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LdT-Regional-Forum » Ausland » Österreich » Herausnahme von Cannabis aus österr. Suchtmittelgesetz


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AutorBeitrag
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 18.09.14 22:57
zuletzt geändert: 04.09.15 17:57 durch The Specialist (insgesamt 1 mal geändert)
Ich möchte eigentlich gar nicht allzu viele Worte verlieren. Wieder einmal haben wir die Chance zu zeigen, dass eine Kriminalisierung von Cannabis in Österreich keinen Sinn hat.

Mit Unterzeichnung der Bürgerinitiative 53/BI kämpft ihr gegen diese unfaire und sinnlose Kriminalisierung. Alle Personen über 16 mit einer österreichischen Staatsbürgerschaft können unterzeichnen.

Ich bitte also alle österreichischen LdT Mitglieder an dieser Stelle: Unterzeichnet! http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00053/index.shtml#tab-Uebersicht
"Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei"
Kommentar von The Specialist (Traumland-Faktotum), Zeit: 04.09.2015 17:57

titel verschönert
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.09.15 22:29
So eine Kacke, jetzt ärgere ich mich schon wieder. Weder wählen darf ich im Oktober hier gehen, noch darf ich ohne österreichische Staatsbürgerschaft diese Petition unterzeichnen - Frechheit eigentlich. Ich lebe seit 10 Jahren hier, mein Lebensmittelpunkt ist Wien. Ach was solls... Sorry wieder mal für ein kleines Bisschen OT...

Lieben Gruß

JoEh
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 03.09.15 17:28
JoEh, schau' mal auf das Datum des ersten Beitrages :-) Und ich dachte mir zuerst, daß mir da etwas entgangen sein müßte ...
Also ist Deinem Ärger die Basis entzogen, und Du darfst wieder lachen ;-) Ok ?
LG road
 
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 09.01.16 00:35
Ein gutes hat es allerdings, dass er diesen Thread ausgegraben hat. Es gibt News bez. der österreichischen Rechtssprechung. Eine Legalisierung ist es zwar noch nicht aber immerhin etwas. :)

Zitat:
In Österreich wurde das im März angekündigte Gesetz zur Entkriminalisierung geringer Mengen Cannabis vor wenigen Tagen im Parlament verabschiedet und wird am 1.1.2016 in Kraft treten. Das neue Gesetz stellt den Besitz von Gras oder Haschisch für den Eigenbedarf nicht mehr unter Strafe. Die ursprüngliche Idee, die Regelung auf den Besitz von bis zu fünf Gramm Cannabisprodukte zu beschränken, wurde fallen gelassen. So definiert sich eine geringe Menge zum Eigenbedarf in Österreich nach wie vor über den THC-Gehalt von über 20 Gramm Reinsubstanz sowie die Auffindeumstände. Bislang wurden auch geringe Mengen zum Eigenbedarf angezeigt, das folgende Ermittlungsverfahren aber in vielen Fällen, ähnlich wie in Deutschland, dann ohne oder gegen geringe Auflagen eingestellt.

Therapie statt Strafe

Doch statt eine Anzeige zu verfassen, soll die Polizei den Vorfall in Zukunft der Gesundheitsbehörde melden. Diese prüft den Fall und kann Therapiemaßnahmen anordnen. Wenn sich die Person den Maßnahmen verweigert, übergibt die Behörde den Fall der Staatsanwaltschaft. Entgegen dem ersten Gesetzentwurf soll Presseberichten zufolge die Staatsanwaltschaft aber auch bei einer Kooperation eine Mitteilung erhalten und weiterhin die Möglichkeit haben, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. So kann ab dem 1.Januar 2016 der bloße Konsum von Cannabis, der in Österreich bislang nicht unter Strafe steht, sanktioniert werden.


Quelle: http://hanfverband.de/nachrichten/news/oesterreich-neue-cannabis-verordnung-tritt-zum-112016-in-kraft
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 09.01.16 09:02
zuletzt geändert: 11.01.16 19:14 durch Deliverance (insgesamt 2 mal geändert)
Wie geil!!! - Pest oder Cholera

Mal ganz ehrlich, jetzt kann man sogar gezwungen werden sich einer Therapie zu unterziehen?
Wenn der Staatsanwaltschaft danach ist (selbst wenn derjenige sich einer Therapie unterzieht), darf sie immer noch gegen den jenigen vorgehen.
Naja, bei der Führerscheinstelle wird man den Sünder mit Sicherheit nach wie vor anzinken.

So, was hat sich denn jetzt zum positiven entwickelt (vorausgesetzt man möchte nicht aufhören sich mal einen zu rauchen)?
Für mich hört sich das wie ein Freifahrtschein an und zwar nicht im Sinne des "Angeklagten". rolleyes
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 09.01.16 14:51
Also laut Pressemitteilungen gibts Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft obwohl keine Strafe erlaubt ist oder Strafen nur bei Gesundheits-Verfahren? (Die wollen wohl große Fische fangen.) Und das Gras ist trotzdem weg?
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.01.16 15:17
Lysis schrieb:
Und das Gras ist trotzdem weg?

Gute Frage, sehr gute Frage, wichtige Frage ! Aber wer kennt die Antwort ? Wohl niemand ... Eine österreichsiche Lösung also.
Aber immerhin wagt man sich so weit vor, Legalisierung in irgendeiner Weise offen zu lassen, bzw sich nicht besonders dagegen zur Wehr zu setzen.
Dann geht's über Nacht. Es sollen ja schon einige entsprechende Entwürfe im Umlauf sein, habe ich gehört. Obwohl es zwei Quellen mit guten Verbindungen völlig unabhängig voneinender berichten, bin ich zwar noch immer skeptisch, aber, sagen wir hoffnungsvoll skeptisch. Ich hoffe, ich erlebe es noch, daß ich in aller Seelenruhe an den besten Plätzen im Garten meine Pflänzchen hinsetzen kann, ohne damit rechnen zu müssen, daß die Bullen ernten kommen.
Bin gespannt, wann ich erstmals höre, der Stoff wurde nicht weggenommen.
Das ist mir früher schon passiert, in meiner Heimatstadt hatte ich "offiziös" die Erlaubnis zu rauchen. "Wenn's um's Rauchen geht, werden wir Dich in Ruhe lassen." Das hat gestimmt, das muß ich den Bullen lassen ! Mehrmals wurde Rauchware auch in ansehnlichen Mengen nicht einmal angetastet, obwohl sie offen herumlag. Man suchte H und hat NIE welches gefunden ;-)
Einmal bekam ich ein Stück aus der Hand eines Bullen zurück, der mich zuvor gefilzt hatte. Wohlgesonnen waren sie mir trotzdem nicht, denn neben Kiffer war ich ja auch Junkie, gut versorgter Junkie ...
Darauf, daß sie mein geliebtes Opium freigeben, werde ich wohl bis in mein nächstes Leben warten müssen ...
LG road
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 11.01.16 16:32
Ein bisschen kann ich dich trösten & dein Traum, (das weißt du sicherlich eh schon) Amerika, Uruguay, Spanien alle lassen legalisieren oder Gesetze lockern, also Kopf hoch ;)

Aber leider gibts kein Asyl, da kein dringliches Menschenrecht hihi.

Am Ende wird es aber oft eh mit oder ohne Legalisierung in vielen Richtungen im Katz- und Maus-Spiel enden ;) das macht die ganze Sache aber auch nicht uninteressanter ;))

 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 12.01.16 18:23
Deliverance schrieb:
So, was hat sich denn jetzt zum positiven entwickelt (vorausgesetzt man möchte nicht aufhören sich mal einen zu rauchen)?
Für mich hört sich das wie ein Freifahrtschein an und zwar nicht im Sinne des "Angeklagten". rolleyes


Bisher MUSSTE bei jedem Vergehen von Seiten der Staatsanwaltschaft ermittelt werden (auch wenns danach fallen gelassen wurde). Zur Therapie wurde man bisher auch so gezwungen, wenn man nicht in den Knast wollte. Was sich geändert hat ist schlichtweg, dass diese Vergehen nicht mehr ermittelt werden MÜSSEN und sicherlich bei Kleinmengen auch nicht werden.

Von einer Legalisierung sind wir hier noch weit weg aber ich sehe es dennoch als positiven Schritt. Allein schon weil das Thema überhaupt diskutiert wird, was in Österreich üblicherweise eher tabu ist.
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