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Abwesender Träumer
dabei seit 2005 488 Forenbeiträge 2 Tripberichte
| Geschrieben: 08.02.11 18:29 |
Ich habe sehr positive Erfahrung mit Betablockern. Ich nehme seit mehr als einem halben Jahr Metoprolol 100mg morgens bzw. bevor ich das Haus um in die Stadt zu fahren, einzukaufen, Party machen usw. . Ich habe das Medikament von meinem Psychiater/Neurologen verschrieben bekommen, Indikation: Essentieller Tremor (Tremor unklarer Ursache). Die erste Einnahme (25mg zur Gewöhnung) hat mich sehr müde und schlapp gemacht. Zur nächsten Einnahme waren die Nebenwirkungen fast verschwunden. Mir wurden 2x 75mg am Tag empfohlen. Heute nehme ich 1x 100mg. Keine unerwünschten Nebenwirkungen. Lasst euch von einem Arzt beratung und ggf. das Medikament langsam an testen wie es auf euch wirkt. Bitte nehmt nicht gleich 100mg.
Kurz zur Funktionsweise der Betablocker: Sie hemmen die Ausschüttung von körpereigenen Stimulanzien (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol. Dadurch kommt es zur Blutdrucksenkung und eine langsamere Herzfrequenz.
Körper und Geist hängen eng zusammen. Wenn das Herzkreislaufsystem ruhiger ist, wird man ebenfalls entspannter. Genauso kann ein überhöhter Kreislauf zu Nervosität führen und umgekehrt kann Nervosität zu Herzrasen führen. Ich hatte vorher einen Ruhepuls von ~100 und einen Blutdruck von ~140-90. Mit Betablocker liege ich bei 60 Puls und 120/80 RR.
Betablocker sind für mich eine Art Benzo, die nicht direkt auf die Psyche wirken, sondern auf das Herz-Kreislaufsystem. Man könnte es als Doping durchgehen lassen. "A pill to make you...). Aber das Medikament hat meine Körperfunktionen opimalisiert, so hat es einen durchaus medizinisch therapeutischen Sinn.
Wie ich schon in anderen Threads geschrieben habe, nutze ich Metoprolol um einer Tachycardie oder Hypertonie auf Speed entgegen zu wirken. Die Power im Körper wird dadurch zwar schwächer. Der Rausch im Gehirn bleibt aber bestehen. I’m about to lose control and I think I like it. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 242 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 23.02.11 21:47 |
Also ich wuerde auch sagen,dass man am besten und entspanntesten spielt wenn man getrunken hat,das lockert die Finger und macht einen froehlicher.Kiffen ist besser fuer komponieren,aber bei Saiteninstrumenten ganz okay.Was aber auch interessant ist,dass die 2 Drummer die ich gefragt habe gesagt haben das sie ueberhaupt kein Taktgefuehl mehr haben wenn sie bekifft sind,vielleicht war das nur bei den beiden so,wer weiss... there is a chemical in weed called FUCK IT!!! |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 50 Forenbeiträge
| Geschrieben: 24.02.11 00:13 |
ich spiele gitarre und finde auch dass man einfach besser und lockerer spielt wenn man etwas getrunkenen hat evtl. noch vorher ne line pep oder so... auf jeden fall ist man offener beim jamen oder improvisieren auf der bühne weil man sich einfach mehr traut und bei mir haut eig immer hin. drogen ohne musik und musik ohne drogen gibt es einfach nicht. wenn ja dann ist eseinfach keine gute musik. FAKT! Music is the face of God
Es ist nicht wichtig woher man
kommt, sondern wohin man geht |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 461 Forenbeiträge 2 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 24.02.11 10:48 |
"Taking Drugs to make Music to take Drugs to"
Ich hab mal gehört, dass der Schlagzeuger von Santana beim Woodstock Festival bei Beginn des Konzerts grade das LSD spürte. Die sollten eigentlich viel später auftreten und das war dann alles umgeworfen. Auf jeden Fall konnte er spielen, allerdings haben ihn die jubelnden hunderttausende Menschen total auf den üblen Trip geworfen.... also keine Psychedelika wenn man Musik live spielen soll! Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Denn selbst die Weisen können nicht alle Absichten erkennen. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 27 Forenbeiträge
| Geschrieben: 05.03.11 18:45 |
Psei schrieb: Müsste man mal Lemmy fragen... angeblich ist der ja immer betrunken und auf Speed beim Bassspielen und Singen....
Haha da hast recht.
Und der bekommt das ja seit geraumer zeit ziemlich gut hin und macht geile musik! |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 25 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 05.03.11 22:07 |
del3030 schrieb: ich spiele gitarre und finde auch dass man einfach besser und lockerer spielt wenn man etwas getrunkenen hat evtl. noch vorher ne line pep oder so... auf jeden fall ist man offener beim jamen oder improvisieren auf der bühne weil man sich einfach mehr traut und bei mir haut eig immer hin. drogen ohne musik und musik ohne drogen gibt es einfach nicht. wenn ja dann ist eseinfach keine gute musik. FAKT!
wieso sollte musik die nicht unter drogenkonsum entstand "keine gute" musik sein ?! |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2010 703 Forenbeiträge
| Geschrieben: 05.03.11 22:37 zuletzt geändert: 05.03.11 23:07 durch Third Bardo (insgesamt 1 mal geändert) |
Find ich auch eher traurig. Es geht doch um Mucke und nicht um Attitüde. Hic sunt dracones |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2006 2.126 Forenbeiträge 3 Tripberichte
| Geschrieben: 05.03.11 23:41 |
Ich finds für die Musik selber beim Auftritt auch nicht gut, aber wenn du das eh machen willst und evtl. sogar gewöhnt bist, ist lowdose Tramadol oder Tilidin bestimmt hilfreich. Selbstbewusstsein wird gestärkt, man spielt sicherer, weniger Lampenfieber, lange Wirkung, kein Müdewerden, keine großartigen Auffälligkeiten wie torkeln oder agressiver Blick, man ist noch klar in der Birne und alles geht ein wenig flüssiger. Aber nur, wenn man weiß, wie es ist und sich damit eh auskennt, ansonsten würde ich abraten. Der Zweifel gehört eigentlich dazu und gehört besiegt, um einen Lerneffekt zu erzeugen und somit die Auftritte als Kick zu betrachten und öfter machen zu wollen, auch ohne Drogen :) |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 25 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 06.03.11 00:45 |
aber als gitarrist kann ich selber sagen dass unter einfluss von cannabis ich besser improvisieren kann, bzw mich in die musik einfühlen. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2008 270 Forenbeiträge 1 Tripberichte
| Geschrieben: 07.03.11 23:04 |
Funkadelica schrieb: aber als gitarrist kann ich selber sagen dass unter einfluss von cannabis ich besser improvisieren kann, bzw mich in die musik einfühlen. Ja, aber anspruchsvolle Sachen fallen schwerer. Interessant ist Gras + Speed. Man hat quasi die Vorteile von beidem. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 25 Forenbeiträge 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 13.03.11 23:17 |
seh ich auch so. |
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