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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 8 Forenbeiträge | Geschrieben: 14.11.10 16:50 |
| Siddhartha schrieb: MDMA - ein zweischneidiges Schwert; ein Teufel im Engelsgewand. Es spielt dir das absolute Ultima vor. Es zeigt dir das Paradies auf Erden. Es lässt dich die uneingeschränkte Freiheit erfahren. In dir selbst findest du (scheinbar) den direkten Zugang zu allem - deiner Vergangenheit, deinen Mitmenschen, deiner gegenwärtigen Welt; du hast zum ersten Mal das Gefühl, alle Gefühle vereint zu erfahren - und bist begeistert. Und nach außen wirkst du selbstbewusst, manchmal locker, oftmals völlig enthemmt. Es gibt in dem Moment keine äußere Hülle mehr, keine Schichten in dir, kein Filter. Alle Einflüsse gehen direkt durch dich hindurch und wollen unmittelbar aus dir heraus. Ja, MDMA ist der Himmel. Denn es gibt kein schöneres Extrem, als dieses. Aber meines Erachtens wirkt sich keine Droge langfristig dermaßen negativ auf die Psyche aus. Nicht, weil du anfängst zu verdummen, auch nicht, weil du dich dadurch zurückziehst oder gar apathisch wirst; sondern weil du Gold geschmeckt hast. In dem Moment, wo zum ersten Mal MDMA richtig einschlägt, bist du infiziert. Du weißt, wie eine perfekte Welt aussiehst, du kennst den unmittelbaren Zugang zu anderen Menschen, du weißt um die Macht, in deinen Worten und deinem Ausdruck und vor allem weißt du um die einzigartige Faszination des Tanzes. Und das prägt! Mehrfach wurde hier geschrieben, dass MDMA eine starke psychische Abhängigkeit erzeugen kann. Das möchte ich fett unterstreichen. Aber diese Sucht manifestiert sich nicht in einem zwanghaften Verlangen nach der Substanz, sondern vielmehr nach der Erfahrung, der Möglichkeit. Nun ist es aber so, dass keine Droge so lange Konsumpausen benötigt, um das Gehirn die Regeneration zu ermöglichen: 4-6 Wochen, erst dann sollen die Serotoninreserven vollständig wieder aufgefüllt werden. Und trotzdem schwimmt dauerhaft subtil in deinem Kopf, das es diese Welt ja gibt, das Ultimative, das Perfekte. Das es so nah liegen könnte.. Ob man MDMA je probieren sollte? Es ist ein Spiel mit dem Feuer. Zu deinen Fragen: Das erste Erleben ist von der Intensität her nicht anders als die kommenden (bei entsprechend langer Konsumpause). Je nach Aktivität und Lokalität kann mitunter das 5. Erleben zum Highlight werden ... Die Intensität bricht nicht so schnell. Aber die Magie ist natürlich die ersten Male weit größer, weil man plötzlich mit einer Welt in Kontakt tritt, die einem alles zu geben versteht, auf eindrucksvolle Weise. Und auch die Empathie zu anderen Menschen, sowie das tiefe Verständnis für sich selbst, sind zum Anfang dieser Experimente ungebrochen. Das alleine ermöglicht aber nicht zwangsweise eine eindrucksvolle Erfahrung. Alleine zu Hause zu testen ist durchaus möglich. Wer gerne zu Hause ist und sich im Internet wohl fühlst, wird auch auf diese Weise auf seine Kosten kommen. Alle die gegenteiliges behaupten, sollen die Erfahrung produktiv machen - dann wissen sie es besser. Zu Hause richtet sich nur alles viel mehr nach innen, man ist frei mit sich selbst. Mit anderen erlebt man natürlich das sagenumwobene Gefühl der Empathie. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, das auf eine Erfahrung eine Pause folgen muss. Denn ansonsten zerstört man sich gerne mehr als einem lieb ist - und es geht schneller, als man denkt. Übergeben muss man sich von MDMA sehr selten. Entweder man war so bescheuert und hat zuvor Alkohol getrunken (und das ist einfach bescheuert, weil mE 90% der Negativerfahrungen in Verbindung mit Alkohol gemacht werden) oder man hat in der Tat schlechte Qualität mit Streckstoffen erwischt. Ansonsten ist es sehr verträglich. Hängen bleiben? Unwahrscheinlich. Aber wie bereits geschrieben: es beeinflusst die Psyche massiv. Ich kenne keine Substanz die unterschwellig so lange nachklingt. Auch wenn man nach den ersten Erlebnissen durchaus glauben könnte, es betreffe einen nicht und die Depression danach sei nur ein Hirngespinst. Das Gehirn holt sich, was es braucht. Und in dem Fall durch Verzicht. Ansonsten: gehe raus, unternehme etwas. Vor MDMA braucht man keine Angst haben, es ist meines Erachtens eine der verträglichsten Substanzen überhaupt. Wer schon Psychedelika konsumiert hat, braucht sich vor den kleinen Smileys nicht zu fürchten. Und noch ein Tipp am Schluss: nehme nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel. Dosen zwischen 30 und 70 mg taugen nicht viel. Mir war es in diesem Bereich viel eher unangenehm, als wertvoll. 100 mg ist die Idealdosis, je nach Gewicht und Größe natürlich auch etwas mehr oder weniger. Wunderschön geschrieben, alles beantwortet, hat beim lesen Spaß gemacht. Vielen Dank! | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 561 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 14.11.10 21:18 |
| Muss auch sagen das ich in meinem Leben echt schon einiges an Drogen ausprobiert habe, aber NICHTS kommt an das "Ich-Liebe-Euch-Alle-aaaaahhh-scheiße-ist-das-geil"-Gefühl ran wenn man auf ner guten Party mit (vorzüglich schneller elektronischer Musik) feiert... kann aber auch daran liegen das ich eh jemand bin der sehr gerne feiert und ne gute Party für mich eben das ultimative Set darstellt und sich MDMA als Partydroge bestens eignet ;-) Würds dieses Feeling auch am liebsten 365 Tage im Jahr haben, aber ist eben nicht möglich und ich halte es mir daher auch als etwas sehr besonderes und konsumiere es nur alle 2-3 monate mal auf richtig geilen Festivals. Wenn ich das jedes WE in Clubs machen würde, wär der Zauber zu schnell weg und die Toleranz plus Nebenwirkungen zu hoch. Das einzige wirklich negative was ich dazu wirklich sagen kann (abgesehen von der Toleranz^^) ist eben das man wieder den Kontrast zum normalen Alltag und Zustand hat. Ist wie als wenn man im 4-Sterne-Hotel essen war und danach zu McDonalds fährt ^^ Daher sollte man sich vorher schon im klaren darüber sein das man (mit Drogen allgemein aber mit MDMA recht stark) Türen öffnet in denen man Sachen sieht die man einfach nicht mehr vergessen kann. Egal wie glücklich man nüchtern ist, irgendwo vergleicht man es doch unterbewusst mit dem was man schon an Glück hatte (darum freuen kleine Kinder sich auch noch über alles mögliche und später wirds immer schwerer) und die aller meisten Sachen im normalen Leben können eben bei weitem nicht so viel Serotonin, Dopamin oder Endorphin auschütten wie es eben einige Drogen können. Gibt sicher Leute die selbst bei ihrer Hochzeit oder Geburt des Kindes (chemisch gesehen) weniger glücklich waren als bei so manchem Drogentrip. Heißt jetzt nicht das die Sachen deswegen einen nicht mehr erfreuen aber einem ist eben bewusst das Spaß/Glück recht relativ sein kann. PS: 1) Bombe und vor allem auch in ner angemessenen Dosis 2) Also von richtigem MDMA und guten Teilen habe ich noch nie gekotzt. Nur mal von so MCCP-Drecksteilen. 3) Nein (wenn dann nur extrem selten). Kenne Leute die in der Nervenheilanstalt waren und die hatten da keinen einzigen Fall wegen MDMA. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2003 94 Forenbeiträge | Geschrieben: 15.11.10 00:15 |
| Obwoh schon viele geantwortet haben geb ich auch nochmal meine Erfahrungen zum besten: 1.) ziehen ist zum rantasten sehr gut, aber bedenke das die Wirkung doppelt so stark und die Wirkzeit halb so lang ist. Tut weh in der Nase aber ich finde das lohnt sich, erst ne Viertel dann ne halbe ist vernünftig. Wenn du zu wenig hast ist das nachdosieren nicht so schwer, weil der Effekt gezogen schon nach ein paar Minuten eintritt. 2.) hab noch keinen von Mdma kotzen sehen, da mal keine Sorge..... auch mit viel Alkohol hatte ich nie die Spur einer Übelkeit. 3.) mir zumindest nicht bekannt, aber man kann sehr traurig sein wenn man runter kommt. Nicht besonders angenehm, aber mit ein Paar Bierchen durchaus zu beheben Wenn du deine Dosis kennst sind geschluckte Teile besser, die Wirkung ist netter und du bist nicht so überdreht.... | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 243 Forenbeiträge | Geschrieben: 15.11.10 02:31 |
| Es schrieb: 1.) ziehen ist zum rantasten sehr gut, aber bedenke das die Wirkung doppelt so stark und die Wirkzeit halb so lang ist. doppelt so stark? wohl kaum. Subjektive Wahrnehmung vielleicht. Flutet natürlich schneller aber imho viel schwächer als Oral. Oral ist meiner meinung nach heftiger und gleichzeitig besser zu kontrolieren... viel smoother..;) schreibst tu ja selbst auch: Zitat: Wenn du deine Dosis kennst sind geschluckte Teile besser, die Wirkung ist netter und du bist nicht so überdreht.... | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2008 146 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 15.11.10 04:19 |
| ich würd's gerade beim ersten mal nicht ziehn. Ich dipp immer, also kleinen Finger nass machen, Fingerkuppe eindecken und auf die Zunge schmieren. Ist zwar nicht gerade für genaue Dosierungen geeignet, aber wirklich überdosieren wirst du's so auch nicht, wenn deine Kumpels dir dabei über die Schulter schauen. Generell hat MDMA viele Gesichter. Ich kann nicht sagen wie oft ich es schon genommen habe, aber ich schätze mal es wird so irgendwo um die 40 bis 50 mal liegen. Dementsprechend durfte ich die Wirkung schon in verschiedensten Situationen erfahren: Festival, Party, Waldspaziergang, mit der Freundin im Bett, alleine im Zimmer (hab dann kurzerhand mal mein ganzes Zimmer umgestellt, weil irgendwie das Feng Shui oder wie mans nennen mag nicht stimmte), im Sommer in der Hängematte, usw. usf.... Jedenfalls: Für's erste Mal würd ich empfehlen, es auf ner schönen Party mit deiner liebsten Musik und den besten Freunden zu nehmen. Meiner Meinung nach ist Musik (insbesondere bassgetriebener 4/4 Takt :) sehr essentiell für die volle Wirkung. Ich werde allerdings immer ziemlich gechillt auf MDMA, es hat nicht diesen aufputschenden Charakter wie Pep, man könnte es vielleicht besser mit Sativa vergleichen: ich hab einen wachen Verstand aber einfach die Ruhe weg (was einen nicht davon abhält viel zu sabbeln). Von daher macht vielleicht eine Party Sinn bei der du auch gemütlich vom Rand aus die Musik hörst und dir das Geschehen anschauen kannst :) Zum Thema "dem ersten Mal hinterherrennen": Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich beim ersten Mal zwar ziemlich geschickt war, es aber in dem Augenblick nicht wirklich gerafft habe. Es war eher so eine große Euphorie und Liebe zu allen, die mir vollkommen natürlich und selbstverständlich vorkam. Ich stand sozusagen im Auge des Orkans. Mittendrin ohne es zu realisieren ... schwer zu beschreiben. Als ich dann irgendwann wieder nüchtern war kam erst das große Staunen ("Wie großartig war das denn?!"). Aber auch so habe ich nicht das Gefühl, dass es vor 1-2 Jahren viel schöner war als heute. Das mag aber vielleicht auch an meinem Konsummuster liegen. MDMA ist für mich was ganz besonderes und auch nicht immer einfach zu beschaffen (naja, und teuer!) . Wenn ich mal einen Kristall bekomme, dann hält der meistens auch 1-2 Monate. Ich nasche dann lieber etwas öfter kleine Mengen und verschöner mir in verschiedensten Situationen den Abend als alles auf ner Party im Suff wegzuballern. Konkret zu deinen Fragen: 1) Definitiv über Mund und Magen aufnehmen. Ziehen brennt bei MDMA ziemlich übel (ja, alles ist relativ...) und kommt imo mehr nem kurzen, aber heftigen Raketenstart nahe. Oral hingegen steigt es langsam an, du spürst quasi wie sich die Wärme von deinem Bauch ausgehend auf den Körper ausbreitet. Ich bin wie gesagt Freund des Dippens, dann verankert sich für die nächsten Male der eigentlich fiese Geschmack auch mit positiven Assoziationen. Oder ganz esoterisch betrachtet: Jeder Rausch hat seinen Preis :) 2) Ich musste mich bisher noch nie von MDMA übergeben, hab aber generell auch einen sehr starken Magen. Hängt vielleicht auch von der Konsumform ab. 3) Meine ganz unwissenschaftliche Meinung: MDMA ist zwar psychoaktiv und kann bei größeren Mengen durchaus trippig werden (bei mir vor allem im Sinne von gedanklichen und akustischen Verzerrungen), aber bei weitem nicht so fernab der Realität wie bei Pilzen, Pappen, Meskalin etc. Ich würde mir da insbesondere beim ersten Mal keine großen Sorgen machen. Nach dem ersten Mal kannst du es dann ja selbst einschätzen :) Abschließend nur noch: Verzichte auf andere Drogen, insbesondere auf Alkohol. Genieß lieber die reine MDMA Wirkung, gerade beim ersten mal. Hab immer ne Buddel Wasser dabei, auch um etwaiger Übelkeit vorzubeugen. Und: Lass es einfach wirken. Lehn dich zurück, genieß die Fahrt und mach wonach du dich gerade fühlst, dann wird's am schönsten :) Viel Spaß und erzähl mal wie's war "Ecstasy kann aus einer breiten Palette verschiedener Substanzen bestehen: MDMA, MDA und/oder MDE, Beimischungen von LSD, Kokain, Heroin, Amphetamin und Methamphetamin, aber auch Rattengift, Koffein, Hundeentwurmungsmittel usw" | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 8 Forenbeiträge | Geschrieben: 15.11.10 20:26 |
| So, Ich muss euch allen herzlichst danken. Hat mir echt alles geholfen, besonders das ihr eure Erfahrungen mit beschrieben habt :) VLT wirds am Wochenende soweit sein. Ich halt euch auf dem Laufenden ;) | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 337 Forenbeiträge | Geschrieben: 16.11.10 10:44 |
| meine bescheidene meinung zur konsumform: bombe. vielleicht mit das großartigste und unvergesslichste meiner ersten erfahrung war dieses - BUMM- schlagartige einsetzen der wirkung. dauert natürlich eine weile. ist dafür aber unbezahlbar geil um es mal salopp auszudrücken. ach und wer wissen will wie MDMA sich anfühlt; meiner Meinung nach sagen diese beiden Videos alles! Family Guy - Peter on Ectasy Pablo Francisco - Ecstacy at Techno Club Das erste erklärt es kurz und gut - das zweite etwas länger und ausführlicher. Man beachte beim zweiten das einsetzen der Wirkung. So geil - genau so isses. Question Everything! | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 16.11.10 15:46 |
oh du glücklicher. das erste mal ist und bleibt einzigartig. ![]() ich empfehle dir ebenfalls das mdma als bomben zu schlucken außerdem auch viele kohlenhydrate im vorraus zu dir zu nehmen, da du einem enormen energie verlust während deines "unaufhaltbaren" bewegungsdrangs unterliegst, der auch so einige stunden anhält. ich wünsche dir den größten spaß dabei. ![]() meiner meinung nach die #1 droge ;) | |
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Geschrieben: 14.11.10 16:50

