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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 616 Forenbeiträge 1 Tripberichte
| Geschrieben: 05.02.14 11:41 |
Das lässt sich doch nicht so verallgemeinern. Dennoch lässt sich wohl sagen, dass dem Herren von Shore, Stein, Papier eine Festnahme geholfen hat und er sogar dankbar dafür war... |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 05.02.14 11:53 |
Ich könnte es verzeihen - aber nur, weil ich allgemein so ziemlich alles verzeihen kann. Ich würde sowas echt als unter aller Sau empfinden. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2013 34 Forenbeiträge
| Geschrieben: 05.02.14 11:55 |
Natürlich ist es verzeihbar!
Das Menschen Fehler machen weiß jeder und auch das Ausnahmesituationen extreme Handlungen nach sich ziehen können kann man sich denken. Wenn das eigene Kind verjunked kann ich verstehen das die Eltern eine Lösung suchen und dabei auch auf falschem Wege anfagen. Aber in dieser Situation ist es an dir zu entscheiden ob du nun auf den Vertrauensbruch hängen bleibst, der mehr oder weniger auch nur ein Hilfeschrei der Eltern sein kann weil sie sich nich anders zu helfen wissen oder ob du einsiehst das Rausch und Drogen nicht alles sind .. es sind auch nur Drogen, auch wenn die Fakten die die meisten Eltern darüber glauben nicht stimmen kann man es ihnen nich übelnehmen da es ihnen Jahre lang eingeprägt wurde. Im jetzigen Zeitalter können sich die Konsumenten im Internet informieren doch Eltern suchen meistens keine Informationen über etwas raus was von vorne rein als falsch ausgelegt ist. Naja und das Konsumenten sich auch immer Gründe suchen um sich die Drogen schön zu reden , kennt glaube jeder hier ^^ das gestaltet die Diskussion zwischen Konsument und Eltern immer schwierig. aber eigentlich ist es aus meiner Sicht zimmig eindeutig, Mensch geht vor Drogen! Es sollte jeder drüber nachdenken was ihm wichtiger ist: Drogen oder menschlichen Beziehungen... mfg goa steve |
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Traumländer
dabei seit 2012 1.139 Forenbeiträge
| Geschrieben: 05.02.14 14:33 |
Solang nur die Person involviert ist die es betreffen soll (Kind) und keine anderen beteiligten zu "schaden" kommen, haette ich persoenlich, verständnis dafuer. stole ya secret sauce and i'm still on the scene;
turn your whole company into a fuckin meme |
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Mitglied verstorben
dabei seit 2004 2.296 Forenbeiträge 7 Tripberichte 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 05.02.14 15:35 |
Nein. Niemals. Solche Rabeneltern wünsche ich meinen schlimmsten Feinden nicht. Zum Kotzen! Ein Lied über St. Albert (Neudichtung von "Miss American Pie" von Don McLean): http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=33163
Wissenschaftlicher Artikel: Methoxetamin als Antidepressivum: http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=32810 |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 1.593 Forenbeiträge 2 Tripberichte
| Geschrieben: 05.02.14 15:38 |
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TraumlandAcc schrieb:
Dennoch lässt sich wohl sagen, dass dem Herren von Shore, Stein, Papier eine Festnahme geholfen hat und er sogar dankbar dafür war...
Der hat aber noch ganz andere Sachen angestellt als bloß Drogen zu nehmen. Die Einsicht kam auch nicht über Nacht. War ja nicht so, dass er nach seiner ersten Verhaftung direkt clean geblieben ist. You know what a miracle is. Another world's intrusion into this one.
Where revolutions break out spontaneously and leaderless, and the soul's talent for consensus allows the masses to work together without effort, automatic as the body itself. |
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Abwesende Träumerin
dabei seit 2012 71 Forenbeiträge 1 Tripberichte 2 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 05.02.14 17:06 |
Muss noch hinzufügen, dass ich jetzt auch nicht Pro Bullizisten bin!
Aber wie helfen, wenn's schon hoffnungslos erscheint und jegliche
Hilfe bisher überhaupt nichts gebracht hat?
Die Vergangenheit kann man nicht zurückdrehen, falls dort irgendwelche
Dinge geschehen sind, die den Konsum heraufbeschworen haben.
Soll man sein Kind einfach sich selbst überlassen und dabei zugucken,
wie es verreckt? Das kann es doch auch nicht sein. Mein Verstand geht flöten und ich tanze zu der Melodie. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2014 65 Forenbeiträge 1 Tripberichte
| Geschrieben: 05.02.14 17:16 |
Naja,
also verständlich finde ich so eine Reaktion nicht. Das es eher hinderlich und überzogen ist bei einem gelgentlichem Drogen-User die Polizei einzuschalten scheint ja offensichtlich. Allerdings sehe ich keine Situation wo das ganze Sinn macht. Ist das eigene Kind schon bei bedenklichem Konsum angekommen und folglich süchtig, ist es immernoch sinnvoller das ganze aus zu diskutieren. Der Knast oder was auch immer folgen wird, kann die Sucht auch nicht heilen wenn der betroffende nicht selbst den Entschluss gefasst hat aufzuhören. |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 1.593 Forenbeiträge 2 Tripberichte
| Geschrieben: 05.02.14 18:39 |
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Frenzy schrieb:
Aber wie helfen, wenn's schon hoffnungslos erscheint und jegliche
Hilfe bisher überhaupt nichts gebracht hat?
So schlimm das ist, es gibt einfach Leute, denen man nicht helfen kann.
Jedenfalls nicht so, wie man sich das vorstellt.
Manchmal ist es besser, Menschen eine Zeit lang fallen zu lassen. Das fällt mir unglaublich schwer und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich das bei meinem eigenen Kind schaffen würde, aber das Provozieren von Hilfsversuchen ist bei manchen Süchtigen Teil des Problems, Stichwort "Krankheitsgewinn".
Ich hatte in meinem Umfeld schon Leute, bei denen ihre ganze Kaputtheit irgendwann auch Mittel war, um Zuspruch und Aufmerksamkeit zu kriegen.
Die haben ihre Sucht regelrecht inszeniert. Mit Scarface-mäßig verpulverter Fresse in der Öffentlichkeit zusammenbrechen, Sprüche bringen wie "ich will der Harald Juhnke der Junkies werden", so dicht sein dass sie in ihren Wandschrank pissen, es war eine ständige Show und die Reaktionen, die wir als Freunde darauf gezeigt haben, waren irgendwann -oder vielleicht von Anfang an- Teil des Problems. Manche Menschen machen aus ihrer Sucht son Promi-Ding. Die sind dann in ihrem Freundeskreis die Drogen-Celebrity. Seht her, wie krass ich bin.
Und du stehst dann als Freund daneben, redest ihnen ins Gewissen, versuchst, sie doch noch nach Hause zu kriegen wenn sie längst durch sind und von den Uppern schon blaue Knöchel haben aber einfach weiterfeiern wollen und spielst damit ihr Spiel komplett mit.
Weil das für diese Leute die effektivste Art ist, emotionale Nähe zu erzeugen.
Wenn sowas abgeht, dann muss man als Freund irgendwann sagen "mach doch was du willst, ist mir scheißegal".
Dann gibt es -gerade bei Opiaten oder anderen Downern- auch ne Menge Fälle, in denen eine Behandlung der Sucht sowieso nur ein Rumdoktorn an Symptomen ist. Die haben eigentlich ganz andere Probleme. Manchmal kann man die lösen und dann ist clean werden nur noch ein kleiner Schritt. Die Hauptsache ist, dass sie ein anständiges Leben führen können und dann müssen sie auch nicht mehr dauernd breit sein, um die Welt und sich selbst zu ertragen.
Manchmal ist das nicht möglich und man muss auf Schadensbegrenzung statt auf Abstinenz gehen. Es gibt Leute, die können einfach nur auf Opiaten existieren. Wenn das so ist und ihnen das klar ist, dann fahren sie als kontrollierte User einfach besser als wenn andere ihnen ständig Vorwürfe machen und sie zum clean werden drängen. Die sind dann -vorausgesetzt, sie kriegen Drogen in vernünftiger Qualität - allemal besser dran als ein typischer Alki.
Was ich hier eigentlich sagen will : es gibt nicht "die" Sucht. Das sind je nach Person sehr unterschiedlich bedingte Erkrankungen, die unterschiedliche Behandlungen von der simplen Entgiftung und Training für den Umgang mit Trigger-Faktoren über eine auf ganz andere Probleme eingehende Psychotherapie und Änderung der Lebensumstände bis hin zur Originalstoffabgabe des Opiats ihrer Wahl erfordern.
Aber den Patienten auf die drastischste mögliche Weise damit konfrontieren, dass sein Tun ja illegal ist bringt es nicht. Menschen hören nicht auf kaputt zu sein, weil es verboten ist. Sowas hilft nicht dem User, es hilft nur dem Gewissen der Eltern.
Womit wir wieder bei Deiner Frage wären, was sie denn machen sollen. Ich kann das wie gesagt auch nicht pauschal beantworten. Ich kann nur hoffen, dass ich, falls ich denn mal Vater werde, nie in diese Situation komme. Was dafür tun, dass meine Kinder, wenn sie in dem entsprechenden Alter sind, vernünftige, objektive und glaubwürdige Informationen über Drogen kriegen (unser Schulsystem scheitert daran gewaltig), ihnen kein problematisches Konsumverhalten egal ob mit legalen oder illegalen Drogen vorleben, ihnen ein gutes Zuhause bieten in dem sie zu charakterstarken, reflektierten Menschen heranwachsen, darauf achten, wenn sie Probleme entwickeln und eine Reaktion darauf finden, die nicht zu Trotz und "jetzt erst recht" führt wie zu der Zeit als meine Eltern was von meinem Konsum mitgekriegt haben.
Ich weiß nicht, wie gut ich das hinkriegen würde. Ich weiß nicht, ob es was bringen würde. Ich kann nur sagen, dass es Alles ist, was ich tun könnte und dass ich zum Glück auch mit weniger Hilfe von Außen auf Alles klargekommen bin, was ich im Laufe meines Lebens genommen habe. You know what a miracle is. Another world's intrusion into this one.
Where revolutions break out spontaneously and leaderless, and the soul's talent for consensus allows the masses to work together without effort, automatic as the body itself. |
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Mitglied verstorben
dabei seit 2007 1.488 Forenbeiträge 7 Tripberichte 9 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 05.02.14 19:15 zuletzt geändert: 06.02.14 08:35 durch unknown name (insgesamt 1 mal geändert) |
Ich verstehe meine Eltern:
Ich bin 24, Papa 77, Mama 67.
Die beiden haben keinerlei Erfahrungen mit anderen Dingen außer Alkohol.
Und es ist wohl das schlimmste tatenlos mit ansehen zu MÜSSEN wie sich das eigene Kund kaputt macht.
Kann es ihnen nicht übel nehmen, sie wollen helfen sind aber hilflos dann dachten sie auch das ich im Knast besser aufgehoben bin.
"Huge heroin fan. Don't use it, just like being around it." -Roger
Mitglied im "Freunde der rektalen Applikation harter Drogen e.V."
(alexanfer, KingMaggi, unknown name, zatarra)
https://m.soundcloud.com/falscherhase/falscher-hase-lebenslaenglich |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2013 34 Forenbeiträge
| Geschrieben: 06.02.14 11:01 |
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schrieb:
Nein. Niemals. Solche Rabeneltern wünsche ich meinen schlimmsten Feinden nicht. Zum Kotzen!
das kann man doch so nicht stehen lassen.. es wäre viel schlimmer wenn die Eltern bei dem Drogenkonsum des Kindes tatenlos zusehen... ich weiß nicht ob du deine Aussage jetzt auf ein kleinen Kiffer bezogen hast der von seinen Eltern verraten wird oder auf ein richtigen Junkie, aber ich bin der Meinung das ein Abhängiger von harten Drogen nich mal eben zur Einsicht kommt das die Drogen scheiße sind sondern bringt sich selber eher damit um. Und es ist nur verständlich das die Eltern jede Möglichkeit ergreifen um ihr Kind zu retten. Ob die Polizei nun der richtige Weg ist von Person zu Person unterschiedlich, aber ich würde mich schon fragen was ich meinen Eltern mit meinem Drogenkonsum zugemutet hab das ich sie zu so einer Maßnahme getrieben habe... |
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Ex-Träumerin
dabei seit 2012 835 Forenbeiträge 3 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 06.02.14 14:51 |
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SchredderNaut schrieb:
Wenn ein Kind/Heranwachsender Drogen nimmt und die Eltern scheinbar so wenig bis gar keinen Zugang mehr zu dem Kind haben und sich nicht anders zu helfen wissen, dann sollten sich die Eltern vielleicht mal die Frage stellen ob sie dem Kind gegeben haben was es braucht und ob sie vielleicht was damit zu tun haben könnten, dass das Kind die Flucht im Drogenkonsum sucht und findet.
...
Kann ich so nur unterschreiben.
Ich mein Eltern die einen in ne Drogenberatung zerren - ok
Aber Polizei?
Gerade das die Kinder Ärger mit dem Gesetz kriegen will man als Elternteil doch vermeiden
Da kann ich es ja noch eher verstehen wenn Eltern einen in den Entzug stecken ist zwar auch blöd für das Kind, weil es gezwungen wird, aber besser als die Polizei..
unknown name schrieb:
Ich verstehe meine Eltern:
Ich bin 24, Papa 77, Mama 67.
Die beiden haben keinerlei Erfahrungen mit anderen Dingen außer Alkohol.
Und es ist wohl das schlimmste tatenlos mit ansehen zu MÜSSEN wie sich das eigene Kund kaputt macht.
Kann es ihnen nicht übel nehmen, sie wollen helfen sind aber hilflos dann dachten sie auch das ich im Knast besser aufgehoben bin.
Versteh ich richtig du warst wegen deiner Eltern im Knast ? Wie lange?
Hat es dir denn was gebracht? |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2013 162 Forenbeiträge 1 Tripberichte 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 06.02.14 15:04 |
Naja, Crystal ist schon ein Kaliber. Aber die Cops rufen? Das ist imho übertrieben. Zur Beratung schleppen etc., das Crystal klauen und wegwerfen, OK. Aber die Cops... Wobei wir ja nicht die gesamte Vorgeschichte wissen.
Ich persönlich hatte da wenig Probleme. Meine Eltern wussten vor >20 Jahren, daß ich und meine Freunde alle Hanf konsumierten. Das war ihnen eher egal. Selbst das MDMA, welches mir mein Vater vor 20 Jaren mal weggenommen hat, hat er mir nachher nach einem Gespräch wiedergegeben.
Aber wie gesagt, Crystal würde ich imho nicht zurückgeben. Aber nicht die Bullen rufen, da muss es doch auch andere Wege geben... "Sit still. Stop thinking. Shut up. Get out!" Aleister Crowley, Eight Lectures on Yoga
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stay smart & safe! ;)
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 1.593 Forenbeiträge 2 Tripberichte
| Geschrieben: 06.02.14 15:35 |
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GoaSteve schrieb:
ich bin der Meinung das ein Abhängiger von harten Drogen nich mal eben zur Einsicht kommt das die Drogen scheiße sind sondern bringt sich selber eher damit um.
Wenn ich mir meinen Freundeskreis ansehe, dann war sich ausnahmslos Jeder, der bei "harten" Drogen problematische Konsummuster entwickelt hat, ziemlich bald sehr klar bewusst, dass er oder sie ein Problem hat. Wenn du jeden Tag auf Koka bist, wenn du auf Amphe jede Woche 5 Tage wach bleibst, wenn du durch die Hölle eines GHB-Entzugs gehst, dann ignorierst du das nicht einfach dauerhaft. Das kannst du gar nicht. Irgendwann hast du die Schnauze voll von so einem Leben.
Diese Leute haben auch alle irgendwann den Absprung geschafft und ihren Konsum unter Kontrolle gebracht, es ist bei den meisten Drogen nicht ungewöhnlich, dass die Sucht eher eine Phase ist und der User den Konsum (sehr oft auch ohne fremde Hilfe) wieder einstellt oder reguliert.
Opiate sind da zugegeben noch mal ein anderes Kaliber, ich will hier auch nichts verharmlosen, aber was du da sagst mag ich so trotzdem nicht stehen lassen.
Bei einem einigermaßen reflektierten Menschen ist meistens auch die Einsicht vorhanden, dass er ein Problem hat, sieh Dich einfach mal online in diversen Drogencommunities um. Die Junkies sind oft die Leute, die sich der Gefahren ihrer Droge am deutlichsten bewusst sind, Runterspielen findet man da eher bei anderen Substanzen.
Wir reden hier jetzt sowieso nur über Abhängige. Die meisten Menschen kriegen es hin, ihren Konsum unter Kontrolle zu halten, egal ob wir von Gras oder Kokain reden. Auch bei den Opioiden ist zumindest ein seltener Konsum möglich, ohne gleich als Junkie in der Gosse zu enden. Das Suchtrisiko ist da auch mMn höher, als bei anderen Substanzen, aber deswegen muss man nicht gleich die fiesesten Christiane F-Klischees auspacken. Das ist heutzutage einfach nicht mehr der Regelfall. You know what a miracle is. Another world's intrusion into this one.
Where revolutions break out spontaneously and leaderless, and the soul's talent for consensus allows the masses to work together without effort, automatic as the body itself. |
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» Thread-Erstellerin «
Moderatorin
dabei seit 2006 3.329 Forenbeiträge 6 Tripberichte 1 Langzeit-TB 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 06.02.14 15:37 |
Mich erschreckt irgendwie, dass hier 2/3 der Leute meinen, ihren Eltern diesen Fehler niemals verzeihen zu können. Ich denke dass dieses "die Bullen rufen" IMMER eine Verzweiflungstat seitens der Eltern ist. Das was variert ist, wie angebracht die Verzweiflung ist, d.H. die Verhältnismäßigkeit. Dass Menschen in Ausnahmesituationen oft unüberlegte oder schlichtweg falsche Entscheidungen treffen ist nicht ungewöhnlich.
Es ist ein Vertrauensbruch, das bestreite ich garnicht. Aber in einer Situation, wo man um das Leben des eigenen Kindes bangt, erscheint einem jedes Mittel recht. Und ja, natürlich ist man, völlig zurecht, verdammt sauer auf die Eltern. Aber wenn tatsächlich ein problematischer Konsum vorliegt und man versucht, sich in die Position der Eltern zu versetzen, denke ich, dass auch ein derartiger Fehltritt verzeihlich ist.
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