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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Der Benzodiazepin - Sammelthread


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AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2012
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4 Tripberichte

  Geschrieben: 26.06.17 19:53
Ahjo, das Seminar ging grad schnell und chillig vorbei, konnte mich gut und auch nicht verballert artikulieren. 0,5L Mate (100mg Coffein) helfen auch ganz gut fit zu bleiben.

Das Valium kommt sehr angenehm, Diaz ist wirklich die Königin der Benzos. Sobald die Dozentin vor mir ihre typischen 15min überzogen hat, steh ich mal auf und entscheide je nach Seegang, ob da noch was folgt. 20mg dürften aber dicke reichen!

Wenn ich morgen nicht hochkomme, gibts ja immer noch Pep/Penta.

Was sagt ihr zur Kombi Diaz+Keta / Diaz + Upper / Diaz + Keta oder O-pce + Upper

Anhand meines langen Gelabers und der Idee Mischkonsum anzufangen, merk ich schon: Es wirkt!
Um Gehör für eine wichtige Mitteilung für die »reale Alltagswelt« zu gewinnen, sollten entsprechende Durchsagen mit erhobener Hand gemacht werden. (»Das Haus brennt!« - »Hahahaha!« - Mit erhobener Hand: »Das Haus brennt!« - »Hilfe! Feuerwehr!«).
Traumländer

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822 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.06.17 01:47
moin....,

mach ich auch ab und an mit benzos und ja,..... diaztropfen zb. 7,5 mg +0,5 mg
alpra +paar stunden zuvor ca.5 g kratom =ein sehr netter und gechillter abend
vorm TV und PC .....bisschen sekt oder wein kommt dann noch und irgendwann
früh wird dann geschlafen .

am nächsten tag bin ich leider dann meist sehr müde nach 8 std. schlafen und löse das problem dann mit ca. 2,5 g kratom (mischung aus grünen sorten )
und kaffee und in ca. 30-60 min bin ich wieder voll ON . wink
Das Leben ist eine Schlampe.
Also lerne es zu ficken !!!
Traumländer



dabei seit 2012
1.578 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 27.06.17 14:26
Müdigkeit hält sich in Grenzen, leichte Entspannung triffts ganz gut.
Hab um 22:00 noch 10mg nachgelegt, bin um ca. 2 ins Bett.
Von der letzten halben Stunde ca. fehlt mir die Erinnerung ein wenig, keine Ahnung wie ich ins Bett gekommen bin, bei 30mg Diaz und nem Bier aber nicht all zu unnormal.
Insgesamt war ich mit dem Rausch gestern allerdings nicht zufrieden. Nach 30mg war ich Müde genug um instant einzuschlafen. Benzos machen nicht mal mehr zum chillen spaß, früher war ich fast Opioid-Like geflauscht und dazu noch Alkmäßig enthemmt. Mein Konsum ist seit ca. 1 Jahr auf 1-2x im Monat maximal gesunken, Toleranz dürfte es nicht sein. Habe vor einem Jahr mal Flubro benutzt, kann das aufgrund seiner Potenz eine dauerhafte Anpassung der Rezeptoren hervorgerufen haben? Meine mal sowas gelesen zu haben, allerdings halt ichs schwachsinn, wenns auch meinen fehlenden Benzo-Turn im Vergleich zu Früher erklärt.
Um Gehör für eine wichtige Mitteilung für die »reale Alltagswelt« zu gewinnen, sollten entsprechende Durchsagen mit erhobener Hand gemacht werden. (»Das Haus brennt!« - »Hahahaha!« - Mit erhobener Hand: »Das Haus brennt!« - »Hilfe! Feuerwehr!«).
Traumländer



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2 Tripberichte

  Geschrieben: 27.06.17 16:09
Hey 20fox, lange nix von dir gehört, alles fit?

Hatte dir eig gestern Abend hier schon geantwortet, aber da der Post irgendwie ziemlich "Valium verliert zu schnell seine Magie" und ich durch dam und weed zu dicht war, hab ich auf halbem weg den Tab geschlossen... Bin zwar wieder auf dam und weed und tierisch dicht und benzos haben nach wie vor die Magie verloren aber hey, genau darum geht es ja hier haha. Erstmal, um dich zu beruhigen; keine sorge wegen den flubros! Ich hab mir mit dem Dreck letztes Jahr auch teilweise so ekelhaft die Rezeptoren verheizt, dass ich trotz massiver Einnahme nicht schlafen konnte, aber zitternd, krampfend und mit absolut unerfreulichen oevs im Bett rum lag - tavor half auch ne Woche später nicht ansatzweise gegen Angst oder Schlafstörungen. ABER: Was dauerhafte Beeinflussung der Rezeptoren angeht: ca. 1-2 Monate später war ich nach 20 mg Valium, 4 mg rivotril und ner low dose alk totalausfall (bin meiner mom, bei der ich zu der Zeit kurz gewohnt hab, durchs ganze Haus geschleudert, hab brachialst gelallalt, deckenlampen mit meinem Kopf zerstört, aber dennoch Frieden verbreitet, es war super (erzählt man sich :D))

Ich persönlich nehme (für meine Verhältnisse) auch nur noch extrem selten benzos und wenn dann eigentlich ausschließlich bromazepam. Denke in letzter Zeit aber wieder vermehrt über ein "downgrade" auf zolpidem nach, was den angenehmen Nebeneffekt hätte gelegentlich Monster auf meiner Bettdecke gegeneinander duellierren lassen zu können...

LG
Solve et Coagula
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 29.06.17 14:06
stimmt es, dass der benzoentzug erst nach 7-10 tagen kommt? nen kollege sagte mir, dass nen substitutionsarzt ihm das sagte.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 29.06.17 14:29
Hey, also ja ich persönlich habe diese Erfahrung gemacht. Die ersten 4 bis 5 Tage denkt man, ach alles nicht so schwer es kommt gar kein Entzug usw. und dann nach 5 oder 6 Tagen erwischt es einen eiskalt. Kommt denke ich auch auf die genaue Art der Benzos an.
mfg
 
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 29.06.17 14:33
bei sehr kurz wirksamen benzos kommt er mitunter schon am nächsten tag, stimmt also nicht, bei lang und sehr langwirksamen benzos kann es aber schon mal 3 Tage oder so dauern bis es anfängt

wie die Ärzte immer alles verallgemeinern müssen und nicht mal fähig sind alles zu erklären , kotzt mich das an
 
Traumländer



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  Geschrieben: 29.06.17 14:41
Das hängt stark davon ab, welches Benzo und wie viel man konsumiert. Wenn man täglich hohe Dosen Benzos mit hoher HWZ nimmt, kumuliert der Wirkstoff über die Dauer der Einnahme. Das heißt, dass man sich teilweise auf einen sehr hohen Spiegel raufdosiert, der dann nach Ende der Einnahme erst wirklich abgebaut wird. Das kann schon mal ein paar Tage dauern, aber wie gesagt, das hängt von Substanz, Konsumfrequenz und Dosis (und wie immer auch dem eigenen Organismus) ab.

Edit: da waren andere wohl schneller..
Ja, wir Deutschen und unsere sklavische Art
Keiner hat damals mitgemacht
Keiner hat mitgelacht
Aber sowohl Hitler als auch Mario Barth
Haben beide das Olympiastadion vollgemacht
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 16.07.17 11:06
Ich habe die letzten 8 Monate jeden Tag "hochdosiert" Benzos genommen. Das heißt unterschiedliche. Mal 4 mg Clonazepam, mal 150 mg Oxazepam, mal 20 mg Diazepam.
Aber wirklich jeden Tag...
Nun ist mein Vorrat am Ende, und ich kann die nächsten 2 Wochen nur noch 5mg Diazepam nehmen.
Seit ein paar Tagen nehm ich nur noch 10mg und seit gestern halt nur noch 5 mg täglich.
Habe seit Tagen hohen Puls, vermehrt Ängstlichkeit, Schweißausbrüche.
Aber es ist noch aus haltbar. Wird das die nächsten Tage schlimmer oder bleibt das jetzt auf dem Level ?
In eine Klinik kann und will ich zurzeit nicht. Bei 5mg Dias am Tag sind Krampfanfälle doch auszuschließen oder nicht ?
Wie gesagt komme ja von einem verhältnismäßig hohem Konsum auf nur 5mg Dias täglich....
 
Traumländer

dabei seit 2012
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  Geschrieben: 16.07.17 17:45
hey knuckleduster,
der Entzug braucht bestimmt mehrere Wochen, wie viel Stoff hast du denn noch? Mein Tipp, geh zum arzt und lass dich abdosieren. wenn du das nicht schaffst musst du in eine Klinik, am besten eine, die warm entzieht. ob du ne Langzeit brauchst solltest du für dich abschätzen. die Entzugserscheinungen können gefährlich sein und sind sehr unangenhem. Durch medis wie doxepin, konnte ich damals richtig gut schlafen, die drücken einfach weg. viel erfolg beim entziehen, es lohnt sich so sehr!
 
Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 16.07.17 19:26
hey leute!

da mein geliebter urlaub jetzt gegen ende geht und ich ab morgen früh wieder arbeiten muss, wird's auch höchste zeit meinen schlafrhytmus wieder (zumindest einigermaßen) in den griff zu kriegen. ich war immer bis früh morgens wach und hab' bis nachmittags gepennt.
morgen muss ich um 6 uhr hoch und wollte heute spätestens um 0uhr pennen.
da ich's eh noch "rumliegen" habe und die kurze hwz ja passt, damit ich morgen früh nicht so verspult bin, dachte ich an dormicum als einschlaf-hilfe. da ich h-konsument bin eine wichtige frage;
ich hab' mal gehört dormicum geht mehr auf die atmung als andere benzos..?
stimmt das? weil schließlich würde das den mischkonsum ja noch gefährlicher machen, als er eh schon ist...
dazu sollte ich erwähnen, dass ich 'ne relativ hohe toleranz habe und eine benzo-h-kombi keine seltenheit für mich darstellt. 0,5g shore und 20mg diaz / 2,5mg tavor steck ich problemlos weg. (ACHTUNG KEIN SAFER USE)
sollte die kombi mit dormicum für mich also genauso "problemlos" sein?
wie gesagt, ich weiß, dass dieser mischkonsum immer gefährlich ist, aber wie gesagt, ich habe bei beiden toleranz und kenne den mischkonsum.
Wir reiten einfach weiter Richtung Tod, uns ist alles scheiß' egal, sowie Haifische auf Koks!
Dauer-Träumer



dabei seit 2016
343 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 16.07.17 20:31
0 kolleege 0 schrieb:
hey knuckleduster,
der Entzug braucht bestimmt mehrere Wochen, wie viel Stoff hast du denn noch?


8mg für 12 Tage. Ob das ausreicht, um zuhause damit klar zu kommen ?
Keine Ahnung ob ich in einer Klinik mehr kriegen würde. Ich will in keine da der Zeitpunkt höchst ungelegen kommt.
Und ganz aufhören will ich nicht, nur nicht mehr täglich nehmen, und schon gar keine mit langer HWZ. Ich seh ja wo sowas hinführt.
Doxepin vertrag ich nicht. Zum schlafen nehm ich Mirtazapin.
 
Traumländer

dabei seit 2014
822 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.07.17 02:07
mirta kenn ich auch und bin zwar nicht begeistert, weil es einen unwahrscheinlichen hangover am nächsten tag macht, zumindest anfangs der einnahme, aber mein bruder war auch sehr lange auf diaz 20-40 mg tägl. und wurde dann einfach vom doc auf 25 mg mirta umgestellt und er hatte keine
probleme .

ich bin seit nem halben jahr auf diaztropfen und alpra/lora alle 3 tage im schnitt und ich werde jetzt auch damit aufhören .
nehme dann bei bedarf zum anfang alpra 0,5 mg und doxepin oder noch im notfall mirta zum schlafen, wenn es garnicht geht .

werden max 2 etwas unruhige wochen, aber da ich ja noch lyrica alle 2 tage nehme und tili/kratom ,ist das aushaltbar .
Das Leben ist eine Schlampe.
Also lerne es zu ficken !!!
Traumländer

dabei seit 2012
16 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.07.17 12:44
@knuckleduster
ich sag mal so, jetzt muss es einfach reichen. bereite dich einfach darauf vor, dass es eine weile unangenehm bleiben KANN. viel mg hast du definitiv nicht mehr und ich denke du wirst den Entzug spüren. ich war 5 monate sehr hochdosiert auf benzos, vor allem diazepam. insgesamt habe ich ein jahr gebraucht, um von den benzos wegzukommen. hab immer mal wieder einen Rückfall und ich weil ich die Länge des entzugs nicht ausgehalten habe bin ich für zwei Wochen in die Klinik und hab dann draußen weiter abdosiert. benzos kalt entziehen ist einfach hart. Ich hatte auch verdammt Glück nie nen krampfanfall gehabt zu haben. das war alles 2013.
ich habe dieses jahr mal ein Wochenende auf zopiclon verbracht, was auch an gaba-a wirkt und hatte eine woche gleich wieder so einen ekligen entzug, der zum glück dann aber auch vorbei war. sunstanzen die gaba-b rezeptoren ansprechen, wie alkohol, baclofen oder zolpidem, gehen noch. Doch auch die pausiere ich im Moment, weil sich der Körper im Laufe der Zeit daran gewöhnt. es ist ein auf und ab mit gabaergen substanzen, ohne fühle ich mich Viel ausgeglichener, hätte ich nie gedacht. Aber jeder Körper ist anders. ich persönlich denke, wer mal körperlich drauf auf benzos Ist oder war, sollte versuchen davon weg zu kommen, auch wenn der weg lang und hart sein kann. die zeit danach lohnt sich sehr. wenn umbedingt gaba, dann gaba-b, auf dauer aber auch keine lösung. jeden tag muss ich meinen Konsum reflektieren, denn ich kann mich gut selbst verarschen. typisch suchtkopf.
zur milderung empfehle ich helmkraut oder kava kava.
alles gute erstmal ;)
 
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dabei seit 2017
292 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.07.17 13:18
Mich f*ckt Dia irgendwie garnicht, und ich sehe das als Schlafmittel (falsch?). Erst nach 20mg vielleicht, und wenn ich dann noch nicht pennen kann, nehme ich meistens eine Mirta (15mg, sehr niedrige Dosis), und die hilft sofort. (Hab' die Dia mal umsonst dazu bekommen und noch ein paar davon rumliegen, aber wenn ich mal was davon nahm hat's irgendwie garnicht gewirkt. Da gefallen mir Rivo's viel besser (die ich auch mal umsonst bekam)).

Was mir neulich aufgefallen ist, weil ich bin ja am Abdosieren: Raucht man was (THC), hat man kein Verlangen mehr nach Benzos. Voll gut.

Edit: Rauch ist eigentlich voll gut. Ich verstehe nicht wieso man was auf den Deckel bekommt wenn man beispielsweise nüchtern fährt (0,00 Alkohol), aber vor einer Woche was geraucht hat. Deutschland ist doch bescheuert. Die sollen erstmal den ganzen Rentnern den Lappen zwicken, anstatt jungen Menschen die versuchen gerade ihr Leben in den Griff zu bekommen bzw. arbeiten. Glaube ich muss in die Stadt ziehen, Fahrrad fahren und politisch aktiv werden (Grünen, Linke, whatever).

(Ja, das ist mein 2. Versuch weg von den Tavor zu kommen, nachdem die eine Woche von über 10 auf 0 so krass war, und der Plan ist nun anders: Von 8mg auf einen 7-Wochen-Plan, also jede Woche 1mg weniger, bin jetzt bei 4mg. Manchmal falle ich in so Tief's, die einem Runterkommen von Amphe oder Meth gleichen, aber ich weiß nicht ob das vom Abdosieren der Tavor oder vom Medikinet kommt - ich nehme 2 mal 20mg am Tag. Am Ende will ich es so drehen dass ich 3 mal 50mg am Tag zur Verfügung habe - ich muss schließlich nicht alles nehmen, hihi.)
...heute ist es Gras ticken, morgen Autoschieberei
okay, das gibt's in Dörfern nicht...

lel

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