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LdT-Forum » Drogen » Research Chemicals » Erfahrungswert eines Cathinonrausches?


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Traumländer



dabei seit 2011
1.357 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.02.14 22:12
Danke für eure Meinungen. Ich werde mir trotzdem keine Cathinone mehr bestellen. Irgendwie fühlten sich Pentedron und 3,4-DMMC beide gleichermaßen ungesund an, obwohl die chemische Ähnlichkeit wirklich nicht groß war, bis auf die Cathinonstruktur. Beide waren heftigst gefäßverengend, blutdruck- und pulssteigernd, viel stärker als z.B. Amphe. Und das Craving war wirklich mies. Ich hatte von beiden die nächsten paar Tage nach Konsum immer so einen pochenden, leichten Schmerz unten rechts im Bauch. Von anderen Uppern kriege ich den nicht.

Also verstehe ich das richtig: Die Cathinone kann man nicht alle in einen Topf werfen, aber Craving verursachen sie alle, mehr oder weniger?

Bei meinem letzten MDMA-Turn, mit ca. 110 mg HCl (es war ein unbefriedigender Trip), hatte ich kurz ein recht starkes Craving als die Wirkung sich wieder vom Peak wegbewegte, aber wirklich sehr kurz. Nur wenige Sekunden lang.
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2013
77 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.02.14 22:27
@Traum1: Woher hast du das "gehört"? Wenn dem so wäre dürfte ich mit 5maligem Etylonekonsum ja schon Folgeschäden haben ;). Würde mich wie gesagt interessieren woher diese Information stammen soll. Außerdem denke, dass lässt sich ob er unterschiedlichen Wirkungsmechanismen der verschiedenen Cathinone so generell nicht sagen.
"Bei manchen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen"

Theodor W. Adorno in "Minima Moralia"
Abwesender Träumer

dabei seit 2013
195 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 22.02.14 00:38
zuletzt geändert: 22.02.14 05:36 durch Jumpex (insgesamt 1 mal geändert)
Smack schrieb:
Finde Cathinone dürfen nicht verallgemeinert werden; Craving und Art des Flashes hängen zum größten Teil davon ab, wie die Substanz in deinem Gehirn wirkt. Allgemein sind wohl stark dopaminerge Upper wie Pentedron oder Methylamphetamin vom Craving nur sehr schwer auszuhalten. Dazu kommt noch, dass bei nasalem Konsum das Verlangen nach der nächsten Line deutlich höher ist als bei oralem Konsum, schließlich macht Ziehen den meisten Konsumenten mehr Spaß als Bomben.
@Double: Ich würde an deiner Stelle einfach oral applizierte serotonerge Substanzen zum Feiern nehmen, wie MDMA oder auch besagtes 3-MMC; und eher auf "softere" Upper wie Amphetamin, MPH, 2-FA, Ephedron o.ä. zum Recreational Use zurückgreifen - der Egoboost ist auch hier gegeben, aber nicht zu einer tollwütigen Euphorie ausgereift, was das Craving und auch das Runterkommen um einiges erträglicher macht.



Offtopic:
3-MMC kann ich nur wärmstens Empfehlen, ist von den Cathinon-Derivaten die Substanz der ich die beste Note geben würde.
Oral wirkt es fast ausschließlich serotonerg, ein Stück weniger als MDMA, aber absolut zufriedenstellend euphorisch. Empathie ist definitiv vorhanden, jedoch artet diese nicht wie bei MDMA in ein "Ich-liebe-alles-und-jeden" aus. Musik hören und Tanzen macht sehr viel Spaß, das Rhythmusgefühl ist wunderschön. Es macht nicht hibbelig (wenig Noradrenalin-Affinität im Gegensatz zu z.B. Amphe) was ich persönlich sehr gut finde.
Nasal sieht das Ganze überraschenderweise total anders aus. Hierbei wirkt es viel dopaminerger als oral, führt zu einem ordentlichen Egoboost (von Leuten in meinem Umkreis als Koks-like beschrieben) verbunden mit leichter Euphorie. Außerdem wirkt es so auch aufdrehender als oral.

Zu den Nebenwirkungen: Kieferfaxen und erweiterte Pupillen sind bei mir bei dieser Substanz irgendwie gänzlich weggefallen, normalerweise bin ich dafür besonders anfällig. Durst ist teilweise wahrnehmbar, es lässt sich also gut trinken (Nicht-Alkoholisches). Hunger ist weitgehend unterdrückt, aber erzwungenes Essen stellt keine Abscheulichkeit dar. Krämpfe/Zuckungen in den Muskeln waren auch nicht vorhanden. Der Kopf ist auch nach 10 Stunden on-the-run noch verhältnismäßig klar, was meiner Meinung nach an der dopaminergen Komponente liegt. Was sich allerdings einstellt ist ein Rededrang, der zwar (im Solokonsum) einigermaßen zu kontrollieren ist, sich aber manchmal im (ungewollten) Aussprechen innerster und teils selber gar nicht wahrgenommener Gefühle äußert. Die Hemmschwelle ist hier also heruntergesetzt (nicht so stark wie bei MDMA). Ansonsten wäre noch zu erwähnen, dass sich bei mir ab 600mg+ nach einem Joint leichte PEA-typische Halluzinationen (Drehen und Verziehen von Oberflächen) eingestellt haben. Da das aber bei mir auch bei hohen Dosen MDMA der Fall ist treten diese wohl nicht zwangsläufig auf.

Insgesamt würde ich sagen, man fährt am besten damit, die Initialdosis oral zu gestalten, mit 150mg (auf 1-2l Bier reichen auch 100mg - Vorsicht, kein Saferuse! In jedem Fall erst im Solokonsum testen) und dann je nach Bedürfen alle 1 - 1,5 Stunden 50 - 100mg nasal nachlegen. Das hält die Serotonin-Euphorie und Empathie auf einem sehr angenehmen Plateau und sorgt dafür, dass ab und an der Dopamin-Flash sich zu zeigen gibt. Alle 4 - 5 Stunden hab ich dann 100 - 150 mg oral nachgelegt. So lässt sich die ganze Nacht tanzen und reden und auch gegen Vormittag lässt sich noch keine "Matschbirne" á la MDMA verzeichnen.


@Jumpex: Könntest du die Wirkung vorallem im Bezug auf Kokain mal näher erläutern? Würde mich interessieren, wie du den Egoboost empfindest.
Und falls du vor hast, es nicht bei der einen Dosis zu belassen, setz dir ne Maximalmenge die du konsumieren möchtest, sonst ist das Gramm morgen weg! Nach bestandenem Allergietest waren 70mg auf nüchternen Kopf wohl ne gute Dosierung, am besten leg gegen 18.45 120mg oral nach und dann genieß den Abend ;)





Danke für die hilfreiche Antwort !
Leider hab ich deinen Post erst jetzt gelesen :(
Aber nun zu deiner Frage:

Das mir vorliegende pulver is schneeweiß und glitzert ein wenig ^^
Zur Wirkung kann ich sagen das sie sehr schnell eintritt (nasal , denn oral is nicht so meins),
Einen schicken flash macht und danach auf eine reine wachmachende wirkung umspringt..
Es is ziemlich Wellenartig
Mhhh.. egoboost'? Ich bin ja schon seit ein paar tagen am Dauerkonsum verschiedenster Upper deswegen sag ich soviel das es meine Laune gesteigert hat und mich sogar (kommt selten vor) optimistisch machte :)
Und im Vergleich zum Kokarausch sind sich nicht allzu ähnlich :/

Ps. Hab noch fast ein halbes xD
Feier ja heut Geburtstag ^^
"Ein Weiteres Versuchskananichen der RC- Industrie- aber Trotzdem noch am Leben"
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
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1 Tripberichte

  Geschrieben: 22.02.14 11:41
@Double: Ja, fast. Craving verursacht jede Droge anders, die stark dopaminergen aber am meisten, da das Verlangen nach erneuten "Kick" so hoch ist. Und meistens hält der anfängliche Dopaminflash auch nicht länger als eine halbe bis eine Stunde, was dazu führt, dass wieder nachgelegt wird. Serotonerge Substanzen stellen einen da meistens länger zufrieden, der Nachlegedrang wird meist erst beim Runterkommen bemerkbar. Desweiteren hängt das Craving meiner Meinung nach auch zu einem sehr großen Teil von der Person ab, manche können sich halt besser beherrschen als andere.

@Jumpex: Wie lang hält der anfängliche Flash an? Auch nicht viel länger als eine halbe Stunde oder? Ich würde dir für die restlichen 500mg (gerade auch am Geburtstag) oral empfehlen, ziehe zwar auch lieber, aber bei 3-MMC lohnt sich oral einfach VIEL mehr. Kann aber auch sein, dass du aufgrund von leeren Serotonin-Speichern durch MDMA-Konsum nicht mehr so viel merkst, da wäre es dann schade das gute 3-MMC zu verschwenden. Wenn du nur auf den Dopamin-Flash hinaus willst, bist du mit Koka wahrscheinlich besser bedient.
Und alles Gute ;)
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
1.374 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.02.14 16:09
Dexter1988 schrieb:
Kann mich hier nur auf Methylon beziehen, andere hab ich noch nicht ausprobiert, aber diese ist wie MDMA light ohne völlig verplant zu sein und mit ner Menge Rest-Kontrolle


Ich kann mich auch nur auf Methylon und MDPV beziehen, wobei mir letzteres nicht wirklich zugesagt hat, was wahrscheinlich daran lag, dass ich es nur ein paar Mal im Low-Dose-Bereich konsumiert habe und es irgendwann einem Kollegen geschenkt habe (hatte ein 100mg Sample).

Neben 4-FA war das bk-MDMA damals einer der Perlen unter den legalen Research Chemicals, schade dass beide Substanzen mittlerweile im BtMG stehen.

Dem Methylon fehlt zwar diese besondere "MDMA-Magie" aber trotzdem wird man sehr emphatisch und zufrieden unter seinem Einfluss und kann gute Gespräche mit seinen Gegenübern führen. Außerdem bleibt man im Vergleich zu MDMA viel klarer im Kopf bzw. hat man beim Methylon nicht diese trippig-verträumte Komponente, was je nach Situation durchaus von Vorteil sein kann - Zudem wirkt Methylon im Gegensatz zu echtem MDMA speediger.


Greetz
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 05.03.14 11:52
Der flash is etwa eine Stunde ..
Habe ne Woche ungefähr pause gemacht wegen Arbeit und mit angefüllten SeroSpeicher britzelt das anständig... Aber 40€ das g + Nachnahme geht garnich dann doch lieber: alpha pbp (best of best) + 4-methylpentedron... Beides Nasal..

Ach ja wenn wir schon einmal bei den thema Konsumformen angelangt sind.
Den nasalen konsum von 3mmc finde ich untern Strich besser weil:

- ich eine ca. 150mg kapsel genascht hab und nichts gespürt habe (außer verlängerung der Wirkung aber keinesfalls schwächer).

Und der ersehnte flash bleibt aus...

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  Geschrieben: 11.03.14 11:12
Cathinone sind künstliches Glück aus der Dose, das man mit Zinsen zurückzahlen muss. Am Besten gar nicht damit anfangen!

Ein Lied über St. Albert (Neudichtung von "Miss American Pie" von Don McLean): http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=33163

Wissenschaftlicher Artikel: Methoxetamin als Antidepressivum: http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=32810
Traumländer

dabei seit 2006
169 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.04.14 20:11
ungelesene Bettlektüre schrieb:
Cathinone sind künstliches Glück aus der Dose, das man mit Zinsen zurückzahlen muss. Am Besten gar nicht damit anfangen!


Ja, so kann man das sehen.

Die letzten Jahre über habe ich eigentlich nur noch Halluzinogene konsumiert. (Pilze, LSD, Meskalin hauptsächlich).
Seit ein paar Wochen allerdings nehme ich wieder Cathinone, und ich finde ein riesengroßer Unterschied ist folgendes:

Bei Halluzinogenen ist man in der Regel glücklich und zufrieden wenn man runterkommt. Man ist froh über das Erlebte und genießt die langsame Rückkehr in die Alltagsrealität. (ist jedenfalls bei mir fast immer so!)
Bei Cathinonen dagegen wird man unzufrieden und will unbedingt weiter in seiner künstlichen-Upper-Rausch Welt bleiben. Und dann fängt man an nachzulegen...

Trotzdem machts ne Weile Spaß, der Rausch ist halt - so lange er anhält - schon sehr geil. :-P

lg,
FunkFlex


 

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