ein AD. Das hat sehr rasch erstaunlich gewirkt. Und irgendwann brauch man das auch nicht mehr, wenn die Lebenssituation passt. | |
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Geschrieben: 24.08.09 20:55