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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Opiat und Opioid - Sammel- und Übersichtsthread


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AutorBeitrag
Traumländerin

dabei seit 2012
24 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.06.17 11:04
Mercedes AMG S65 schrieb:
interessant wäre für uns zu wissen, welche opis genau du denn konsumierst
und in welcher dosis ?
das ist mir zu allgemein mit 1-2 mal die woche opiate/opioide usw...

zu deiner gereiztheit :das schreibe ich mal deinem jahrelangem dauerkonsum zu,
auch wenn er "nur" 1-2 die woche ist .


Hey,

Danke schon mal für eure Antworten. Ich konsumiere hauptsächlich Codein 200mg oder Dihydrocodein 150mg, bei Gelegenheit auch Tramadol, Tilidin, Oxycodon, Hydromorphon, Fentanyl, Subutex. Aber das Problem tritt bei allen Medikamenten in diese Richtung gleichermaßen auf. Bei anderen Medikamenten habe ich das Problem nicht, deswegen vermute ich, dass es irgendwas mit den Opiaten zu tun hat.

Mit meinem Arzt würde ich ungerne darüber sprechen, da er von meinem Konsum nichts weiß und auch nicht unbedingt wissen sollte. Die Medikamente kriege ich nicht verschrieben.

lg,
m0rph1n
 
Endlos-Träumer



dabei seit 2015
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  Geschrieben: 08.06.17 13:16
Musst dem doch nix erzählen. Magenspiegelung solltest du machen lassen. Ich hab davon garnix gemerkt, war dank Propofol kurz weg und weis jetzt, dass ich einen Zwerchfellbruch habe.
Aus Protest die AfD wählen ist, als würde man in der Kneipe aus dem Klo saufen, weil das Bier nicht schmeckt.
Neue Träumerin



dabei seit 2017
2 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.06.17 18:45
Hallo,
also ich hatte das mit dem Magen auch mal und ich glaube das kam von den Opis.
Habe dann Enzym Lefax genommen und es ist wieder normal geworden.
Hatte auch vermutet, dass mein Cholesterin deswegen angestiegen ist. Da fehlen mir bis dato aber noch die Beweise.
Ich nehme täglich 1/4 bis 1/2 Tramadol 100 mg (schon runterdosiert). An den Wochenende nehme ich 1-2 Tilidin 150/12 mg. Nachdem ich neuerdings mal Codein versuchte zuerst 30mg Codeinum Phosporicum compr. bekam ich heute DHC von Mundipharma 60mg. Ich nahm bis jetzt 7 Stück, zuerst 3 dann nochmal 2 und vorhin nochmal 2, weil ich null Wirkung spüre, wirklich null. Bin schwer enttäuscht davon. Ich versuche nächstesmal noch eine Stufe stärker 90mg zu bekommen. Wenn ich da auch nix merke mag ich keine mehr. Ich nahm damals nach meiner H Zeit, Remedacen 30mg,3 Stück und ich hatte davon einen Kick kann man so sagen. Die drei reichten mir immer aus, kein Vergleich zu dem Zeug was es heute so gibt. Das ist sehr enttäuschend und ich hab jahrzentelang garnichts genommen. Bis auf das Tramadol wegen meiner Erkrankungen und dann kam das Tilidin dazu. Das wollte ich absetzen und durch DHC ersetzen aber Pustekuchen. Nene...
Sei immer so, dass Du vor Dir selbst bestehen kannst.
Träumer

dabei seit 2017
10 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.06.17 10:41
Mein schlimmster Entzug, entgegen aller meinungen war der von buprenorphin, weil der über 3 Wochen gedauert hat und extremst körperliches kältegefühl nch sich zog.... mein "einfachster" war dihydrocodein( ebenfalls hochdosiert). ich hatte so gut wie keine körperlichen entzzugssymptome, jedoch war das carving das schlimmste, das es für mich gibt... was habe ich daraus gelernt? auf dhc umstellen und dann dieses ausschleichen.
 
Endlos-Träumer

dabei seit 2015
508 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.06.17 21:46
Weis jemand wie es aussieht mit der combi: opiate + nootropikas?
im detail subutex/suboxone + noopept und Phenylpiracetam
 
Traumländer



dabei seit 2012
579 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.06.17 22:28
der begriff nootropika lässt halt eigentlich keine aussage zu. da von phenibut oder ritalin über ginseng bis zu noopept alles mögliche als nootropika bezeichnet werden kann.

zu deinem beispiel im speziellen kann ich leider nichts sagen.
 
Endlos-Träumer

dabei seit 2014
125 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.06.17 20:18
hey ich habe 10 tabs zu je 100mg tramadol bekommen und wollte wissen reicht eine für einen rausch und wenn ja wie lange hällt es an und merkt man mir das an?

Das letzte opiod was ich hatte war ein 100er fentanyl pflaster vor paar wochen da es nicht wirklich euphorisch macht konnte ich das problemlos ständig zuhause konsumieren ohne auffällig zu wirken wie verhält es sich dann mit dem tramadol ?
 
Träumerin



dabei seit 2017
113 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.06.17 21:01
Für eine erste Erfahrung reichen 100mg auf jeden Fall. Tramadol kann sehr lange wirken (ich spürs, auch unretardiert, noch nach 12 Stunden) Manche spüren jedoch den Wirkungseintritt erst nach einer Stunde oder noch später. Deshalb Vorsicht mit Nachlegen. Sowas kann bei Tramadol ganz schnell nach hinten losgehen. Auch Mischkonsum (auch mit Alkohol) wäre für eine erste Erfahrung nicht empfehlenswert. Na dann, viel Spaß!
Sinn des Träumens ist, uns auf das zu lenken, was wir wirklich wollen. (Anaïs Nin)
Dauer-Träumer



dabei seit 2016
1.013 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.06.17 21:24
da ist es bei mir anders, wirkt meist 6 Std, länger nie auch bei retard nicht merklich.
Denke auch 100 reicht, falls es nicht genug sein sollte kannst du ja noch 50 nachlegen nach 1-2 Std, auf mischkonsum sollte man generell verzichten wenn man eine Droge zum ersten mal nimmt und dicht kennt


ob man es dir anmerkt, wohl eher nicht bei der Dosis, kann man aber nicht vorhersaen, weil ixh dich nicht kenne und nicht weiß wie du auf Drogen und speziell auf opioide reagierst und dich darauf verhälst und tramal kann ja erst mal durch die andere wirkweise antreibend und aufputschend wirken. Evtl tanzt du durch sie Wohnung oder bist besonders gut gelaunt oder gesprächig, wer weiß kannalles drin sein aber ob die Familie gleich an Drogen denkt, glaube nicht, du meist vllt dass man es an den kleinen pupillen erkennt bzw bei Tramal sind sie bei der Dosis auch bei vielen Leuten eher groß, nein auch das nicht, deine familie wird dich ja auch nicht ständig mustern und genau untersuchen solange du nicht torkelst oder im opi Halbschlaf bist, sowas wäre in der tat auffällig
 
Endlos-Träumer

dabei seit 2015
508 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.06.17 06:31
wobei tramadol beim 1. mal, jedenfalls bei mir und einem kollegen, extrem sedierend wirkt wie ein NL. erst ab dem 2. mal war es wie gewohnt wenn man es einen längeren zeitraum nicht nahm.
 
Moderator



dabei seit 2012
1.893 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.06.17 07:44
Das hängt sehr von der Dosierung ab, raytracer. Wenn man toleranzfrei ne hohe Dosis Tramadol nimmt, dann ja, überwiegt die Opioide Wirkkomponente und du wirst ganz normal sediert. In kleinen Dosierungen sollte es eigentlich aber immer in gewissem Maße stimulierend wirken, egal wies mit deiner Toleranz aussieht.

@ErsguterBummser: Also wenn du Fentanyl in der Öffentlichkeit nehmen konntest und keiner hats gemerkt (sicher? vielleicht hast du ja nicht gemerkt das es die anderen gemerkt haben...) dann gilt für Tramadol ziemlich sicher das gleiche. Ist natürlich immer eine Dosisfrage, auch von Trama kann man Stecknadelpupillen bekommen wenn man hoch genug dosiert, sollte man mit Tramadol aber eh nicht machen. Ist ein kleiner Sonderling der neben der Opioidwirkung halt auch Serotonin-Wiederaufnahmehemmende Wirkung hat und deswegen in hohen Dosen Krampanfälle auslösen kann.
Normale Dosen Tramadol wie ~100mg sieht man dir aber sicherlich nicht an. Falls deine Tabs retardiert sind solltest du sie entretardieren, das macht bei Trama auch nen riesen Unterschied.

Kräuterhexe hat nebenbei völlig recht, Tramadol wirkt teilweise sehr lange. Glaube die Halbwertszeit kann bis zu 18h betragen, deswegen auch aufpassen wie oft täglich du wieviel nimmst - kann schnell akkumulieren und dich so ohne das du merkst langsam überdosieren, das ist mir auch mal passiert. Hatte dann einen Krampfanfall in der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit, nicht so cool. Maximal 400mg/Tag (nicht pro Dosis!) sind so faustregel als halbwegs sichere Maximaldosierung.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
...auch wenn müde Fische sich doch auch kurz mal treiben lassen dürfen, oder?
Traumländer



dabei seit 2014
247 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.06.17 14:13
hey,
hab vor ner weile mal mit piritramid rumexperimentiert. da ich eine mittelstarke nadelphobie habe wollte ich mich auf die rektale applikation beschränken, hat leider nicht die gewünschte wirkung erzielt. also hab ich mir überlegt vielleicht doch die nadel anzusetzen. intravenös kann ich auf keinen fall, aber intramuskulär soll ja bei piri auch gut gehen. hat jemand erfahrungen damit? auch allgemein mit der applikationsform, gibts da spezielle pumpen für? am liebsten wär mir eine pumpe mit ganz kurzer nadel die ich einfach ganz in den arm jagen kann, je schneller desto besser, ich sag ja ich hab schiss vor nadeln^^
ein how to zu i.m. wäre natürlich klasse ;)

wenn das ne dumme idee ist (mal ganz abgesehen davon dass opioide zu ballern allgemein nicht die beste idee ist) sagts mir ruhig, bin mir eh nicht ganz sicher ob ichs echt mach.

mfg
"Gott hat entweder nicht hingesehen oder es war ihm egal... Ab da wusste ich... Nicht Gott macht die Welt zu dem was sie ist... Wir tun das"
Endlos-Träumer

dabei seit 2014
125 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.06.17 14:25
Stecknadelpupillen hab ich vom Fentanyl gehabt , aber das fällt im Hellen niemandem auf. Zumindest nicht meiner Familie, die merken nur wenn ich bekifft bin.

Hab ein 50er Fenta Pflaster hier und Tramadol ( so dicke rote aus Indien, sind die Retard ? ). Hab allerdings immernoch nichts davon angerührt weil ich gestern angefangen habe , Mirtazapin zu nehmen und auf dem Beipackzettel steht man sollte vorsichtig sein bei gleichzeitiger Einnahme von Tramadol und Opioden.

1. Mirtazapin+ Tramadol kann jemand abschätzen wie Safe das ist hinsichtlich Serotoninsyndrom? Ich nehme 15mg Abends vor dem schlafen. Muss dazu sagen, dass ich vor etwa 1 Jahr während Venlafaxin Einnahme auch mal 3 Teile geschmissen habe (aus Unwissenheit) und hatte keine Anzeichen von Serotoninsyndrom. Hab mich nur gewundert dass die Teile nicht gewirkt haben. Im Beipackzettel steht aber ebenso dass man vorsichtig sein sollte bei Mirtazapin+Venlafaxin , allerdings hat mir mein Psychiater vorgeschlagen, Morgens Venla zu nehmen und Abends Mirta , was ich aber abgelehnt hatte da mich Venlafaxin ziemlich Impotent gemacht hatte.

2. Mirtazapin + Fentanyl - da besteht ja 0 Gefahr bzgl. Serotoninsyndrom, right ? Allerdings kann das Mirta die sedierende Wirkung verstärken, bedeutet es auch, dass gleichzeitig auch die Atemdepressive Wirkung verstärkt wird?

3. Wäre ich auf der sicheren Seite, wenn ich am Abend vor dem geplanten Opiod-Konsum das Mirtazapin weglassen würd? Oder sollte ich besser sofort aufhören weil noch kein Spiegel aufgebaut ist, die Opi's konsumieren und erst dann weitermachen mit dem Mirtazapin ?


 
Traumländer



dabei seit 2012
2.677 Forenbeiträge
1 Tripberichte
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  Geschrieben: 23.06.17 15:06
Die Gefahr eines Serotonin-Syndroms ist oft vorhanden, in diesem Falle wohl nicht besonders groß. Generell ist das Serotonin-Syndrom wohl ziemlich selten und vermutlich wie so Vieles sehr individuell. Viel realer ist die Gefahr eines Krampfanfalls, da Tramadol die Krampfschwelle senkt und selbst die Wiederaufnahme von Serotonin blockiert. Mirtazapin tut das ebenso, und dadurch könnte es leichter zu einem Krampfanfall kommen als im Solokonsum von Tramadol.

Fentanyl hat übrigens eine nicht unerhebliche Serotoninkomponente, allerdings halte ich es in dieser Hinsicht für unbedenklich, Fentanyl mit Mirtazapin zu kombinieren. Allerdings sollte man stets bedenken, dass Mirtazapin ebenfalls ZNS-dämpfend ist und es so zu einer Atemdepression kommen kann.
Wir sind ein Wunder, doch behandeln uns wie ein Produkt
Und sind enttäuscht, weil jeder nur auf unsere Packung guckt
Endlos-Träumer

dabei seit 2014
125 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.06.17 15:55
Dann werde ich wohl lieber auf Nummer sicher gehen und das Mirtazapin absetzen. Kann ich mir heute noch beruhigt 100mg Tramal geben oder lieber bis morgen früh warten? Hab ja erst gestern Abend nur 15mg vom Mirtazapin genommen
 

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