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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Der Ausweg ist Dankbarkeit! (Meine Erfahrung mit integrierter Dankbarkeit - die Schönheit des Lebens!)


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Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 06.11.17 19:57
zuletzt geändert: 10.02.18 13:33 durch newlife (insgesamt 5 mal geändert)
„Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich.“

Wie ihr in meinem Langzeitbericht lesen könnt ist in letzter Zeit einiges passiert. Versunken in einem tiefen Loch aus Problemen mit mir selbst und eingeschränkt von Ängsten stand ich meinem Abgrund sehr nahe. Auf der verzweifelten Suche nach einem Ausweg landete ich schliesslich beim Schlüssel für ein erfülltes Leben. Dieser Schlüssel ist, ein scheinbar alltägliches Gefühl zu stärken, zu reaktivieren und in jedem Moment zu spüren: das Gefühl der Dankbarkeit!

Dieser Threat soll allen suchenden, allen die noch nicht ganz mit ihrem Leben zufrieden sind einen Weg aufzeigen, wie du zu dem Leben kommst, das du dir wünschst. Glaube mir, setzt du das richtig um was ich hier aufschreibe, wird die Sonne stärker scheinen und die Dunkelheit mehr und mehr vernichten.


Ich will dir zeigen, wie Dankbarkeit dich zum Guten führt. Schaue dir dazu die untere Grafik an.

Methode_u_bersicht.jpg

In allen vier Ecken stehen Begriffe, die in deinem Leben bestimmen, wie du auf Ereignisse reagierst, sprich wie du fühlst, denkst und handelst. Du wirst von deiner Vergangenheit und deiner Zukunft gesteuert, daraus ergibt sich das Jetzt. Es gibt stärkende und schwächende Einflüsse aus beiden Zeiten. Die obere stärkende Seite, das ist dein wahres ich. Die untere Seite ist deine dämonische Seite, die versucht dich runter zu ziehen. Beobachte dich selber und andere Menschen ganz genau. Du wirst sehr schnell sehen wann die untere und wann die obere Seite das Ruder in der Hand hält.
Meine Methode zur Stärkung der Dankbarkeit befasst sich nun damit, dass du immer weiter aus der oberen Seite lebst und die untere erkennst. Dankbarkeit richtet deinen Fokus auf die obere Seite.

Wieso es funktioniert

Wenn du etwas für andere Menschen machst, ihnen hilfst, ihnen etwas gibst oder etwas tust für sie. Von was hängt es ab, ob du es nochmals tun würdest? Ja, von der Dankbarkeit. Übertrage nun das Prinzip auf dich selbst und das Universum. Bist du dankbar für das Gute in deinem Leben, wirst du weiter das Gute in deinem Leben sehen und sogar mehr Gutes erschaffen. Jenachdem mit welchem Gefühl du mit der Aussenwelt interagierst, wird das Ergebnis Zufriedenheit schaffen oder eben auch nicht. Mit Dankbarkeit stärkst du die Emotion, die dich auf deinem Weg zum Glück begleitet. Wie das geht zeige ich dir jetzt!

Methode zur Stärkung der Dankbarkeit

Denkst du, du bist bereits dankbar? Ja, vielleicht wenn du etwas bekommst, oder dir etwas schönes passiert, aber Dankbarkeit ist ein Gefühl, welches du in jedem Augenblick in dir tragen sollst. Du hast IMMER Grund, dankbar zu sein! Mit meiner Methode trägst du das Gefühl der Dankbarkeit immer bei dir.
Schliesse deine Augen, atme einmal tief durch und überlege, für was du am meisten Dankbar bist. Denke fest daran und fühle die Dankbarkeit dafür. Analysiere das Gefühl, was macht es mit deinem Befinden, deiner Stimmung und wie fühlt es sich an, Dankbar zu sein? Was macht die Dankbarkeit aus? Denke darüber nach.

Um Dankbarkeit voll und ganz in dein Leben zu integrieren brauchst du dafür einen „Reminder“. Eine materielle Erinnerung. Suche dir ein „magisches Objekt“, am besten ein Anhänger für eine Kette oder ein Armand (oder einen schönen Stein etc). Irgend etwas, was du ständig bei dir tragen kannst. Ich trage dafür ein selbst gemachter Anhänger aus Holz und damit funktioniert es super. Jedes mal wenn ich meinen Anhänger anfasse, ihn an- oder abziehe, nehme ich ihn in die Hand und denke 1-2 Minuten darüber nach, für was ich in meinem Leben dankbar bin. Immer wieder erinnere ich mich so an das Gute. Ich verbinde dieses wunderbare Gefühl mit dem Anhänger. Nach und nach programmierte ich mich selbst und machte Dankbarkeit zu einer Gewohnheit!

Seit diesem „Training“ laufe ich wieder mit einem lächeln durch die Welt. Ich fühle mich befreit und selbstsicher auf meinem Weg. Wenn ich trotzdem einmal unsicher oder hilflos bin, brauche ich nur meinen Anhänger zu berühren und all die Erinnerung an das Gute kommt schlagartig wieder hoch. Ich bin so überwältigt von der Veränderung, dass ich es auf jeden Fall in diesem Forum teilen wollte. Ich hoffe ein paar von euch etwas mit auf den Weg geben zu können. Ich hoffe ihr könnt ebenfalls von meiner Erfahrung profitieren und falls ihr noch Fragen oder Kommentare habt, schreibt eine Antwort oder meldet euch bei mir persönlich.

„Dankbarkeit ist, wenn sich dein Herz erinnert.“

Love, peace & light
newlife

„Himmel und Hölle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene Hölle oder den eigenen Himmel.“
- Albert Hofmann
Traumländer



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  Geschrieben: 06.11.17 22:05
Sehr schöner Post, danke dafür ( :P )

Werde ich mir morgen nochmal zu gemüte führen.

Peace!
"Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt."
Traumländer



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  Geschrieben: 06.11.17 22:33
Sehr, sehr schön, was du da schreibst, newlife!!!

Ich freu mich total für dich, dass du erkannt hast, wie wertvoll Dankbarkeit sein kann in deinem und eines jeden Menschen Leben! Dir scheint es ja super geholfen zu haben und auch total gut zu tun und würden das mehr Leute so handhaben, würde die Welt gleich viel anders und auch viel positiver aussehen.

Dankbar kann man für so gut wie alles sein, man braucht sich nur dran erinnern, was einem so gefallen hat und gut getan hat in seinem Leben - der Rest entwickelt sich dann von ganz alleine.

It´s all about focus!

Dankbarkeit ist einer der vielen tollen Sachen, auf die man sich in seinem Leben fokussieren sollte ....

Ganz liebe und herzliche Grüße, der trin!
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Träumer

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  Geschrieben: 08.11.17 11:03
Ich mache das seit einigen Jahren auch, dass ich mir, wenn `s nicht so gut läuft, die Dinge in meinem Leben vor Augen führe, die gut sind.
Man kann sich, wenn man nicht massiv depressiv ist, "umprogrammieren". Bei mir funktioniert es prima.
 
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Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 13.11.17 21:24
Danke für eure Kommentare:) @Trin, freue mich immer von dir zu lesen! Dachte ich schon dass einige von euch die Macht der Dankbarkeit kennen. Dankbarkeit ist vielleicht mächtiger als Liebe... Das lasse ich aber mal offen;)

Ich denke auch einige von euch kennen dieses indianische Sprichwort. Der gute und schlechte Wolf ist vergleichbar mit der oberen und unteren Seite auf meiner Darstellung oben. Und das Futter für den guten Wolf ist natürlich Dankbarkeit:p

indianer-wlfe.jpg


„Himmel und Hölle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene Hölle oder den eigenen Himmel.“
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Traumländer



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  Geschrieben: 19.12.17 16:04
Ich liebe deinen Spruch über die beiden Wölfe, newlife!

Hab ihn mittlerweile schon einige Male gelesen und finde ihn soooo wahr und vor allem in wenigen präzisen Worten sehr treffend und verständlich formuliert.

Danke dafür! Das musste jetzt einfach raus .... ^^

LG, der trin
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Indianische Weisheit
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 21.12.17 15:40
zuletzt geändert: 21.12.17 15:56 durch DeepPurples (insgesamt 1 mal geändert)
Nehmt euch ein Zimmer! ;)

Aber du hast Recht, trinity, ich finde auch es ist sehr treffend und an mir selbst tag für tag zu beobachten. Letztlich glaube ich aber, dass auch Angst und Neid und Hass zum Leben mit dazu gehören und auf jeden Fall ihre Berechtigung haben. Berauschender ist natürlich ein Leben ohne Angst, aber ich jedenfalls kann nicht behaupten, dass ich allen anderen nonstop so krass vertraue dass ich denke ich kann tun und lassen was ich möchte. Ich denke, nein ich weiß, dass das auch irgendwie naiv wäre und Angst und Wut kann einen unglaublich stark antreiben.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 21.12.17 17:40
Bist eifersüchtig, Deep? ;)


Wie innen, so außen!


Kennst du den Spruch, Deep? Du schreibst es ja selber schon in deinen eigenen Worten --> Wie du die Welt siehst und sehen "möchtest", genau so wird dir deine Welt auch erscheinen - so einfach ist das! Wirklich! ^^

Du glaubst, dass Angst und Hass und Neid dazu gehören zum Leben? Naja, dann lade es weiter ein in deine Welt ....

Du kannst anderen nicht nonstop und so krass vertrauen, dass du einfach nur du selbst sein kannst, weil du das für naiv hältst (was sollen die anderen nur von dir denken? ;))? Tja, dann wirst du wohl weiterhin so berechnend wie jetzt durch die Welt laufen und viele schöne Dinge versäumen, und zwar nur damit du nicht verletzt werden kannst ....

Verstehst du was ich meine, Deep? So wie es in dir drinnen aussieht und wie du das aussendest, so wird es deinen Augen und deinem Verstand im Außen auch angeboten und gezeigt. Natürlich ist es schwer möglich, andauernd und jeden Moment so frei und offen wie möglich durch die Welt zu laufen.... Klar ärgert man sich trotzdem ab und an mal .... Aber man kann das echt üben, man muss es nur tun und es wird von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr immer mehr bessere und schönere Momente geben im Leben - bis man irgendwann mal merkt, dass es echt extrem viel gebracht hat, drauf zu gacken, ob man sich blamiert bei anderen Menschen, oder ob ich vielleicht mal ausgenutzt werde, etc.! Zu sich und seinen Werten stehen, auch wenn es manchmal (vor allem anfangs) mit Angst und Leid verbunden ist, verändert die Welt um einen herum. Man lädt fast hauptsächlich nur noch diese Werte ein und begegnet ähnliche Offenheit und Gefühle, die man auch selber ausstrahlt und in einem präsent sind - ob diese jetzt positiv oder negativ sind .... Wie innen, so außen!

Und irgendwann erkennt man dann, das man eigentlich die meiste Zeit angstfrei, ohne Neid, ohne Hass und ohne Wut durch die Welt läuft und sich das echt WUNDERSCHÖN anfühlt! verliebt Wer braucht schon so einen Scheiß, wenn er im "Paradies" herumlaufen kann? headbanging


Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 22.12.17 12:04
zuletzt geändert: 22.12.17 12:34 durch DeepPurples (insgesamt 2 mal geändert)
Du triffst voreilige Schlüsse, trinity. Keine Ahnung was ich dazu noch sagen soll, sonst wird das ein riesen Roman und selbst wenn du denkst ich wäre eifersüchtig, voller Neid, Hass, usw - das spielt für mich keine Rolle. Ich habs ja selber gesagt, dass ich auch negative Gefühle habe, jetzt nicht dir gegenüber aber zB gegenüber manchen Situationen, wie meine Firma geführt wird, wie kaputt die Menschen gemacht werden, wie respektlos sie behandelt werden und niemand haben der für sie spricht, wie blind andere manchmal für ihre Mitmenschen sind und sein wollen die seit 30 Jahren in ihrem Leben stehen, ach ich glaube das ist erstmal genug Offenheit.
 
Traumländer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 28.12.17 14:55
Hey Deep,

ja, hast schon recht, ich hab ein bissi provozierend geschrieben und man könnte annehmen, dass ich dich damit angreife. Aber das wollte ich mit meinem Post natürlich nicht machen, kennst mich ja schon ein wenig. Ich will nur manchmal etwas wachrütteln und das funktioniert oft, indem man sein Gegenüber ein wenig unsanft anstupst .... ;)

Ich meinte ja nicht, dass du VOLLER Neid, Hass und Eifersucht bist, sondern dass du diesen Emotionen immer wieder mal Platz machst in dir drinnen und dich darin suhlst und gehen lässt. Klar gibt es immer wieder Ungerechtigkeiten um uns herum, wir sehen sie wohl alle tgl. und nicht nur in den Medien, sondern auch in unserem nächsten Umfeld. Du beschreibst es ja selber, was du bei deinem Arbeitgeber so alles wahrnimmst ....

Aber du hast IMMER die Wahl, WIE du damit umgehst, Deep!

Du kannst dich natürlich innerlich ärgern und diesen Ärger und Frust mit nach Hause nehmen und deine Energie weiterhin daran verschwenden, indem du sogar noch in deiner kostbaren Freizeit darüber nachdenkst und dich darin suhlst, wie ungerecht die Welt nicht ist ....

Oder du nimmst es einfach nur wahr, ohne es zu bewerten und einzuordnen .... Es wahrnehmen als das was es ist - so läuft es halt gerade in unserem Universum/in unserem Land/in der Firma, etc.! Das einzig Wahre und Gute was du wirklich tun kannst, ist es besser zu machen und vorzuleben und deinen ganz eigenen Weg zu gehen und zwar mit den Möglichkeiten, die dir eben geboten werden! Indem du zeigst, wie du es anders und eventuell besser machst und welche Werte dir wichtig sind, weckst du vielleicht den ein oder anderen in deiner Umgebung auf und veränderst so ein klein wenig die Welt um dich herum.

Dazu gehört natürlich nicht nur, all das Negative und das was dir ungut aufstößt links liegen zu lassen und dich nur auf das Positive zu konzentrieren. Es kann durchaus sehr reinigend für einen selber sein, wenn man seinen Unmut auch raus lässt und auch mal mitteilt, was einem ganz und gar nicht gefällt. Das eigene Umfeld soll schon erkennen, dass man nicht nur jemand ist, der einen Teil der Realität (bewusst) ausblendet und sich nur der sonnigen Seite des Lebens zuwendet. Nein, das Umfeld soll durchaus checken, dass man auch mal klipp und klar seine Meinung sagt, wenn einem etwas nicht zusagt.


Ich persönlich möchte niemals etwas Unaufgelöstes in mir drinnen haben, was an mir knabbert und ungut arbeitet. Ich möchte immer alles so schnell wie möglich geklärt und aufgelöst haben und nix in mir wahrnehmen, was mich innerlich zerfrisst. Deshalb sag ich es auch mal, wenn mir was richtig gut gefällt, sowas gehört einfach auch raus und im Gegenpart dazu sag ich auch ganz offen und ehrlich und vor allem immer respektvoll, was ich gar nicht gut finde. Der Unmut gehört raus, das reinigt die Seele und die Atmosphäre. Genau so wie die schönen Gefühle raus müssen, das erhellt die Umgebung und den eigenen Energiekörper.

Und um zu unterscheiden, wann ich meinen Mund aufmache und wann ich ihn lieber zulasse, sollte man meiner Meinung nach einfach nur auf seine Gefühle hören und dabei vor allem ehrlich zu sich selber sein. Normalerweise merkt man schon selbst, wann sich etwas nicht mehr richtig für einen anfühlt und man lieber was ansprechen sollte. Auch merkt man es, bei wem man seine Gefühle ein wenig intensiver raus lassen kann und bei wem man sich vielleicht eher etwas zurück halten sollte. Im Zweifel lieber mal den Mund halten .... ^^


Deep, wie immer möchte ich dich nicht damit angreifen oder irgendwie Lehrmeister spielen (obwohl es sich bei mir sehr oft so liest - ich weiß es ja eh selber! mrgreen ), sondern einfach nur aufzeigen, wie man es noch machen kann. Man kann lernen, sein Bewusstsein entscheiden zu lassen, wem oder was man gerade seine Energie schenkt. Dafür braucht man sich nur immer wieder eine ganz einfache und simple Frage stellen:

"Tut mir das gut oder nicht, wenn ich mich damit beschäftige/auseinandersetze?"

Wenn es sich gut anfühlt, naja, dann eh klar - weiter machen! ;)

Fühlt es sich schlecht an, hmmm, das sollte eigentlich auch klar sein - einfach keine weitere Energie mehr dorthin verschwenden oder es gegebenfalls auflösen, wenn notwendig. Das geht nicht immer von jetzt auf gleich, aber man kann immer die ersten Schritte in die richtige Richtung setzen - der Rest kommt dann von ganz alleine ....


So einfach kann es manchmal sein .... ^^ Wir Menschen machen uns das Leben gerne selber so kompliziert, gestalten ein Drama nach dem anderen und warum das alles? Weil man sich dadurch selber als wichtig empfindet, man ist ein Opfer und einem Opfer wird bekanntlich zugehört, weil es immer was zu erzählen weiß, es gibt ja genügend Ungerechtigkeiten die einem so widerfahren im Leben .... ;) Würde man aber anfangen Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, dann könnten einem so Kleinigkeiten wie doofe Menschen in seiner Umgebung oder andere Dinge, gegen die ich nix tun kann im Moment, nix anhaben. Weil ich ja selber mein Leben lenke und mich bewusst entscheide, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und Verantwortung für meine Gefühlswelt zu übernehmen. Und mich nicht wie eine Nussschale im Meer von den Wellen hin- und herwerfen und -schaukeln zu lassen .... Ich nehme lieber das Ruder in die eigenen Hände und paddle Richtung Sonne, als meinen Blick stoisch auf das Dunkle um mich herum zu richten und auf die Wellen im Meer sauer zu sein ....

Sorry, ich kann mich gerade nicht kurz halten und verrenne mich immer mehr, deshalb jetzt mal Schluss damit! ^^


Einer meiner Lieblingssprüche zur Zeit ist ja -->

"It´s all about focus!"

Da wo ich meine Aufmerksamkeit hinrichte, das wird präsent. Und man kann sich IMMER selber entscheiden, wohin man seine Aufmerksamkeit lenkt - man muss es nur tun, immer und immer wieder!


Natürlich gehört da auch Dankbarkeit dazu, newlife! ;) Um wenigstens gegen Ende hin wieder mal beim Thema anzuschrammen .... ^^


GlG, Deep und newlife und all die anderen hier .... rasta

der trin




Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Traumländer



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  Geschrieben: 29.12.17 01:58
Trin schrieb:
Aber du hast IMMER die Wahl, WIE du damit umgehst, Deep!

Das ist eine sehr stoische Einstellung. Die kann man haben, wenn man wie die Stoiker eine deterministische Weltansicht vertritt, in der man seinem Schicksal ausgeliefert ist und das einzige, was man an der Welt überhaupt ändern kann, die eigene (emotionale) Reaktion auf die Ereignisse in der Welt sind.
Ich glaube jedoch nicht mal, dass wir selbst mit der glühenden Eisenzange in unserem Auge noch für unser eigenes Glück verantwortlich sind (ein Stoiker würde behaupten, wir könnten immer noch glücklich sein, wenn wir den Schmerz einfach nicht als negativ bewerten).
Ich lese gerade Marc Aurel und finde, man kann viel von der Stoa lernen, sollte sie jedoch Situationsabhängig einsetzen. Genauso wie man viel von Epikur lernen kann, ich jedoch nicht hedonistisch auf alle größeren Freuden verzichten möchte (die nach Epikur ja nur mehr Leid nach sich ziehen/vorraussetzen), da das Leid nun mal zum Leben gehört und dieses ewige vermeiden (was ja auch die Stoiker versuchen) irgendwie mit Scheuklappen durchs Leben rennen ist. Ist auch nicht möglicher mMn, denn wenn wir negative Einflüsse kriegen, reagieren wir auch erst mal negativ darauf. Wieviel Energie wir da rein geben, hängt nicht nur von uns, sondern von der Intensität des Erlebten ab.

Sind wir jedoch existenzialistisch zur Freiheit verdammt und auch verantwortlich dafür, dann ist es nur menschlich, auch negative Emotionen zu zeigen.
Nicht nur menschlich, sondern auch förderlich. Nicht in jeder Situation, aber auch du wirst zugeben, dass auch aus negativen Gefühlen positive Ereignisse hervorgehen können. Viele nutzen ihren Selbsthass um mit den Drogen aufzuhören, was akkut eine starke hilfe sein kann. Angst vor dem Tod, weil man zuviel säuft, ist auch eine sehr effektive Motivation um das Trinken sein zu lassen (der einzige Grund, warum ein trockener Freund von mir wohl noch lebt, abstinent.).
Klar ist Konstruktivismus schön, aber der muss nicht immer auf Blumen und Regenbögen gedeihen, wenn er diese auch im Prozess erschaffen wird.
Neid, Hass und Eifersucht zu negieren wäre, als würde man versuchen die Dunkelheit zu negieren. Sie ist Teil von uns, wie das Licht. Man sollte beides in sich vereinen und einen Umgang mit beidem lernen. Weder ist blinde Eifersucht hilfreich, noch blinder Eifer.

Du schreibst es ja selber, Focus is everything. Um innere Konflikte zu klären, ist ein persönliches Drama nunmal all zu menschlich. Hass, frust auf sich selbst oder unfaire Behandlung sind wichtig, denn so kann sich etwas ändern. Das ganze sollte natürlich kanalisiert werden und nicht blind um sich schlagend vollzogen werden. Aber auch Ausrasten gehört zum leben: Viele Rituale sind nichts weiter als ekstatische Kanalisierung von Emotionen, weil die Menschen diese in der Gesellschaft irgendwie bündeln mussten. Auch negative Emotionen sind so ausgelebt worden. Das ist alles andere als stoisch.

Guten Schlaf suchte man sich und mohnblumige Tugenden dazu!
Allen diesen gelobten Weisen der Lehrstühle war Weisheit der Schlaf ohne Träume: sie kannten keinen bessern Sinn des Lebens.
Traumländer



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  Geschrieben: 29.12.17 14:31
Anhand deines ersten Absatzes, 20fox, glaube ich zu erkennen, warum du denkst, dass Emotionen einen beeinträchtigen, je nach Intensität und so ....

Der Fehler liegt m.M.n. darin, dass viele Menschen sich mit ihren Gefühlen identifizieren! Sie denken, dass sie ihre Gefühle sind! Und dass Gefühle die aus einem entstammen und raus kommen, nicht kontrolliert und beeinflusst werden können ....

Doch auf den Punkt gebracht ist es einfach mal so: Wenn du in deiner Mitte ankommst und darin ruhst (je mittiger, umso besser ^^), gibt es keine Gefühle mehr, die einen beeinflussen könnten!

Aus seiner Mitte, seinem ureigenem Selbst, kommen keine Gefühle hervor .... Die Gefühle kommen immer vom Ego und den aus der Vergangenheit antrainierten Konditionierungen .... Ruht man also in sich und schaut einfach nur zu, was da so kommt und kommen mag, egal ob vom Außen oder vom eigenen Ego, kann man unter anderem auch seine Gefühle beobachten. In zwar in aller Ruhe, ohne davon überrannt zu werden .... Und wenn man immer wieder brav reflektiert, woher eigentlich gaaaaanz genau diese Gefühle herkommen und was der Ursprung davon ist, erkennt man eben, dass man sich nicht verlieren muss in seinen Gefühlen, da es oft nur unbewusste und antrainierte Mechanismen sind, die einen da zu überrollen scheinen.

Auch wenn mir jemand mit einer glühenden Eisenzange ins Auge fährt, hab ich immer noch die Wahl, WIE ich damit umgehe. Ich kann total durchdrehen und Panik schieben und schreien und weinen (weil das wohl angemessen scheint in so einer Situation?!?!) oder ich nehme nüchtern wahr was da ist: Der Schmerz, die Angst eventuell das Augenlicht verloren zu haben und die Tatsache, dass es wohl am besten wäre, schnell ins Krankenhaus zu fahren. ;) Wie gesagt, ich kann mich entscheiden, wie ich mit meinen Gefühlen umgehe .... Wenn ich mich nicht damit identifiziere .... Denn ich bin viel mehr als meine Gefühle und mein Ego ....


Ach, das ist ein sehr komplexes Thema und ich könnte wohl Bücher darüber schreiben .... ^^ Mir ist durchaus bewusst, dass es bei vielen Menschen schon "an der Basis" hapert, wenn ich mit meinen klaren und simpel klingenden Ratschläge daher komme und sag: "Nimm einfach nur wahr, ohne zu bewerten." Um das zu können, bedarf es wohl viele Jahre der Bewusstseinsbildung .... Und wenn ich sehe, mit welchen Problemen sich manche Menschen herumschlagen, muss ich ja wohl auf viele wie ein Utopist auf Acid wirken! freak


Es ist durchaus wichtig seine Gefühle raus zu lassen, besonders in der Zeit, wo man erstmal lernt, seine Gefühle überhaupt wahrzunehmen und ihnen immer tiefer auf den Grund zu gehen. Das bedeutet halt auch, sich ihnen zu stellen und sich voll und ganz darauf einzulassen. Ist schon ein heftiges Gefühl, wenn man einer aufkommenden Angst selbstbewusst gegenübertritt in einer ruhigen Minute und sich dann diesem Gefühl voll und ganz hingibt. Das tut manchmal echt weh und irgendwas wehrt sich anfangs noch innerlich dagegen. Will man aber lernen, seine Gefühle bewusst zu erleben, ohne irgendwelche konditionieren Muster, die im Hintergrund ihre Fäden ziehen, muss man sich ihnen auch aussetzen und es auch zulassen, wenn mal Tränen kommen, man aufschreit oder andere verrückte Sachen passieren.

Soll jetzt nicht heißen, dass ich jedesmal voll in meinen Gefühlen aufgehen soll, wenn mir diese hochkommen. In der Öffentlichkeit sollte man eher schauen, sich nicht zu sehr gehen zu lassen, eh klar. Am besten sollte man sowas immer alleine daheim machen, wenn man mal Ruhe hat und sich gehen und fallen lassen kann. Und immer wieder nachfragen, woher dieses Gefühl eigentlich kommt? Was ist der Ursprung dieses Gefühls? Man kommt dann immer tiefer und tiefer und erkennt meist irgendwann auch mal, was eigentlich die Ursache dieses Gefühls ist - sehr wertvoll!

So lernt man immer mehr sich selbst kennen und was einen so bewegt und lernt dadurch automatisch auch seine Vergangenheit und Zukunft besser kennen. Und wenn man mal erkennt, was einen so ausmacht von der Persönlichkeit her, was man braucht um sich wohlzufühlen und was einem nicht gut tut, kann man auch angemessen mit seinen Gefühlen umgehen. Und kann dadurch manchmal auch noch lernen, seinen Standpunkt mal klar zu machen, wenn es notwendig scheint und das Gefühlsbarometer anzeigt, dass es Zeit wird was an- oder auszusprechen oder zu verändern.


Fazit:

Ich bin nicht gegen Gefühle, auch nicht gegen die vermeintlich "schlechten" oder "negativen" Gefühle. Gefühle sind wichtig, um mit sich selbst und seiner Umwelt in Kontakt zu kommen. Aber ich bin der Meinung, dass man sich nicht mit seinen Gefühlen identifizieren sollte, sondern sie als das sehen, was sie sind: Nämlich Reaktionen auf Erlebtes oder Wahrgenommenes, die in Beziehung stehen zu seiner Vergangenheit und wie man damit umgegangen ist. Wenn man in sich ruht, der Verstand auf "reine Wahrnehmung" geswitched ist, kann man quasi "von oben"/"aus der Ferne" die Situation betrachten, sie einordnen und dann angemessen damit umgehen - was auch immer daher kommen mag.


Ich hoff, es ist ein bissi verständlich was ich damit sagen möchte? Und ich hoff auch, dass es noch irgendwie in diesen Thread hier rein passt? Wenn nicht, newlife, dann sag bitte Bescheid - wir finden schon eine Lösung! ;)


Herzliche Grüße, der trin rasta

Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 01.01.18 08:22
Danke fürs antworten razz ich sag man so; ich finde es wenig anregend über ein Forum zu reden. So ist das im älter werden. Grad keine Lust etwas zu schreiben. Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr!

Ps: für ein wenig Zeit für mich selbst zwischen den Jahren war ich mega dankbar. Und auch dafür manchen Leuten ins Gesicht sagen zu können was für miese Wichser sie sind auch. Scheiße, ich kann manchmal ein richtiges Arsch sein und ich bin stolz darauf. Du hast mit vielem Recht was du sagst, Trinity, muss ich noch mehr sagen? Wobei das die falsche Frage ist, naja ich wollte nicht nichts sagen.
 
Traumländer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 02.01.18 09:04
Hi Deep,

schön, dass du nicht nichts gesagt hast! ;)

Und ob die mangelnde Lust deinerseits - über ein Forum zu labern und diskutieren - wirklich mit dem älter werden zu tun hat, bezweifle ich jetzt einfach mal ganz, ganz stark. ^^ Ich glaub eher, dass es an deiner ganz persönlichen Entwicklung liegt, denn sonst würde es keine alten Säcke hier geben, die dauernd irgendwelche Romane schreiben und sich rege austauschen ....

Deep, Deep (ich schüttle gerade innerlich meinen Kopf mrgreen), deine Logik möchte ich mal einen Tag selber erleben dürfen! freak dafuer biggrin

Peace, trin




Jetzt mal wieder zum Thema:

Um Dankbarkeit soll es hier ja gehen und da kann man ja sicher auch mal ein paar Beispiele bringen, wie man dieses dankbar sein auch super in den Alltag integrieren kann.

Ich persönlich finde ja, dass es extrem viele Dinge gibt im Leben, für die man dankbar sein kann. Und das interessante ist ja, je öfter man ganz bewusst immer wieder einfach nur dankbar ist (also nicht unbedingt irgendeinem Gott gegenüber oder gar anderen Menschen, sondern einfach dankbar dafür, was man so alles erleben darf an tollen Dingen und schönen Sachen und anderen berührenden Momenten im Leben), umso öfter erkennt man diese Situationen und lebt und erlebt sie dann auch.

Kennt man dieses tolle Gefühl erstmal, welches ehrlich gemeinte Dankbarkeit in einem aufsteigen lässt, dann beginnt man auch langsam immer öfter darauf zu achten, was einem gut tut und was sich schön anfühlt.


Ein paar kleine Beispiele - aus dem Leben gegriffen:

Man kann z.B. einer Katze, der man auf dem Weg zur Arbeit immer wieder mal begegnet, einfach mal schön tun und sich gegenseitig verwöhnen. Irgendwann wird es dann wohl auch geschehen, dass diese Katze sich fast täglich zeigt und das mit immer größerer Zuneigung. Und jedesmal wenn man dann in Kontakt und Austausch kommt mit dieser Mieze, empfindet man dann irgendwann schon fast im selben Moment des Austauschs diese Dankbarkeit - ein tolles Gefühl sowas! verliebt

Irgendwann nimmt man dann auch wahr, dass man immer mehr dieser scheinbar kleinen und unnötigen "Zeiträuber" erkennt und auch erlebt. Man lässt sie nicht mehr links liegen, sondern erfreut sich an diesen Kleinigkeiten die das Leben so offenbart. Ganz ohne Hemmungen (z.B.: Was sollen nur die anderen denken, wenn ich immer so wunderlich mit der Katze zsamm treffe ^^), ganz ohne Scheu, Angst oder Vorurteil, sondern einfach dem begegnend, das einem gerade die Chance gibt, sich selber und seine Umwelt besser kennen zu lernen - wie es eben auch Kinder tun. Unschuldig und frei ....

Man erfreut sich dann einfach daran, dass ein Käfer oder eine Wespe auf einem landet und wachelt dieses Insekt nicht gleich panisch hinweg. Man schaut es sich genau an und ist voller Interesse und Neugier, welches Tierchen da gerade unsere Aufmerksamkeit erweckt hat. Man vergisst die Welt um sich herum, weil man gerade selber in eine ganz eigene kleine Welt eingetaucht ist. Man erfreut sich einfach an dem echt hübschen und interessanten sechs-beinigem Viecherl, welches da gerade den eigenen Arm hochkrabbelt. Das sind so diese kleinen Momente im Leben, wo ich im Nachhinein oder gar direkt in diesen Momenten, total dankbar bin, dass sich diese Wespe mich ausgesucht hat zum landen und sich mir zu vorzustellen und zu zeigen.

Beim alleine spazieren gehen, kann man ja mal versuchen, so oft wie möglich keinen Gedanken im Kopf nachzujagen, sondern einfach nur wahrnehmen, was die Natur und das Leben alles so zu bieten hat. Dann fallen einem auch so "Nichtigkeiten" auf, wie eine schöne kleine violette Blume, die da am Wegrand herumlungert und man nimmt sich dann einfach mal die Zeit um sie genauer anzusehen. Und das ist eeeeecht interessant, sich so eine kleine Blume oder Pflanze mal gaaaanz genau anzuschauen, ohne dabei an irgendwas anderes zu denken. Man verschmilzt quasi mit dieser hübschen violetten Blume und genau diese Momente sind es, wofür ich immer wieder dankbar bin.

Man kann natürlich auch für interessante Begegnungen mit seinen Mitmenschen dankbar sein und wenn man genau hinschaut, sind das meist genau diese Momente, wo beide wohlwollend und vor allem aufrichtig interessiert sind an der anderen Person und was er/sie so zu erzählen und vorzuweisen hat.

Gesundheit, Einzigartigkeit, Begabungen, Cleverness, Charakterstärken, etc., sind natürlich auch tolle Gründe um dankbar zu sein. Haus, Geld, Job - eh klar, kann man auch super dankbar sein dafür. Doch dann gibt es eben noch diese kleinen, aber sehr feinen Dinge im Leben - wie die oben erwähnte Katze, das Insekt, die Blume oder ein interessantes und spannendes Zusammentreffen mit einem anderem Menschen - welches einem das Leben immer wieder offeriert. Man muss es nur zulassen und sich auch einlassen darauf und die Welt um sich herum vergessen ....

Alles was sich angenehm und gut anfühlt, bietet Grund zur Dankbarkeit. Und diese schönen Momente im Leben kann man forcieren, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und sich ganz ohne Vorurteile dem öffnet, was einem so gefällt und interessant scheint. Das Leben bietet einem genug davon, man muss es nur erkennen und tun. Und langsam verändert sich dann die Welt um einen herum .... It´s all about focus!

So, das war mal wieder ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben des trin und wie ich so die Welt wahrnehme! headbanging Und ganz ehrlich jetzt: Es fühlt sich gut an .... verliebt

Tschööö, der trin



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Indianische Weisheit
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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 02.01.18 13:03
Ui jetzt habe ich länger nicht mehr ins ldt geschaut und sehe diese interessante Diskussion in meinem Thread. Habe alles sehr gerne gelesen und gebe gerne ich auch noch meinen Senf zu den Gefühlen wie Hass, Trauer und Leid. Es spielt tatsächlich nur eine Rolle, wie ich auf die Situation reagiere und nicht wie die Situation an sich ist! Anhand von Beispielen:

Ein Freund beleidigt mich tief und verletzend.
- Ich fühle mich gekränkt und vertraue meinen Freunden ab sofort weniger. Oder
- Ich frage ihn wieso er das gesagt hat und versuche die Situation zu klären.

Auf der Arbeit stresst mich der Chef, ich bin völlig überarbeitet.
- Ich lasse mir nichts anmerken und bin dafür zuhause sehr gereizt und ausgelaugt. Oder
- Ich spreche den Chef darauf an und lasse mich menschlich nicht unterordnen.

Die Situation auf der Erde wird kritisch, die Umwelt, die Gesellschaft und alles Leidet.
- Ich fürchte mich vor dem Ende, nichts ist mehr zu retten. Oder
- Ich mache das Beste daraus, versuche zu helfen und lebe mein Leben trotz allem mit Freude.

Was ich damit aufzeigen will, es ist nicht gut, gegen schlechte Gefühle anzukämpfen und sie zu verdrängen. Genau so schlecht ist es, sich als Opfer von ihnen zu sehen den negativen Gefühlen die Macht geben, unsere Handlungen zu prägen. Wir haben etwas das sich Bewusstsein nennt, mit dem wir unsere Handlungen und unser Aufmerksamkeit frei lenken können. Also können wir Trauer, Leid und Angst wahrnehmen, akzeptieren und dann trotzdem aus Liebe Handeln.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Und Liebe und Dankbarkeit gehen Hand in Hand. Darum lohnt es sich die Dankbarkeit zu stärken, weil dadurch die Liebe mehr tiefe bekommt. Und wie du sagst, trin, man kann für so vieles dankbar sein. Für alles was Liebe verdient, und alles verdient Liebe.
Stellt euch vor, jeder Mensch würde aus Dankbarkeit und Liebe leben. Das ist das Paradies, das ich mir wünsche. Das ist das Paradies, an dem ich arbeite...

Interessant wie sich dieser Thread entwickelt hat:)

Alles Gute und ein frohes 2018 :p
Lg newlife
„Himmel und Hölle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene Hölle oder den eigenen Himmel.“
- Albert Hofmann

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