LdT-Forum
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| Autor | Beitrag |
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Geschrieben: 05.12.11 19:40 | |
| ich versteh diese ganze wissenschaftsfeindlichkeit nicht wenn du etwas vernünftig beweisen kannst ist es so zu sagen schon wissenschaft. klar gibt es ne menge offene fragen, klar können die nicht alles zu 100% beweisen und klar ist manches auch nur eine wahrscheinlichkeitsrechnung, aber es ist doch alle mal besser sich auf ein solides system und vernunft zu verlassen als auf irgendetwas erträumtes oder gefühltes das gilt für einen nüchternen geist und für einen irgendwie "beeinflussten" umso mehr. eine gesunder abstand zu allem was nach esoterik, schamanismus, ureinwohner/urvölker mythen, methoden und überlieferungen riecht ist imo nie verkehrt, man bekommt zu weilen das gefühl manche versuchen ihren drogen erfahrungen irgendwie hoch zu stilisieren aber das ist doch gar nicht von nöten. genießt es einfach habt spaß übertreibt es nicht und alles ist im grünen bereich. lg glow | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 83 Forenbeiträge 2 Tripberichte 6 Galerie-Bilder | Geschrieben: 05.12.11 19:48 |
| Ich empfehle an dieser Stelle " Das Foucaultsche Pendel" von Umberto Eco. | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 05.12.11 19:59 |
| Glow schrieb: klar gibt es ne menge offene fragen, klar können die nicht alles zu 100% beweisen und klar ist manches auch nur eine wahrscheinlichkeitsrechnung, aber es ist doch alle mal besser sich auf ein solides system und vernunft zu verlassen als auf irgendetwas erträumtes oder gefühltes das gilt für einen nüchternen geist und für einen irgendwie "beeinflussten" umso mehr. Worin genau besteht für dich der Unterschied zwischen diesem "soliden System und Vernunft" und "irgendetwas Erträumten oder Gefühlten"? Wie aus Sinneseindruck Gefühl, aus Gefühlen weitere Gefühle und daraus Erinnerung wird, ist keine Frage der Neurologie, sondern eine Frage der Psychologie. Wobei diese nicht wissenschaftlicher arbeitet als ich... :P Anhand welches "soliden Systems" sollen wir also allen außer uns diese Fähigkeit absprechen? | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 257 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 05.12.11 20:13zuletzt geändert: 05.12.11 21:20 durch mabool (insgesamt 1 mal geändert) |
| Dein erster Absatz klingt wie eine Mischung aus Platons Höhlengleichnis und dem Kantschen Ding-an-sich. (Es ist faszinierend: Diese ganzen esoterischen Ideen sind alle uralt, sie kriegen nur alle paar Jahrzehnte mal ne neuen Namen. Bei Hegel war's der Weltgeist, bei Jung das kollektive Unbewusste mit seinen Archetypen, und jetzt das hier...) Diese Ideen sind alle mittlerweile gründlich widerlegt, und das auch schon ziemlich lange. Egal, in wie oft es wiederholt wird: es wird nicht wahrer, dass Gedanken einen formenden Einfluss auf die Welt haben. Zitat: Diese Idee ist nicht objektiver als irgendeine derer, die ich angesprochen habe. Du siehst eigentlich nur Farbe. Erst du machst daraus Form, und daraus Gegenstand, und daraus Sinn. Ach, wirklich? Vor mir steht eine Zigarettenschachtel. Leugnest du, dass diese Zigarettenschachtel objektiv quaderförmig ist? Wenn du es leugnest, wie erklärst du dann, dass ausnahmslos jeder Mensch in der Lage sein wird, sie in eine quaderförmige Öffnung zu schieben? Ist sie nicht objektiv eine Zigarettenschachtel? Wenn sie das nur in meinem Kopf ist, wieso wird dann ausnahmslos jeder Mensch Zigaretten in ihr finden? Da geht der Subjektivismus dahin. Zitat: Wenn du ein Buch liest oder einen Film siehst wird dieser erst durch dich zur Geschichte, sogar erst durch dich zum Buch oder Film. Nö. Jeder Mensch, der die Sprache des Films versteht und das notwendige Hintergrundwissen besitzt, um die Handlung verstehen zu können, wird darin dieselbe Geschichte sehen. Klar wird sie auf jeden Menschen anders wirken - jeder Mensch wird andere Assoziationen mit den Themen und Bildern des Films verbinden, und das ist auch gut so, sonst wären wir ja alle gleich. Trotzdem ist eine Geschichte auch eine Geschichte, wenn niemand sie hört, denn sie ist objektiv die Codierung eines Handlungsablaufs in Schall, Licht und/oder Sprache. Zitat: Lies "Schöpferisch Träumen" von Paul Tholey und Kaleb Utecht. Nö, ich trau dir durchaus zu, dass du in der Lage bist, die Idee selber zu verteidigen, ohne dich hinter einem Buch verstecken zu müssen - du bist ja offensichtlich ein ganz schlauer Kopf, das kriegst du auch allein hin. ;) Zitat: Die transphänomenale Welt ist nicht wahrnehmbar, nur ihre verzerrte Spiegelung in dir, die phänomenale Welt. Kant sagt, das Ding-an-sich ist nicht erfahrbar. Platon sagt, an die Ideenwelt kommen wir nicht ran. Ich sage, das ist alles Quatsch. Die Welt funktioniert nach gewissen Gesetzen. Die Tatsache, dass wir diese Gesetze verstehen können, zeigt, dass die Welt erkennbar ist. Und die Tatsache, dass wir Maschinen bauen können, die auf diesen Gesetzen aufbauen und funktionieren, belegt, dass wir sie verstehen können. The Proof of the Pudding is in the Eating. Ist dort objektiv ein Pudding? Probier mal, dann wirst du's gleich sehen. Dennoch stimme ich dir natürlich darin zu, dass sich im Bewusstsein jedes Menschen nur ein verzerrtes Teilbild der objektiven Realität widerspiegelt. Es könnte auch gar nicht anders sein, schließlich ist die Welt von unendlicher Komplexität: Unser Denkvermögen ist hingegen sehr wohl endlich, also müssen wir notwendigerweise Kürzungen und Vereinfachungen vornehmen. Ich gebe offen zu, dass ich keine Ahnung habe, wieviel Molkeüle in der Tastatur stecken, auf der ich gerade schreibe. Ich würde mal vermuten, dass wir, wenn wir Psychedelika nehmen, einen größeren Teil der objektiven Realität aufnehmen, als wir eigentlich verarbeiten können (Öffnung der thalamischen Filter, usw) - weil wir diese "Extra-Realität" aber eben nicht verarbeiten können, ist es meiner Meinung nach auch sinnlos, daraus irgendwelche Erkenntnisse über die Welt ableiten zu wollen. Womit ich nicht sagen will, dass Psychedelika nicht in der Lage wären, richtige Denkvorgänge zu unterstützen oder auszulösen (gerüchtweise basiert ja die ganze moderne Quantenphysik auf Dextromethorphan) - aber meiner Erfahrung nach klappt das nur, indem man eben trippend über Sachen nachdenkt, die man vorher schon wusste, und eben neue Schlüsse zieht - nicht, indem einem irgendwas "gezeigt" würde. Zitat: DU machst diese Welt jeden einzelnen Moment deines Seins, genauso wie ich... Ich mache mein subjektives Erleben - meine persönliche Augabe der objektiven Realität. Ändert nichts daran, dass jede Subjektivität dieser Welt auf eine einzige objektive Realität zurückzuführen ist, und wenn sich zwei Subjektivitäten widersprechen (in den allermeisten Fällen ergänzen sie sich: "Ich finde das toll, du findest das blöd" ist kein Widerspruch, aber "Ich halte einen Delphin für einen Fisch, du für ein Säugetier" ist einer), dann liegt irgendwo ein Irrtum vor. Ich war auch mal auf dem Trip (ganz wörtlich :D) die Subjektivität so zu überschätzen, dass ich mir eingebildet hab, jeder Mensch hätte mit allem recht, was er denkt - schließlich kann ich ja nicht einfach kommen und seine Empirie verneinen. Dann ist mir aufgefallen, dass der gesamte Fortschritt der Menschheit darauf zurückzuführen ist, dass erkannt wurde, dass alte Ideen falsch waren. Damit komme ich zu deinem zweiten Absatz: Zitat: Überheblich ist der Anspruch den die Wissenschaften stellen. Was unterscheidet uns denn von Forschern? Die Bildung. Zitat: Was macht universitäre Naturwissenschaft wahrer als meine Träumereien? Die experimentelle Belegbarkeit? Die Kohärenz und die logischen Zusammenhänge in einem kompletten Weltbild? Die Naturwissenschaft (das "universitär" würd ich rauslassen, ich bin auch nicht so ein Fan der "offiziellen" Weltbilder. Allein wie die Pharmazie mit Acid umgeht.) kann das System, das wir "Welt" nennen, von Quarks bis zu Galaxiensuperclustern zusammenhängend und logisch in einer Weise erklären, die jeder Mensch in seiner täglichen Erfahrung gewöhnlich in jeder Sekunde bestätigt bekommt, und wenn seine naive Empirie ("Die Sonne wandert über den Himmel") dem widerspricht, dann kann sie überzeugende Antworten geben, anstatt mit "Glaubensfragen" zu kommen. Und dahinter steckt Arbeit. Keine Gedankenspiele, sondern harte, nervige, eklige Detailarbeit, die sich die Autoren "alternativer" Ideen allermeistens nicht im Traum antun würden. Der Ansatz ist nämlich gerade umgekehrt: Der Wissenschaftler geht unvoreingenommen an die Natur heran, beobachtet, was er sieht und versucht hinterher, Gesetzmäßigkeiten daraus abzuleiten. Der Träumer hingegen denkt sich irgendwas aus, sucht in der Natur nach Belegen dafür, hält seine Idee für abgeschlossen, wenn er genug Belege gefunden hat und macht sich hinterher nie mehr die Mühe, irgendwas zu hinterfragen, denn er hat seine Erklärung ja schon und kann mit genug Fantasie auch alles, was ihm über den Weg läuft, irgendwie hineinpressen. Der qualitative Unterschied liegt natürlich daran, dass der Wissenschaftler sich der objektiven Wahrheit annähert, während der Träumer (oder Guru oder Priester oder Prophet oder politische Ideologe oder "Visionär" oder "Medium", whatever...) sich IRGENDWAS AUSGEDACHT HAT DESSEN WAHRHEITANSPRUCH ER NICHT ANNÄHERND BEGRÜNDEN KANN. Er hält sich an diesen Gedanken einfach nur, weil er ihm selbst gefällt. Bis zum aufkommen der materialistischen Naturwissenschaft war das die übliche Vorgehensweise: Man hatte irgendein religiöses Weltbild, das von vornherein feststand, und wenn dann irgendwas passiert ist, dann war's halt Gott. Den Materialismus der modernen Naturwissenschaft ablehnen, heißt, sich an derartigen idealistischen Verkleisterungen festzuhalten. Ein extremes Beispiel sind auch beispielsweise Paranoia. Der Paranoide ist auf Teufel komm raus von seinen Wahnvorstellungen überzeugt, und intelligent wie er ist, ist er auch imstande, alles, was ihm widerfährt, in sein paranoides Weltbild einzubauen. Er hat zwar ganz einfach unrecht - aber das wird er nie erfahren. Genauso verhält es sich mit Menschen, die an morphogenetische Felder, die Seele, irgendwelche Götter und sonstigen "empiristischen" Kram glauben. edit: Boah, nach nochmaligem Durchlesen muss ich sagen... Rita kann was. :D | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 05.12.11 21:24 |
| Ich hoffe du verzeihst, dass ich morgen erst antworte. Zum einen muss ich überlegen und zum anderen für meine Schularbeit morgen lernen... mabool schrieb: edit: Boah, nach nochmaligem Durchlesen muss ich sagen... Rita kann was. :D yeah :D mabool schrieb: Zitat: Lies "Schöpferisch Träumen" von Paul Tholey und Kaleb Utecht. Nö, ich trau dir durchaus zu, dass du in der Lage bist, die Idee selber zu verteidigen, ohne dich hinter einem Buch verstecken zu müssen - du bist ja offensichtlich ein ganz schlauer Kopf, das kriegst du auch allein hin. ;) Was war denn das? :-( | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 257 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 05.12.11 21:37 |
| Suchtgift schrieb: mabool schrieb: Nö, ich trau dir durchaus zu, dass du in der Lage bist, die Idee selber zu verteidigen, ohne dich hinter einem Buch verstecken zu müssen - du bist ja offensichtlich ein ganz schlauer Kopf, das kriegst du auch allein hin. ;) Was war denn das? :-( Die Aufforderung, mir einfach zu sagen, was da drinsteht, bzw. die Anschauung zu verteidigen, wenn du davon überzeugt bist? Auf Bücher verweisen ist gemeinhin ein billiger Trick, um sich aus ner Diskussion zu schummeln :D Aber hm, das kam n bisschen herablassend. Tut mir leid, die Rita wars. ): | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2007 126 Forenbeiträge | Geschrieben: 06.12.11 23:48 |
| mabool schrieb: Diese Ideen sind alle mittlerweile gründlich widerlegt, und das auch schon ziemlich lange. Egal, in wie oft es wiederholt wird: es wird nicht wahrer, dass Gedanken einen formenden Einfluss auf die Welt haben.Kant sagt, das Ding-an-sich ist nicht erfahrbar. Platon sagt, an die Ideenwelt kommen wir nicht ran. Ich sage, das ist alles Quatsch. du meinst also sichere erkenntnisse über eine hypothetische realität erlangen zu können? wie wärs erstmal bescheiden mit der wirklichkeit anzufangen? was du da propagierst nennt sich naiver realismus und ist schon lange überholt. ich denke, die materialistische naturwissenschaft ist wichtig und sinnvoll, hat wichtige erkenntnisse gebracht und wird das auch noch tun. aber man muss doch nicht gleich sein komplettes weltbild dem paradigma sklavisch unterordnen, das macht unfrei. vor allem versteh ich auch nicht, warum das hier wieder ein glaubenskrieg werden muss. man könnte doch mal über den startpost diskutieren, ohne sich für jeden satz bei der paradigmenpolizei verantworten zu müssen. jetzt aber nochmal ontopic: ich glaube man muss hier unterscheiden: zwischen halluzinationen, morphenden mustern, die wohl psychedelische kunst zu allen zeiten und orten angeregt hat, dies kann sicher jeder konsument bestätigen. und dann gibt es aber auch erfahrungen, in denen man nicht die "lebendigen" muster sieht, sondern bereits deren künstlerische bearbeitung mit eindeutiger kultureller prägung, von wem auch immer. und dass das ein häufigeres phänomen zu sein scheint ist doch interessant. . | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 257 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 07.12.11 00:04 |
| Zitat: du meinst also sichere erkenntnisse über eine hypothetische realität erlangen zu können? wie wärs erstmal bescheiden mit der wirklichkeit anzufangen? nö, ich bestreite dass es überhaupt eine hypothetische realität (aka ding-an-sich oder ideenwelt oder gott im himmel) jenseits der wirklichkeit gibt. wenn ich sage, dass die wissenschaft unvoreingenommen an die natur herantritt, dann ist das genau der bescheidene anfang mit der wirklichkeit, den du haben willst. Zitat: was du da propagierst nennt sich naiver realismus und ist schon lange überholt. ach ja? wovon denn? was ich propagiere, ist materialismus und spätestens seit dem 20. jahrhundert die grundlage jeder art rationalen denkens. Zitat: ich denke, die materialistische naturwissenschaft ist wichtig und sinnvoll, hat wichtige erkenntnisse gebracht und wird das auch noch tun. aber man muss doch nicht gleich sein komplettes weltbild dem paradigma sklavisch unterordnen, das macht unfrei. es macht meiner meinung nach viel eher unfrei, wenn man idealistischen spekulationen irgendeine bedeutung beimisst, weil man damit außerstande gerät, wahrheit und irrtum voneinander zu unterscheiden. und ein wahres weltbild ist eine notwendige grundlage für freiheit in der welt. als idealist kann man auch auf den gedanken verfallen, dass gott was dagegen hat, wenn man an seinem schwanz rumspielt. DAS macht unfrei, ne materialistische kritik an aus dem arsch gezogenen moralvorstellungen hingegen eher weniger. Zitat: und dann gibt es aber auch erfahrungen, in denen man nicht die "lebendigen" muster sieht, sondern bereits deren künstlerische bearbeitung mit eindeutiger kultureller prägung, von wem auch immer. und dass das ein häufigeres phänomen zu sein scheint ist doch interessant. gib mal nen beleg dafür, dass das ein häufiges phänomen ist. | |
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Administrator
dabei seit 2009 1.071 Forenbeiträge 4 Tripberichte | Geschrieben: 07.12.11 16:03 |
| Und wieder muss ich mabool in jedem Punkt zustimmen. Logisch und rational belegbare Fakten oder zumindest Wahrscheinlichkeiten sind einfach handfester als solche "Träumereien". Um nochmal zum Ursprung zurückzukommen, dass Pflanzen/Pilze die Erfahrungen der Konsumenten speichern, ich frage mich wo dann überhaupt die Erfahrungen herkommen. Wenn sie nicht vom Wirkstoff (das Speichermedium?) an sich ausgelöst werden, sondern nur von der Pflanze / dem Pilz gespeichert werden, was erzeugt dann überhaupt erst diese Erfahrung? Das ist für mich das gleiche wie die Frage : Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Mfg Konf What would Jesus do? | |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2009 926 Forenbeiträge 2 Langzeit-TB | Geschrieben: 09.12.11 13:41 |
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Zitat:
ich denke, die materialistische naturwissenschaft ist wichtig und sinnvoll, hat wichtige erkenntnisse gebracht und wird das auch noch tun. aber man muss doch nicht gleich sein komplettes weltbild dem paradigma sklavisch unterordnen, das macht unfrei.
ich hoffe wir reden jetzt nicht aneinander vorbei.... aber meiner meinung nach ist das gegenteil der fall. wenn ich sage "gott wird mich retten, und meine krankheit heilen"- dann bin ich doch aus meiner sicht letztlich von ihm abhängig. der naturwissenschaftliche mensch, der begriffen hat, das unser universum aus materie und energie besteht- regiert von kausalen zusammenhängen- der weiß das es für jedes problem eine lösung gibt. der "zufall" spielt hier eine untergeordnete rolle, das was viele menschen als zufall begreifen hat alles auch rational erklärbare ursachen (kommt hier nicht das konzept der synchronizität ins spiel?). selbst wenn er die ursache vieleicht leider nie finden wird. für mich ist das wahre freiheit, ich hab das erst im letzten halben jahr so richtig begriffen. für alles was wir nicht genau erklären können gibt es erklärungsmodelle... hier noch ein empfehlenswertes werkzeug... ODT-i.v.-Fan im Ruhestand :) | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 12 Forenbeiträge | Geschrieben: 15.11.13 16:36 |
| ich hab mal mit meinem onkel salvia geraucht ersagte das er ein atzteken indianer gesehn hat und um sich einen dschungel, finde das ist echt ein interesantes thema aber irgend wie schon eine schwer vorstel bare these sorry für rechtschreib fehler... peace and smok ;D | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 316 Forenbeiträge 1 Tripberichte | Geschrieben: 15.11.13 17:05 |
| Vor ein paar Monaten hat mir auf den Phillipinen ein Mann das erzählt: "es gibt hier sehr viele inseln. Auf fast allen Inseln leben Affen. Irgendjemand hat herausgefunden, dass auf einer Insel die Affen angefangen haben, Kokosnüsse auf Steinen aufzuschlagen. Einige Zeit später machten es ihnen die Affen auf den umliegenden Inseln nach. Und es sei unmöglich gewesen, dass sie in kontakt mit den anderen affen gekommen sind." Vielleicht nutzen Tiere ja dieses morphogenetische feld um zu kommunizieren?! Hinter der Angst befindet sich alles, was du willst. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2013 116 Forenbeiträge | Geschrieben: 16.11.13 00:28 |
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TraumPrinzessin schrieb:
Hallo :D
Hi. TraumPrinzessin schrieb:
Es gibt nichts ,was es nicht gibt und da man sich alles zumindest vorstellen kann ist auch ALLES vorstellbar.
Ähm, nein. Ja, das liest sich toll und klingt bedeutungsschwer, ist aber schlichtweg falsch. Ich kann mir einen grünen, fliegenden Elefanten mit 800 Augen und fünf Rüsseln vorstellen (!) - aber wirklich geben wirds ihn deshalb dennoch nicht. Jaja, bevor das nun wieder kommt (unser Universum ist unendlich groß, es existieren unendlich viele Galaxien, Sterne, Planeten undsoweiter [was impliziert dass es unendlich viele Welten gibt die HAARGENAU so sind wie die unsere, nur mit dem Unterschied dass die Zigarettenschachtel auf dem Tisch vor mir auf der anderen Seite liegt, was in weiterer Folge auch meinen tollen, grünen Elefanten möglich machen würde....) - ANYWAY, dies mal außen vor. Nein, nur weil man sich etwas vorstellen kann bedeutet dies nicht, dass es das auch tatsächlich gibt. TraumPrinzessin schrieb:
Das vorran,aber die morphogenetischen Felder tauchen immer mal wieder i.wo auf hab ich das Gefühl,doch statt sich das Thema mal gründlich von vorne bis hinten anzuschauen wird es oft als Erklärung für undeutige Ereignisse benutzt oder mit kurzen Erklärungen abgetan . Weiß jmd genaueres `?
Ja, weiß ich. Nämlich dass sich bei sowas meine Zehennägel nach oben rollen - und zwar so weit, dass sie sich schließen und eine logarithmische Spirale bilden (welche raum-zeitlich nach INNEN gerichtet ist). Genug der Scherze, schwurbeln kann ich auch. Das GESAMTE "morphogenetische" Zeugs ist eine Hypothese (und eine Hypothese ist nichts weiter als eine Theorie die nie erwachsen werden durfte weil ihr jegliche logische Grundlage fehlt). Insofern: Exkremente eines männlichen Kuhtiers. TraumPrinzessin schrieb:
Persönliche Erfahrung : Also zuerst habe ich eine ziemliche andere Vorstellung von diesem Begriff. Ich habe zuerst gelern,dass ein morphisches Feld, eine Art Sphere/Blase /KraftFELD ist ,welches die Seele ( welche sich nach meiner momentanen Auffassung an der Stelle des Kronenchakras befindet ) umhüllt. Es ähnelt sehr der "Aura" und ist für bestimmte Phänomene wie zB Empathie,Gedanken"lesen", Dreamsharing etc... verantwortlich.
Wiebittewaswowoherwovonwarumhääääääää? Neeee, sorry... Wieder nur Geschwurbel wie sie jeder x-beliebige Esoteriker in ein "Selbstheilungsbuch" furzt und diesen Schmafu dann versucht zu Geld zu machen. Sorry. TraumPrinzessin schrieb:
Das WAR /ist (? ) meine Auffassung von besagten Feldern,doch als ich vor ca. einem Jahr in der Wüste Arizonas Meskalin trank [.........] starkenGefühlen/ernnerungen" ....
Merkste selber, ne? Drogen und Philosophie passen gut zusammen, Drogen und Physik aber weniger. Naja. Eher gar nich. TraumPrinzessin schrieb:
Es gibt also einen zusammenhang ,doch wie passen deine kleine Geschichte und das morphogenetische FELD zueinander ?
Welchen Zusammenhang denn? Und wie soll eine Geschichte in eine Hypothese passen? Uiuiuiui... Hab schon viel Geschwurbel gelesen, dieser Schwurbel ist war nicht in den Top-10 gelandet, aaaaaaber, die Respekt-Medaille und einen Trostpreis hast du dir hiermit ergattert. And you could fight forever But if you killed them all You'd never win So give me your surrender There are other ways To kill the pain But this will never mend you It's like trying to dry your eyes in the pouring rain | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 16.11.13 10:17 |
| Hier wird eine esotherische These und Theorie zur Diskussion gestellt, wo ist das Problem ? Ein/e Psychotiker/in stellt ihre/seine Weltanschauung i.d.R. nicht zur Diskussion, sie ist für ihn/sie schlicht Realität. In diesem Zusammenhang jemandem den Stempel "psychotisch" aufzudrücken, halte ich deshalb für ziemlich vermessen. Es ist nicht nur alles Realität, was zwischen Eure Ohren passt, da geht glücklicherweise noch einiges mehr. | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 16.11.13 12:58zuletzt geändert: 16.11.13 13:20 durch (insgesamt 2 mal geändert) |
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Suchtgift schrieb:
Er hat gemeint, dass nicht der Mensch die Pflanze nimmt, sondern die Pflanze den Menschen. Dass sozusagen wenn man eine Medizin nimmt, ihre Wirkung geprägt ist von der Wirkung, die sie auf alle anderen Menschen gehabt hat, die sie jemals genommen haben.
Das ist ein interessanter Denkansatz. Im Grunde stellt die Droge dann eine Tür dar, durch die Mensch beim Konsum schreitet und dann auf eine gewisse Metaebene Zugriff hat. Die Sache mit den Mustern klingt ja recht interessant! Die hab ich ab und an auch schon mal, interessanterweise meist von Marokkaner ^^ Als ich mal eine gute Hollandgrassorte geraucht hab und so vorm PC saß, sahen die Wände meines Zimmers aus dem Augenwinkel aus wie wenn die jemand mit Graffiti besprüht hätte. Die sahen genauso verzerrt aus, haben aber in dem Moment einfach Sinn ergeben und waren lesbar. TraumPrinzessin schrieb:
PS : wie bekomme ich diesen zusatz a la
Zitat:
The winning move is not to play !
eingestellt ?Wenn du das als Signatur haben möchtest, gehst du auf "Mein LdT" --> "Einstellungen" --> "Voreinstellungen", da kannst du das dann einfügen. lg, | |
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Geschrieben: 05.12.11 19:40