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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Auf MDMA hängen geblieben?


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer

dabei seit 2013
23 Forenbeiträge
1 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 03.10.13 15:08
@pure hapiness: stimme dir zur, hätte man besser schreiben können war aber total dicht! hehe :)
@xxMDMAxx: oh man jetzt hab ich nen doppelgänger xD
 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2013
5 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.10.13 00:56
wow, danke für ihre antworten, hätte nicht gedacht dass es so viele werden!

erstmal zu meinem stationären aufenthalt, das war ne zeit in der ich extrem depressiv wurde, bin freiwillig dorthin, dort ist NICHTS
passiert, ich wurde gefragt ob ich medikamente möchte, wollte ich nicht, ich bin dorthin um wieder einen geregelten alltag zu bekommen, therapien zu machen und mit gleichgesinnten zu sprechen, das ende vom lied war das in knapp 3 wochen aufenthalt keine therapie stattgefunden hat, alle ausgefallen. Lediglich die letzten 4 tage kam ich in eine gruppe in der man lernt seinen tag zu gestalten, hat mir sehr geholfen, mir ging es besser, ich hatte eine aufgabe und einen tagesablauf bis spät abends. Zuhause dann halt wieder sofort in mein altes muster gefallen, nichts tun, angst was zu unternehmen. Hatte öfters wirklich den gedanken ich wäre verrückt geworden merke es aber selbst nicht, hab sogar meine mutter gefragt ob alles in ordnung mit mir sei, natürlich ist so gesehen alles in ordnung mit mir, nur kam ich von dem gedanken nicht los..
diagnostiziert wurde dort übrigens eine angststörung, der therapeut dort war allerdings auch in der ausbildung und hat sich so gut wie keine zeit für mich genommen.

bei allen anderen psychatrischen zentren, ärzten usw. bei denen ich war kam nie was bei raus! haben mir tabletten verschreiben wollen oder psychotherapie, aber ich meine was sollen sie denn auch sonst machen??

jedenfalls ja, es wird zum grössten teil auf meine gedankenwelt zurückzuführen sein, ich glaube nicht dass jemand mit einem gesunden selbstvertrauen solche erfahrungen macht.
Ich denke letztendlich muss ich selbst herausfinden wie ich am besten zu mir finde.
Ich werde mir einen neuen Therapeuthen suchen, aber bin da auch der gleichen meinung wie xxxmDmAxxx was therapeuten angeht, da kam es mir manchmal echt so vor als hätte ich mehr ahnung.
Das problem ist einfach dass ich schon lange bevor den drogen immer total unglücklich war, ohne grund, und nie zu mir finden konnte, nie was durchziehen konnte, ich wusste nie warum und was ich tun soll, es hat nichts geholfen. Wie ihr schon sagtet wird da vieles aus der kindheit im unterbewusstsein liegen, vielleicht auch erblich (meine schwester hatte auch zwei panikattacken, nimmt keine drogen) ich weiss es nicht.

Ich hoffe dass mir die schule helfen wird, wäre zumindest ein erstes erfolgserlebnis, ich merke zumindest wie ich mich wieder in eine bahn setzen kann, ich fühle mich nicht wohl und kann auch niemanden so richtig anschauen, aber es ist machbar und da denke ich mir halt auch wie das wohl ist wenn ich all das was ich meide einfach mache, kann ja nur besser werden..

Natürlich ist vieles so wie es ist weil meine Gedankenwelt nicht rational ist und ich mich in vieles reinsteiger, wobei mich die flashbacks aus heiterem himmel überfallen haben, ich konnte nichts dagegen tun, und davor habe ich eben angst, stellt euch mal vor sowas passiert im unterricht... ich muss halt wirklich am besten mit so viel ablenkung wie nur möglich im alltag ausblenden was da alles passiert ist und mit jemandem darüber sprechen dass ich meine negativen erlebnisse vielleicht doch noch in positive umwandeln kann..
Könnte es denn nicht auch sein dass ich grundlegend einfach nur eine soziale phobie habe?

Eine letzte frage noch, glaubt ihr wenn ich mich mit einer vertrauten person bei entspanntem setting zusammen
setze und mich wirklich dazu überwinde mit positiven gedanken nochmals mdma zu nehmen, dass das meine negative erfahrung auslöschen würde? oder würde wahrscheinlich alles nur noch schlimmer werden?

Grüsse an euch alle, DANKE! <3

 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 04.10.13 02:01
Yo Caulfield,

Kann deine Situation sehr gut nachvollziehen, ging mir vorübergehend ähnlich.
Mach dich nicht selbst verrückt es wird schon wieder werden da bin ich sicher. Weniger Selbstreflexion und mehr Selbstbewusstsein aufbauen


Also ich glaube, das du es nochmal mit einem zweiten Anlauf versuchen kannst. Wie du es schon gesagt hast bei entspannter Atmosphäre Aber warum denkst du du deine Neagtive Erfahrung auslöschen kannst ? Die bleibt und gehört zu dir. Du musst sie nur noch richtig verarbeiten, und das hast du auch aus dieser Erfahrung gelernt. Eine von vielen Erfahrungen.



Hast du die eigentlich voll gefühlt in den Club in dem du warst ? Leute, Atmosphäre, Musik etc...
 
e
TV-Scout

dabei seit 2004
372 Forenbeiträge
2 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 25.10.13 23:16
caulfield, lass ma wieder was von dir hoeren :)

wie sind die letzten wochen so an dir vorrueber.
vll magst uns n kleinen einblick geben.

hoffe du hattest auch schoene momente.

mfg
sag mir, was du von mir denkst, dann sag ich dir, was du mich kannst

Abwesender Träumer

dabei seit 2013
27 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.11.13 23:42
Hi

das war bei mir ganauso, also das ich bei zig Ärzten war und niemand konnte mir wirklich helfen. Dann wurde mir aber ein sehr guter Arzt empfohlen und den würde ich dir gerne weiter empfehlen. Der is total einfühlsam und hat seid zig jahren erfahung mit drogeninduzierten psychischen Problemen. Mich hat er auch wieder hin gekriegt :)
Hab dich um Kontaktaufnahme gebeten, kannst ja mal schreiben wenn du Interesse hast, dann sag ich dir welcher Arzt das ist.

greetz
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2013
77 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.13 07:38
Hallo,

ich wollte mich gerne auch noch zu dem Thema äußern, da ich auch einige eigene Erfahrungen besteuern kann: Auch ich hatte schon ein paar drogeninduzierte Panikattacken meist durch Cannabis ausgelöst, einmal aber auch durch Upperkonsum. Auch ich würde mri selbst eine leichte soziale Phobie unterstellen, habe dahingegend jedoch keine Diagnose. Was für dich, da duch ja selbst als einen melancholischen Menschen beschriebst, der nciht so recht weiß wo er hin will wollte ich hinzufügen: Ich habe eine diagnostizierte Depression und das war eigentlich auch das erste was ich habe. Durch Dorgenerfahrungen kamen die Panikattacken erst dazu, die soziophoben Züge hatte ich aber shcon davor. Ich denke also du solltest dir darüber klar werden, was der Ursprung des Problems, auch in deiner "krankengeschichte" ist. Warst du erst depressiv und hast dann eine Sozialphobie plus Panikstörung entwickelt oder umgekerht. ich dneke das bedingt sich sehr stark gegenseitig, denn wenn menshc depressiv ist und die Wahrnehmung von einem slebst und den Beziheungen zu anderen sowieso ins negative verzerrt sind, dann neigt man wohl auch eher dazu soziale Ängste zu entwickeln.
Ob du das weiterhin mit Hilfe von Therapeuten angehen möchtest oder dich selbst ergründen willst ist diene Sache, ich würde das vorallem davon abhängig machen ob du eine/n Therapeutin/en findest der/m du vertraust: Denn ohne eien Vertrauensbasis und vorallem ausreichend Zeit wird das keien Früchte tragen. Ich kenne auch das Problem aufgrund sozialer Änsget nicht mehr egrn aus dem Haus zu gehen und so keinen regelmäßigen Tagesablauf zu haben, das fürht bei mri dann häufig dazu dass ich ncoh depressiver werde weil ich mir Vorwürfe mache wie "Ich bekomme nichts auf die Reihe". Am Anfang muss also glaube ich die Tiefere EInsicht sethen, sich selbst als Menshc zu aktzeptieren, der nunmal die Veranlagung dazu hat. Für mich sind gewisse DInge meienr psychischen "Krankheit" auch 1. auf die falsche Gesellschaft zurückzuführen in der ich lebe und 2. nichts was sich therapieren lässt. Ich werde immer etwas nachdenklicher, misstrauischer, destruktiver sein als andere Menschen, das wird sich wohl nicht ändern lassen. Was ich mir von einer Therapie erhoffen würde wäre, dass ich lerne damit umzugehen. Ich glaube halt nicht dass es etwas nützt wenn man sich sagt: "So jetzt mache ich eine Therapie und dann bin ich einer Anderer Mensch". Ob man sich für eien Verhaltenstherapie oder den psychoanalytischen Weg entscheidet ist auch immernoch die Frage: ICh versuche momentan, selber an mir zu arbeiten, Vertrauen udn emotional feste Bindungen zu Leuten aufzubauen! Denn mir hilft es schon ungemein wenn ich jemanden den ich als Freund oder Freundin bezeichne mitteile, dass ich diese Problem ahbe. Damit fällt dort auch die Angst vor der Angst, also die Angst einer Panikattacke vor den Freudnen zumindest etwas leichter. Ich finde dieses Problem mit Leuten zu teilen hilft schon ungemein, ich weiß jedoch ncoht ob deine Ängste soweit ausgeprägt sind, dass dir das nciht möglich ist.
Generell lässt sich aber sagen, dass eien Angstörung an sich etwas ist, was sehr gut therapierbar ist, solltets du also einen vertrauenswürdigen Therapeuten finden, darfst du guter Hoffnung sein. Ud man sollte sich bei Gedanken wie "Ich werde verrückt" oder "Alle starren mich an" immer ins Gedächtnis rufen, dass dies eben Smyptome sind. Das hiflt mir zumidnest immer, weil ich diese eben auch als Teil meienr aktuellen Persönlichkeit aktzeptiert habe. Ich dneke Angststörung beinhaltet immer auch die Angst vor Bloßstellung oder Zurückweisung, so ist das zumidnest bei mir. Auch da kannst du in diener Vergangenheit forschen ob du zu selten von Leuten das Gefühl bekommen hast angenommen und geliebt zu werden. Ich versuche mittlerweile in meiner Beziehung und auch in Freundschaften mein großes Bedürfnis nach Zuneigung und Anerkennung einfach transparent zu machen und weise die Leute daraufhin, dass ich da eben besonders sensibel bin.Auch das hiflt mir ungemein. Wenn ich irgendwo bin wo fremde Menschen sind (Bus,Uni, Club usw.) bin zwar immernoch sehr ängstlich, aber mit dem Gewissen im HInterkopf, dass ich Leute habe denen ich Vertrauen kann und mit denen ich auch mein leben teilen möchte wird auch das einfacher.
So das wurde jetzt ein sehr chaotischer Abriss meiner Erfahrungwerte und "Weisheiten" zu dem Thema.
Was ich noch zu den Panikattacken sagen kann: Meine schlimmsten hatte ich immer alleine, generell bekomme ich eigentlich keien wenn mein bester Freund dabei ist und auch mal meinen Puls fühlen kann und mir sagen kann "Alles okay, mach dir keinen Kopf"
Ich dneke man sollte eben, wenn man mit so einer "Störung" überhaupt Drogen nehmen will, noch viel mehr darauf ahcten, dass Set und Setting auch passen. In CLubs neige ich auch dazu paranoid zuw erden, da ich oft einfahc das Menschengedränge total unangenehm finde. Wenn ich mit fremden Leuten kiffe oder eben in eienm Club ist das Risiko auch viel höher als wenn ich mit guten freundne von mir kiffe. Es ist alos bei mri extrem abhängig davon wie aufgehoben ich mich gerade fühle.ICh ahbe da den Vorteil, dass ich vorallem mit meinem besten Freund zusammen, mich sehr aufgehoben fühle wenn ich mit meinen Leuten Dorgen nehme, da funktioniert auch die Kommunikation einfahc intuitiv udn wenn etwas ist wieß ich, dass ich das sagen kann und niemand mich zurückweisen wird.

So, soviel dazu von meienr Seite, ich wünsche dir auf jeden Fall, dass es dir besser gehen wird und hoffe, das mein ganzes Geschwafel dazu dir vielleicht die ein oder andere Anregung geben kann.

"Bei manchen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen"

Theodor W. Adorno in "Minima Moralia"

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