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AutorBeitrag
Abwesende Träumerin

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  Geschrieben: 28.06.17 21:08
Hast du auch irgendwas Neues an Wissen beizutragen oder musst du einfach nur überall deinen (nichtmal mittelscharfen) Senf dazugeben?

Ja, die Frage wurde vor nicht allzu langer Zeit geändert, früher wurde nach der Sexualität gefragt. Ein Freund von mir durfte da nicht spenden, als schwule Jungfrau sozusagen.^^ Inzwischen wird nach Sex zwischen Mann und Mann gefragt (weiß nicht mehr, ob speziell "ungeschützt" noch in der Frage stand), ist immerhin besser, aber schließt trotzdem verantwortungsvoll gleichgeschlechtlich Liebende aus, also wenn man z.B. ausschließlich mit seinem Partner schläft und beide getestet sind.

Und ich glaube auch nicht, dass alle Menschen nur aus gutem Willen Blut spenden. Ist doch ne recht einfache Art, schnell n bisschen Geld zu verdienen.
Hab Leute da gesehen, die direkt vorher noch eine geraucht haben. Nikotin ist auch ein Zellgift.
Was ist gefährlicher: Der LSD-Bewusstseinszustand
oder der RTL-Bewusstseinszustand?
-Thomas Metzinger
Traumländer



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  Geschrieben: 28.06.17 21:39
Oh, LSA, das ist ein heißes Eisen und bin da garnicht deiner Meinung!

Kann grad nicht so richtig, darum sag ich morgen was dazu.
Hoffe, dass dir bis dahin die anderen deinen Standpunkt um die Ohren hauen!

Das Thema hatten wir doch neulich schon...

Aus Protest die AfD wählen ist, als würde man in der Kneipe aus dem Klo saufen, weil das Bier nicht schmeckt.
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.06.17 22:06
Gebt ich LSA aber recht. Das homusexuelle Männer zu einer Risikogruppe gehören kann man ja nicht abstreiten. Hat auch nichts mit Diskriminierung zu tun.

Bugchasing
61MinutenSex

Das ganze System der Blutspende ist sicherlich nicht günstig und ist ja schade drum wenn das Blut den vernichtet werden muss und nicht zum Einsatz kommen kann. Die Kontrollen sollten auch viel höher sein, kenn viele den ist komplett egal was sie im Blut haben und was mit anderen Menschen passiert, die gehen dort nur hin um sich ihre 20€ abzuholen.
 
Abwesende Träumerin

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  Geschrieben: 29.06.17 00:05
etar schrieb:
Hat auch nichts mit Diskriminierung zu tun.

Selbst in dem Video, das du gepostet hast (das zweite), sagen die, dass es unter Anderem daran liegt, dass Homosexuelle früher nur im Geheimen Sex haben konnten und es deswegen immer schnell gehen musste.
Und Aufklärung ist auch meistens auf Sex zwischen Mann und Frau ausgelegt. Was meiner Meinung nach auch diskriminierend ist.

Aber das ist doch eigentlich gar nicht Thema des Threads...
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Traumländer



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  Geschrieben: 29.06.17 02:43
LSA schrieb:
Und es ist gar nicht so verwunderlich, dass man bei der Blutspende nicht fragt, ob jemand gerade unter Alkoholeinfluss steht. Menschen spenden ihr Blut, weil sie anderen Menschen etwas gutes tun wollen oder mit dem Gedanken, sie könnten wem das Leben retten. Alkohol ist ein Zellgift und es wäre schwachsinnig, Gift spenden zu gehen, was todkranke oder lebensgefährlich verletzte Menschen bekommen. Das schließt von vornherein dem humanitären Gedanken aus.


Und in der katholischen Kirche werden keine Kinder geschändet, das widerspräche ja den christlichen Werten. Wobei Nächstenliebe...lassen wir das lieber!
Ich habe durchaus schon von einigen Alkoholikern und Junkies mitgekriegt, dass sie Blutspenden gehen, weils leicht verdientes Geld ist und als Bonus knallt alles da nach doppelt so gut.

Die Diskrimierung liegt finde ich vor allem darin, dass ich bei sonstigem Geschlechtsverkehr nicht in die Risikogruppe falle, egal ob ich verhüte, oder nicht. Das ergibt einfach keinen Sinn, wenn ich als Typ, der 100 Frauen den Arsch geleckt habe (oder einfach ungeschützten (Anal-)Verkehr hatte) spenden darf, aber als Mann, der mit einem einzigen Mann geschützten Verkehr hatte in die Risikogruppe gehöre.

Spoiler:
Zum Offtopicstreit: Sie hat neue Informationen geliefert bzw. die These aufgestellt, dass Menschen nicht nur aus humanitären Gründen spenden und ihnen die Qualität ihres Blutes ziemlich am Arsch vorbei geht, etwas, dass du für unmöglich hieltest. Etwas, dass ich aus meinen Beobachtungen bestätigen kann.
Zudem hast du einen weiteren post erstellt, nur um sie deswegen anzukacken, dass sie genauso wenig infos zur verfügung gestellt hat, wie du, nur hast du jetzt einen weiteren produziert. Auch noch öffentlich, wie lächerlich. In einem öffentlichem Internetforum miteinander kommunizieren und kritik üben. Peinlich. (Bitte belassen wirs jetzt dabei, sonst kommen noch mehr inhaltlose posts, meine Hauptaussage ist außerhalb des Spoilers!)

"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 29.06.17 09:16
Soleil schrieb:
... sagen die, dass es unter Anderem daran liegt, dass Homosexuelle früher nur im Geheimen Sex haben konnten und es deswegen immer schnell gehen musste.
Und Aufklärung ist auch meistens auf Sex zwischen Mann und Frau ausgelegt. Was meiner Meinung nach auch diskriminierend ist. ...


Klingt nach nen Strohmann-Argument. Gehts es dir jetzt darum das es auf der Welt Diskriminierung gegen Homosexuelle gibt oder was LSA meinte, das man als Mann bei der Blutspende gefragt wird ob man schonmal Sex mit einem Mann hatte und darauf nicht Blutspenden darf? Selbstverständlich war das damals Diskriminierung wo Homosexuelle verfolgt worden sind und es sogar bei der Polizei "Rosa Listen" gab wo Homosexuelle gesammelt wurden. Und es gibt auch heute noch zuviel Diskriminierung von Homosexuellen. Aber LSA sagte ja das es heute bei der Blutspende Fragebögen gibt wo gefragt wird ob man als Mann schonmal Sex mit einen Mann hatte, wo man mit der Antwort "ja" nicht Blutspenden darf. Was keine Diskriminierung ist. Dem Ersteller des Fragebogens geht es ja bei der Frage nicht darum Homosexulle zu Benachteiligen, aufgrund seiner(des Fragebogenersteller) Wertevorstellung, Voruteile etc..

Auf den zweiten Satz geh ich mal nicht ein um es kürzer zu halten. Sind halt beides Strohmann-Argumente. Mir wurd bei der Aufklärung auch gesagt das Männer andere Männer lieben können und auch miteinander Sex haben. Hat mich nicht beeinflusst ^^


20fox schrieb:
Blutspenden gehen, weils leicht verdientes Geld ist


Hab ich leider auch schon mitbekommen, das Leuten völlig egal ist was in Ihren Blut ist und spenden gehen um sich die 20€ für Kippen zu holen. Es gehen wahrscheinlich noch viel zu wenig Leute Blutspenden.

20fox schrieb:
Das ergibt einfach keinen Sinn, wenn ich als Typ, der 100 Frauen den Arsch geleckt habe (oder einfach ungeschützten (Anal-)Verkehr hatte) spenden darf, aber als Mann, der mit einem einzigen Mann geschützten Verkehr hatte in die Risikogruppe gehöre.


Naja, wenn man jetzt 1000 heterosexuelle Männer nimmt die Blutspenden und das Blut im Labor getestet wird, wird wahrscheinlich das Blut des Aidskranken Typen der 100 Frauen den Arsch geleckt und Analverkehr hatte und sich irgendwo angesteckt hat, entdeckt und muss entsorgt werden. Wenn man als Vergleich dazu 1000 Homosexuelle Männer nimmt die Blutspenden und das im Labor testen lässt, wird wahrscheinlich statistisch die Menge des nicht nutzbaren Blutes was entsorgt werden muss deutlich größer sein. Der ganze Prozess des Blutspenden, vom Spender bis zum Empfänger wird wahrscheinlich nicht so günstig sein. Da werden sich sicherlich Leute Gedanken zu gemacht haben, wie bei dem Aufwand am Ende das maximale an Blut bei den Empfängern ankommt. Leider sind 2/3 der Aidskranken Homosexuell und gehören zu der Risikogruppe. Das ist aber keine Diskriminierung. Es wäre Diskriminirung wenn die Ärzte aus ihrer eigenen Wertevorstellung und Voruteilen, Homosexulle Benachteiligen wollen und sagen Homosexuelle hätten schlechteres Blut. Ich glaub aber an keiner Ärzteverschwörung in der Blutspende.

Gibt leider noch jedes Jahr viel zu viele Neuinfektionen. Wäre schön wenn die Krankheit irgendwann verschwinden würde. Wünsche ich niemanden sowas :/ . Ohne würde es auch sowas beim Blutspenden nicht geben. Ich hör jetzt auf mit weitern OT in diesen Thread.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 29.06.17 21:44
Also ich habe mittlerweile schon über 10 Blutspenden hinter mir. Ich bin zwar nie dicht da hingegangen aber hab auch keine besondere Konsumpause davor eingelegt. Das Blut wird eh immer nochmal untersucht bevor sie es verwenden und wenn ihnen mein Blut nicht passt können sie es ja vernichten.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 29.06.17 22:20
Hier nochmal meine Meinung zu Schwul und Blutspenden, ich zitier mich mal selber:

Mofi schrieb:
"Dem" Schwulen wird pauschal verantwortungsloses sexuelles Verhalten unterstellt. Und der Heterotourist, der in Thailand jedes Jahr 14 jährige nagelt und ein gut bürgerliches Leben führt, geht brav weiter zur Blutspende.


Um das nochmal zu verdeutlichen:

Junger Mann, schwul, fester Freund, die beiden haben jeden Tag Sex. Alles was geht. Beide treu, HIV negativ.
Darf kein Blut spenden.

Familienvater, lange verheiratet mit 5 Kindern. Beziehung läuft nicht mehr, geht auf den Straßenstrich anstatt in den Puff, weil billiger. Fährt als Sextourist nach Thailand oder sonstwo hin, hauptsache billig und nagelt alles, was unter 18 ist.
Darf Blut spenden.

Das ist natürlich ein Extrembeispiel. Aber möglich.

Na klar, es ist diskriminierend, wenn Homosexuelle kein Blut spenden dürfen. Statistiken hin oder her.

Wer verbietet mir als extrem kurzsichtigen Brillenträger das Autofahren, weil ich ohne Brille fahren könnte? Vielleicht find ich Brille Scheiße und gefährde "ohne" Menschenleben?


Aus Protest die AfD wählen ist, als würde man in der Kneipe aus dem Klo saufen, weil das Bier nicht schmeckt.
Ex-Träumer
  Geschrieben: 29.06.17 22:35
@Mofi Überall wo es Gesetze gibt oder moralische Grenzen und gesellschaftliche Konventionen, wird es immer Leute geben, die diese Grenzen und Gesetze überschreiten und die Leute, die diese Überschreitungen verfolgen und nachgehen, werden von den Übertretern gehasst werden. Es war schon immer so und es wird wohl so bleiben.

Edit: Und ganz im ernst, wenn jemand homosexuell ist und sicher weiß er hat kein HIV und hatte seit mindestens 3 Monate kein neuen Geschlechtspartner, dann würde ich spenden gehen. Die können ja eh nicht herausfinden, dass man Homosexuell ist.

Zum Thema Substanzen im Blut das wird so nicht geprüft, dass Blut wird in seine Bestandteile getrennt, also Erythrozyten, Thrombozyten und Leukozyten, was man verwenden kann wird verwendet. Wenn man nicht aktuell im Rausch ist oder Metaboliten eines Stoffes im Blut grad zirkulieren hat, sollte da keinem einem Schaden zugefügt werden. Generell bekommt ja der Patient nur einen Teil von den 500ml die man spendet. Da ist kein Schaden gegeben.

Aber klar die werden sofort hellhörig, wenn die das Thema Drogen hören. Aber wenn es keine Risikofaktoren für HIV oder andere übertragbare Krankheiten gibt, würde ich spenden.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 29.06.17 23:06
Du überascht mich mal wieder, LSA, obwohl ich mit dir selten einer Meinung bin.

Ich war erst einmal Blut spenden. Fand die dicke Kanülle sehr schmerzhaft, und weiss nicht, ob und wann ich das nächste mal spenden gehe.
Hab vorher 2 Tage kein Kratom genommen, was ich sonst 2 mal täglich mache. Trotz aller Kritik finde ich Blut spenden wichtig und richtig.

Hab vor Jahren 2 mal Koks gezogen. Bin ich jetzt, durch was auch immer, als Spender nicht mehr brauchbar? Warum? Hab das verschwiegen.
Aus Protest die AfD wählen ist, als würde man in der Kneipe aus dem Klo saufen, weil das Bier nicht schmeckt.

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