LdT-Forum
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 21 Forenbeiträge 2 Tripberichte 1 Langzeit-TB | Geschrieben: 10.07.13 14:09 |
| …achja, hier kann man online den theoretischen Teil der Arbeit lesen: http://issuu.com/fiestaagentura/docs/cocasi bzw. hier als PDF zum Ausdrucken: https://docs.google.com/file/d/0Bww60HGOWdHOd2Vtam5tSmpNLTg/edit?usp=sharing Feedback immer gern an hallo@alarma-alarma.de … | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 142 Forenbeiträge | Geschrieben: 11.07.13 13:37 |
| bin mal ein bisschen drüber geflogen, ziemlich abenteuerlich was ihr da zum Teil für Querverbindungen zieht. Sehr spannend wie ihr auf die Folgen in Konsumländern gekommen seid | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 21 Forenbeiträge 2 Tripberichte 1 Langzeit-TB | Geschrieben: 22.07.13 19:19 |
| Hi, vorrangig haben wir keine „Querverbindungen“ gezogen, sondern vorhandene Informationen zusammengetragen. Was meinst du denn genau? Beste… | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 21 Forenbeiträge 2 Tripberichte 1 Langzeit-TB | Geschrieben: 31.10.13 07:41zuletzt geändert: 31.10.13 11:46 durch nudelholz (insgesamt 1 mal geändert) |
| Es gibt… mittlerweile übrigens die „ALARMA! – das Revolverblatt für wichtige Nischenthemen“, also die Zeitung, die bei der ganzen Sache herausgekommen ist, auch käuflich zu erwerben. Die erste Auflage ist nun fast vergriffen, also wer Interesse hat… http://alarma-alarma.de/ Seid gegrüsst. | |
| Kommentar von nudelholz (Ex-Träumer), Zeit: 31.10.2013 11:46 Bilder gespoilert, damit das Layout nicht zerstört wird. | |
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Moderator
dabei seit 2012 2.873 Forenbeiträge | Geschrieben: 31.10.13 09:20 |
| Ich möchte nur mal anmerken: Ich fand die zwei Fragen ob man seinen Konsum überdenken würde, weil dafür zB ein Kind mit einem Rucksack voller Koks durch Grenzgebiete wandern muss ziemlich danebengegriffen. Ich würde meinen Konsum nicht überdenken, aber nicht aus Affinität zur Droge oder fehlendem Mitleid, sondern ganz einfach deshalb weil ich mich als Konsumenten nicht als Verursacher des Problems sehe. Sicher, ich bin indirekt Mitschuld, da das Koks ja erst für Menschen wie mich transportiert werden muss; aber wirklich Schuld an dieser desaströsen Situation ist der Staat mit seiner Prohibition. Drogenherstellung und -konsum wird sich niemals unterbinden lassen, egal zu wie drastischen Maßnahmen gegriffen wird. Das ist unumstößtlicher Fakt. Als Regierung die sich aus Menschen zusammensetzt, die angeblich ein Gehirn besitzen, wäre die logische Konsequenz den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, Drogen zu legalisieren und damit allen organisierten und nichtorganisierten kriminellen Machenschaften den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Eine leidige Diskussion die ich jetzt nicht schon wieder aufrollen will, aber das wollte ich nur mal einwerfen, da die Fragestellung für mich am aktuell (diskutablen) Konsens vorbeirauscht. Half the fun is learning! | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 21 Forenbeiträge 2 Tripberichte 1 Langzeit-TB | Geschrieben: 31.10.13 09:38 |
| Und genau darum geht es in der ALARMA! Ganz klar ist die Prohibition der größte Verursacher der globalen Problemen im Zusammenhang mit Kokainkonsum. Die Umfrage macht nicht einmal 1% der Arbeit aus, ist kaum der Rede wert. Es wurden vorrangig Fakten recherchiert, die Umfrage diente nur einer groben Stimmungsübersicht unter Konsumenten und auch Nicht-Konsumenten. Dass du als Kokainkonsument die Situation genauso mit beeinflussen kannst, wie ich als Vegetarier die Situation der industriellen Fleischverarbeitung liegt wohl auf der Hand und ist nicht abzustreiten. Wenn Du eine "was soll ich kleiner Bürger denn tun, ich bin dem Staat ausgeliefert" - Mentalität an den Tag legen willst und dies bewusst entscheidest, kann Dich niemand daran hindern. Jeder Kauf entscheidet! Bei Allem! Soweit. Ich würde mich freuen, wenn sich hier nicht weiter an schlecht gestellten Fragen einer unwichtigen Umfrage aufgehängt wird – das hat mit dem Endprodukt nichts mehr zu tun. Wer ausschliesslich an den Fakten interessiert ist, kann hier gern die Theoriearbeit lesen: http://issuu.com/fiestaagentura/docs/cocasi Wer ausserdem Interesse an guten Grafik-Design und Illustrationen hat, hier entlang: http://alarma-alarma.de/ Besten Gruß. | |
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Moderator
dabei seit 2012 2.873 Forenbeiträge | Geschrieben: 31.10.13 10:26zuletzt geändert: 31.10.13 10:41 durch Pharmer (insgesamt 2 mal geändert) |
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Jona Lartiste Autrav schrieb:
Dass du als Kokainkonsument die Situation genauso mit beeinflussen kannst, wie ich als Vegetarier die Situation der industriellen Fleischverarbeitung liegt wohl auf der Hand und ist nicht abzustreiten. Wenn Du eine "was soll ich kleiner Bürger denn tun, ich bin dem Staat ausgeliefert" - Mentalität an den Tag legen willst und dies bewusst entscheidest, kann Dich niemand daran hindern.
Jeder Kauf entscheidet! Bei Allem! In der Theorie, vor allem in einer doch relativ funktionierenden Demokratie, mag das ja richtig sein. Doch leider muss ich da widersprechen. Sicher macht ein Gramm weniger gekauftes Koks wieder ein Gramm weniger, das das Kind beim nächsten Transport gemäß den Gesetzen von Angebot und Nachfrage über die Grenze bringen muss - in der Theorie. Denn bleiben wir mal auf dem Boden der Tatsachen - das die Menschen zusammen für die Rechte von Tieren kämpfen und so die industrielle Fleischverarbeitung auch nur ausbremsen, gar stoppen können? Wird nicht passieren. Ebenso beim Kokain - es scheitert auch hier allein schon an der Idee, jeder Kokainkonsument würde die Finger davon lassen um damit Rechte für Menschen zu erkämpfen, die er meist nur im Fernseher gesehen hat, von deren Leid er nur ein grob umrissenes Bild hat. Es ist schon richtig das ein Zusammenschluss von Menschen, und damit auch im theoretischen Sinne ein einzelner Mensch so eine Veränderung herbeiführen kann. Nur wird es dazu eben leider niemals kommen. Ein ziemlich gut ausbalancierter Mechanismus aus Ignoranz, Hilflosigkeit und Tatenlosigkeit der Bürger plus gezielte Steuerung durch Wirtschaftsorgane, die bei gut plazierter Werbung anfängt und bei Meinungsmache und "leiten der Massen" aufhört, verhindert so eine Entwicklung sehr effektiv. Zumindest auf die von dir angesprochene Fleischverarbeitung lässt sich das so ganz gut übertragen. Im Endeffekt muss eine echte Veränderung jedoch seitens des Staats herbeigeführt werden. Versteh mich nicht falsch, ich bin eigentlich echt nicht der Mensch der sagt "darum kümmer ich mich nicht - ist deren Aufgabe" oder der sagt "Wozu dafür kämpfen, wird doch eh nix" oder der behauptet ein Individuum könne keine Veränderung einleiten Aber "einleiten" ist hier ganz bewusst gewählt, denn ich denke eine echte Veränderung wird viel eher dadurch herbeigeführt das sich einfach genug Leute bei der Politik über das Problem ausheulen. Irgendwann ist dann einfach der Punkt erreicht, an dem selbst der starrhalsigste Politiker einsieht das etwas passieren muss. Ich gebe zu, bei vielen Themen scheint dieser Punkt in seeeehr weiter Ferne zu liegen; dennoch sehe ich hier bei weitem mehr Erfolgsaussichten. Allerdings stellen Fleischverarbeitungsindustrie und Kokainherstellung hier schlecht vergleichbare Beispiele dar, denn während Änderungen in der Drogenpolitik naturgemäß eben nur von der Politik vorgenommen werden können, kann sich bei ersterem durchaus sowohl durch Bürger als auch Gesetzgeber was tun. Ich bezieh mich hier halt jetzt eigentlich mehr auf die Drogenpolitik, da sie eben eher "mein" Gebiet ist. Half the fun is learning! | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 21 Forenbeiträge 2 Tripberichte 1 Langzeit-TB | Geschrieben: 31.10.13 10:43 |
| Wenn ich kurz deine Signatur zitieren darf:) Pharmer schrieb:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
Alter, wenn Du von was überzeugt bist, dann mach was, setz Zeichen, was auch immer. Politiker werden nichts ändern nur weil sich Pharmer schrieb:
einfach genug Leute (…) über das Problem ausheulen
, sondern durch Lobbyisten beeinflusste Politik und Gesetze werden nur geändert, wenn es nicht mehr anders geht. Und das Einzige was Du und ich da tun können ist, für Aufklärung zu sorgen und Dinge zu boykottieren, die in ihrer Herstellung unserer Überzeugung widersprechen.Verdammt, ich habe wirklich vorgehabt, mich nicht in Diskussionen verwickeln zu lassen. Das ist was ich an Foren so albern finde:) aber gut, ein Austausch wie unserer muss mal eben sein. Gruß, Jonas. | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 31.10.13 10:52 |
| Danke für die Links! Hab mich letztes Jahr an der gleichen Hochschule für das gleiche Studium beworben.^^ Schade das es nicht geklappt hat... | |
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Moderator
dabei seit 2012 2.873 Forenbeiträge | Geschrieben: 31.10.13 11:10 |
| Nunja, ich finds eher albern in ein Forum zu kommen mit dem Vorhaben sich nicht in eine Diskussion verwickeln zu lassen - darum gehts hier doch eigentlich^^ Ich denke, vielleicht hast du meine Signatur hier etwas missverstanden. Der Satz besagt nur, das ich meinen eigenen Weg gehe und dabei keine Rücksicht auf die "Strömungen" und anderen Fische in diesem Fluss nehme, von denen einige wohl tot sein müssen da sie sich einfach mit der Strömung davontragen lassen. Er bedeutet nicht, wie man leicht denken könnte, das ich grundsätzlich gegen den Strom anschwimme. Mit den Lobbyisten kratzen wir ja beide an der Oberfläche des selben Problems, nur das diese halt nicht nur Einfluss auf Politiker haben - im Gegenteil. Zu beachten hierbei ist das eine Menschenmasse anders reagiert als jeder dieser Menschen für sich. Der Strom eben. Ich weiß nichtmehr von wem diese Aussage stammt, ich hab jedoch mal irgendwo gelesen: proportional zur Anzahl Individuen in einer Menschenmasse steigt auch deren Dummheit. Während ein einzelner Mensch oder vielleicht 5 Menschen in einer Paniksituation noch halbwegs rational reagieren, sieht das bei ein paar Tausend Menschen wieder ganz anders aus - da erdrücken und zertrampeln sie sich gegenseitig, ohne jederlei Logik und Verstand. Was auch nachvollziehbar ist, denn mit wachsender Anzahl von Menschen sinkt auch die Kommunikationsfähigkeit der Masse als ganzes. Und ohne Kommunikation ist diese dann - nunja, nurnoch eine Herde panischer Rinder. So ähnlich funktioniert das auch mit den Menschenmassen, mit denen sich große Wirtschaftslobbys auseinandersetzen. Da werden Trends gesetzt, neue Maßstäbe für Schönheit und ein erfolgreiches Leben gesetzt - und dank mangelnder Kommunikation setzen sich diese dann tatsächlich durch, sieht man als einzelner ja nur wieder diesen fett in der Werbung angepriesenen Trend. Das ganze hat ja sogar ein eigenes wissenschaftliches Fachgebiet erzeugt, die Sozialwissenschaft. Nicht ohne Grund arbeiten diese Wissenschaftler zu großen Teilen für Werbeagenturen, größere Unternehmen und eben Lobbys. Ich halte im großen und ganzen den wirtschaftlichen Einfluss auf die Bevölkerung (als Masse betrachtet) für sehr viel massiver, wie ihren Einfluss auf die Politik - welcher mit Sicherheit auch ziemlich groß sein dürfte, aber eben einfach Grenzen hat. Wenn durch einen Volksentscheid etwas erwirkt wird dann passiert das halt üblicherweise auch, selbst wenns den Lobbyisten ein Dorn im Auge ist. Das Problem ist halt das boykottieren dank diesem ganzen System nicht funkioniert, schon lange nichtmehr - jedenfalls nicht für so enorme Geschäfte wie die Fleischerei oder den Drogenhandel. Andere die nicht deine Überzeugung teilen kommen, nehmen deinen Platz als Endverbraucher ein, und die Wirtschaft braucht das mittlerweile nichtmalmehr zu stören. Eine so große Menschenmasse das sie die Fleischereiindustrie auf den Kopf stellen würde, das will ich sehn (und zwar wirklich!) - aber wird halt nicht passiern. Half the fun is learning! | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 21 Forenbeiträge 2 Tripberichte 1 Langzeit-TB | Geschrieben: 31.10.13 11:21 |
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Pharmer schrieb:
Eine so große Menschenmasse das sie die Fleischereiindustrie auf den Kopf stellen würde, das will ich sehn (und zwar wirklich!) - aber wird halt nicht passiern.
Na, das passiert doch gerade immer mehr. Die Gesellschaft ist doch schon voll im Wandel. Hier in Berlin hab ich auf jeden Fall schon das Gefühl, dass es nicht mehr der Normalfall ist, wenn Leute ohne drüber nachzudenken viel „irgendwelches“ Fleisch konsumieren, um bei dem Beispiel zu bleiben. Ich weiß, dass das nicht in allen Gesellschaftsschichten so ist und auch nicht überall in Deutschland, und Deutschland sowieso ein Mini-Land populationsmäßig und vor allem die aktuellen und kommenden Schwellenländer immer mehr Fleisch (und bestimmt auch Kokain) konsumieren werden, aber irgendwo muss man ja anfangen. Dass Boykott in „diesem ganzen System nicht funktioniert, schon lange nichtmehr“ halte ich für Quatsch und auch wieder nur eine der Entschuldigungen vor sich selbst und damit die bereits benannte 90er-Jahre Einstellung "was soll ich kleiner Bürger denn tun, ich bin dem Staat ausgeliefert" um einfach am besten weiterhin GAR NICHTS zu tun… Einfach weitermachen, wie bisher… Schöne, heile Welt… Gruß. | |
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Moderator
dabei seit 2012 2.873 Forenbeiträge | Geschrieben: 31.10.13 13:25 |
| Vielleicht liegts ja einer meiner abgelegenen Lage in eher ländlichem Gebiet (eher als Scherz gemeint) aber hier verspüre ich nicht den geringsten Hauch eines Umdenkens oder Sinneswandels in der Bevölkerung. Der überwältigenden Mehrheit ist halt das Wohlergehen der Rinder und Co. immernoch nicht annähernd so wichtig wie die Möglichkeit, im Supermarkt nebenan sehr günstiges Fleisch kaufen zu können. Hast schon recht, das ist Bequemlichkeit, aber deshalb jedem so denkenden Mensch pauschal zu unterstellen er wäre eine willenlose Marionette die sich permanent aussucht einfach garnix zu tun halte ich für falsch. Die meisten Menschen sehen halt einfach keine echte Möglichkeit, WAS sie denn eigentlich tun sollen - das auch wirklich Effektivität zeigt. Denn genau da liegt der Hase im Pfeffer: Ich finds ja super das du und dein Kumpel das Engagement zeigen irgendwas zutun, das ihr auch den Willen habt was zutun; und generell finde ich das vorbildhaft der gegenwärtigen Stimmung in der Bevölkerung gegenüber wenn Leute so eine Überzeugung haben. Aber worans nunmal mangelt, sind Ergebnisse. Es gibt zwar durchaus Beispiele, in denen Bürgerinitiativen was erreicht haben; zumeist warens aber nur Reaktionen aus der Politik, für die ich mich ja ausspreche. Ich spür ja selber diese Unzufriedenheit darüber, wie langsam sich da etwas bewegt - allerdings bewegt sich da wenigstens überhaupt was, im Gegensatz zur Meinung vieler. Diese Veränderungen die über die Politik brauchen halt einfach etwas Zeit, bis sie überhaupt ernsthaft angegangen werden können. Die Politik mit der Nase auf ein offenes Thema zu stoßen ist imho die richtige Alternative, mit sowas umzugehen, denn ich seh viele Bürgerinitiativen o.ä. irgendwann entweder in der Versenkung verschwinden bis niemand mehr von ihnen hört, oder sie klingen irgendwann einfach nurnoch wie ein Haufen meckernder Leute die im Grunde selbst nicht so genau wissen was eigentlich getan werden soll. Man muss an einem gewissen Punkt jetzt auch differenzieren zwischen unseren Beispielen; (Teil)Aufhebung der Prohibition und humanisierung der Fleischerei sind grundsätzlich verschiedene Themen, die man eigentlich auch was Mitwirken von Bürgern und Politikern angeht kaum vergleichen kann. Das was ich weiter oben geschrieben hab soll, wie jedem Leser klar sein sollte, keinesfalls bedeuten das man nichts tun solle oder tun könne. Man sehe hier nur einmal die Arbeit des Hanfverbands, der sich vorbildlich um Öffentlichkeitsarbeit kümmert und gleichzeitig zumindest versucht der Politik in die Hände zu spielen. SOLCHE Unternehmungen braucht man für Veränderungen, ist meine Meinung. Und um das Thema der langsam voranschreitenden Erfolge in der Politik nochmal aufzugreifen, hier sehe ich tatsächlich, ganz schleichend, eine Entwicklung. Erst kürzlich hat Urugay beschlossen Cannabis zu legalisieren, um der extremen Drogenkriminalität entgegenzuwirken. Wenn selbst Länder, in denen das vor garnicht so langer Zeit als sehr unwarscheinlich galt sich inzwischen mit der Idee anfreunden können, dann ist auch eine Entwicklung in anderen Ländern die das Thema seit Jahrzehnten ernsthaft auf dem Tisch haben irgendwann mal abzusehen. Solche Bürgerinitiativen sollten sich hierbei darum kümmern der Politik erstmal den Gedanken schmackhaft zu machen, und ihnen positive Argumente liefern die sie dann selbst verwenden können - schließlich muss sich die Politik nicht nur mit den Fürsprechern, sondern auch mit den Gegnern irgendeiner Idee ernsthaft auseinandersetzen; ein weiterer Grund weshalb man eigentlich auch garnicht erwarten kann das solche Dinge Schlag auf Schlag passieren. Half the fun is learning! | |
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Geschrieben: 10.07.13 14:09