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LdT-Forum » Drogen » Sonstige biogene Drogen » Reinigung von Kokain (Sammlung der wichtigsten Methoden)


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Traumländer



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  Geschrieben: 14.01.17 18:07
zuletzt geändert: 12.02.17 19:37 durch Neopunk (insgesamt 6 mal geändert)
Dieser Thread enthält Methoden zur Reinigung von Kokain.
Allen Methoden gemein ist, dass das zu reinigende Kokain wird so fein wie nur möglich gehackt/zermahlen werden sollte. Eine große Oberfläche ist von elementarer Bedeutung. Wenn noch kleine Klümpchen übrig sein sollten, werden darin eingeschlossene Verunreinigungen u.U. nicht entfernt.
Beim Umgang mit Chemikalien ist meist Vorsicht geboten. Eine saubere und sichere Handhabung sind dafür unerlässlich.
Wenn hier von Wasser die Rede ist, ist ausschließlich demineralisiertes, bzw. fälschlicherweise bezeichnet als destilliertes, Wasser gemeint.

Stets mit Schutzbrille arbeiten! Das Verwenden von chemikalienbeständigen Handschuhen ist je nach Methode nicht nur sinnvoll sondern auch Pflicht. Latexhandschuhe für den Hausgebrauch reichen in den meisten Fällen nicht aus. Immer in gut belüfteten Räumen arbeiten, insbesondere wenn man mit Heptan und Chloroform arbeitet.

Es ist von elementarer Bedeutung, alle Lösungsmittel (außer Wasser) vor Durchführung der Reinigung mit Trockenmitteln wie Calciumchlorid (CaCl2), Natriumsulfat (Na2SO4) oder Magnesiumsulfat (MgSO4) zu trocknen. Dazu gibt man einen Tag vor der Durchführung ein paar Teelöffel Trockenmittel pro 100ml Lösungsmittel ins Gefäß. Unmittelbar vor Verwendung wird das Trockenmittel durch Filtration entfernt. Kokain*HCl ist extrem gut wasserlöslich. Ein ganzes Gramm löst sich in gerade mal 0,5ml! Verzichtet ihr aufs Trocknen, wascht ihr höchstwahrscheinlich einen nicht unbedeutenden Teil eures Kokains weg.

Beginnen wir mit der simpelsten Technik, dem

Aceton-Wash:

Aceton:
  • Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.
  • Verursacht schwere Augenreizung.
  • Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
  • Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen.
  • Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

Das Kokain wird in ein Wasserglas gefüllt und mit Aceton übergossen. Man rührt 5-10 Minuten gründlich um und wartet anschließend, bis sich das Kokain wieder vollständig am Boden abgesetzt hat. Das Aceton wird nun vorsichtig abdekantiert. Am besten kippt man es in ein weiteres Wasserglas, welches mit einem Kaffeefilter so präpariert ist, dass dieser nicht ins Glas fällt. Normalerweise kann man hierzu den Rand des Kaffeefilters um den Rand des Glases stülpen. Sollte etwas Kokain im Filter landen, ist das nicht allzu schlimm. Wichtig ist jedoch, dass möglichst alles im Glas verbleibt. Gleichzeitig sollte aber auch möglichst das ganze Aceton daraus abgegossen werden, da der Waschvorgang somit effizienter wird. Das gestaltet sich oft etwas schwierig, es gilt hier das optimale Mittelmaß zu finden oder durch genug Übung die richtige Handhabung herauszufinden.
Das Kokain im Glas wird jetzt noch 1-2x auf gleiche Weise behandelt. Beim letzten Durchlauf alles in den Filter kippen, im Glas verbleibende Reste mit Aceton ausschwenken und in den Filter kippen. Nachdem das Aceton durch den Filter gelaufen ist kann man nochmals mit etwas Aceton durchspülen. Anschließend wird das noch leicht feuchte Kokain auf eine Glasplatte gekippt und der Filter ggf. ausgekratzt. Das Kokain muss nun sehr gründlich (in mehreren Etappen) aufgehackt werden, um ein optimales Verdampfen des Acetons zu gewährleisten.

Ein weiterer Klassiker der Kokain-Reinigung ist das sogenannte "Basen". Es handelt sich um eine Säure/Base-Extraktion des Kokains.

Säure/Base-Extraktion:

Salzsäure:
  • Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
  • Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
  • Kann die Atemwege reizen.
  • Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.
  • Bei Verschlucken: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
  • Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
  • Bei Exposition oder falls betroffen: Sofort Giftinformationszentrum oder Arzt anrufen.

Ammoniaklösung:
  • Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
  • Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
  • Kann die Atemwege reizen.
  • Sehr giftig für Wasserorganismen.
  • Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
  • Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.
  • Bei Verschlucken: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
  • Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
  • Bei Exposition oder falls betroffen: Sofort Giftinformationszentrum oder Arzt anrufen.

Natriumhydrogencarbonat:
  • Ist ziemlich ungefährlich, keine Sicherheitssätze verfügbar

Man löst das Kokain in einer kleinen Menge Wasser und gibt tropfenweise mit einer Pipette unter gutem Rühren eine zuvor hergestellte Natriumhydrogencarbonatlösung oder Ammoniaklösung hinzu, bis der pH-Wert bei ~9 ist. Die Lösung, aus welcher bereits Kokainbase (auch als Crack oder Rocks bezeichnet) ausgefallen sein sollte, wird in den Kühlschrank gestellt und auf dessen Temperatur abgekühlt. Anschließend wird die Lösung in einen Filter gekippt und 3 mal mit Wasser nachgespült. Das Kokain wird nun in ein neues Glas verfrachtet und mit einer kleinen Menge (~10ml) Wasser übergossen. Nun wird unter stetigem Rühren tropfenweise Salzsäure hinzugefügt, bis der pH- Wert bei ca. 6-7 ist. Für Laien ist es unerlässlich den pH-Wert alle paar Tropfen zu überprüfen, da er um 7 herum schnell springt. Das Kokain sollte nun vollständig gelöst sein. Sollte das nicht der Fall sein, und die Lösung ist definitiv sauer (pH < 7) dann wurde entweder nicht gut genug gerührt oder es handelt sich um Verunreinigungen, die durch Filtration entfernt werden. Hierbei ist es wichtig, den Filter vorher mit Wasser zu befeuchten, da er sonst Kokainlösung zieht und man somit Verluste hat.
Ist aber alles gelöst, so füllt man die Lösung in ein hitzebeständiges Schälchen und erhitzt auf niedriger Stufe. Wenn der Großteil der Lösung verdampft ist und man erste Kristalle sieht, wird die Heizquelle entfernt und schonend weiter getrocknet. Das trockene Kokain muss anschließend mit einer kleinen Menge Aceton gespült werden, um Säurereste zu entfernen.

Die Flüssig/Flüssig-Reinigung ist allen anderen Methoden insofern überlegen, als dass sie auch Levamisol aus dem Kokain zu entfernen vermag.

Diese Methoden sind bereits in einem Post von gunrunner zu finden, allerdings weniger detailliert als ich es hier erläutere. Ich hoffe so können auch Leute was damit anfangen, die weniger von Chemie verstehen.

Extraktion einer wässrigen Kokainlösung mit Chloroform:

Wie gut diese Methode funktioniert, kann ich nicht genau sagen. Fakt ist, dass man damit einiges an Levamisol entfernen kann, allerdings löst sich Kokain sehr gut in Wasser, weshalb nach der Extraktion noch nicht zu vernachlässigende Mengen Kokain im Wasser verbleiben. Es ist mit (u.U. großen) Verlusten zu rechnen!

Chloroform:
  • Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
  • Verursacht Hautreizungen.
  • Verursacht schwere Augenreizung.
  • Giftig bei Einatmen.
  • Kann vermutlich Krebs erzeugen.
  • Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.
  • Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition.
  • Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden.
  • Bei Berührung mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen.
  • Bei Einatmen: An die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen, die das Atmen erleichtert.
  • Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
  • Bei Exposition oder betroffen: Sofort Giftinformationszentrum oder Arzt anrufen.

Man nehme das mit Levamisol verunreinigte Kokain, löse es in einer kleinstmöglichen Menge Wasser und gebe es in einen Scheidetrichter. Alternativ eignet sich auch eine Ecke einer kleinen Plastiktüte. Nun gibt man das fünffache des Volumens der wässrigen Lösung an Chloroform hinzu und schüttelt. Nicht zu fest jedoch, es sollte keine Emulsion entstehen. Es ist unerlässlich, vorher die Beständigkeit der Tüte auf Chloroform zu überprüfen, sollte man nicht im Besitz eines Scheidetrichters sein. Trichlormethan ist deutlich schwerer als Wasser und sammelt sich daher unterhalb der Wasserphase. Man entfernt die organische Phase durch auslassen aus dem Scheidetrichter bzw. durch Anstechen des unteren Tütenzipfels mit einer Nadel. Dieser Schritt wird mehrmals wiederholt, die vereinigten organischen Phasen werden abgedampft und man erhält das gereinigte Kokain*HCl. Chloroform siedet relativ hoch, es ist also darauf zu achten, dass sich alles gut verflüchtigt (gut und mehrmals aufhacken).
Gemäß des unten verlinkten Papers wird bei einer auf diese Weise gereinigten 50:50 Mischung aus Kokain*HCl und Levamisol*HCl fast 89% des enthaltenen Levamisols entfernt. Die Reinheit des durch Abdampfen zurückgewonnenen Kokains beträgt dann 90%.

bf88i8gg.jpg

Um wirklich reines Kokain zu erhalten muss folgende Methode angewendet werden:

Waschen einer Kokainbase-Lösung mit Wasser:

n-Heptan:
  • Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.
  • Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
  • Verursacht Hautreizungen.
  • Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
  • Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen.
  • Behälter und zu befüllende Anlage erden.
  • Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
  • Bei Verschlucken: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
  • Bei Berührung mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen.
  • An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Behälter dicht verschlossen halten.

Mit Levamisol verunreinigte Kokainbase wird in Heptan gelöst. Die Heptanlösung wird bis zu 5x wie oben bei der Reinigung mit Chloroform beschrieben mit einem jeweils gleich großen Volumen Wasser gewaschen. Man beachte, dass Heptan eine geringere Dichte als Wasser hat und daher diesmal die organische Phase die obere Phase ist. Nach 5 Waschvorgängen beträgt die Reinheit der durch Abdampfen zurückgewonnenen Kokainbase 100% Bei Mischungen die max. 30% an Levamisol und keine anderen Verunreinigungen enthielten.

wf937tzv.jpg

Quelle für die Methoden mit Chloroform und Heptan

Ich hoffe es war alles verständlich. Bei Unklarheiten einfach nachfragen!
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Kommentar von The Specialist (Administrator), Zeit: 15.01.2017 17:53

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Traumländer



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  Geschrieben: 01.02.17 16:35
Erstmal großen Dank, für die Erläuterungen. :)

Ein paar Fragen sind bei mir noch offen.
Ist es korrekt, dass wir das Levamisol mit dem demin. Wasser quasi aus dem n-Heptan waschen?
Sprich ich lassen das Wasser ab, aus dem Scheidetrichter und lass die organischen Phase in ein Gefäß, lass das n-Heptan verdampfen und hab quasi mein Kokain, wenn alles verdampft ist?

Wenn wir davon ausgehen, dass das Kokain als Salz (HCl) vorliegt, müsste man das ja zuerst zur Base umwandeln oder nicht?
Das HCl wäre ja wasserlöslich nur die Kokainbase ist unlöslich in Wasser.

LG
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Traumländer



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  Geschrieben: 01.02.17 21:13
Ja, das ist korrekt. Das Kokain muss hierfür gebased werden, was ich aber auch erwähnt habe:

ich schrieb:
Mit Levamisol verunreinigte Kokainbase wird in Heptan gelöst.

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  Geschrieben: 09.02.17 23:18
Erst mal vielen vielen Dank für die superhilfreiche Anleitung. Echt ein fettes Lob an dir für deine Mühe.
Ich werde das dann wohl demnächst wenn ich eine größere Menge an Kokain hole direkt ausprobieren und Feedback geben.

Für mich wäre aber noch fraglich bei deiner Säure/Base Extraktion wie hoch die Konzentration der Ammoniaklösung und Salzsäure sein sollte?
Wie sieht es bei der Reinigung mit Aceton aus? Kriegt man damit auch Levamisol raus? Oder eventuell Lidocain?


Kennt ihr den Unterschied zwischen Arm und Reich? Die Armen verkaufen Drogen, um sich Nikes zu kaufen, und die Reichen verkaufen Nikes, um sich Drogen zu kaufen.
» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 10.02.17 17:09
Wie konzentriert Ammoniaklösung und Salzsäure sind ist nahezu irrelevant. Wichtig ist, dass man im richtigen pH-Bereich arbeitet.
Aceton kann kein Levamisol entfernen. Weiß nicht, ob Lidocain damit entfernt wird, vermutlich schon. Das Problem ist, dass es einige Lokalanästhetika gibt und vermutlich fast alle davon zum Strecken von Kokain verwendet werden. Eine pauschale Aussage zu treffen ist nicht möglich.

Ich kann übrigens nur nochmal betonen, wie wichtig es ist, die Lösungsmittel zu trocknen!
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Traumländer

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  Geschrieben: 17.02.17 14:46
Ein Freund hat sein Zeug testen lassen und hat das ernüchternde Ergebnis zurückbekommen: 25% Coca, 30% Coffein, 3% Levamisol, der Rest wurde vom Testcenter nicht weiter identifiziert, es seien aber 'keine ihnen bekannten psychoaktiven Substanzen', sie gehen also davon aus das der Rest einfach irgendein (ungefährliches) Streckmittel ist.

Meine Frage nun: Was soll man von so einem Ergebnis halten, ist das gängig für Straßenzeugs? Überdeckt das Coffein die eigentliche Wirkung nicht komplett?

Die Acetonwäsche wäre wohl der einfachste Weg um die 30% Coffein und die restlichen 42% Strecke loszuwerden?

LG


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Ex-Träumer
  Geschrieben: 17.02.17 14:59
Climax schrieb:
25% Coca, 30% Coffein, 3% Levamisol, der Rest wurde vom Testcenter nicht weiter identifiziert, es seien aber 'keine ihnen bekannten psychoaktiven Substanzen', sie gehen also davon aus das der Rest einfach irgendein (ungefährliches) Streckmittel ist.


Pfui gacka ! Dabei gehören 25% Koks doch noch zu den Spitzenwerten für Straßenware. Wenn die Idioten den Rest weglassen, nimmt man halt 4x so viel und hat wenigstens nur Koks und meinetwegen vergleichsweise relativ ungefährlichen Milchzucker im Blut !
30% Koffein, das ist eigentlich an und für sich schon ein Grund, das Zeug gar nicht zu konsumieren.
LG road
 
Traumländer

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  Geschrieben: 17.02.17 23:25
Also sollte ich meinem Freund den Konsum ohne eine Reinigung vorher eher abraten?
Wenn das Coffein alles überdeckt/ starke Nebenwirkungen hervorruft macht das ja auch keinen Sinn. Verstehe auch nicht warum Ticker ihr Zeug auf so eine Art 'veredeln'...

EDIT: und Road, du sagst 25% Reinheit gehören zu den Spitzenwerten bei Straßenzeug?!
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Traumländer



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  Geschrieben: 18.02.17 02:06
Würde das Kokain erstmal reinigen. Aceton sollte ausreichend sein. Wegen der drei Prozent Levamisol würde ich mir keinen Kopf machen.

Leider hat Kokain auf der Straße durchschnittlich 10-20%, eine echte Unverschämtheit.
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Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 18.02.17 12:49
Vielen dank für diese sehr nützlichen Aufbereitungs Anleitungen.

 
Traumländer

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  Geschrieben: 19.02.17 15:03
Danke für deine Antwort Neo!

Also wenn man, mangels Verfügbarkeit, auf eine Reinigung des Acetons mit Trockenmitteln verzichtet und den damit verbundenen Verlust in Kauf nimmt. Welche Reinheit sollte das Aceton mindestens haben, damit eine Reinigung überhaupt Sinn macht?

Und wielange sollte man warten (und kleinhacken), wenn man die Reinigung durchgeführt hat und sichergehen will das sich das Aceton komplett verflüchtigt hat?

LG
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Traumländer



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  Geschrieben: 19.02.17 15:46
Das Aceton zu trocknen ist super einfach und die Trockenmittel sind auch einfach verfügbar. Ich würde empfehlen Natriumsulfat (wasserfrei versteht sich) im Internet zu kaufen, aber unter Umständen kriegt man das auch in der Apotheke (dafür ist es vmtl. nötig die Angestellten zu belabern). Notfalls kann man immer noch in den Baumarkt gehen und ein Raumluftentfeuchter-Nachfüllpack kaufen. Dort sind 200-250g Calciumchlorid drin, das tut's auch. Hat zwar genauso wie das Baumarkt-Aceton nur technische Qualität, aber wenn man damit leben kann ein paar ppm Schwermetalle in seinem Kokain zu haben, ist es genauso verwendbar. Egal wie, hauptsache trocken! Ich würde es nicht drauf anlegen, mehrere hundert Miligramm reines Kokain einfach zu verschwenden, weil ich das Lösungsmittel nicht getrocknet habe..

Aceton hat einen recht charakteristischen Geruch. Man merkt eigentlich, wenn alles verdampft ist. Du solltest darauf achten, dass keine Klümpchen übrig bleiben, sondern das Pulver schön homogen klein ist. Du kannst ja mal etwas Pulver (Lactose z.B. oder was auch immer grad griffbereit ist) mit Brennspiritus nass machen und schauen, wie lange das Pulver braucht, um vollständig zu trocknen. Vorher wiegen, damit Du kontrollieren kannst, ob alles verdampft ist. Brennspiritus verflüchtigt sich deutlich weniger schnell als Aceton, daher hat man damit einen Richtwert, der zusätzlich etwas Sicherheitsspielraum hat. Als groben Richtwert würde ich ne Stunde nehmen. Vortrocknen, aufhacken, 5 Minuten warten. Weiterhacken, 5 Minuten warten und so weiter. Eigentlich sollte das ganze Aceton schon innerhalb einer Viertelstunde verdampft sein, aber sicherheitshalber würde ich eine Stunde warten und zwischendurch immer mal wieder hacken.
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Traumländer

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  Geschrieben: 20.02.17 12:12
Nochmals danke Neo!

Hab ich das richtig verstanden das der Großteil der Verunreinigung im nicht pharmazeutisch reinen Aceton dann Wasser ist?
In der Apotheke konnte die Frau nichts zur Reinheit des Acetons sagen, da hieß es 'Aceton ist Aceton' .. das das nicht so ganz richtig ist weiß ich zwar, allerdings stand auf dem Fläschen auch keine % Angabe drauf, sondern nur: Aceton.

Ich frag nur nochmal nach weil man das Ziel der Wäsche ja ist ein saubereres Ergebnis zu bekommen, weiß nicht ob das Coffein als Streckmittel gefährlicher ist oder etwaige Schwermetalle die man durch nur technisch Reines Aceton mit reinmischt.

Also, die perfekte Lösung wär natürlich 99,5% reines und dann ein Trocknungsmittel.

EDIT: Oder könnte man das Coffein auch mit Alkohol rauswaschen? Der wäre ja evtl. auch in der Apotheke zu bekommen. Welcher Alkohol würde sich da anbieten, sofern das überhaupt funktionieren würde?


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Traumländer



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  Geschrieben: 21.02.17 00:00
Aceton aus der Apotheke eignet sich hervorragend. Dieser sollte dennoch getrocknet werden. Ethanol ist deutlich schwerer richtig von Wasser zu befreien als Aceton, daher würde ich bei diesem bleiben.
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