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AutorBeitrag
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 09.06.11 16:23
Schonmal jemand in der Sauna bei 100° nen Whiskey aufguss gemacht? :D
Ich brauche soviel Zeit und Geld am Tag um mir Drogen kaufen zu gehen, da hab ich Hobbys wie essen und schlafen einfach aufgegeben.

"Was glauben sie was in diesem Land los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden was hier los ist"
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 09.06.11 18:02
Ja also besonder irgenwie chemische Fachjargon kann ich jetzt nicht um mich werfen. Lediglich meine Erfahrung kann ich teilen.
Ich habe immer 1ml Ethanol auf einen löffel und wie beim Chrystal rauchen mit einer ganz kleinen Flamme langsam erhitzen. Die Wirkung tritt nach Minuten ein. Leider kann ich noch nicht sagen wie lange es wirkt, weil ich immer eingeschlafen bin.
Irgenwie hab ich das Gefühl das beides bei mir nicht sonderlich wirkt.
Ich bin auf Schatzsuche in meinem Traum, ich suche nach einem weg Aus dem Schlamassel heraus
Ex-Träumer
  Geschrieben: 21.06.11 01:56
ah, danke für deine antwort! habe erst jetzt wieder an den thread gedacht! hm... aber wahrscheinlich versuch ich das mit dem verdampfen eh nie, muss ja auch nicht sein, saufen tuts auch.. aber wenn die nebenwirkungen weniger sind ists schon interessat!
lg tg
 
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 06.01.13 04:21
auch wenn ich jetzt eine leiche ausgrabe...

Es gibt Alkohol i.V. im Krankenhaus, und zwar wenn man sich slbst Schnaps gebrannt und dann den "falschen" / giftigen Alkohol im Blut hat.
Damit man nicht auf einmal die Abbauprodukte vom Methanol abbekommt, wir einem über mehrere Tage Ethanol i.V. gegeben, dann ist der Abbau des Methanols langsamer ( Ethanol wird schneller als Methanol abgebaut, eine kleine Menge Methanol jedoch immer ).
So wird u.A. vermieden, dass man erblindet.

Wie das jetzt missbräuchlich genutzt werden kann, das ist mir nicht bekannt und auch sehr uninteressant.
Ich mag ja gerne was ballern, aber Alk. ist um trinken ! Wenn dir das zu "spiessig" ist , geht Alk auch gut und wirkungsvoll rektal.

Have phun !
Lg pol4m1don

Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.
(Charles-Louis de Montesquieu)
Ex-Träumer
  Geschrieben: 06.01.13 15:05
pol4m1don schrieb:
auch wenn ich jetzt eine leiche ausgrabe...

Es gibt Alkohol i.V. im Krankenhaus, und zwar wenn man sich slbst Schnaps gebrannt und dann den "falschen" / giftigen Alkohol im Blut hat.
Damit man nicht auf einmal die Abbauprodukte vom Methanol abbekommt, wir einem über mehrere Tage Ethanol i.V. gegeben, dann ist der Abbau des Methanols langsamer ( Ethanol wird schneller als Methanol abgebaut, eine kleine Menge Methanol jedoch immer ).
So wird u.A. vermieden, dass man erblindet.

Wie das jetzt missbräuchlich genutzt werden kann, das ist mir nicht bekannt und auch sehr uninteressant.
Ich mag ja gerne was ballern, aber Alk. ist um trinken ! Wenn dir das zu "spiessig" ist , geht Alk auch gut und wirkungsvoll rektal.


Ja, es sind ja die Abbauprodukte des Methanols, die so giftig sind und durch die Injektion von Ethanol wird der Körper am Abbau des Methanols über die Leber gehindert sodass das Zeug langsam über die Lungen ausgeamtet werden kann.

Ich fände es irgendwie mal ganz witzig, hier Erfahrungsberichte über gespritzen Ethanol zu lesen. Es gibt ja bekanntlich viele Drogen deren Wirkung bei den verschiedenen Konsumformen stark variiert daher könnte ich mir schon vorstellen, dass da nicht unbedingt der gleiche Rausch bei rauskommt wie beim oralen Konsum.

 
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ICQ
  Geschrieben: 06.01.13 15:19
Brauskotellie schrieb:
Ja, es sind ja die Abbauprodukte des Methanols, die so giftig sind und durch die Injektion von Ethanol wird der Körper am Abbau des Methanols über die Leber gehindert sodass das Zeug langsam über die Lungen ausgeamtet werden kann.

Abgeatmet wird nur ein kleiner Teil, das meiste wird über die Nieren ausgeschieden(auch oxidiert) oder ausgeschwitzt.
Ein Freund hat sich mal Ethanol über einen Infusionsbeutel und einem Butterfly i.v gegeben; war nach einer halben Stunde schwer betrunken. Er meinte es sei, bis auf das "Anfluten" nicht anders gewesen als nach der oralen Aufnahme; er hatte aber kaum einen Kater, ich vermute, das das an dem Liter Kochsalzlösung lag die er mit verabreicht bekommen hat.

lg
"Ein Morphium, das keine Sucht erzeugt, scheint der moderne Stein der Weisen zu sein."
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  Geschrieben: 23.01.13 16:23
Beim Alkohol intravenös wird logischerweise kein Zucker aufgenommen.
Ein Teil des Katers wird meines Wissens nach durch Zucker ausgelöst, der das Enzym hemmt, das den weiteren Abbau eines Abbauprodukts übernimmt.
Genaueres kann ich dazu nicht sagen, allerdings bestätigt meine Erfahrung dazu, dass Cocktails und Softdrinks zum Alkohol am Abend durchaus einen stärkeren Kater hervorrufen als meinetwegen Bier + Spirituosen und dann vor dem Schlafengehen nur noch Wasser.
Es gibt natürlich noch viele andere Faktoren (Flüssigkeit generell, Mineralstoffe etc.), aber Zucker ist auch spürbar. Die Kochsalzlösung ist auch gut als Verhütung gegen den Kater denkbar.
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  Geschrieben: 23.01.13 19:26
Warum man jetzt von Alkohol i.v. angeblich keinen Kater bekommt erschließt sich mir gar nicht... Durch einen i.v.-Konsum kann man jetzt auch keine Rückkschlüsse auf allgemeine Reaktionen schließen, man hat ja auch nciht immer vom trinken einen Kater, auch wenn man Rotze-voll war (Sry, aber mal davon ab, wie kommt man auf so eine bescheuerte Idee? Alkohol trikt man und gibt ihn sich nicht i.v., anal oder vaginal, wie es manche Leute tun.... Imho völlig bescheuert...).
Der Kater entsteht auch nicht wirklich durch den Zucker. Trink mal einen Abend lang sone 5€-Flasche Korn und du hast garantiert einen Kater ;). Am meisten Kater bekommt man einfach von billigem Alkohol, der viel "Fuselstoffe" enthält (billiger Korn oder Wein vor allem). Von einem guten, edlen und oft gefilterten Vodka z.B. kriegt man eigentlich selten einen Kater. Deswegen auch oft von Cocktails, die man trinkt, da der gerne mal billigen Alkohol enthält... Cocktails sind ja dazu da um den Geschmack zu überdecken und deswegen kann man auch gerne mal billiges Zeug nehmen ;). Desweiteren entsteht ein Kater vor allem einfach durch Dehydration, weswegen viel trinken eigentlich auch dagegen hilft...
 
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ICQ
  Geschrieben: 23.01.13 19:56
Kruemel schrieb:
Ein Teil des Katers wird meines Wissens nach durch Zucker ausgelöst, der das Enzym hemmt, das den weiteren Abbau eines Abbauprodukts übernimmt.


Ich glaube nicht, dass das stimmt. Wo hast du das aufgegriffen ?
Ich glaube das der Kater einfach so schwach war wegen der Flüssigkeit(mit dem Kochsalz).

freeb4se schrieb:
Warum man jetzt von Alkohol i.v. angeblich keinen Kater bekommt erschließt sich mir gar nicht...


Hat doch auch keiner behauptet.

freeb4se schrieb:
Alkohol trikt man und gibt ihn sich nicht i.v., anal oder vaginal, wie es manche Leute tun.... Imho völlig bescheuert...

Wo steht denn geschrieben welche Konsumform die richtige ist ?

lg
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  Geschrieben: 23.01.13 19:59
Ich zitiere mal aus der Wikipedia, auch wenn die als Quelle natürlich zweifelhaft ist.

Beim Metabolismus von Ethanol entstehen diverse Stoffe im Körper, unter anderem Ethanal.
Zitat:
Das Zwischenprodukt Ethanal ist für die so genannten „Kater“-Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen mitverantwortlich. Der Abbau des Ethanals wird durch Zucker gehemmt, daher ist der Kater bei süßen alkoholischen Getränken, insbesondere Likör, Bowlen und manchen Sektsorten besonders intensiv.

Ich kann dazu auch noch nach weiteren, belastbareren Quellen suchen, aber grundsätzlich schließe ich mich der Wikipedia an.

Hochwertige Spirutuosen mögen geringere Konzentrationen an "Fuselstoffen", wie du sie nennst, enthalten, allerdings spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle.
Wenn du ausschließlich zuckerhaltige Cocktails trinkst, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kater, egal was für Spirituosen verwendet wurden, weil beim Ethanolabbau in jedem Fall Ethanal entsteht und selbiger mit viel konsumiertem Zucker zum Kater führen kann.

Die Frage nach der Konsumform des Alkohols ist natürlich damit nicht aus der Welt und da die BVs bei Ethanol meines Wissens nach auf allen Wegen gleichhoch sein dürften, erschließt sich auch für mich nicht der Sinn eines risikoreicheren Weges statt der klassischen, oralen Konsumform.
Sogesehen ist Alkoholkonsum immer mit einem Risiko verbunden, aber viele überschätzen sich, wenn sie unkonventionelle Konsumformen nutzen, was beim oralen Konsum allerdings auch oft genug geschieht.
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ICQ
  Geschrieben: 23.01.13 22:42
Kruemel schrieb:
Ich kann dazu auch noch nach weiteren, belastbareren Quellen suchen, aber grundsätzlich schließe ich mich der Wikipedia an.

Fände nett wenn du dazu ein paar Quellen suchst. Wikipedia gibt für die Behauptung nicht einmal eine Quelle an; warum stimmst du dem zu ?

Ich kenne ein paar Gedankengänge wo mit dem Citratzyklus und den Enzymen argumentiert wird. Einerseits wegen der Enzyme zum Abbau von Zucker und Ethanol(welches das gleiche Enzym übernimmt) und andererseits der Konkurrenz von der Essigsäure und der Brenztraubensäure vom Enzym CoA was an den Acetylrest bindet wodurch das dann in den Citratzyklus "eintritt".
Aber das ist afaik nicht belegt und macht auch keinen Sinn wenn man so drüber nachdenkt.

lg
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  Geschrieben: 23.02.13 20:25
http://www.ipgd-labore.de/institut-leistungsspektrum/a-z/alkoholdehydrogenase/alkoholdehydrogenase.html keine Zeit weiter zu suchen, aber Alkoholdehydrogenase wird durch Zucker vom Abbau von Alkoholen gehindert.
Denke mal, dass da einiges zusammenspielt... Gefaeßgaengigkeit, die durch den Zucker beeinflusst wird, Blutdruck, Puls...

Naja, viel Spaß beim weiter knobeln. ;)
foobar0815: "Schwanzvergelich mit Amphe? ... ist ja auch klar, bei amphe macht ein klassischer schwanzvergleich keinen sinn mehr :)"
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  Geschrieben: 24.02.13 20:29
Ich denke, dass ich auf einen der vielen Fehler in der Wikipedia gestoßen bin.
Es steht in fast jeder Sprache in vielen Artikeln zu Alkohol, aber nirgends gibt es eine belastbare Quelle, wenn überhaupt eine angegeben ist.
Ich habe es jetzt auch schon auf mehreren Diskussionsseiten gepostet und nirgends eine Antwort erhalten.
Die Rede ist vom Zucker, der den Kater verstärkt, so wie ich es weiter oben selbstsicher geschrieben habe.

Ich habe mich also selbst mal in die Materie eingelesen und an mehreren Stellen im Internet gestöbert und habe keine befriedigende Erklärung gefunden, warum Zucker für den Kater verantwortlich sein soll.
Zucker hemmt nämlich nur die Umwandlung von Ethanol zu Acetaldehyd, der zwar für Kater verantwortlich ist, aber liegt sogesehen durch die Hemmung die ganze Zeit über ein geringerer Spiegel des Stoffs vor, der für den Kater verantwortlich ist. Sogesehen verlangsamt Zucker zwar den Alkoholabbau, aber der Kater dürfte nicht stärker sein, sondern wenn überhaupt nur länger.
Acetaldehyd, was in größeren Mengen sehr wohl Kater verursacht, wird durch ein Enzym schnell zu Essigsäure abgebaut, das mit Zucker nichts zu tun hat. Dementsprechend wäre durch den geringeren Ethanal-Spiegel auch eine geringere Auslastung dieses Enzyms zu erwarten, womit der Kater ebenfalls abgeschwächt werden dürfte. Essigsäure hört sich zwar gefährlich an, ist aber relativ harmlos und kommt im Körper häufiger als Stoffwechselprodukt vor.
Insgesamt halte ich es also mittlerweile selbst für falsch, dass Zucker den Kater verstärkt. Wenn überhaupt wird er höchstens verlängert und das auch nur in geringem Maße.
Ich hoffe, die Darstellung war einigermaßen verständlich, wenn für einige vermutlich auch nicht sonderlich ergiebig.
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