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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Politik & Justiz » FS + und Cannabiskonsum


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AutorBeitrag
Traumländer

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  Geschrieben: 16.05.11 16:56
Ja genau, danke :)
Den meinte ich. Sehr nützlicher Artikel, lohnt sich nicht nur für Polizisten den zu lesen sondern auch für Konsumenten^^
Denkst du, dass sie die Gedanken genommen haben, die wir gedacht haben und wollen dass wir denken, dass die Gedanken die wir gedacht haben, die Gedanken sind, die wir jetzt denken, denkst du das?

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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.05.11 18:40
Aber viel ausrichten kannst du leider nicht gegen deine Pupillen ;)

Gibt zwar Augentropfen gegen rote Augen die auch ganz gut wirken. Aber deine Pupillen sind immernoch auffällig.

Das einzige ist wirklich sich unauffällig zu verhalten. Also ein normales Auto und normale Kleidung. Und halt nicht früh um 4.00 mit 4Leuten durch die gegen fahren wenn man was intus hat (muss nichtmal aktiv sein). Muss man halt seinen Mittelweg finden. Wenn jemand nicht ohne Basecap und Kapuzenpulli kann und sein Auto unbedingt 5mm über dem Boden haben muss dann wirds nicht lange dauern bis man Kontakt mit den Grünen hat, den Rest kann sich jeder denken... ;)

Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben
Traumländer

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  Geschrieben: 16.05.11 19:18
Also bei meiner damaligen Polizeikontrolle hat mir keiner in die Augen geleuchtet und nicht einmal genauer reingeschaut. Vor dem Arzt behaupteten sie trotzdem ich hätte "auffällige Augen" (Konsum lag 4 tage zurück..), was der Arzt aber nicht bestätigte.
Ja letzendlich kann man wohl nix machen, wenn sie gerade lust drauf haben mal wieder jemanden zu ficken wird man in der Regel nicht an einer Blutentnahme vorbeikommen egal ob man nun objektiv auffällig ist oder nicht. Wer den Schulungsbericht gelesen hat, dem wird klar sein das es soviele sachen gibt die als "auffällig" gelten das sie immer einen Grund finden werden.


OT:
Zitat:
Zweideutige, oder auch
eindeutige Bemalung, Beschriftung oder Aufkleber („Keine Nacht ohne
Drogen“
) etc. lassen unter Umständen bereits auf Lebenswandel und -
einstellung schließen.



WTF? Wer zum teufel klebt sich sowas ans Auto?^^
Denkst du, dass sie die Gedanken genommen haben, die wir gedacht haben und wollen dass wir denken, dass die Gedanken die wir gedacht haben, die Gedanken sind, die wir jetzt denken, denkst du das?

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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.05.11 19:25
Ich kenn da welche :D
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Traumländer

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  Geschrieben: 16.05.11 19:26

bl00d schrieb:
Ich kenn da welche :D



Sollte man aber nur machen wenn man nix zu verbergen hat. Ansonsten kann man wohl den Führerschein direkt bei dem Cops abliefern
Denkst du, dass sie die Gedanken genommen haben, die wir gedacht haben und wollen dass wir denken, dass die Gedanken die wir gedacht haben, die Gedanken sind, die wir jetzt denken, denkst du das?

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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.05.11 19:38
Naja wenn man eh ohne FS fährt kann man sich die auf draufpappen xD

Naja jedem das seine...
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.05.12 20:17
Hallo liebe Ldtler
wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag von der Polizei angehalten .Durfte gleich mit auf die Wache zum Blut abnehmen. Waren zu viert im Auto und alle auch super bekifft, ich weiß war dumm aber lässt sich nicht mehr ändern. Haben ca. 30 min vorher den letzen Kopf geraucht und auch davor nicht grade wenig, also wird der wohl viel aktives THC im Blut sein . So nun meine Fragen : Rauche immer so 2g die Woche durch die Bong, ist das schon genug um mir einen regelmässigen Konsum nachzuweisen also von den Thc-cooh Werten her?
Wie lange dauert das jetzt bis ich was von den höre?
Muss ich zwangsläufig nochmal zum test? Bin nämlich gerade dabei die Reste zu vernichten und werde dann wohl morgen oder übermorgen den Konsum einstellen.
Dass Problem ist, dass ich noch in der Probezeit bin, steht mir zwangsläufig MPU bevor oder köntne ich noch Glück haben?
Vielen Dank im Voraus
 
Traumland-Faktotum



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ICQ
  Geschrieben: 16.05.12 20:27

Zitat:
So nun meine Fragen : Rauche immer so 2g die Woche durch die Bong, ist das schon genug um mir einen regelmässigen Konsum nachzuweisen also von den Thc-cooh Werten her?



Wenn sie es könnten, ja. Zwei gramm pro Woche zählen sicher als regelmäßiger Konsum. Aber ich glaube man kann die Regelmäßigkeit im blut nicht nachweisen da man nicht unterscheiden könnte ob eine Anreicherung über Zeit stattgefunden hat (und selbst die wäre sehr gering) oder ob akuter Konsum die Konzentration erhöht hat.
Um das festzustellen müssten sie einen Haartest machen, da steht 1cm ca. für einen Monat an nachweißbarem Konsum.


Zitat:
Muss ich zwangsläufig nochmal zum test? Bin nämlich gerade dabei die Reste zu vernichten und werde dann wohl morgen oder übermorgen den Konsum einstellen.


Nein ein Bluttest ist vor Gericht gültig und wird normalerweise nicht wiederholt. Ob man darauf klagen kann o.ä weiß ich nicht.

lg

"Ein Morphium, das keine Sucht erzeugt, scheint der moderne Stein der Weisen zu sein."
-William Seward Burroughs-
Abwesender Träumer



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179 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.05.12 10:05
Mahlzeit zusammen!

Nach langer Zeit hab ich mich mal wieder eingeloggt um etwas zu einem Thema zu schreiben bei dem ich mich aus eigener Erfahrung recht gut auskenne.

Drogenkonsum und die folgen für die Fahrerlaubnis:

Grundsätzlich muss man hier die einzelnen Parteien aufsplitten
- Polizei -> nimmt den Vorfall auf, schreibt nen Bericht, gibts an den Staatsanwalt
- Staatsanwaltschaft klagt an
- Richter verurteilt oder spricht frei
- Fahrerlaubnisbehörde -> ist unabhängig vom Gericht, Polizei und Staatsanwaltschaft, wobei die Gerichte eigentlich immer den Empfehlungen der FEB folgen


Grundsätzlich wird bei Drogenkonsum zwischen harten (Heroin, Kokain, Amphetamin, LSD, XTC, usw.) und weichen Drogen (Cannabis) unterschieden.

Beim Konsum, Besitz oder Handel mit harten Drogen folgt fast immer eine Meldung an die Fahrerlaubnisbehörde. Hierbei ist es nicht erforderlich beim fahren erwischt zu werden. Es reicht wenn man bei einer Verhandlung gesagt hat harte Drogen zu konsumieren oder bei einer Kontrolle z.B. Heroin gefunden wird.

Zitat:
" Besitz, Handel und Konsum von BTM sind geeignet, die Fahreignung negativ zu beeinflussen"

" Das Landratsamt *** beabsichtigt , Ihnen die Vorlage eines ärztlichen Gutachtens aufzuerlegen, das zu Ihrer Fahreigung Stellung nimmt"

Jetzt ist die Beweislast beim Konsumenten. Niemand kann einen zu einer MPU zwingen. Es ist die Entscheidung jedes einzelnen sich hinsichtlich seiner Fahreigung untersuchen zu lassen. Wird aber ein positives Gutachten bis zur gesetzten Frist nicht vorgelegt wird die FE entzogen bzw. bekommt Sie nicht wieder.

Man bekommt von der FEB einige Fragen, die geklärt werden müssen, wie z.B.:

Ist das Konsumverhalten bei Herrn *** als einmalige, gelegentliche oder regel- und gewohnheitsmäßige Einnahme von BTM im Sinne des BTMG zu bezeichnen?

Besteht oder bestand Abhängigkeit bei Herrn***?

Ist aufgrund der Befunde fortgesetzter und/oder aktueller, gelegentlicher oder regel- bzw. gewohnheitsmäßiger Drogenkonsum gegeben?

Liegen bei festgestellter früherer Einnahme von BTM ausreichende Abstinenznachweise vor?

Liegen Hinweise auf die Einnahme weiterer illegaler Drogen oder auch der Missbrauch legaler Drogen (Alkohol, Medikamente) vor?


Um die Fragen zu klären, beauftragt der Konsument eine zertifizierte Stelle, z.B. TÜV. Der TÜV ist eine private Firma. Der Staat hat bis auf die Umsatz- und Einkommenssteuer eher wenig davon. Nur mal so zu der Aussage, der Staat mache sich hier die Taschen voll...

Sobald der Konsument dem TÜV den Auftrag erteilt ist er Kunde.

Man kann jetzt versuchen durch ein fachärztliches Gutachten seine Eignung zu belegen sprich die Fragen zu beantworten. Dieses Gutachten wird auch bei einer MPU gemacht, aber ohne den psychologischen teil und die Reaktionstest. Der Proband wird ärtzlich untersucht (es wird nach Anzeichen von Drogenkonsum, Alkoholmissbrauch gesucht), bissle befragt über die Konsumgeschichte und des wars.

Selbstverstänlich wird man auch zu Urinscreenings unter Aufsicht einbestellt. Sehr kurzfristig, meist am nächsten Tag nach Zustellung des Briefes. Beim Fachärztlichen Gutachten sind es 2 im Vorfeld und eins bei der Untersuchung.

Bei harten Drogen werden Abstinenznachweise von mind. einem Jahr verlangt. Hat man die nicht -> keine Chance
Bei Cannabis kann weniger reichen, meist aber auch ein Jahr

Konnten alle Fragen durch das Fachärztliche Gutachten zweifelsfrei geklärt, bekommt man seinen FS wieder oder darf ihn behalten. Falls nicht folgt eine MPU, bestehend aus:
6 Urinscreenings über ein Jahr ( Achtung, mittlerweile kann auch übermässiger Alkoholkonsum sehr genau im Urin nachgewiesen werden!)
ärztliche Untersuchung
diverse Reaktionstests
psychologisches Gespräch


Bei harten Drogen hilft nur Abstinenz und zwar von allem, jeder Versuch mit gelegentlichem Konsum durchzukommen wird kläglich scheitern. KEINE CHANCE!!!

Bei Cannabis kann es funktionieren ist aber EXTREM schwierig. Man muss dem Psychologen glaubhaft vermitteln den Konsum und das Führen einens Fahrzeugs sicher zu trennen. Da hinsichtlich der Wirkdauer, bzw. der Nachwirkungen von mind. 48h ausgegangen wird ist es wirklich sehr schwierig das dem Psychologen glaubhaft zu vermitteln. Es spielen da einige Faktoren mit rein wie z.B. Konsumverhalten, wieviel, wann, warum , mit wem. Schlussendlich muss es der Psychologe glauben.

Wer glaubt sich unvorbereitet in eine MPU zu begeben wird scheitern. Angebotene Vorbereitungskurse sind dringend zu empfehlen, aber nicht zwingend notwendig. Im Netz gibts sehr gute Seite wo sich jeder selber drauf vorbereiten kann. Mit einem Vorbereitungskurs hat man aber auch deutliche Vorteile -> Es zeigt dem Psychologen sich mit der Situation auseinander gesetzt zu haben und die Durchfallquote ist deutlich niedriger.


Was tun wenn ich erwischt worden bin:

Keine Angaben zu Konsumverhalten, Besitz o.ä.
UK verweigern


Sobald man clean ist, zu einer zugelassenen Stelle und UKs machen lassen. Wichtig: die UKs müssen unregelmässig und nicht selbstbestimmt und unter Aufsicht stattfinden, d.h. man wird kurzfristig einbestellt und jemand schaut einem ganz genau auf den Penis oder die Mumu. So mal eben zum Hausarzt gehen und pissen wann man will, ist ganz nett vor Gericht um seine Abstinenz zu "beweisen" hat aber keinerlei Bestand bei der FEB und bringen rein garnichts für eine MPU-> also fürn Arsch.

Alternativ kann man auch Haartests machen lassen 2 x 6 Monate und das Jahr ist voll.

Bei o.g. handelt es sich um Eigeninitiative, d.h. weder das Gericht noch die FEB hat irgendwas angeordet oder verlangt. Bringt einem enorme Vorteile und sollte unbedingt gemacht werden wenn man mal in diese Situation kommt.

Fazit:

Harte Drogen immer MPU (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Zugegebener Konsum von Cannabis oft MPU, Im Straßenverkehr auf jeden Fall

Sicherlich ist es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Ich habe meine Erfahrungen mit Bayern gemacht und einem, naja, komischen Beamten bei der FEB.


2g pro Woche oder auch nur am Wochenende ist regelmäßiger Konsum -> keine Eignung zum Führen eines Fahrzeugs, die Abbauprodukte werden es Beweisen...


Versetzt euch mal in die Lage eines dieser Beamten bei der FEB:
Er muss entscheiden ob Du weiterhin am Straßenverkehr teilnehmen darfst, ohne Dich oder andere zu gefährden. Fährt jemand der Drogen konsumiert oder mit Drogen erwischt wurde, z.B. ein Kind tot und musste vorher nicht nachweisen, daß er zum führen eines Fahrzeugs geeignet ist, was meint Ihr was dann los ist? Also ich würde Sie alle zur MPU schicken, zumindest würd ich ein fachärztliches Gutachten verlangen. Bei Alkohol ists doch nicht anders, zumindest fast. 2. mal erwischt im Straßenverkehr -> MPU. Ist man Alkoholiker -> MPU


Klar hab ich früher anders gedacht. Scheiß Cops. Der Staat macht sich doch damit nur die Taschen voll. Kiffen is doch nich so schlimm. Bei Alkohol wird ja auch nicht so ein trara gemacht. ABER:
man wird älter und mit ein wenig Abstand sieht man die Dinge oft klarer und evtl. auch anders.


Die wenigsten der Konsumenten können fahren und konsumieren wirklich trennen. Seid mal ehrlich, wer lässt schon IMMER min. 48 Stunden zwischen seinem letzten Konsum und dem führen einen Fahrzeugs vergehen? Es funktioniert einfach nicht. Aber es muss sich dann auch jeder bewusst sein, seinen Führerschein aufs Spiel zu setzen und nicht rumheulen wie gemein doch alle sind wenns soweit ist.

Solong

Weedhunter

 

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