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Traumland-Faktotum
dabei seit 2007 6.233 Forenbeiträge 6 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 22.01.11 00:32 |
es war erste und einzige flim bei dem ich unterbrechen musste, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. zu ende gesehen habe ich ihn aber dann natürlich trotzdem.
die art und weise wie das elend dargestellt wird übertrifft alles. für mich als sensibler mensch war das zu viel. ich kann mir locker anschauen wie köpfe platzen, etc. aber bei sowas stoße ich an meine grenzen. ich möchte ihn auch nie wieder sehen. die szene in der das mädel die lesbenszene auf dem tisch darstellen muss um an den stoff zu kommen werde ich nie vergessen.
ahói "Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht nach ihrem Tode"
Montesquieu (1689-1755)
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I never asked for this |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 145 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 22.01.11 03:52 |
hollywood, unterhaltsam halt mehr auch nicht |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 344 Forenbeiträge
| Geschrieben: 22.01.11 07:15 |
redpower schrieb: hollywood, unterhaltsam halt mehr auch nicht
WORD Danke Ldt für die Menschen die ich hier kennenkernen durfte.
Fuck the Police für immer und ewig.(!?)
Antifaschist. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2011 1.586 Forenbeiträge 2 Tripberichte
| Geschrieben: 22.01.11 14:42 |
Find den Film auch sehr krass, vor allem das Schicksal seiner Ma find ich heftig, die kommt ja gar nicht klar...tja, regt halt zum Nachdenken über den Umgang mit Drogen an.
"Wenn ich loslasse was ich bin, werde ich was ich sein könnte."
Laotse
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2008 2.965 Forenbeiträge
| Geschrieben: 22.01.11 14:48 |
Ich finde das Phänomen um den Film herum viel interesannter als den eigendlichen Film. Ich pers. finde den Film sehr gut gelungen, ist halt ein Drogen Film der sich einigen Klischees bedient und kein typisches Ende hat und dadurch auch zum Nachdenken anregen kann. Den hype um den Film, der wohl von den ganzen "30 seconds to mars" Fans ausging, konnte ich allerdings nicht verstehen, wo es doch schon so viele gute Drogenfilme gab die weniger Ruhm ernteten. Aber plötzlich fühlte sich jeder Teenie in der lage Drogensucht zu verstehen und einen "ach so kritischen" Film gesehen zu haben streichelte sein Ego zusätzlich.
Und wie bei jedem Hype gibt es dan sofort Leute die den Film absolut ablehnen und sich, nicht besser als die, die den Film hypen, als kleine Rebellen fühlen.
lg "Ein Morphium, das keine Sucht erzeugt, scheint der moderne Stein der Weisen zu sein."
-William Seward Burroughs- |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 410 Forenbeiträge
| Geschrieben: 22.01.11 15:37 |
gunrunner schrieb: Ich finde das Phänomen um den Film herum viel interesannter als den eigendlichen Film. Ich pers. finde den Film sehr gut gelungen, ist halt ein Drogen Film der sich einigen Klischees bedient und kein typisches Ende hat und dadurch auch zum Nachdenken anregen kann. Den hype um den Film, der wohl von den ganzen "30 seconds to mars" Fans ausging, konnte ich allerdings nicht verstehen, wo es doch schon so viele gute Drogenfilme gab die weniger Ruhm ernteten. Aber plötzlich fühlte sich jeder Teenie in der lage Drogensucht zu verstehen und einen "ach so kritischen" Film gesehen zu haben streichelte sein Ego zusätzlich.
Und wie bei jedem Hype gibt es dan sofort Leute die den Film absolut ablehnen und sich, nicht besser als die, die den Film hypen, als kleine Rebellen fühlen.
lg
stimmt gunrunner jetzt wo du es sagst fällts mir auch auf! die schwester von nem kumpel hat mich mal zugetextet 0o wie geil jerad leto ist: "ohhh der sieht sooo geil aus und der macht sooo tolle filme aber spielt immer so kaputte typen auch in lord of war aber seine musik ist noch besser<3 *strahl/anhimmel* so ein guter schauspieler und musiker <3<3<3" sie war wohl kurz da vor auf nem 30seconds konzert naja frauen^^ der könnt auch vor ner brennenden müllhalde stehen und poch poch witze erzählen er ist ja soooo süüüß xD aber auch wenn einen das östrogen noch nicht den blick venebelt hat ein paar gute filme hat der mann echt gemacht und zur "musik" schweige ich mal auch der kerl muss rechnungen bezahlen^^ |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2006 3.261 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 22.01.11 21:54 zuletzt geändert: 22.01.11 22:09 durch drizz (insgesamt 1 mal geändert) |
Ich hab den Film vor einigen Wochen probiert zu schauen, gerade wegen dieses Hypes dachte ich es müsse ein absolut genialer Film sein, der mir sicherlich gefallen wird.
Nach einer halben Stunde musste ich ihn ausmachen weil er mich schlicht und einfach nicht entertainte. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 281 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 07.02.11 22:44 |
also erntertainment ist dieser film eher nicht ich hab ihn gesehen als ich selbst am anfang von ner amphetamin/ mdpv psychose stand nach mehreren tagen wach sein und der film kam dermaßen krass rüber, würd solche filme auch niemals auf psychedelika schauen dann kommt auch mal extrem schnell paranoia auf bei so dramatischen filmen experience is the best teacher |
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Ex-Träumer
dabei seit 2011 1.422 Forenbeiträge
| Geschrieben: 02.08.12 20:30 |
Ich finde, Requiem for a Dream ist ein sehr gut gelungener Film! Die Kameraführung, die verwendeten Techniken (z.B. diese "Leitmotive", wenn die Pupillen groß werden, oder die Szenen in Zeitlupe oder Zeitraffer), und die Botschaft des Films, sowie eben die Handlung selbst. Der Film hat es wirklich gut verpackt. Schließlich werden nicht nur die Drogensüchtigen einfach als Idioten abgestempelt. Es wird eigentlich an allen möglichen Phänomenen Kritik geübt, z.B. Ärzte, die einfach so jedem irgendwelche gefährlichen Appetitzügler verschreiben, oder Krankenhauspersonal, welches falsch und grob mit psychisch gestörten Patienten umgeht, oder auch einfach die Einstellung der alten Frau, die alle illegalen Drogen verteufelt, den ganzen Tag vor dem Fernseher hockt, und dann auf irgendwelchen Pillen hängenbleibt von denen sie sich erhofft, dünn zu werden. Und wie gesagt, die Kameraführung und der Stil allgemein haben es mir angetan. Die Handlung ist natürlich nicht wirklich tiefgründig, aber auch nicht langweilig. Alles in allem, ein klasse Film meiner Meinung nach.
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 9 Forenbeiträge
| Geschrieben: 02.08.12 21:27 |
genialer Film... habe ihn schon desöfteren angeschaut. Auch die musikalische Umsetzung, Kameraführung u.ä. einfach Top
der Film hat von mir aus irgend nen Award verdient :) |
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Traumländer
dabei seit 2012 358 Forenbeiträge 1 Tripberichte
| Geschrieben: 02.08.12 21:39 |
Meine Meinung ist da ganz anders.
Ich finde die Filmmusik wirklich genial, den Rest eher schlecht.
Der Film zeigt extremste Folgen und das bei allen Charakteren.
Der eine Kerl verliert seinen Arm, der andere kommt als schwarzer in einen Rassistenknast, die Mutter wird vollkommen verrückt und landet im "Irrenhaus" und des Mädel wird zu einer billigen Sex Show darstellerin.
Meiner Meinung nach ist fast kein Film so übertrieben negativ und zeigt so viele doch eher unrealistische oder zumindest unwahrscheinliche Folgen auf einmal.
Das Gegenteil von Drogenabhängigkeit ist nicht Drogenabstinenz, sondern Drogenautonomie. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 192 Forenbeiträge
| Geschrieben: 03.08.12 11:25 |
negativ ist der Film auf jedenfall... aber welcher Film dieser Richtung ist das nicht... Trainspotting, Spun... alles das selbe, wobei Requiem for a dream scho nsehr hart rüberkommt...
Find den Film trotzdem sehr genial, einer der wenigen Filme bei dem ich danach echt nachdenken musste und ein sehr sehr schlechtes Gefdühl bekommen habe... Man will am liebsten wegschauen kann aber nicht.. Sehr dichte Athmosphäre und halt eine geniale Filmmusik.. Klassik in Perfektion.
Ich seh die Übertreibung mal als Stilmittel an. Jeder weiß ja, dass ähnliches passieren kann, aber natürlich in dem Ausmaß wahrscheinlich den Wenigsten passiert... Trotzdem ist die Drogenproblematik gut rübergebracht, mMn...
Alles in Allem mMn eine sehr gesellschaftskritische Non-Hollywood Produktion mit klasse Ideen, Athmosphäre, Kamera... glaubhafte Charaktere, etc..
Es ist halt ein Film, Dramatik muss schon irgendwie erzeugt werden, anders würde die Message ja auch kaum rüberkommen..
Wie sollte der Film denn deiner Meinung nach Enden, Keksi? Ein paar H-Süchtige und die Speed Mutti, die am Ende aber ihr Leben wieder voll in den Griff bekommen und nichts weiter passiert? O.Ä.??
Also no-offense, aber man muss das ganze auch mal objektiv und nicht aus der Sicht eines Konsumenten betrachten..
LG If the doors of perception were cleansed every thing would appear to man as it is, infinite.
For man has closed himself up, till he sees all things thru' narrow chinks of his cavern.
- William Blake |
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Moderator
dabei seit 2009 1.498 Forenbeiträge
| Geschrieben: 03.08.12 11:52 |
Ich fand den Film auch super gut. Es gibt viele stellen wo man sich als Drogenkonsument *erwischt* fühlt, was vielen bestimmt nicht gerade gefallen wird. Sehr schwer zu ertragen..
Zb die Szene wo sie zu Hause rumlungern, Musik machen, Teile schmeißen etc und kiffen! viel viel kiffen! Kommt einen(mir) bekannt vor... Auch die:* ich kaufe viel, und verchecke das (und werde dabei reich)* Mentalität ist irgendwie nachzuvollziehen. Und natürlich das es nicht aufgeht (später), weil man selber zu viel benutzt.
So übertrieben finde ich also die ganze Geschichte nicht... klassischer Werdegang. Wo sind denn die Folgen großartig unwahrscheinlich ? (@ Keksi) Ich fand ihn sogar eher ziemlich realistisch... |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 03.08.12 12:03 |
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Skunk Fu schrieb:
einer der wenigen Filme bei dem ich danach echt nachdenken musste und ein sehr sehr schlechtes Gefdühl bekommen habe...
Sehe ich auch so und gerade deshalb ist Darren Aronofsky ein genialer Regisseur. Solltest dir mal Black Swan oder Pi anschauen, die fand ich beide ähnlich verstörend wie Requiem for a dream. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 192 Forenbeiträge
| Geschrieben: 03.08.12 12:07 |
Black Swan hab ich gesehen, hatte für mich aber nicht die Intensität wie Requiem for a dream.. War aber ein ganz netter Psycho Thriller^^ If the doors of perception were cleansed every thing would appear to man as it is, infinite.
For man has closed himself up, till he sees all things thru' narrow chinks of his cavern.
- William Blake |
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