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LdT-Forum » Konsum » Drogen & Konsum » Beziehung und Drogen


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2009
245 Forenbeiträge

  Geschrieben: 26.10.12 14:11
Ich war auch mit einem Mädchen zusammen, welches ich dauerstoned kennengelernt habe - und mich auch so in sie verliebt habe.
Ich war der glücklichste Junge auf der Welt. Sie hat nichts dazu gesagt, dass ich kiffe - ab und an hat sie mal mitgemacht, aber das blieb die Ausnahme.
Irgendwann hörte ich auf täglich zu kiffen, für sie, ohne dass sie gefragt hat.
Später dann sind wir mal zusammen feiern gegangen, und mir wurde ne Line Pep angeboten, sowas kann man doch nicht von so einem netten Kerl ablehnen - dachte ich mir und nahm an.
Als ich ihr davon erzählt habe, ist sie komplett ausgerastet, hat gesagt ich bin ein totaler Egoist und Junkie, und ist dann Weg von der Party. Ich war von weiter her zu ihr angereist, weil sie in dem moment wo anders gewohnt hat, und sie lies mich einfach stehen. Sie ist weggegangen, hat nicht mit mir geredet, und ich wie ein Hund hinterher, wie kann man jemanden den man eigentlich liebt so verachten?

Bis zu dem Punkt war ich total blind vor Liebe, aber dieser Moment hat mir gezeigt, dass da etwas nicht stimmt. Ich habe also weiterhin beobachtet, was es wohl sein könnte - und mir ist wirklich aufgefallen, dass sie sich - auch in anderen Dingen - komplett meinen Moralvorstellungen widersetzt. Zum Beispiel hat sie Kassierer "niedere Menschen" genannt, Menschen die nicht so wie sie dachten hat sie als Untermenschen angesehen und sich selber als die Heiligkeit in Person. Ich war nicht mehr in der Lage sie zu respektieren, und bin gegangen. Ich habe ihr ganz oft erklärt, wieso - aber sie hat es nie verstanden.

Aber was soll's .... gebrochene Herzen gibt es immer. Sie war so eine Süße ...

Ich muss dazu noch sagen, dass wir sonst nie gemeinsam Feiern gewesen sind - und ich feiere meistens bis in den Morgen hinein, am liebsten zu schön schranziger Musik - ihre Welt war eher der Kiez.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
142 Forenbeiträge

  Geschrieben: 26.10.12 15:58
@Kirina: Einfach ist es sowieso nie ^^
Ich seh den Punkt darin, dass Konsument und nicht Konsument einfach überhaupt nicht konform gehen, der eine kann den Spaß den der andere damit hat einfach nicht verstehen. Wenn dazu noch eine konservative Einstellung gegenüber bewusstseinserweiterndem kommt, gibts da wohl keine große Zukunft. Und damit ist keiner von beiden am Ende glücklich
Wenn ihr euch zu zweit gegenseitig mäßigt, ist das in erster Linie ja nicht schlecht so lang das mit Respekt und Vertrauen gegenüber des Verantwortungsbewusstsein des anderen geschieht.
Wenn dir allerdings jmd verbietet etwas zu tun dass du dir zutraust, und das ohne erkenntlichen Grund tut, dann ist das natürlich was anderes

 
Abwesender Träumer



dabei seit 2006
247 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 26.10.12 16:41
Wow, was für ein interessanter Thread!

Danke an alle Beiträge, ich habe mir eure kleinen Geschichtchen mit großem Interesse durchgelesen!

Ich hab als mir zugehöriges Weibchen ein 'Goldstück' ähnlich StaniSlave, wir haben -bevor wir zusammenkamen- gemeinsam aufgehört zu kiffen und konsumieren alle paar Wochen mal zusammen LSD oder Pilze, bevorzugen aber ersteres.
Das funktioniert wirklich gut.

Es ist ganz wichtig, dass es eine gewisse Konstanz im Leben eines Individuums gibt.
Die Rauschdrogensubkultur zieht einen sehr heterogenen Schlag Menschen an - unter diesen gibt es viele, die richtig große Probleme haben, die sie betäuben und durch den Rausch verschlimmern.
Gerade letztere sollten sich nicht in der Intensivität einer romantischen Beziehung verlieren und in ihrem Partner/in so etwas wie Heilung oder Errettung suchen.
Ob Drogen oder Abstinenz - man muss mit einer gewissen Ernsthaftigkeit leben und für sich genommen in der Lage sein, Glück zu erfahren, dann kann man eine Beziehung zwanglos genießen, wenn sie sich ergeben sollte.
 
Traumländer



dabei seit 2012
160 Forenbeiträge
2 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 26.10.12 18:28
Zitat:
Es ist ganz wichtig, dass es eine gewisse Konstanz im Leben eines Individuums gibt.


Wichtiger Punkt! Man sollte selbstständig sein und eine Konstanz im Wesen und in Ritualen wie beispielsweise meditieren vor dem schlafengehen oder tägliches langes duschen, was auch immer. das verschafft mehr Halt, selbstbewusstsein und Zeit zum nachdenken
Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg
(Mahatma Gandhi)
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
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2 Tripberichte

  Geschrieben: 05.11.12 23:40
Mission erfolgreich :) ich habe vor ein paar Wochen hier mal geschrieben, das ich den Ultra-Stress mit meiner Freundin hatte weil sie meine ganzen netten Sachen gefunden hat.

Heute habe ich mit ihr von 18:00 Uhr bis gerade eben über freie Persönlichkeitsentfaltung diskutiert und das es uns beiden besser gehen würde, wenn ich nichts mehr verheimlichen müsse, sondern wir über alles reden können so wie mit einem besten Freund. Und siehe da nach etlichem hin und her hab ich es jetzt durchgesetzt das sie in Zukunft etwas lockerer mit der Sache umgeht, unter der Vorraussetzung das ich wieder der alte werde, weil ich natürlich durch das bevormunden auch auf stur gestellt habe.

Das ist natürlich kein Freifahrtsschein zum Wegknallen, den will ich auch gar nicht haben, das würd eh nur böse enden und bin froh wenn jmd auf mich aufpasst :D Aber kontrollierten, abgesprochenen Konsum wird jetzt akzeptiert... juhuuuu ... Ich glaub jemand der so eine Diskussion schon einmal erfolgreich geführt hat und jemandem die Hintergründe und die Unterschiede der ganzen Substanzen die sich unter dem Wort """Droge""" verstecken näher bringen konnte, der weiß wie ich mich grad fühle :D
Arbeiten gehen ist ekelhaft - ich hab ne´ andre´ Leidenschaft.

Wir wollen Schnaps, wir wollen Bier, auf Arbeitsplätze scheißen wir!

Lebensweisheit Nr.1 : Jugendliche brauchen Rente, KEINE Arbeitsplätze

http://www.youtube.com/watch?v=KGv34C6g204
Traumländer

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1 Tripberichte

ICQ
  Geschrieben: 06.11.12 01:19
Word! Alle 3 Möglichkeiten sind machbar, nicht jede ist immer die Beste ;)
I am not in danger, I am the danger.
Abwesende Träumerin



dabei seit 2012
89 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.11.12 10:40
zuletzt geändert: 06.11.12 13:51 durch Enduray (insgesamt 1 mal geändert)
ich hatte meinem Freund so ziemlich gleich vom meinem ersten mal mdma erzählt, einfach weil es mich so beschäftigt hat. Er trinkt zwar sehr gerne einen über den Durst, ist aber ansonsten gegen Drogenkonsum. Seine Gründe sind seine Angst vor Psychosen und Verunreinigungen. Allerdings akzeptiert er, dass ich gerne nochmal was nehmen würde und auch andere Dinge ausprobieren möchte - er äußert nur seine Sorgen- ist aber auch bereit Tripsitter zu sein.

Seit wir jetzt öfter über das Thema sprechen, hat sich auch seine Einstellung ein bisschen geändert -wahrscheinlich, weil er vorher einfach nichts über Substanzen wie mdma wusste.
Mittlerweile wäre er sogar bereit es auch mal mit mir gemeinsam auszuprobieren - vorausgesetzt wir hätten qualitativ Hochwertiges. mal sehen was die Zukunft bringt.


 
Ex-Träumer



dabei seit 2012
3.761 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 06.11.12 13:45

Zu diesem Thema kann ich auch was beitragen!

Ich bin seit neun Jahren mit meinem Freund zusammen und unsere Beziehung ist getragen von Vertrauen, Respekt und Liebe. Ich muss dazu sagen, dass ich wirklich großes Glück hatte, so einen tollen Menschen wie ihn kennen gelernt zu haben, meist ist es aber doch so, dass Menschen des selben Schlags zusammen kommen.

Da ich aber schon immer eine sehr starke Persönlichkeit war und auch sehr freiheitsliebend, hab ich von Anfang an gleich klar gesagt, dass ich mein eigener Herr bin und der Meinung, dass eine Beziehung/Freundschaft von gegenseitigem Respekt ausgehen muss und zu viele Erwartungen eine Partnerschaft eher zerstören als zusammen fügen. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass man von Anfang an sagt, was einem wichtig ist, dann kann man später nicht überrascht werden und muss sich auch nicht zu sehr "verbiegen".

Mein Ideal einer Partnerschaft ist, dass man eigenständige Persönlickeiten bleibt (nicht versucht den anderen so hinzubiegen wie man ihn gerne hätte) und die Zeit, die man gemeinsam verbringt als Geschenk ansieht, dementsprechend wertvoll ist diese Zeit auch immer. Es sollten keine Erwartungen an den anderen da sein, sondern man sollte sich nehmen wie man ist und den anderen sein lassen wie er es grade sein will. Ich werde Euch am Ende zu dem Mail noch ein kleines Gedicht anfügen, das trifft es eigentlich genau.

Nun aber mal zum Wesentlichen:

Mein Freund hat mit Drogen gar nix am Hut, er raucht nicht (ich auch nicht mehr, außer pur Gras/Hasch) und trinkt grade mal ein Bier zum Essen, das war´s dann auch schon. Ich hingegen hab schon so ziemlich alles an den gängigen Drogen durch, jedoch war ich nie von etwas abhängig, außer von Gras und Kratom vielleicht (was ja nicht wirklich schlimm ist).

Am Anfang unserer Beziehung war ich Dauerkiffer in der Freizeit, war also immer dicht, wenn ich ihn getroffen habe. Er hat nix davon gemerkt, doch als ich das erste Mal nix geraucht habe und wir uns getroffen haben, hat er nur gemeint: " Du siehst aber heute fit aus!" biggrin Ich konnte nur leise in mich rein grinsen, fand das echt sehr lustig.

Nach einem halben Jahr hab ich ihm gesagt, dass ich regelmäßig kiffe. Hab ihm auch gesagt, dass das schon lange ein Lebensteil von mir ist und da er es mittlerweile auch schon ist, möchte ich ihm das nicht mehr verschweigen. Naja, es war anfangs sehr schwer für ihn, da für ihn ja alle Drogenkonsumenten mit Sucht und Gesetzeskonflikten zu tun haben. Ich schätze und achte ihn sehr dafür, dass er die Situation ausgehalten hat und mich weiterhin respektiert hat und meine "Angewohnheit" als solche akzeptiert hat. Ich habe ihm im Laufe der nächsten Wochen und Monate auch erzählt, dass ich sonst so ziemlich alles mal probiert habe aus Neugier und ihn eben die ganze Zeit über aufgeklärt über alle möglichen Drogen und dass nicht alle Konsumenten assozial sind. Schon Hammer, wie dieses Bild immer noch in der Gesellschaft verankert ist.

Ich muss dazu sagen, dass ich einen sehr verantwortungsvollen Job hatte zu dieser Zeit und auch so ein sehr gutes Auftreten an den Tag lege. Deshalb war es wahrscheinlich nicht so schwer, ihn davon zu überzeugen, dass man auch bewusst mit Drogen umgehen kann und dass es meiner Meinung nach jedem Menschen frei steht, sich seinen Rausch auszusuchen, solange er niemand anderem damit weh tut. Man muss auch nicht zwangsläufig abwracken, ganz im Gegenteil, man kann Drogen nutzen um andere Einblicke zu erhaschen.

Mittlerweile hat er auch schon ein paar Mal an meinem Vaporizer genuckelt, mit dem Resulatat, dass er nix gemerkt hat (ich hingegen hab sehr wohl gemerkt, dass er lockerer und frühlicher geworden ist wink ). Er hat auch schonmal ein paar Kahlköpfe von mir genascht, waren aber zu wenige für einen Rausch. Jetzt hab ich mit ihm mal geredet und ihm nahe gelegt, mal mit mir zusammen MDMA zu konsumieren. Er vertraut mir da sehr und scheint ja auch selber neugierig zu sein, sonst würde er es ja nicht mit mir zusammen nehmen. Ich freu mich schon sehr drauf!

Auf jeden Fall bin ich mal wieder abgeschweift und wollte mit dem langen Text nur sagen, dass man auch mit einem Partner zusammen sein kann, der nicht konsumiert, solange man sich gegenseitig respektiert und vertraut. Natürlich erzähl ich ihm nicht immer, wenn ich was nehme, er macht sich ja auch manchmal trotzdem noch Sorgen, es könnte ja mal was Schlimmes dabei sein eek . Aber die einschneidenden Erlebnisse berichte ich ihm sehr wohl und ich finde es unglaublich, dass er die Punkte unserer Beziehung in den Vordergrund stellt, die uns verbinden und nicht die Dinge zu stark bewertet, die ihm fremd sind. Respekt vor dieser Einstellung - kann ich da nur sagen!

Fairerweise muss ich noch dazu sagen, dass wir nicht zusammen wohnen und es auch nie werden. Wir sind seit neun Jahren zusammen und sind glücklich so wie es ist - jeder in seiner Wohnung und seinem Rückzugsgebiet. Wir sehen uns ein bis drei Mal wöchentlich und unternehmen viel gemeinsam, ob Urlaub, Sauna, Sport, Kino, Freunde besuchen, etc.! Natürlich ist alles nochmal ein wenig "schwieriger", wenn man sich eine Wohnung teilt, doch auch das müsste machbar sein, wenn man von Anfang an klar stellt, welche Art von Mensch man ist und man so respektiert werden möchte.

Und nun viel Freude mit dem kleinen Gedicht:


LIEBES- GESTALTGEBET

Ich tu´, was ich tu´,
- dafür bin alleine ich verantwortlich,
-Und du tust, was du tust,
- wofür nur du verantwortlich bist -
Ich bin nicht auf dieser Welt,
um nach deinen Erwartungen zu leben.
Ich kann und darf Erwartungen von dir erfüllen -
- muss es aber nicht - wie entlastend!
Und du bist nicht auf dieser Welt,
um nach meinen Erwartungen zu leben.
- Wie schön, dass du viele meiner Erwartungen -
- ohne Belastung und Druck - erfüllst -
Du bist du und ich bin ich
- Ich achte deine Grenzen und du achtest meine Grenzen -
- Ich achte dich, du achtest mich -
- Und manchmal verschmelzen wir - in Liebe.
Aus ich und du -
- wird dann ein Wir
- Wir achten uns -
- Ich achte mich, du achtest Dich.
Und wenn wir uns zufällig finden – wunderbar!
- Manchmal erleben wir Situationen -
- in denen wir uns nahe sind -
Wenn nicht, kann man nichts machen.
- Begegnungen wollen wir nicht erzwingen -
- Für sie bleiben wir offen -
- Schön,
dass es dich gibt, dass es mich gibt -
- Dass es uns gibt!


Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Ex-Träumerin



dabei seit 2012
835 Forenbeiträge
3 Galerie-Bilder

Skype
  Geschrieben: 07.11.12 04:06
Hm ich kann zum Thema Beziehungen und Drogen nichts beitragen, weil ich in den letzten Jahren keine wirkliche Beziehung hatte.

Letzte "richtige" Beziehung war mit 16 da wurde mir mein Herz gebrochen und seit dem hab ich zwar geschafft anderen Menschen zu vertrauen, aber mich richtig verlieben hat nicht geklappt. Wobei ich auch glaub ich einfach noch nicht den richtigen gefunden habe.

Ich hab aber bis vor ein paar Monaten einen Kumpel gehabt der mir gegenüber eigentlich immer respektvoll war, aber wenn das Thema Konsum auf den Tisch kam fühlte ich mich von ihm immer verurteilt. Er verurteilt Menschen die Drogen nehmen ja auch wirklich, aber er findet es völlig ok ab und zu mal nen Joint zu raucehn.
Ab und zu Pep zu nehmen findet er dagegen echt schlimm.

Das hat bei uns nicht für so viele Konflikte gesorgt, weil ich immer eher Gelegenheitskonsument war und mal ne Woche und dann wieder mehrere Wocehn gar nichts konsumiert hatte.

Als ich dann anfing andere Dinge über Gras und Pep hinaus auszuprobieren und auch regelmäßig was zu nehmen (Kratom, vergleichsweise harmlos finde ich) war er absolut taub gegenüber meine Argumente.

Für Ihn war ich diejenige die bald am Bahnhof endet. Ich konnte mit ihm diskutieren wie ich wollte für Ihn war es einfach "lächerlich" Drogen zu nehme.

Als ich ihm erzählte das ich gerne Ecstasy probieren wollte um wieder einen Moment der Offenheit gegenüber anderen Menschen zu erleben und dadurch etwas Abstand zu meiner Depression und meinem paranoiden Rückzug (NICHT durch Drogenkonsum ausgelöst) hat er mich und mein Vorhaben als total lächerlich abgestempelt.

Man bräuchte doch kein Ecstasy um offen gegenüber Menschen zu sein. Man müsse lediglich an seinem Selbstbewusstsein arbeiten.

By the way hatte ich zu der Zeit ein relativ gutes Selbstbewusstsein, aber mir fehlte völlig das Vertrauen und Interesse an anderen Menschen. Ich wollte mir ein schönes Erlebnis gönnen mir Urlaub von meinem Kummer nehmen.
Aber er hat das Potential das sich da hinter verbirgt vollkommen ignoriert und mir unterstellt ich würde es bald ständig nehmen (WTF? Täglich Ecstasy?) egal wie logisch meine Argumente waren ich sprach gegen eine Mauer.

Dabei ist er sonst ein ziehmlich toleranter Mensch.

Es ist nicht leicht jemanden aufzuklären wenn man das Gefühl hat die Person guckt nur auf einen herab.
Das hat mir dann auch gezeigt das ich diesen Menschen nicht lieben kann, weil er nicht fähig ist sich eine eigene Meinung zu bilden und komplett auf taube Ohren schaltet. Und es hat mich einfach nur verletzt.

Ihr habt alle Recht wenn Ihr sagt das durch Vertrauen und Respekt diese Probleme geklärt werden können, aber es ist echt teilweise bitter je nachdem mit wem man diesen Prozess durchläuft.
Andererseits ist es auch iwie ein guter Test für eine Beziehung.
Wer einen liebt hört einem zumindest zu. Man kann dann ja immer noch anderer Meinung sein oder sich Sorgen machen.
 
Moderatorin



dabei seit 2006
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  Geschrieben: 19.02.13 10:56
Ich bin selber Mutter und Konsumentin und ich habe einen Partner der ebenfalls Drogen konsumiert. Und ja, ich denke dass, wenn Kinder da sind, der eigene Konsum noch kritischer reflektiert werden sollte als so schon. Glücklicherweise sind mein Partner und ich diesbezüglich einer Meinung.

Man hat nicht nur die Verantwortung für sich selber sondern auch für die Kinder und das betrifft sowohl die direkte Aufsichtspflicht, welcher man druff nunmal nicht nachkommen kann als auch eine gewisse Selbstfürsorge um dafür zu sorgen, dass man auch dauerhaft in der Lage ist, sich um die Kinder zu kümmern.

Und ja, der Konsum von Psychedelika ist, was das angeht, immer ein gewisses Risiko. Wie du erkannt hast, Statistik ist nicht alles und wenn man selber dieser eine Ausnahmefall ist hilft sie einem auch nicht. Sie ist jedoch ein Richtwert um Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen.
Was das konkret für dich heißt kann ich dir nicht sagen. Wenn du vor allem Angst davor hast und einen Trip als Bedrohung ansiehst wirst du dich kaum darauf einlassen und ihn genießen können.

Mir persönlich haben Psychedelika in der Vergangenheit so viel Positives gebracht, dass ich bereit bin, dieses Risiko einzugehen. Freilich mit optimalem Set und Setting, um die Gefahr zu minimieren. Eine Restunsicherheit wird immer bleiben und wer mit dieser nicht klarkommt bzw. sie nicht für ein paar Stunden ausblenden kann, für den sind Psychedelika vielleicht nicht das richtige.
 

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