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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Kratom-Entzug


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2015
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  Geschrieben: 30.12.15 06:11
Danke für die ausführliche Antwort, kratom2014.

Du hast mir nochmal vor Augen geführt, was für ein Abhängigkeitspotential Kratom hat.
Wie du schon sagtest, bin ich besonders gefährdet, da mir Kratom gegen Depressionen und Ängste hilft. Noch bin ich nicht abhängig. Aber wann ist es soweit? Vielleicht erst in Monaten, vielleicht schon morgen. Wobei die körperliche Abhängigkeit wohl das kleinere Übel ist. Ich bin jetzt schon scharf auf das Zeug.

Ich berichte wie es weitergeht, wenn es euch interessiert.

Grüße, Mofi.
Aus Protest die AfD wählen ist, als würde man in der Kneipe aus dem Klo saufen, weil das Bier nicht schmeckt.
Abwesender Träumer

dabei seit 2014
138 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.12.15 10:40
Ich kann alles bestens nachvollziehen Kratom 2014
bin selbst bei Tag 50 und noch nicht über den Berg.
Da fängt es schon an, war selbst zwei Jahrzehnte ein heftiger Kiffer von früh morgens bis spät abends
auch mit Alkohol hatte ich zwei Jahre ein intensives Liebes-Verhältnis.
Ich konnte mich allerdings, teilweise durch Änderung meiner Lebens-Situation, teilweise durch Einsicht davon lösen.
Nach einer kurzen überschaubaren Entwöhnung war alles vorbei und ich machte mich auf zu neuen Ufern.
Ich blickte nie zurück.
Leider ist es mit Kratom anders, vielleicht liegt es an meiner Persönlichkeit oder an der Substanz.
Wahrscheinlich aber an Beidem.
Mir ist es auch noch nicht gelungen den Blick nach vorn zu richten, ständig schauhe ich über die Schulter.
Beschäftige mich mit der Sache, schreibe in diesem Forum, versuche Abstand zu gewinnen.
Ich glaube die physiche Entwöhnung ist sehr langwierig, habe ich in dieser Form noch nicht erlebt.
Auch ich habe mir für den Jahreswechsel etwas Kratom bestellt, einmal ist keinmal !
Aber mir geht es genau wie dir, als ich es in den Händen hielt habe ich es gleich in der untersten Schublade verschwinden lassen.
Ich traue mich nicht, möchte meine inneren Dämonen nicht wieder zu voller Größe auferstehen lassen.
Aber ich habe es nicht ins Klo gekippt, da fängt es doch schon an.
Ich werde es weiter aussitzen.
Durch dich ist mir klar geworden, dass es Tag 70 auch noch nicht ist, vielleicht ist es dann Tag 100 den du jetzt auch anstrebst.
Grundsätzlich werde ich versuchen mir eine andere Motivation zuzulegen, nicht mehr zurückzublicken.
Mach du jetzt auch nicht den Fehler aufzustecken, du hast so lange Zeit widerstanden, bleib bei deinem Vorsatz.
Es wird eine Zeit kommen da werden wir beide noch nicht einmal mehr an K. denken,
weder um schöne Dinge zu verschönern, noch um schwierige Dinge besser zu meistern.
Kratom war doch nicht mehr schön und mit Kratom fingen die Schwierigkeiten doch erst an.
Ich wünsche dir und allen Forumsmitgliedern einen guten Rutsch
und ein tolles (K.-freies) 2016
 
Ex-Träumer



dabei seit 2012
3.761 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 30.12.15 13:16
Hi Leute,

nur so als kleine Motivation: Bin mittlerweile bei Tag 95, hab aber zwei Mal dazwischen genascht. Die Gründe waren eher, mich etwas runter zu bringen am nächsten Tag von anderem Zeugs. Naja, mir haben die beiden Male jedesmal wieder aufgezeigt, dass Kratom nix mehr ist für mich. Beide Male hab ich die Tage danach wieder bemerkt, wie es mich einschränkt, weil ich anscheinend wirklich bei jedem Mal sofort wieder einen kleinen Entzug habe.

Seit dem interessiert mich Kratom auch gar nicht mehr, ich will mir das einfach nicht mehr geben und es interessiert mich auch hier im Forum nicht mehr. Die ganzen Kratom-Threads lass ich mittlerweile alle links liegen, außer eben diesen hier, da schau ich gerne mal wieder rein, um zu sehen, wie es den anderen so geht und um eventuell ein wenig zu motivieren und zu pushen.

Bleibt hart, aber macht euch nicht fertig, wenn ihr doch einmal zu Kratom greift. Solange euch bewusst ist, warum ihr aufgehört habt, ist es auch nicht schwer, danach weiter zu machen mit dem aufhören. Natürlich muss man das können und man sollte schon ziemlich viel Abstand haben davon, bevor man es wieder mal ausprobiert. Wollte nur sagen, dass einmal kein Mal ist, wenn man ein wenig Disziplin aufbringt. Wenn man sich das aber nicht zutraut, dann sollte man lieber abstinent bleiben.

Suchtverlagerung ist immer ein Weg, aber nicht DER Weg. Man kann sich mit anderen Dingen abhelfen und muss selber einschätzen, ob es besser oder schlechter als Kratom ist. Aber meinen Gefühlen und meinem Leben zuliebe, lasse ich Opioide rglm. sein, lieber anderes nutzen und dafür connected sein mit dem Leben. ;)

Alles Gute weiterhin allen Leuten hier, die mit ihrem inneren Schweinehund kämpfen!

LG, trinity
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 30.12.15 15:51
Hey Leute,

also habe ja an Weihnachten Kratom genommen und es war schon echt ganz schön, besonders vorm Einschlafen, aber so wirklich krass und nötig war es um ehrlich zu sein nicht. Habe dann auch noch dazu gekifft und das ist erst mal schön auf den Kreislauf gegangen und war nicht so angenehm. Als sich das ganze dann beruhigt hat, war es dann schon sehr entspannt und die Euphorie war gewohnt nice.
Am Besten war halt das Nodden. Aber Alles in Allem muss ich sagen, dass Abends kiffen eigentlich fast schöner ist.
Aber ich bin froh, dass ich es nochmal ausprobiert habe, denn dadurch ist das Verlangen nach zukünftigen Sessions nicht mehr so stark ausgeprägt.

Zusätzlich habe ich es nochmal am 27. genommen (was ich eigentlich vermeiden wollte), aber nur weil ich mir seit Ewigkeiten mit meinen besten Freunden mal wieder einen MDMA Abend gegönnt habe und ich das runterkommen mit Kratom einfach super finde. War aber eben nur eine Portion. Hat das ganze echt mal wieder wunderbar abgefedert.

Jetzt heißt es erst mal wieder 2-3 Wochen Pause machen und dann weiter sehen.
Ich denke, dass das mit dem geregelten Konsum echt hinhauen könnte. Ein schönes Gefühl.

Wie gesagt, Verlangen nach Kratom ist einfach gar keins da, deshalb bin ich mir auch ziemlich sicher, dass ich die nächsten Wochen easy drauf verzichten kann.

Liebe Grüße an euch Alle!
Echt 'ne super Leistung von euch (uns)! hehe


"my favourite place is inside of my head" -
Ex-Träumer

dabei seit 2014
102 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.12.15 19:43
zuletzt geändert: 31.12.15 00:17 durch kratom2014 (insgesamt 1 mal geändert)
Peelz schrieb:
Darf ich fragen wie lange du täglich konsumiert hast und wie viel?


Ich konsumiere seit ende 2011 täglich. In Mengen von 5g bis 30 g und mehr. In der Zeit habe ich auch immer mal Pausen gemacht, die aber nie länger als max. 3 Wochen waren, meist nur 1 Woche. Zu letzt habe ich ca.25 - 30 g genommen und das über den ganzen Tag verteilt. Dazu muss ich sagen, dass ich seit 2007 Kratom nehme und es Anfangs nur max. 1 mal die Woche am Wochenende und später dann Freitag und Samstag, dann auch Sonntag, dann irgendwann auch Montag da man sich schon sehr down fühlte nach so einem Wochenende, dann auch Mittwoch und dann später auch Dienstag und Donnerstag. Das ging bis 2009 so und ich hatte immer wieder längere Pausen ohne Konsum bzw. Konsuminteresse. Leider habe ich die Pausen immer mit anderen Drogen gefüllt, sodass ich nie wirklich clean war. Bis zu dieser Zeit hatte ich nie Entzugserscheinungen vom Kratom, außer vielleicht mal etwas Niedergeschlagenheit, aber auf keinen Fall körperlicher Symptome! Dazu muss ich sagen, dass ich es damals in viel geringeren Mengen genommen habe und dann auch maximal eine Dosis am Abend ohne jemals nachgelegt zu haben (das hat damals irgendwie nichts gebracht und war mir auch zu teuer).

2009 bin ich dann auf Tramadol umgestiegen und habe das dann sehr schnell täglich genommen und hatte hier schon nach kurzer regelmäßiger Einnahme meinen ersten Entzug (und habe es nicht mit dem Tramadol in Verbindung bringen können). Bis Ende 2011 habe ich dann weiterhin tgl. Tramadol und später O-Desmethyltramadol genommen und bin dann wieder auf Kratom umgestiegen. Ab hier ging es eigentlich erst los, dass ich vom Kratom auch Entzugserscheinungen bekommen habe. Vielleicht hängt das auch mit den Opioiden zusammen, die ich vorher genommen habe. Denn eigentlich habe ich diese nie richtig entzogen, sondern mit Hilfe von Kratom abgesetzt.


axelios schrieb:
Mir ist es auch noch nicht gelungen den Blick nach vorn zu richten, ständig schauhe ich über die Schulter.
Beschäftige mich mit der Sache, schreibe in diesem Forum, versuche Abstand zu gewinnen.
Ich glaube die physiche Entwöhnung ist sehr langwierig, habe ich in dieser Form noch nicht erlebt.


So geht es mir leider auch. Ich wünschte ich würde noch intensiver meinen Interessen außerhalb der Drogenwelt nachgehen, noch ist das leider nicht so. Für die Zukunft nehme ich mir aber stark vor, mehr in die Zukunft zu blicken und das Thema Kratom ganz hinter mir zu lassen. Bisher beschäftige ich mich hauptsächlich mit meiner Sucht und lese viele Bücher darüber, um es auch besser verstehen zu können. Mir gibt das grade viel Kraft und ich kann dadurch besser der Versuchung widerstehen. Dadurch bekomme ich aber auch nicht den nötigen Abstand und schaue auch jeden Tag sehr oft in dieses Forum, lese auf reddit und beschäftige mich allgemein mit wenigen anderen Themen. Allerdings interessieren mich die ganzen anderen Kratomthreads überhaupt nicht mehr. Ich schaue zwar auch rein, kann mit der laufenden Diskussion über irgendwelche Sorten und wie lange DHL mal wieder gebraucht hat überhaupt nichts mehr anfangen. Lustigerweise erkenne ich mein Kratom-Ich (als ich noch voll dabei war) wieder in vielen Posts von anderen Usern. Diese ständige Suche nach der besten und stärksten Sorte und wie man sie doch irgendwie nie findet. Letztendlich bin ich wenn ich ehrlich bin mit dem Thema Kratom durch. Auch wenn ich es vielleicht irgendwann mal wieder probiere, war der jetzige Entzug so stark und vor allem psychisch eine so große Belastung, dass mir einfach klar wurde, dass mein Leben eine sehr negative Wendung nimmt, wenn ich weiter konsumiere. Dadurch habe ich keine Lust mehr überhaupt was zu nehmen (was mir auch die Aktion gestern gezeigt hat)

Gott bin ich froh, nicht mehr wie besessen die Sendungsverfolgung alle 5 Minuten zu checken, dem Postboten förmlich aufzulauern und mir irgendwelche Lügen auszudenken, warum ich denn ausgerechnet Samstag Abend nochmal raus muss, damit ich noch schnell zu Packstation kann (weil sich DHL wieder viel Zeit gelassen hat). Das sind alles Sachen, die kommen noch zur eigentlich Sucht hinzu. Man macht sich nicht nur von seinem Vendor abhängig, sondern auch vom Versandunternehmen. Nüchtern betrachtet ist das doch nicht erstrebenswert, sein Leben so von anderen abhängig zu machen. Kennt doch jeder von uns, wenn man wieder die Post unerwartet länger gebraucht hat oder irgendwelche Feiertage dazwischen kamen.

@FinaX
Schön zu hören, dass du nicht wieder in den unkontrollierten Konsum zurückgefallen bist und standhaft bleibst:-). Ich hoffe für dich, dass das auch so bleibt:-)

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und finde es echt toll, dass wir uns hier so gut austauschen können. Je lebendiger dieser Thread ist, desto mehr hilft es auch anderen Leuten, die vielleicht nur mitlesen. Macht weiter so...wir sind alle auf einem sehr guten Weg:-)
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 31.12.15 06:18
Da ich nur noch Schrottkratom da hatte, war ich die letzten anderthalb Tagelang gezwungen auf Kratom zu verzichten, und schon setzte 14 Stunden nach der letzten Einnahme der Mini-Turkey ein.

Nichts wirklich spektakuläres, aber das ein halber Tag ausreichte, um schon recht unangenehmen Kaltschweiss, Zittern und eine ekliges Kribbelgefühl im ganzen Körper auszulösen ist schon krass gewesen.

Nach 20 Stunden ohne Stoff setzte mein RLS wieder mit voller Wucht ein. Ich frage mich halt immer wieder ob ich wirklich im "Drogensinne" nach Kratom süchtig bin. Ich meine, ein Diabetiker ist ja auch nicht nach Insulin süchtig geworden, weil er als gesunder Mensch jahrelang den Normalzustand damit verschönert hat. Er braucht es, weil der Normalzustand ja ohne nicht tragbar wäre.

Wenn gesunde Menschen entziehen, ist der gröbste körperliche Spuk nach 1 Woche vorbei (zumindest kenn ich das von Alk und GBL so). Bei mir weiß ich aber das das RLS auch nach dem Entzug immer weiter gehen wird. Klar, der Definition nach bin ich abhängig, aber unter Sucht verstehe ich noch was anderes.

Ist das nur eine weitere Strategie des unterbewussten Schweinehunds um an mehr Stoff ranzukommen oder ist diese Denkweise logisch nachvollziehbar?


@kratom2014

Seit 4 Jahren täglich ist schon heftig, Respekt für deine Entzugsleistung! Ich sag immer, wers nicht als Medikament braucht, der sollte lieber verzichten.
30g und mehr ernsthaft? Hattest du nicht unglaubliche Probleme mit Nebenwirkungen? Bei 30g könnte ich bei mir für einen Darmverschluss garantieren, was mMn bei Kratom noch so ziemlich das gefährlichste ist. Was war dein Geheimnis? wink
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
363 Forenbeiträge

  Geschrieben: 01.01.16 16:45
Hi,

ich bräuchte mal einen kurzen Tipp, ohne jetzt hier noch mal alles durchlesen zu müssen.
Eigentlich möchte ich gar nicht aufhören Kratom zu nehmen, bin aber leider mehr oder weniger gezwungen.
Ich fliege Anfang Februar für eine Woche nach Dubai und wollte nichts mit rüber nehmen (die haben da drüben eine Nulltoleranz was Drogen betrifft).

Also werde ich ausschleichen müssen, da ich auf einen kalten Entzug keinen Bock habe.
Ich nehme Kratom seit vielen Jahren, täglich und in Dosen bis ca. 30g.

Aber bitte nicht so nen Tipp wie, alle 3 Tage nur um 0,5 g. senken, ich glaube das bringt es nicht wirklich.
Ich möchte auch keine Hilfsmittel verwenden müssen.
Eigentlkich soll es einfach, schnell und effektiv vonstattengehen (ein wenig schwitzen werde ich noch aushalten können).

Also bräuchte ich diesen Tipp von jemanden, der es effektiv und relativ schnell geschafft hat (mit Angabe von Menge, wie oft am Tag, vielleicht nur Abends, usw. usf.).

Ansonsten auch hier in diesem Thread - ein frohes neues 2016!!!

"I've seen things you people wouldn't believe.
Attack ships on fire off the shoulder of Orion.
I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate.
All those moments will be lost in time, like tears in rain.
Time to die."
Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.01.16 20:18
Da würde mich auch brennend für interessieren, da ich "gerne" in den nächsten 2 Wochen entziehen "möchte".

Praktisch wäre aufgrund der doch recht unterschiedlichen Tagesmenge eine Art Schema zum absetzen.

5 Gramm einer Sorte sind villeicht so stark wie 8 Gramm einer anderen und daher ist eine Mengenbeschränkung nur sinnvoll wenn man im Entzug nur eine einzige Sorte konsumiert. Gegen Hilfsmittel ist aber eigentlich nichts einzuwenden, warum auch?
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
363 Forenbeiträge

  Geschrieben: 01.01.16 20:41
Nein, einzuwenden ist gegen Hilfsmittel in der Regel nichts.
Nur ich möchte es halt ohne großartige Hilfsmittel schaffen.
Ich leide auch nicht unter diverse Begleiterscheinungen wie z.B. Verstopfungen.

Ich denke auch, dass man bei einer Sorte bleiben sollte (während des Entzuges).
Am besten wohl eine nicht allzu starke Sorte.

Ich besitze derzeit noch extrem schlechtes malay Kratom, welches bei mir sogar dafür sorgt, dass Entzugssymptome auftreten (was ja eigentlich nicht sein dürfte).
Wenn ich damit morgens anfange geht das Ganze noch und ich verspüre sogar einen gewissen Kick.
Aber die Wirkung ist dennoch so schwach, dass nach wenigen Stunden die Symptome wieder anfangen.
Und wenn ich zuviel nehme treten sogar solche Symptome auf (oder zwei mal hintereinander am gleichen Tag).

Es ist ziemlich merkwürdig, weil ich so etwas sonst nicht verspüre.
Ich habe nämlich noch drei andere Sorten im Haus (2x red und 1x green), die zwar auch nicht der Hammer sind, aber die Symptome für viele, viele Stunden ausschalten.
Es treten auch nicht solche merkwürdigen "Nebenwirkungen" auf wie beim green malay.

Ich nehme bereits seit Ende 2007 Kratom und meine beurteilen zu können, ob ich nun eine gute, eine schlechte oder gar eine merkwürdige Kratomsorte vor mir habe.
Das green malay riecht auch irgendwie merkwürdig und schmecken tut es auch eigenartig.
Und eine red Sorte sieht fast wie eine white Sorte aus (ziemlich hell, was eigentlich auch eher untypisch ist).

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Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.01.16 21:06
Aber Schwarzkümmelöl oder Loperamid sind ok für Dich?

Beim Entzug bekommst Du doch genau das Gegenteil von Verstopfung oder wie meintest Du das mit Begleiterscheinungen?

Ein schwaches Kratom zu benutzen ist eine Möglichkeit. Ich zieh das ganze mit dem sehr potenten Red Thai durch, da es ein besonders angenehmes Alkaloidspektrum aufweist. Das soll garantieren das ich gleichmäßig vom Optimum herunterfahre und nicht schon bei beliebiger Menge Teilentzug spüre.

Natürlich muss dann entsprechend erstmal eine Menge herausgefunden werden bei der die Symptome gerade noch auf tollerierbarem Level zu halten sind. Davon ausgehend überlege ich mir in prozentualen Anteilen sprunghaft abzusteigen.

Eine weitere Option wäre auch sich selbst einen Mix herzustellen. Kannst Du nicht dein schwaches GM mit dem länger anhaltendem Green bzw. Red kombinieren?

Wenn du seit 07 drauf bist, ist das aber ein ganz schön hoch gestecktes Ziel, in dieser kurzen Zeit ohne Hilfsmittel zu entziehen. Da hast Du dir einiges vorgenommen.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
363 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.01.16 12:50
Schwarzkümmelöl oder Loperamid sind schon in Ordnung (ich benötige aber beides nicht).
Du hast Recht, dass beim Entzug genau das Gegenteil eintreten soll (deshalb ja die Einnahme des Loperamid).
Aber ich habe z.B. noch nie großartige Verstopfungen gehabt, wenn ich Kratom benutzte.
Und auch wenn ich mal pausiert habe (was nicht oft vorgekommen ist), ist nicht das Gegenteil (Durchfall) eingetreten.
Eigenartigerweise scheine ich gegen beides imun zu sein.

Das schwache GM wollte ich nicht unbedingt mit dem anderen green oder red mischen.
Das andere green oder die anderen zwei Sorten red sind zwar auch nichts besonderes, aber trotzdem um ein vielfaches besser als das GM (soll heissen, dass ich das leiber allein konsumiere).
Aber wahrscheinlich werde ich mischen müssen (von dem GM hatte ich nen Kilo, von den anderen Sorten zusammen gerade mal 600 g.).
Ich mache das aber nicht unbedingt so gern, aber einen Versuch ist es allemal wert.

Ich finde nicht, dass es ein zu hoch gestecktes Ziel ist.
Ich habe bereits von Krypton bei meinen Eltern (die haben nicht wirklich was gemerkt, kann das sehr gut verbergen, zumindest bis ich im Bett war und fast durchdrehte) kalt entzogen.
Ich hätte sogar die Möglichkeit gehabt, die 3 g. vom Krypton anzubrechen (die hatte ich zur Sicherheit trotzdem mitgenommen) und habe es nicht getan.

Ich finde, dass man auch sehr gut ohne Hilfsmittel von Kratom entziehen kann und finde auch, dass über ein Monat genug Zeit dafür sein sollte.
Aber natürlich ist es schöner, wenn man ohne großartige Enzugssyptome das Ganze durchstehen kann.

Ich möchte spätestens 4 Wochen vor der Reise damit anfangen.
Also bleiben mir noch 8 Tage mit heute gerechnet.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 03.01.16 13:19
zuletzt geändert: 04.01.16 21:35 durch Pflanzologe (insgesamt 8 mal geändert)
Hatte ja eigentlich vor Gestern mein eigenanbau-Kratom zu nehmen, aber da ich noch weggehen wollte habe ich es auf Heute verschoben und ich merke wie sich schon Freude aufbaut wenn ich daran denke :D
Ich bin echt relativ stolz auf mich, dass ich 5 Wochen ohne große Probleme überstanden habe.
Ich nehme jetzt mein Zeug ein und berichte euch was mein Kratom kann.

13.20uhr: Habe 8g davon zu mir genommen
Up14.16uhr: Es flutet immernoch an und das nicht zu knapp. Ist schon relativ langsam vom Anfluten, aber gibt immer mehr eine schöne körperliche Entspannung und ich merke ganz klar die Kratom-Optik. Ich vermute die Dosis war zu hoch^^ Aber was solls ich wollts ja mal richtig testen.
Up16.05uhr: Ich bin sediert, aber man muss schon sagen, dass es für 8g Kratom relativ schwach ist, ich würds vergleichen mit 4g Kratom, ich habe allerdings ja gerade keine Toleranz, von daher wird es nur funktionieren, wenn die unten ist, ansonsten wäre es bestimmt wie 2g für mich. Ich verspüre keine Euphorie oder so, fühle mich eher etwas müde. Das Körpergefühl ist typisch warm. Hätte ich mal besser 4g genommen, denke dann wäre ich euphorisierter.
Up17uhr: bin auf jeden fall noch gut dicht, hatte es wirklich weniger potent eingeschätzt. Ich denke für Jemand der nicht oft konsumieren will ist das ne alternative, aber die pflanzen brauchen halt echt paar jahre bis sie ne ausreichende menge bringen.
Up23Uhr: ich hatte gegen halb 6 2 gramm borneo red vein genommen um zu sehen was das noch bewirkt, war dann im kino mit freunden. Die 2g BRV haben gut reingehauen nochmal, würde sagen war schwächer als der flash davor, aber irgendwie kam es mir dennoch deutlicher vor, bemerkbarer, weniger unterschwellig. Und das obwohl ich vorher schon voll sediert war. Die Wirkung unterscheidet sich etwas. Beim Eigenanbau Kratom war es diffuser und es flutete auch langsamer an. Ohne Toleranz kann man aber definitiv damit was anfangen.

Jetzt wird planmäßig wieder 2 Wochen pausiert. Was mir aufgefallen ist: Die Wirkung hat mir heute nicht so viel gegeben, Sedierung ist mir einfach nix bei Kratom.


@Bloody Hier habe ich im Prinzip alle deine Fragen schon beantwortet , mit etwas geschick und Eifer kann man es definitiv schaffen und ich halte es nicht für so schwer. Habe in einem französischen Shop bestellt, die viele ethnobotanische pflanzen anbieten. Aus Samen gezogen. So hat man auch mehr Zugriff auf verschiedene Genetiken, da sie sich unterscheiden. Eine steht zur zeit unter LED (die große - ca. 70cm) die viel kleinere steht im Wohnzimmer bei niedrigen Temperaturen auf der Fensterbank und sieht noch vital aus.
Da ich mal wieder Schädlingsprobleme habe habe ich mit Spruzit behandelt. Meine große sieht leider gerade sehr schlecht aus, ich habe angst dass sie in die ewigen jagdgründe übergeht. Ich weiß nicht ob ich dne shop nennen darf, die bieten auch pflanzen an die hier verboten sind wie sally. Wie viel platz du brauchst hängt von deinem Ertragsziel ab, den Baum kannst du ja auf einer Größe halten indem du ihn zurückschneidest. Aber für 100g im Jahr sollte er vermutlich schon mal 150cm groß sein, mit vielen Seitenästen usw.

04.01: Krass was ich für intensive Träume hatte, Kratom ist da echt erbarmungslos. habe 11std geschlafen warum auch immer. und heute habe ich etwas craving, obwohl mich die wirkung gestern garnicht so überzeugen konnte, komisches zeug. Aber gut ich weiß ja immernoch wie scheiße kratom ist wenn man es zu oft nimmt. in 2 wochen wieder.
Außerdem war ich heute den Tag über immer mal der Meinung noch was vom Kratom zu merken! Leichte Euphorieschübe und leicht platt (Kratomkater evtl) war einfach zu viel Kratom.
Nein, nicht nur dass mir nun 2 Wochen lang der arsch prickelte, da mein Sohn die Buntwäsche mit Kokain gewaschen hatte, nein viel schlimmer war, dass ich mir auf dem Schulklo 2 Gramm Persil reingezogen hatte!
Abwesender Träumer



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ICQ Skype
  Geschrieben: 03.01.16 14:18
@pflanzologe

Wo Hast du denn dein kratom Baum her?
Mich interessiert das Thema auch sehr, und ich würde mir auch gerne einen Baum ins Haus holen

Wie viel Platz braucht man denn da für? Benötigen die setzlinge extra Licht zum wachsen? (also ähnlich wie bei cannabis)

Liebe grüße bloody :)
Potente Hirne stärken sich nicht durch Milch, sondern durch Alkaloide.
Ex-Träumer
  Geschrieben: 04.01.16 10:46
Kratomentzug Tag 1

Heute wird nur "gepulvert", was absolut notwendig ist. Kalte Entzüge mag niemand, warme ziehen sich zu lange um standhaft zu bleiben.

Erinnert mich immer an eine Diät. Juhuu und schon geht das RLS wieder los messer
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2013
367 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.01.16 11:43
Was heisst denn gepulvert ?
Normalerweise hab ich nach 3 Tagen Konsum schon ein leichten Affen aber hab bestimmt 10tage konsumiert und dann 3 Tage mit schwarzkümmelöl jeden Tag die Dosis halbiert und heute war die erste Nacht ganz ohne und n Affen schieb ich eigentlich kaum bin die letzten paar Tage auch nicht draussen gewesen da merk ich meistens erst den Affen voll heftig
 

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