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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Der ADHS-Austausch-Thread


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



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143 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.03.10 15:56
zuletzt geändert: 10.03.10 19:06 durch DerblondeGaucho (insgesamt 8 mal geändert)

Acid raptor91 schrieb:
Ich habe damalas risperdal (heute risperidon genannt) verschrieben bekommen.
Habe es bis vor ein par tagen noch genommen.
c.a 10jahre lang.
Doch wurdfe in einen thread von mir aufmersam gemacht das das zimmlich schädlich ist bzw. nicht schädlich aber nicht geeignet für leute die ADHS haben.
Könnt ihr mir genaueres dazu sagen`?
LG Acid Raptor



Ich hab dazu ja in dem anderen Thread schon etwas geschrieben. Mein Arzt nannte mir noch irgendein Medikament, welches man in Kombination mit einem leicht anti depressiv wirkenden Medikament einsetzen könnte. Dann fragte ich ihn nach Risperdal, darauf hin war der ehrlich gesagt fast schockiert, oder auch erheitert, hat gleich sehr eindeutig verneint, und auch begründet, unter anderem meinte er das das absolut nicht für ADHS geeignet ist sondern für Schizophrenie gedacht ist, selbst wenn ich Depressionen hätte wäre das absolut nicht in meinem Anwendungsbereich.

Denke er hält auch nicht so viel davon, die Praxis erschien mir ähnlich Kompetent wie die in München (Praxis für Psychiatrie/Neurologie München Mitte.) Und der Arzt mit dem ich geredet habe war glaub ich der Chef, wobei da mehrere sind.

Ich kopier mal was zu Risperdal aus Wikipedia:
Indikationen:
Risperidon ist zur Therapie schwerer und chronischer schizophreniformer und schizoaffektiver Störungen zugelassen. Es kann darüber hinaus zur Behandlung manischer Phasen verwendet werden. Außerdem kann es sehr wirksam bei aggressiven Verhaltensstörungen sein. Es besitzt keine nachgewiesene phasenprophylaktische Wirkung. Es wird außerdem bei Zwangserkrankungen eingesetzt. Bei der posttraumatischen Belastungsstörung kann Risperidon möglicherweise Intrusionen und Reizbarkeit reduzieren

Wenn man dann noch die möglichen Nebenwirkungen ansieht, und die tatsächlichen, die bis hin zu tödlichen Erkrankungen führen, sollte einem das schon zu Denken geben, alle Leute, die ich kenne, die es genommen haben, mich eingeschlossen halten es für den größten Dreck überhaupt. Evtl. gibt es manche Fälle wo es wirklich hilft, bin mir aber sicher das es meistens eben das Gegenteil bewirkt, kein Arzt dürfte so was einfach so verschreiben, und dann sagen ja schauen sie mal beim nächsten Termin wieder vorbei, wies ihnen damit ging! Noch dazu ist es möglich sich damit Überzugdosieren, relativ leicht, und grad bei Leuten die Psychisch kaputt sind ist sowas mal schnell drin, das die sich nen paar mehr Tabletten rein haun! Hat also laut meinen Recherchen jetzt mit AD(H)s überhaupt nichts zu suchen.

Und noch dieser Satz hier:
Zugelassen ist Risperdal in Deutschland ab 16 Jahren. Nur im Indikationsgebiet können auch Kinder ab 5 Jahren behandelt werden.


Was ist das eigentlich mit diesem Gläsernen Patienten, da war so ein Poster, man könnte sich da Informationen holen, aber gut das ist eventuell Off-Topic.

@M3phisto danke für die nette Antwort, werde mir jetzt erst mal überlegen wie es weiter geht, vor allem beruflich steh ich da vor einigen schwerwiegenden Entscheidungen, habe die Option mich für 1 Jahr beurlauben zu lassen, jedoch muss ich mir das gut überlegen. Anstehen tut auch noch ein Test wegen der Schilddrüsenüberfunkton. Auch hier ist es möglich das einige Symptome darauf zurück zu führen wären.

 
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ICQ
  Geschrieben: 10.03.10 17:17
Hallo,

ich schildere euch mal eine, für mich am gravierndste, Nebenwirkung und hoffe ich finde Personenen die genau so empfinden.
Wenn ich MPH nehme, bin ich ruhier, konzentriert und aufmerksam, aber dennoch habe ich in der brust/magen gegend so ein gefühl der Aufgeregtheit. Also wäre ich gerade auf dem Weg zu einem Gerichtstermin, udn desshalb aufgeregt, abber denoch ruhig, gelassen und darauf vorbereitet.

Also dieses Aufgekratzte Gefühl ist manchmal unerträglich. Habe es schon mit verschiedenen präperaten wie Medikinet, Concerta, ritalin etc. getestet, aber es ist immer das selbe.

lg
"Ein Morphium, das keine Sucht erzeugt, scheint der moderne Stein der Weisen zu sein."
-William Seward Burroughs-
Abwesender Träumer

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ICQ Skype
  Geschrieben: 10.03.10 17:46

gunrunner schrieb:
Hallo,

ich schildere euch mal eine, für mich am gravierndste, Nebenwirkung und hoffe ich finde Personenen die genau so empfinden.
Wenn ich MPH nehme, bin ich ruhier, konzentriert und aufmerksam, aber dennoch habe ich in der brust/magen gegend so ein gefühl der Aufgeregtheit. Also wäre ich gerade auf dem Weg zu einem Gerichtstermin, udn desshalb aufgeregt, abber denoch ruhig, gelassen und darauf vorbereitet.

Also dieses Aufgekratzte Gefühl ist manchmal unerträglich. Habe es schon mit verschiedenen präperaten wie Medikinet, Concerta, ritalin etc. getestet, aber es ist immer das selbe.

lg




schonmal rumprobiert ob da irgendwas hilft von den frei erhältlichen Sachen? Ich habe das manchmal auch aber da ich mph eh nur noch so selten wie möglich nehme probiere ich da auch nicht groß rum...

übrigens wird das aufgekratztheitgefühl bei mir durch alk verstärkt (was sich wohl durch die abbauwegsüberschneidung erklähren lässt)

mfg M3ph
Long live the almighty Bunghole!
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  Geschrieben: 10.03.10 19:47
DerblondeGaucho schrieb:
Acid raptor91 schrieb:
Ich habe damalas risperdal (heute risperidon genannt) verschrieben bekommen.
Habe es bis vor ein par tagen noch genommen.
c.a 10jahre lang.
Doch wurdfe in einen thread von mir aufmersam gemacht das das zimmlich schädlich ist bzw. nicht schädlich aber nicht geeignet für leute die ADHS haben.
Könnt ihr mir genaueres dazu sagen`?
LG Acid Raptor


Ich hab dazu ja in dem anderen Thread schon etwas geschrieben. Mein Arzt nannte mir noch irgendein Medikament, welches man in Kombination mit einem leicht anti depressiv wirkenden Medikament einsetzen könnte. Dann fragte ich ihn nach Risperdal, darauf hin war der ehrlich gesagt fast schockiert, oder auch erheitert, hat gleich sehr eindeutig verneint, und auch begründet, unter anderem meinte er das das absolut nicht für ADHS geeignet ist sondern für Schizophrenie gedacht ist, selbst wenn ich Depressionen hätte wäre das absolut nicht in meinem Anwendungsbereich.

Denke er hält auch nicht so viel davon, die Praxis erschien mir ähnlich Kompetent wie die in München (Praxis für Psychiatrie/Neurologie München Mitte.) Und der Arzt mit dem ich geredet habe war glaub ich der Chef, wobei da mehrere sind.

Ich kopier mal was zu Risperdal aus Wikipedia:
Indikationen:
Risperidon ist zur Therapie schwerer und chronischer schizophreniformer und schizoaffektiver Störungen zugelassen. Es kann darüber hinaus zur Behandlung manischer Phasen verwendet werden. Außerdem kann es sehr wirksam bei aggressiven Verhaltensstörungen sein. Es besitzt keine nachgewiesene phasenprophylaktische Wirkung. Es wird außerdem bei Zwangserkrankungen eingesetzt.[11] Bei der posttraumatischen Belastungsstörung kann Risperidon möglicherweise Intrusionen und Reizbarkeit reduzieren

Wenn man dann noch die möglichen Nebenwirkungen ansieht, und die tatsächlichen, die bis hin zu tödlichen Erkrankungen führen, sollte einem das schon zu Denken geben, alle Leute, die ich kenne, die es genommen haben, mich eingeschlossen halten es für den größten Dreck überhaupt. Evtl. gibt es manche Fälle wo es wirklich hilft, bin mir aber sicher das es meistens eben das Gegenteil bewirkt, kein Arzt dürfte so was einfach so verschreiben, und dann sagen ja schauen sie mal beim nächsten Termin wieder vorbei, wies ihnen damit ging! Noch dazu ist es möglich sich damit Überzugdosieren, relativ leicht, und grad bei Leuten die Psychisch kaputt sind ist sowas mal schnell drin, das die sich nen paar mehr Tabletten rein haun! Hat also laut meinen Recherchen jetzt mit AD(H)s überhaupt nichts zu suchen.

Und noch dieser Satz hier:
Zugelassen ist Risperdal in Deutschland ab 16 Jahren. Nur im Indikationsgebiet können auch Kinder ab 5 Jahren behandelt werden.


Das kannst du so nicht sagen ! Du empfindest die Wirkung von Risperidon als unangenehm und eklig,deine Bekannten auch - okay .
Dennoch gibt es genug Menschen denen es quasi jeden Tag "rettet",ohne wären sie schlecht lebensfähig.

Du klingst da regelrecht verbittert !

Zu den möglichen Überdosierungen: Die Möglichkeit einer solchen ist bei nahezu jedem Medikament gegeben ! Die Menschen die schwer auf Risperdal angewiesen sind, verabreichen es sich eventuell gar nicht mehr selbstständig -denk an psychatrische Einrichtungen ,unter klinischen Bedingungen sind etwas höhere Mengen normal -die Leute stehen unter Beobachtung.

Ich weiß das Risperdal ein stark wirksames und hilfreiches Medikament darstellt !

Und @gunrunner : Dieses Unruhe Gefühl das du da beschreibst , hört sich nach dem typischen inneren "Motor" an ,den Adhs`ler meist verspüren !
Diesen-und auch andere Symptome kannst du dir aber nicht einfach durch rumexperimentieren "wegfuttern"- du musst einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen wink
Sollte es dich dennoch stark belasten ,sprech mit deinem Arzt darüber !
~Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg. ~

William Franklin

Mens agitat molem !
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 10.03.10 20:03
zuletzt geändert: 10.03.10 20:20 durch DerblondeGaucho (insgesamt 3 mal geändert)
Fjoozel schrieb:
DerblondeGaucho schrieb:
Acid raptor91 schrieb:
Ich habe damalas risperdal (heute risperidon genannt) verschrieben bekommen.
Habe es bis vor ein par tagen noch genommen.
c.a 10jahre lang.
Doch wurdfe in einen thread von mir aufmersam gemacht das das zimmlich schädlich ist bzw. nicht schädlich aber nicht geeignet für leute die ADHS haben.
Könnt ihr mir genaueres dazu sagen`?
LG Acid Raptor


Ich hab dazu ja in dem anderen Thread schon etwas geschrieben. Mein Arzt nannte mir noch irgendein Medikament, welches man in Kombination mit einem leicht anti depressiv wirkenden Medikament einsetzen könnte. Dann fragte ich ihn nach Risperdal, darauf hin war der ehrlich gesagt fast schockiert, oder auch erheitert, hat gleich sehr eindeutig verneint, und auch begründet, unter anderem meinte er das das absolut nicht für ADHS geeignet ist sondern für Schizophrenie gedacht ist, selbst wenn ich Depressionen hätte wäre das absolut nicht in meinem Anwendungsbereich.

Denke er hält auch nicht so viel davon, die Praxis erschien mir ähnlich Kompetent wie die in München (Praxis für Psychiatrie/Neurologie München Mitte.) Und der Arzt mit dem ich geredet habe war glaub ich der Chef, wobei da mehrere sind.

Ich kopier mal was zu Risperdal aus Wikipedia:
Indikationen:
Risperidon ist zur Therapie schwerer und chronischer schizophreniformer und schizoaffektiver Störungen zugelassen. Es kann darüber hinaus zur Behandlung manischer Phasen verwendet werden. Außerdem kann es sehr wirksam bei aggressiven Verhaltensstörungen sein. Es besitzt keine nachgewiesene phasenprophylaktische Wirkung. Es wird außerdem bei Zwangserkrankungen eingesetzt.[11] Bei der posttraumatischen Belastungsstörung kann Risperidon möglicherweise Intrusionen und Reizbarkeit reduzieren

Wenn man dann noch die möglichen Nebenwirkungen ansieht, und die tatsächlichen, die bis hin zu tödlichen Erkrankungen führen, sollte einem das schon zu Denken geben, alle Leute, die ich kenne, die es genommen haben, mich eingeschlossen halten es für den größten Dreck überhaupt. Evtl. gibt es manche Fälle wo es wirklich hilft, bin mir aber sicher das es meistens eben das Gegenteil bewirkt, kein Arzt dürfte so was einfach so verschreiben, und dann sagen ja schauen sie mal beim nächsten Termin wieder vorbei, wies ihnen damit ging! Noch dazu ist es möglich sich damit Überzugdosieren, relativ leicht, und grad bei Leuten die Psychisch kaputt sind ist sowas mal schnell drin, das die sich nen paar mehr Tabletten rein haun! Hat also laut meinen Recherchen jetzt mit AD(H)s überhaupt nichts zu suchen.

Und noch dieser Satz hier:
Zugelassen ist Risperdal in Deutschland ab 16 Jahren. Nur im Indikationsgebiet können auch Kinder ab 5 Jahren behandelt werden.


Das kannst du so nicht sagen ! Du empfindest die Wirkung von Risperidon als unangenehm und eklig,deine Bekannten auch - okay .
Dennoch gibt es genug Menschen denen es quasi jeden Tag "rettet",ohne wären sie schlecht lebensfähig.

Du klingst da regelrecht verbittert !

Zu den möglichen Überdosierungen: Die Möglichkeit einer solchen ist bei nahezu jedem Medikament gegeben ! Die Menschen die schwer auf Risperdal angewiesen sind, verabreichen es sich eventuell gar nicht mehr selbstständig -denk an psychatrische Einrichtungen ,unter klinischen Bedingungen sind etwas höhere Mengen normal -die Leute stehen unter Beobachtung.

Ich weiß das Risperdal ein stark wirksames und hilfreiches Medikament darstellt !

Und @gunrunner : Dieses Unruhe Gefühl das du da beschreibst , hört sich nach dem typischen inneren "Motor"
an ,den Adhs`ler meist verspüren !
Diesen-und auch andere Symptome kannst du dir aber nicht einfach durch rumexperimentieren "wegfuttern"- du musst einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen Bild: https://www.land-der-traeume.de/bilder/symbole/wink.gif Sollte es dich dennoch stark belasten ,sprech mit deinem Arzt darüber !


Ich schrieb das das auf die Erfahrungen zurückgeht, der Psychiater sagte auch es ist für ADHS nicht geeignet. Ich hab nicht angezweifelt, dass es bei manchen Personen oder Syndromen helfen kann. Aber ich gehe mal davon aus, dass es bei sehr vielen Leuten einfach von Ärzten (Psychiatern) mal schnell (vor-schnell) verordnet wird, ohne das da wirklich viel nachgeforscht wird. Das ist definitiv so... Kenne ja schon aus meinem Bekanntenkreis einige bei denen es so war, und die absolut kein Risperdal vertragen haben, die bekommen das einfach, hier da haben sie ihr Rezept Tschüss, wieder mal was dran verdient.

Also ich zweifle nicht daran, dass es wirkt, oder helfen kann, Neuroleptika sind wohl generell ein schwieriges Feld, da die Wirkung meist sehr individuell ist, aber ich meinte v.a die Rücksichtlose Verordnung, von Möchtegernärzten. Gegen ADHS wird das aber normal nicht eingesetzt, das wäre so wie, wenn man Flunitrazepam gegen Husten einsetzen würde, jedenfalls hat der Arzt so darauf reagiert, was meinen Fall betrifft.

Verbitterung? Nein, ich hatte das nie verschrieben bekommen, meine Freundin, von so einem "Psychiater", der nach einem 10 Minuten Gespräch meint, er wüsste das sie das braucht, sie hat wegen der Wirkung versucht sich damit umzubringen.

Das spricht nun wegen diesem Einzelfall keinesfalls gegen das Medikament, wenn es anderen hilft ist das gut, aber man sollte da sehr bedacht vorgehen, es kann sogar irgend so ein Syndrom auslösen, was richtig schlimm ist, und sogar tödlich sein kann, die Prozentwerte der Wahrscheinlichkeit dafür liegen nicht mal so niedrig.

Nun, ihr ging es bei jeder Anwendung schlecht, nicht mal ein richtiger Konsumplan wurde aufgestellt. Danach nahm ich die Tabletten zu mir und hab irgendwann eine probiert, Wirkung absolut schrecklich. Was jetzt nichts heißen muss, dass ich es deswegen nicht mag, ich reagiere auf vieles schlecht. Wenn ich irgendein Medikament will dann bekomme ich das sowieso, und das wird sicher nicht Risperdal sein gg, sondern was das ich vertrage, was zugegeben nicht mehr so viel ist.

Aber die individuelle Wirksamkeit ist immer so eine Sache auch, z.B. wirkt bei mir Opipramol recht gut, während andere nichts davon merken.

Mit Verbitterung hat das nichts zu tun, ich meine nur es ist absolut Rücksichtlos was manche Ärzte einfach so mal teils verschreiben, oder welche Diagnosen sie stellen. Viele haben wirklich nicht sehr viel Ahnung von Ihrem Beruf, und nehmen sich auch nicht die Zeit die eine echte Diagnose oder der Patient verdient hätte!

Soll jetzt nicht aggressiv daherkommen, ist nur meine persönliche Meinung, die auf Erfahrungen basiert. Und dann ist das ganze eher schlecht erforscht, hm wirkt gut gegen Aggressionen, kann sein wenn die Leute wie bei Halperidol Zombies sind. Gegen das Posttraumatische-Stressyndrom wirkt angeblich auch Tetris spielen ;).

Ärtze die meinen sie würden innerhalb von Minuten erkennen, ob jemand AD(H)S, Borderline oder sonst was hat gibt es zu hauf, oft noch die jüngeren auch, und das grenzt schon fast an Wahnsinn :D. Bücherwissen und nichts weiter...

Vielleicht hilft es in seltenen Fällen, dann aber mit niedriger Dosis anfangen, so, wie man bei MPH normal auch mit maximal 5 mG einsteigt, und ich würde mich sehr genau über die möglichen Nebenwirkungen Informieren, bevor ich es Nehmen würde.


 
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  Geschrieben: 10.03.10 20:10
Ich kann mir sehr gut vorstellen ,das es gegen Adhs verschrieben wird. Vor allem wenn die Diagnostik noch nicht so richtig durch ist . Gegen die Symptome quasi.

Das also der Betroffene erstmal " zur Ruhe kommt" , Ärtzte wollen ja oft helfen ,und schreiben dann erstmal was auf.

Ich habs mit 16 bekommen.
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  Geschrieben: 17.03.10 07:13
bupropion ist genau genommen eine stimulanz!! (schaut euch die struckturformel bei wiki anund vergleicht siemit amfetamin)
wird nur durch die retardierung als ein antidepressivum vermarktet.
wirkt aber schon deutlich antiebssteigernd und auch leicht anti depressiv nach der ersten einnahme.
die anti depressiv wirkende komponente baut sich dann stärker bis zu1-2 wochwen auf bis das fließgleichgewicht hergestellt ist im blut.

bupropion ist ein derivat des cathnions
bupropion ist ein relativ schwacher DNRI von 2:1 dopamin:Noadrenalin.
bupropion ist ein a3b4 nicotinic antagonist und ein schwacher sigma1 agonist.
bupropion wird stark metaboliesiert in verschiedene aktive metaboliten

wie RR,SS Hydroxybupropion das zweite wird in den usa ebenfalls als AD vermarktet.
die metaboliten haben ein ähnliches pharmakologisches profiel unterscheiden sich aber in ihnren speziellen bindungen an die rezeptoren mit unterschiedlicher affinität. (genaueres im englischen wiki unter bupropion)

die nebenwirkungen gleichen eher klasischen stimulatien als denen der anderen antidepressiva.
das liegt an der kaum vorhandenen bindung an muscarinergen rezeptoren oder histamin rezeptoren.

an sich eine sehr interessante substanz aber für meuin adhs zu schwach gewesen und konnte auch sehr schlecht drauf pennen, und ich kann eigentlich fast immer schlafen wenn ich es will.
bin aber derzeit mit dem goldstandart MPH sehr zufrieden und die 54 concerta sind auch 12 std retardiert.
gegenadhs ist MPH die klar bessere wahl weils auch wesentlich stärker ein DNRI ist.
mfg
 
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  Geschrieben: 17.03.10 07:33

asdasd schrieb:
amfetamin


sorry ich weiss cih bin ein klugscheißer ..
aber amfetamin is halt einfach falsch
ich mein das is die kurzform von alpha methyl phenethylamin wobei das phen für den phenolring steht (der mit den alternatierenden doppelbindungen ...)
und das is halt phenol und nicht fenol
:-)
und desshalb heisst es amPHetamin :-)
oder ganz einfach kann man auch (±)-1-Phenylpropan-2-amin sagen
:-)
ein beispiel dafür das fenol falsch ist ist auch ... ach mir fällt kein gescheites beispiel ein was jeder kennen sollte...
ausserdem wollte cih noch was wichtiges zum thema schreiben aber irgendwie hab cih vor lauter suche nach einem guten beispiel den faden verlohren... naja was solls
seid mir nciht böse :-)
guten morgen
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Roger: geez is this guy a control freak or what
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  Geschrieben: 17.03.10 07:53
@zoid
es gibt wichtigeres als die schreibweise von amfetamin ;)
und denn auch noch falsch zu klugscheißen man man................................

dosis 1 150mg morgens die erste woche dann 2 woche 300mg morgens!
dann nach 3 wochen abgesetzt.

mfg
 
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  Geschrieben: 17.03.10 08:00
sorry für die zurück klugscheißerei
aber der wikipedia artikel lautet trptzdem amphetamin (  http://de.wikipedia.org/wiki/Amphetamin )
und nur weil irgendwelche dem fach leider komplett fremden idioten in der who das amfetamin nennen heisst das noch lange nciht dass es richtig ist...
aber ich glaube das geht in die richtung wie sich über rechtschreibreformen streiten...
naja jedenfalls ist es sinnfoller amphetamin zu schreiben solange das phenol ncoh phenol heisst
wenn das phenol dann mal fenol heisst dann werde cih auch amfetamin und sempf schreiben :-)

und nein cih will mcih nciht streiten... es ist mir einfahc aufgefallen und ich finde die schreibweise einfach komisch...
ausserdem wirst du wohl nciht sagen dass wikipedia unfehlbar ist ;-P
wobei cih dir zustimme dass es nach der who amfetamin is ... aaaber da ich das ganze eher als chemiker ,als als mitglied der who betrachte

"Am 28. Mai 1959 wurde auf der 12. Weltgesundheitsversammlung zwischen der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) und der WHO die Resolution (WHA12-40) verabschiedet. Laut dieser Resolution besitzt die IAEO die Hauptverantwortung, den Einsatz und die Erforschung für nukleare Anwendungen zu koordinieren. Zwar wird der WHO hierbei das Recht eingestanden sich in allen Aspekten dem gesundheitlichen Fortschritt der Völker zu widmen und diesen voranzubringen, jedoch verlangt das Abkommen, dass bei Vorbereitungen von allen Programmen und allen Aktivitäten, die von erheblichem Interesse für die jeweils andere Organisation sind oder sein können, dass der jeweilige Urheber in diesem Fall zur Klärung der Angelegenheit mit der anderen Partei ein gegenseitiges Einverständnis in dieser Sache erreichen soll. Es wird vielfach kritisiert, dass dieses Abkommen den satzungsgemäßen Zweck in Artikel 1 der Verfassung der WHO einschränkt und insbesondere Absatz (v) in Artikel 2 zuwiderläuft. Demzufolge hat die WHO jede notwendige Maßnahme zu treffen, um das Ziel der bestmöglichen Gesundheit für alle Völker zu erreichen."

"Nach dem Auftreten des A/H1N1-Virus (sogenannte Schweinegrippe) erhöhte die WHO die Epedemiewarnstufe schrittweise bis zur höchsten Stufe 6 (Pandemie). Möglich wurde dies, weil die WHO im Mai die Pandemiedefinition dahingehend änderte, dass für eine Pandemie weder eine hohe Krankheits- und Sterblichkeitsrate noch eine fehlende Immunität erforderlich ist. Die Regierungen bestellen daraufhin Impfstoffe (alleine in Deutschland für ca. 450 Mio Euro) und Grippemittel. Kritik löste dabei vor allem aus, dass die derzeitige Direktorin der WHO-Impfstoffabeiltung - Frau Marie-Paule Kieny - vor ihrer Tätigkeit bei der WHO beim französischen Pharmaunternehmen Transgene S.A. beschäftigt war, der strategische Partnerschaften zur Impfstoffherstellung mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche unterhält. Der Europarat ging dem Verdacht nach, dass es ein enges Zusammenspiel zwischen WHO und Pharmaindustrie gab."
und wegen solchen sachen nehm ich die who und die gesamten vereinten nationen nicht so richtig ernst... ich könnte jetzt ncoh einiges über die vereinten nationen schreiben aber cih glaube du weisst was cih meine...
und ich habe dir recht gegeben fühle dich geehrt das kommt äusserst bzw wirklich verdammt selten vor... :-)
gruß zoid
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Roger: geez is this guy a control freak or what
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  Geschrieben: 17.03.10 08:05
@ fjoozel :

Typische Symptome eines Ad(h)s sind : innere Unruhe, Gedankenflucht und häufiges zwanghaftes Grübeln, die Unfähigkeit ein bestimmtes Konzentrationslevel über einen längeren Zeitpunt aufrecht erhalten zu können ausser bei aufrichtigem Interesse auf eine Tätigkeit oder Sache - dann ist eine Hyperfokussierung möglich- d.h. die Tätigkeit kann konzentriert und fixiert ausgeführt werden womöglich ohne nennenswerte Schwierigkeiten, ständiges Umentscheiden-oder die Unfähigkeit weitreichendere Entscheidungen zu treffen, häufiges und schnelles Reden, alles auf einmal erledigen wollen, das Gefühl "anders" zu sein (war bei mir mein Leben lang stark ausgeprägt).
Genau diese ganzen Symptome treffen irgendwie auch mich zu.Bei meiner Schwester wurde es schon im jungen Alter festegestellt.Die Chancen,dass das bei mir auch zu trifft sind denke ich mal ziemlich hoch.Ich merke auch,dass wenn ich Amphe ziehe ein komplett anderer und irgendwie besserer Mensch bin wie ich finde.Ich finde aber auch,dass mich das so einzigartig macht und habe sonst keine nennenswerten Probleme,außer das ich zwanghaft manchmal meine Freundin "ärgern" muss mit irgendwas.Außerdem habe ich auch gemerkt,wie es sich auf die psyche meiner Schwester ausgewirkt hat,als sie in Medikation war bzw. ist.würdet ihr mir raten einen Arzt aufzusuchen?

mfg Hurricane
 
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ICQ
  Geschrieben: 17.03.10 08:16
@ hurricane
bist du dir sicher dass das gefühl nach dem amphe ziehen nicht die wirkung des amphe und die manchmal mit der euphorie einherkommende selbstüberschätzung bzw überheblichkeit (ich will dihc keineswegs angreifen ich will nur nach diesen eigendlcih relativ dämlcihen off topic posts acuh ma was sinnvolles zum thema schreiben) kommt
ich meine ich will nicht sagen dass du kein ads hast (auch wenn cih es dir wünsche weil es ist nciht so toll regelmäßig medikamente zu nehmen und ads haben schon garnciht ... glaube mir ich sprech aus erfahrung :-) ), aber (und das geht eigendlcih an alle die denken sie könnten ads haben) überlegt mal wirklich ob das wirklcih auf euch zutrifft und wenn ihr zu einem psychologen geht lügt dem nichts vor, sodass der euch als adsler diagnostiziert
ich meine auhc psychologen kann man belügen
das sind keine übermenschen die wissen dass man sie anlügt bzw sich vielleicht selbst was vormacht
also wieder @ hurricane
geh einfach mal zu einem psychologen und schildere das und sag ihm das alles, wenn es dich wirklcih belastet und dich interessiert

wobei ich dir auch rate wenn du keine nennenswerten probleme hast... dann lass es lieber mit der medikation... ich meine ich nehme ritalin und ich versuche das so selten wie möglich zu nehmen... nur wenn cihs brauch und lernen muss oder so... ,und das auch nur weil ich wirklcih sehr nennenswerte probleme habe sonst mein leben auf die reihe zu bekommen
wäre das nciht der fall würde cih es garnicht mehr nehmen... ich meine es is auch nicht wirklcih gesund das zeuch ....
ich weiss es gibt andere medikamente aber die meisten medikamente gehen halt auf die leber oder die nieren...
überdenke das ganze einfach mal ob es dir das wert ist...
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Roger: geez is this guy a control freak or what
Ex-Träumer
  Geschrieben: 17.03.10 08:23
zuletzt geändert: 17.03.10 08:25 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 1 mal geändert)
@zoidberg

ja das meinte ich ja damit...ich habe schon öfter von leuten gehört,dass sie vermuten,dass ich diese krankheit vielleicht hätte.Ich meine es stört mich nicht unbedingt...komme zwar manchmal n bisschen übertrieben,hyperaktiv etc rüber aber ich komme mit mir klar und lernen kann ich auch ohne probleme.Habe nur gemerkt,dass wenn ich amphetamine oder auch ne rita genommen habe...mir irgendwie so vorkomme als ob ich so "normal" wie andere bin obwohl ich natürlich auch durch die wirkung antriebsgesteigert bin.manchmal kommt mir mein Leben vor wie ein Chaos wie es irgendwo schon mal genannt wurde. Und da meine Schwester es auch hat,liegt die Vermutung ja ziemlich nahe,dass ich es auch haben könnte.Eigentlich will ich keine Medis schlucken,ich weiß ja was es für Auswirkungen haben kann.Sorry muss jétzt leider los...

mfg Hurricane
 
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  Geschrieben: 17.03.10 08:31
naja ich meinte auch nciht dass du es nicht hast ... cih meine ich kenn dihc ja garnciht ^^aber ich meine nur es ist nciht so toll auf amphe oder methylphenidat zu sein wenn man ads hat..
vorallem auf dauer
also cih finde es eher verdammt langweilig und auch ziemlcih unkreativ :-)
ich bin lieber der hyperaktive chaot der acuh oft leuten auf die nerven geht als auf ritalin zu sein , wesshalb ich wie bereits gesagt habe das aufs nötigste runterdosiert habe
ich wollte dich eigendlcih nur vorwarnen ... :-)
:-) und als krankheit würde cih es auch nciht bezeichnen ... ich meine es ist eine störung im hirnstoffwechsel wenn man das medizinisch sagen will
wenn man es philosophisch sagen will ist es meiner meinung ne herrausforderung und auch ne fähigkeit
die welt ein bisschen anders zu sehen als alle anderen
ich meine die welt und das leben und alles ist chaotisch :-)
aber solange man fähig ist sich das chaos zu nutzen zu machen ^^ ist man im vorteil :-)
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Roger: geez is this guy a control freak or what
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  Geschrieben: 17.03.10 10:02
Naja ich muss sagen,dass ich dadurch in meiner Schulzeit derbe Probleme hatte still zu sitzen und immer was von mir geben musste,dadurch hab ich mir einiges versaut.War erst auf ner Realschule,dann auf ner Hauptschule später 10b bin dann abgegangen mit nem HA nach Kl 9!!! Hab jetzt mit bestandener Gesellenprüfung meine FOR,was ich meinem Lehrer zu verdanken habe,da er genau son Chaot und lustig drauf war wie wir...Ich meine ich find mich auch OK bin zwar öfter unruhig,hyperaktiv,aufmüpfig wo ich mir im nächsten moment denke das brauchste gar nicht sein...aber ich seh es ja bei meiner Schwester.Sie steht seit sie 9 ist in Medikation....sieht irgendwelche Fliegen die gar nicht da sind,fühlt sich manchmal als ob sie im Traum wäre,hatte eine Zeit lang Angst rauszugehen....abgenommen,Bleichheit etc da muss ich echt sagen da bleib ich lieber wie ich bin und wenn ich körperlich ausgelastet bin gehts auch locker klar.Ich meine ich will auch keine Medis nehmen,die so stark auf die Psyche gehen.Ich war nur am überlegen,ob ich es auch haben könnte da es ja nicht unbedingt fern liegt bei einem Fall in der Familie und bei diesen Symptomen.

mfg Hurricane

 

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