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LdT-Forum » Konsum » Tripberichte » LZ: Zwei Wochen Lyrica; Zwei Wochen Abwesenheit


Seite 1 (Beiträge 1 bis 7 von 7)

AutorBeitrag
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  Geschrieben: 25.06.12 07:34
Dies ist eine automatisch erstellte Diskussion über den Langzeit-Erfahrungsbericht Zwei Wochen Lyrica; Zwei Wochen Abwesenheit, welcher von Tarinob geschrieben wurde. Der Bericht ist vom 25.06.2012.

Diese Diskussion wurde am 25.06.2012 von tagtraum gestartet.


 
Abwesender Träumer



dabei seit 2007
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3 Tripberichte

  Geschrieben: 25.06.12 07:39
zuletzt geändert: 25.06.12 08:25 durch tagtraum (insgesamt 2 mal geändert)
der Rausch von Lyrica ist nicht überragend, aber ganz okay. Es wird oft als Erstzrausch benutzt.
Na ja ich finds kacke das zu mißbrauchen, ein relativ starkes Schmerzmedi unter anderem bei Nervenschmerz das relativ oft verschrieben wird.
Grade mißbrauch von medis führt dazu das jüngere Menschen und welche die Drogenaffin bzw alternativ aussehen medis nicht mehr bekommen wenn sie sie wirklich bräuchten.
Ich weiß wovon ich rede, grade bei Pregabalin zögert mein Neurologe sehr.

Btw abgesehen davon ist es wohl ziemlich Organschädlich

nichts desto trotz wars n guter bericht 8pkt

edit: kein plan bin heute stressig unterwegs aber in etwa stimmt das
Macht es, kosmisch betrachtet,
wirklich was aus,
wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe?

http://de.wikipedia.org/wiki/Zei​tgef%C3%BChl
Abwesende Träumerin



dabei seit 2012
52 Forenbeiträge

  Geschrieben: 25.06.12 11:33

tagtraum schrieb:
der Rausch von Lyrica ist nicht überragend, aber ganz okay. Es wird oft als Erstzrausch benutzt.
Na ja ich finds kacke das zu mißbrauchen, ein relativ starkes Schmerzmedi unter anderem bei Nervenschmerz das relativ oft verschrieben wird.
Grade mißbrauch von medis führt dazu das jüngere Menschen und welche die Drogenaffin bzw alternativ aussehen medis nicht mehr bekommen wenn sie sie wirklich bräuchten.



WORD!!!!

Genau das habe ich beim Lesen auch gedacht...

Topic:10/10 für den ausführlichen Bericht ohne Schnörkel!
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
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1 Tripberichte

  Geschrieben: 25.06.12 16:25
Sehr netter TB, die Szene inner Schule erinnerte mich feinst an meinen verklatschten Tag inner 12ten, aber naja...
9/10
"Wave goodbye to the past, you've got your whole life to lead"

August Burns Red - Composure
Abwesender Träumer

dabei seit 2009
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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 26.08.12 20:54
Lyrica ist ein sehr starkes Medikament das von Opiat abhängigen gerne gegen den Entzug eingesetzt wird. Dementsprechend stark ist natürlich das Suchpotential von Lyrica selbst. Das auf Watte gehen Feeling und die Euphorie lassen sich auch sehr gut mit einem Gras Joint herstellen, dafür braucht´s kein Lyrica. Abhängigkeit hat immer sehr viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun, ich weis wovon ich spreche, ich gebrauche und leider auch missbrauche seit über 20 Jahren Wirkstoffe aller coleur. Obwohl ich zwanzig Jahre lang stark THC abhängig war, finde ich das immer noch besser als das was Lyrica mit Schulkindern macht. Der körperliche Entzug auf THC dauert meisten´s nur 3 Tage und danach kann man wieder fast normal Schlafen gehen (Ja, ja..sowas gibt´s!). Wenn ich von solchen hohen Dosen Prägabalin höre, rollen sich mir die Fußnägel. Ich habe gegen einen starken Heroin Entzug etwa zwei Tage lang a 300 MG Prägablin und etwa 4 ml Methadon eingesetzt. Das Metha war auf jeden Fall zu wenig, aber mit Lyrica hatte ich praktisch keine Beschwerden. Im Gegenteil, es ging mir ausgesprochen lässig! Es sind vor allem Menschen gefährdet, die sich als Einzelgänger fühlen und gegen das Unverständnis dieser Welt etwas tun wollen. Also fast alle Mädchen und Jungen während ihrer Schulzeit haben solche Phasen. Aber es sind eben nur Phasen. temporäre Angelegenheiten die irgendwann mal aufhören. Wenn ich bedenke was Goethes Werther schon angerichtet hat, wie groß ist die Verlustliste der Pharmakologie unter unserer heranwachsenden Jugend?
Leute, raucht Gras, kein Hasch und keine Zigaretten. In den Kippen ist irgend ein Chemie mix drin um die Rauschwirkung des natürlichen Tabaks zu verstärken.
Raucht Joints und keine Bongs.
Mischt niemals mit Tabak, sondern mit Knaster oder besser gar nicht.
Und versucht den Konsum auf das Wochenende zu verlegen, denn da gehört er hin.
Halluzinogene machen nicht abhängig und sind nicht immer friendly.
Alles andere verschiebt die Wahrnehmung so stark, dass ihr Euch gut fühlt, wenn es Euch eigentlich dreckig geht. Und das ist oftmals der Anfang vom Ende.
Seht Euch doch selbst um! In Eurem Bekantenkreis wird jeden Tag gekifft? Wieviele hängen an Ihrer Bong und denen bringt ein Joint ja auch nix! Bzw nix mehr. Wie verhalten sich diese Menschen wenn es mal nix gibt?

Ein kopfschüttelnder Vater
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2012
5 Forenbeiträge

Skype
  Geschrieben: 27.08.12 01:20
zuletzt geändert: 01.09.12 23:29 durch ohighlander (insgesamt 1 mal geändert)
....eigentlich bin ich seit Jahren nur stiller Leser, aber besser hätte der Bericht nicht sein können. Ich lernte Lyrica auf Entgiftung kennen. Ich wurde von 250mg Diazepam am ersten Tag auf 70mg runtergefahren. Zusätzlich gabs morgens 125mg Lyrica u abends 225mg zum schlafen.
Ich möchte nicht zu weit ausschweifen, da schon alles erwähnt wurde.
Für mich gibt es klare Härtegrade der Entzüge, abhängig von Substanz, Dauer u Umstånde des Missbrauchs.

Nach 20 Jahre polytoxem Konsum.... hat sich für mich, rein subjektiv ergeben:

Bei jedem Entzug wirds für die Psyche schwieriger. Das hat mit dem Suchtgedächnis zu tun.
Meine persönliches Härteempfinden bei kalten Entzügen:

1 Benzos mit sehr langer HWZ Flunitrazepam, Nitra- u Valium
2 Methadon damalig 120mg
3 Lyrica Einnahme 350mg drei Wochen täglich
4 Heroin 1,5 - 3g
5 Opioide zB Oxy tägl Einnahme 400mg
6 niederpodente Tilidin/Trama
......das trifft so die ca Durchschnittsmengen täglichen Konsum gefolgt von kalten Entzug.

Nach 20 Jahren habe ich so ziemlich durch was es so zu bieten gibt. Gut Felgenreiniger war nie mein Ding. Aber von Fliegenpilz über Standards bis zum i.v. Ketaminkonsum war alles bei.

Da ich nur vom Handy tippe halte ich mich so kurz als möglich.

...und wisst Ihr was? Lyrica empfand ich hinterher am schlimmsten. Ich war trotz dieser relativ kurzen Konsumzeit von ca. 4 Wochen genau so lange wie von drei Jahren Methadon im Kaltentzug.
Nie wieder! Ich bin Kaufmann und konnte in dieser Phase nicht mal mehr 34 u 17 addieren. Ich hatte Korrespondenz erfasst, wo ich mir hinterher denke......DAS GIBTS NICHT. Keine Droge hatte mich bis Lyrica so fertig gemacht. Ich bin auf 70mg Diaz morgens ins Búro und konnte dem Stress u Anforderungen stand halten. Aber mit Lyrica ging nichts mehr.

....und die Ironie - bis zur Entgiftung kannte ich dieses Zeugs noch nicht. Die Entgiftung ist noch nicht so lange her. Ich dachte, einmal locker entziehen. Ausschleichen..... tja bei der Entlassung war ich zwar frei vom Diaz, aber dafür auf Lyrica. Gut gemacht Entzugsklinik.
Der Lyrica Entzug war körperlich nicht mit Methadon zu vergleichen, aber bis sich mein Hirn wieder zusammengesetzt hat, vergingen gefühlte 3 Monate.

Ich möchte einfach nur mitteilen, bleibt kritisch und glaubt nicht allen Ärzten und vor allem fragt Euch warum Ihr konsumiert. Es geht immer ums WARUM - bei welcher Droge man landet sind die Zufälle des Lebens.

Mittlerweile mit fast 40 hab ich das Thema immer noch nicht ganz hinter mir gelassen. Ich war immer ein sozial verträglicher Missbräuchler. Warum ich all die Jahre konsumiert habe, wird mir erst jetzt langsam bewusst und ich weiss es wird nie ganz aufhören.

Eines ist jedoch sicher: Nie wieder Lyrica in meinem Leben....und ich bräucht nich einmal ein Rezept für die Dinger.
Generell bin ich der Meinung, dass Neuroleptika und Psychopharmaka nicht für den Missbrauch geeignet sind. Vergesst nicht: Pfizer verdient im Jahr so an die 30 Mio an diesem tollen "Wundermittel" -
Als Universalmedi einzusetzen u so Milliarden verdienen.
Das hatten wir schon mit Heroin vor über 100 Jahren. Dann gabs Krieg und Hitler meinte, Amphetamine sind perfekt für Kampfeinsätze. Oder könnt Ihr Euch einen Kiffer als Bomberpilot vorstellen?

Was brauchen wir heute in Zeiten des Neokapitalismus und der flauen Wirtschaftslage?!

Klar doch! Wir brauchen gedämpfte, nicht denkende Lyrica-Zombies.
Die einzige Rettung - willenlose Geschöpfe, die jede noch so üble Zeitarbeit für 850eur aushalten......

Lyrica schickt mir lauter kleine Blitze u schaltet mein Denken aus.
Nichts mehr zu fühlen ist toll!

Nein, dann lieber nur für den Kick (für den Augenblick) was disoziatives..... (zB Ketamin = kurz, effektiv, keine Atemdepression und KEIN BtM)

Einfach nur mal ein paar Sätze mit Hauptbezug auf Lyrica....

 
Traumländer



dabei seit 2009
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  Geschrieben: 01.04.15 10:54
Interessanter Bericht

Lyrica ist und bleibt mein Lieblingsmedikament. Kein Benzo kann Lyrica das Wasser reichen! (Meine Meinung ). Es wirkt antriebsteigernd was sehr sehr gut ist wenn man nur noch depri und mit Ängsten in seiner Wohnung hockt und zu nichts lust hatt. Lyrica half mir damals sehr!!! Da war ich wirklich am Boden.

Es hatt definitiv eine uppende komponente. Zugleich kann man sich aber auch ins Sofa chillen und mit cev's wegpennen.

Die Toleranz bei täglichen Konsum ist echt abartig. Musste die Dosis kontinuierlich verdoppeln. Ausser man verzichtet EINEN Tag. So konnte ich lange mit der selben Dosis auskommen. Das fand ich damals beim Benzo Entzug in einer Klinik heraus. Ich hamsterte meine Pillen und nahm sie dann alle zwei Tage.
Da ich nur 150mg morgens und 150mg abends bekam, musste ich einen Tag pausieren, aber die 600mg wirkten wie die Tage zuvor. Tja, bis ich die entsprechenden Ärzte hatte und es Schachtelweise verschrieben bekam. Irgendwann wirkt es einfach nicht mehr und ich bereue, dass ich es täglich genommen habe. Da kam dann auch der erste Entzug! Kalt!

Es war furchtbar. Seither ist immer ein unantastbarer Vorrat zum abdosieren da. Damit ist es erträglicher. Und für die "Entzugsspitzen" half mir Phenibut sublingual sehr gut. Vorallem gegen dieses grausame einsame Loch in das man beim Entzug fällt. Ich kanns nicht beschreiben aber wer den Lyrica Entzug durchgemacht hatt, versteht was ich meine!

Du hast es vorausgesehen. Lyrica hatt sich etabliert. Was natürlich mittlerweile viele Ärzte mitbekommen haben. Was es schwieriger macht es zu bekommen. Und bei nem Privatrezept muss ich vorher im Lotto gewinnen ;-)

Ich hatte mit Lyrica nie Blackouts im übrigen. Im Gegensatz zu Benzos. Ich finde eine sehr hihe Dosis ohne Tolleranz unangenehm. Aber jedem das seine^^

@elextrance

Die Wirkung von Lyrica mit einen Gras Joint zu vergleichen ist ja mal voll daneben. Ich denke du hast noch nie ein Lyrica turn gehabt! Oder? Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe!

 

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