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Mitglied verstorben



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  Geschrieben: 12.09.11 17:02
Methylon soll ja weitaus mehr sein als ein "MDMA-Ersatz", habe immer wieder von einer antidepressiven Wirkung gelesen. Ich zitiere jetzt mal vom Wikipedia-Artikel

Zitat:
Wegen der stimulierenden und empathogenen Wirkung des Methylon wird es als Rauschmittel konsumiert. Ferner wurden die Anwendungsmöglichkeiten von Methylon in der Paartherapie, als Antidepressivum und Beruhigungsmittel, in der Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung und in der Palliativmedizin untersucht.


Allerdings konnte ich auf Wikipedia keine angegebene Quelle dazu finden.

Jedenfalls spiele ich Momentan mit den Gedanken Methylon als Antidepressiva zu verwenden da ich eine angstlösende und kommunikative durchaus gerade brauchen kann. Und diese Wirkung soll in Dosen von um die 25mg subtil aber gut vorhanden sein. Hab in diversen englischsprachigen Foren immer wieder von diesen Effekten bei einer solch niedrigen Dosierung gelesen. Vermutlich werde ich mal mit 20mg - 0 - 0 beginnen und schauen wie es wirkt. Sollte eine euphorische Wirkung im Vordergrund stehen hat sich das ganze für mich erledigt.

Das Ziel für mich wäre eben ein Anxiolytikum das nicht zu Benzodiazepinen gehört und nicht sediert (wie z.B. Buspiron)
Wenn irgendjemand nützliche Infos zum Thema hat - her damit :)

Grüße

Psy Wordex
Je höher wir uns erheben, um so kleiner erscheinen wir denen, welche nicht fliegen können. - Nietzsche

Ein Morphinist vom ganzen Herzen
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  Geschrieben: 12.09.11 18:01
hört sich sehr interessant an! :) aber willst du das dann dauerhaft nehmen? ich glaube dass das auch mit mdma gehen würde (ist jetzt aber nur eine annahme) und dass das mit mdma eben nicht mehr erforscht wird weil es illegal ist. naja, egal, berichte bitte, klingt echt interessant!
lg tg
 
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ICQ
  Geschrieben: 12.09.11 20:00
Selbst ich als RC Fan rate davon ab!
Grade bei Metyhlone hat man eine noch stärkere Toleranzentwicklung als beim MDMA, daher dürfte der therapeutische Effekt auf lange Sicht auch ausbleiben.
Außerem sollten Leute die noch ein wenig länger Leben wollen und Wert auf ihre Gesundheit legen, sowohl geistige als auch körperliche, keine oder nur sehr sehr selten RCs nehmen.
Wer nichts macht, macht nichts falsch.
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 12.09.11 21:05

Psy Wordex schrieb:
Methylon soll ja weitaus mehr sein als ein "MDMA-Ersatz", habe immer wieder von einer antidepressiven Wirkung gelesen. Ich zitiere jetzt mal vom Wikipedia-Artikel

Zitat:
Wegen der stimulierenden und empathogenen Wirkung des Methylon wird es als Rauschmittel konsumiert. Ferner wurden die Anwendungsmöglichkeiten von Methylon in der Paartherapie, als Antidepressivum und Beruhigungsmittel, in der Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung und in der Palliativmedizin untersucht.


Allerdings konnte ich auf Wikipedia keine angegebene Quelle dazu finden.

Jedenfalls spiele ich Momentan mit den Gedanken Methylon als Antidepressiva zu verwenden da ich eine angstlösende und kommunikative durchaus gerade brauchen kann. Und diese Wirkung soll in Dosen von um die 25mg subtil aber gut vorhanden sein. Hab in diversen englischsprachigen Foren immer wieder von diesen Effekten bei einer solch niedrigen Dosierung gelesen. Vermutlich werde ich mal mit 20mg - 0 - 0 beginnen und schauen wie es wirkt. Sollte eine euphorische Wirkung im Vordergrund stehen hat sich das ganze für mich erledigt.

Das Ziel für mich wäre eben ein Anxiolytikum das nicht zu Benzodiazepinen gehört und nicht sediert (wie z.B. Buspiron)
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Psy Wordex



Ja na klar, mach deine Speicher für die Glücksgefühle komplett leer, das wird siiicher helfen.

Faceplam
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 12.09.11 21:55
Hi,
ich denke Mal, alleine weil es den Serotoninhaushalt stark beeinflusst (wie halt auch MDMA), fällt es aus der Kategorie raus!
Ich denke allgemein, dass Drogen, welche in normaler Dosierung einen "starken" Rausch erzeugen (und allgemein alle Drogen!) als ein Langzeit-Antidpressivum absolut ungeeignet sind. Auf Dauer werden sie nur alles noch schlimmer machen!!!
Stechapfel - Herzlich Willkommen im Psychose-Zentrum Ruhrgebiet!
Mitglied verstorben



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  Geschrieben: 12.09.11 22:07
zuletzt geändert: 12.09.11 22:28 durch ungelesene Bettlektüre (insgesamt 1 mal geändert)
das, was du da aus wikipedia zitierst, bezieht sich auf einmalige normale dosierung zur unterstützung einer psychotherapie. in diesem rahmen kann methylon wohl als ersatz für MDMA benutzt werden. als tägliches antidepressivum ist methylon ebenso ungeeignet wie jedes andere entaktogen!

Psy Wordex schrieb:
Das Ziel für mich wäre eben ein Anxiolytikum das nicht zu Benzodiazepinen gehört und nicht sediert (wie z.B. Buspiron)
Wenn irgendjemand nützliche Infos zum Thema hat - her damit :)

wenn du denkst, dass du ein anxiolytikum brauchst, dann solltest du das mit (d)einem psychiater besprechen exclaim

Ein Lied über St. Albert (Neudichtung von "Miss American Pie" von Don McLean): http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=33163

Wissenschaftlicher Artikel: Methoxetamin als Antidepressivum: http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=32810
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 12.09.11 22:23

Psy Wordex schrieb:


Das Ziel für mich wäre eben ein Anxiolytikum das nicht zu Benzodiazepinen gehört und nicht sediert (wie z.B. Buspiron)
Wenn irgendjemand nützliche Infos zum Thema hat - her damit :)

Grüße

Psy Wordex



Lyrica oder Neurontin ausprobieren. Abgesprochen mit deinem Arzt versteht sich!


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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 19.09.11 18:22
Viele Antidepressiva haben mit Serotonin zu tun. Falls du Depressionen fühlst, nimm soviel 5-htp, bis diese Gefühl weg ist. Falls du zuviel nimmst bildet sich sowieso eine Toleranz. Also schön langsam anfangen und dann alle zwei Wochen kurz absetzen und schauen ob das "Gleichgewicht" wieder normal ist. Der Rest ist Charaktersache. Ich bin auch nüchtern schüchtern, das liegt aber an mir selber und da brauche ich nicht mit sowas cheaten :P
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 20.09.11 03:09

Zitat:
Viele Antidepressiva haben mit Serotonin zu tun



Aber es gibt doch noch einen gravierenden Unterschied zwischen eine Wiederaufnahmehemmer und einem Releaser.


Zitat:
Falls du Depressionen fühlst, nimm soviel 5-htp, bis diese Gefühl weg ist. Falls du zuviel nimmst bildet sich sowieso eine Toleranz. Also schön langsam anfangen und dann alle zwei Wochen kurz absetzen und schauen ob das "Gleichgewicht" wieder normal ist.



Falls du Depressionen fühlst, dann denk darüber nach was du tust, informier dich genau über Medikationen und besprich deine Probleme mit einem Psychiater/Neurologen und/oder einem Psychologen. Lass dir nichts aufschwatzen, du kannst deinen Arzt frei wählen und auch eine eigene Meinung zu Medikamenten haben. Auf keinen Fall solltest du aber ohne das nötige Fachwissen an deiner Hirnchemie dauerhaft rumschrauben.

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