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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Der Clean werden oder bleiben-Motivations-Thread


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Traumländer



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  Geschrieben: 02.02.18 20:39
zuletzt geändert: 02.02.18 20:54 durch abnormal (insgesamt 1 mal geändert)
Ok, danke für eure Antworten.

Hab heute 15mg 2-FA konsumiert und das hat mir irgendwie den Abend versaut. Naja, ist vielleicht etwas verschärft ausgedrückt und es gibt Schlimmeres. Für die Zukunft setze ich meine Nüchternheitsmission wohl fort, wenn man von Pilzen, LSD, Melatonin und Kräutertees absieht.
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
Kurzsichtig ist, wer glaubt, das Risiko lohne sich nicht.
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  Geschrieben: 02.02.18 21:43
zuletzt geändert: 02.02.18 21:59 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 2 mal geändert)
Ich habe eine Zeit lang ausgiebig sämtliche in Supermärkten erhältlichen alkoholfreien Biere getestet. Die für meinen Geschmack angenehmsten waren: Clausthaler und Krombacher Alkoholfrei. Diese beiden versuchen nicht krampfhaft, einen bitteren Alkoholgeschmack zu imitieren, sondern schmecken in sich abgerundet.

Auch wenn (oder gerade weil) ich im Sommer durchaus gerne ein Kölsch trinke, war das Ekelhafteste mit Abstand das Früh Kölsch 0,0% alkoholfrei. Schmeckte wie aus einer Kläranlage. König Pilsener alkoholfrei, formerly knows as Kelts, ist auch nicht so der Renner - vor allem, weil die Flasche fast aussieht wie das Original und so nicht erfüllbare Erwartungen geschürt werden. Auch von den alkoholfreien Weißbieren, z.B. von Erdinger, halte ich nicht allzu viel. All das hat nicht mehr viel mit Bier zu tun.

Ich habe jetzt immer noch nicht kapiert, wozu der menschliche Körper nun Silizium so dringend benötigt und weshalb gerade Bier als externe Zufuhr empfohlen wird. Da würde ich, wie @J4N0L1V3R schon erwähnte, eher auf Hafer setzen.

Wollte nur mal loswerden, daß Binding mit ihrem Clausthaler und Krombacher mit ihrem Alkoholfreien meiner Meinung nach die besseren Bleifreien herstellen, weil sie ein abgerundetes Getränk sind und nicht so schmecken, als sei ihnen etwas "entzogen" worden.

Passt ja für Leute mit "schädlichem Gebrauch von Alkohol" ja auch irgendwo zu 'nem "Clean bleiben"-Thread.
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Traumländer



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  Geschrieben: 02.02.18 22:14
zuletzt geändert: 02.02.18 22:27 durch Guybrush Threepwood (insgesamt 1 mal geändert)
J4N0L1V3R schrieb:
Allgemein sollte man Getreidesorten meiden die auf maximalen Ertrag gezüchtet wurden weil diese keinen nennenswerten Anteil an Nährstoffen enthalten .
Empfehlen kann ich dir Urgetreide also Emmer , Einkorn etc. aber Dinkel ist auch echt gut und einfacher aufzutreiben



Der Nährstoff Gehalt bzw die Bioverfügbarkeit von Getreide steigt massiv an wenn man die Getreidesaaten keimen lässt, dann spielt es auch keine große Rolle mehr um welche Sorte es sich genau handelt. Natürlich ist es wohl für die wenigsten besonders alltagstauglich Getreidegras zu konsumieren aber ich finde es dennoch erwähnenswert. Insbesondere im Zusammenhang mit Silizium, zu diesem Thema muss ich einfach auf dieses Video verweisen.






Damit der Beitrag nicht nur offtopic wird noch kurz was zu meiner Situation:


Ich habe in letzter zeit wieder ein größeres Problem mit Glücksspiel bzw genauer gesagt "trading" bzw "Börsenhandel". Es sind zwar noch vergleichsweise geringe Beträge die ich verloren habe aber das ist auch nicht unbedingt das was mich daran so sehr fertig macht sondern eher das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich nicht weiter mache (fear of missing Out).
Ganz aktuell bekomme ich auf besonders schmerzhafte weiße zu spüren was mir dadurch entgeht, dass ich seit dem letzten Totalverlust von vor 2 Wochen, mich entschieden hatte erstmal nichts mehr einzuzahlen. Denn wenige Tage später trat dann sozusagen doch noch das Szenario auf auf welches ich schon seit Monaten spekuliert habe, und ih war bzw bin nicht dabei. Damit komme ich nur sehr sehr schwer klar und habe auch immer öfter das dringende Bedürfnisse verschiedenste Drogen zu konsumieren um da halt irgendwie besser drauf klar zu kommen. Aber im Moment siegt noch das Bewusstsein darüber, dass ich wohl auch nur für die zeit der Drogenwirkung Erleichterung bekomme und im nüchternen Zustand sich wohl eher nichts durch den Konsum ändern wird. Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit ist groß, das ich dann schnell wieder mich dazu verleitet sehe täglich zu konsumieren um eben täglich mit dieser Frustration und so weiter besser klar zu kommen. Das dies definitiv nicht die richtigen Gründe sind um Substanzen zu gebrauchen sondern das dann stark in richtung missbrauch geht und entsprechend viel schwerer für mich zu kontrollieren sein wird, ist mir im Moment noch einigermaßen bewusst.

Dennoch hatte ich es bereits beim erwähnten letzten Totalverlust von vor 2 Wochen darauf ankommen lassen und zum ersten mal seit ich mich vor ca2 jahren dazu entschieden hatte abstinent zu leben (oder zumindest mein Konsumverhalten gravierend zu ändern - wozu ich eine längere abstinente Phase jedenfalls als unausweichlich ansehe) wieder einmal ein Opiat genommen, nämlich kratom.
Es war wohl Glück im Unglück das der Turn mir praktisch alles andere als gefallen hat und mich gewisserman daran erinnert hat, das Opiate,insbesondere kratom, eben zumidest bei mir keinesfalls annähernd so zuverlässig gut wirken was das Verhältnis von Nebenwirkungen zu Wirkungen angeht, wie cannabis.
Ich muss aber auch sagen das ich einige Tage zuvor, als ich das kratom bestellte hatte, auch schon kurz davor war mir andere, potentere opis zu besorgen, hier wäre das Ergebnis dan möglicherweise ganz anders, mehr zu Gunsten der sucht, ausgefallen. Von demher kann ich eigentlich froh sein das ich ausgerechnet das Opiat gewählt hatte welches eigentlich auh schon in meiner Vergangenheit bei mir mitunter das schlechteste bzw unzuverlässigste kosten nutzen Verhältnis hatte.

Aber wie gesagt, insbesondere seit dieser Woche ist das verlangen es dann doch nochmal mit anderen Substanzen zu versuchen mich von den negativen Gefühlen die durch die trading Geschichte entstanden sind zu befreien auf einem neuen level angekommen. obwohl mir immernoch irgendwie bewusst ist das dies eher eine Ablenkung als eine dauerhafte Befreiung darstellt. Zumindest wenn ich weiterhin den täglichen Konsum vermeiden will wird mir das dementsprechend nicht viel bringen.
Aber das verlangen ist halt trotz aller Logik massiv zur zeit und ich glaube das ich zumindest gegenüber Cannabis nicht standhaft bleiben kann und will. Wichtig ist mir halt nur das ich es dann weiterhin so geregelt konumieren kann wie seit den letzten Monaten in denen ich meine ersten Gehversuche in Richtung kontrollierten cannabiskonsum gestartet und bisher auh recht erfolgreich durchgesetzt habe. Dass die Gefahr das der Konsum wieder aus dem Ruder läuft dadurch das ich in solchen brisanten Situationen bzw zu solch fragwürdigen Anlässen cannabis benutze ist mir auch irgendwie bewusst aber ich glaube ich muss dieses Risiko irgedwie trotzdem eingehen. Vielleicht auch deshalb weil ich im Moment kein Risiko in Sachen Glücksspiel bzw Börsen-Handel eingehe?
My name is Guybrush Threepwood, I’m a mighty Pirate !
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 03.02.18 02:47
zuletzt geändert: 03.02.18 03:45 durch Lonestar (insgesamt 1 mal geändert)
Hi.

Ich kann dir aus eigener, schmerzhafter Erfahrung sagen, dass sämmtliche Arten von Drogen und Forex-trading nicht erfolgreich zusammen funktionieren. Lass es einfach sein, ich habe es auch geschafft, aber leider trotzdem zu viel Zeit und Geld dafür verschwendet.

Soooo...
Und jetzt nochmal zum "Silicium" beziehungsweise zur Kieselsäure(!); Alles was jetzt folgt ist meine eigene Erfahrung und ich werde diese auch nachträglich nichtmehr kommentieren, da ich alles so aufgeschrieben habe, wie ich es selber bei mir beobachten konnte. Außerdem dient dieser Text weder zum prahlen, noch zum "mich besser fühlen", sondern einfach nur als Erfahrungsbericht für andere und als Hilfe (dieser Selbstversuch bezieht sich ausdrücklich nur auf Ackerschachtelhalmtee):

Ackerschachtelhalm:
Ackerschachtelhalm ist ein Gewächs aus der Familie der Schachtelhalme, das schon zu Zeiten der Dinosaurier auf unserer Erde gewachsen ist. Er wächst so gut wie überall und ist sehr günstig auf Ebay und co. erwerbbar. Was ihn auszeichnet ist sein hoher prozentualer Anteil an Kieselsäure und anderen mineralischen Bestandteilen. Ich trinke seit inzwischen drei Jahren Ackerschachtelhalm als Tee und kann ihn nur jedem weiterempfehlen; was macht dieses Kraut mit einem: Kieselsäure ist (laut Wikipedia) der Name für die Sauerstoffsäuren des Siliciums. Reines Silicium ist annähernd völlig unlöslich in Wasser und somit nicht wirklich im ausreichenden Maße konsumierbar. Siliciumdioxid/Kieselsäure ist mehr als zehnmal löslicher als reines Silicium und dadurch auch besser verwertbar für unseren Körper; allerdings muss man immernoch mindestens 4 Liter Schachtelhalmtee am Tag zu sich nehmen, was jedoch machbar ist (Ich trinke ca. 6-8 Liter am Tag; Löslichkeit von Siliciumdioxid in Wasser mit Zimmertemperatur beträgt etwa ~140mg/L). Tatsächlich haben verschiedene Studien belegt, dass mit sinkendem Körpersiliciumanteil auch der Alterungsprozess einzusetzen scheint, da eben jenes Spurenelement ab dem 30zigsten Lebensjahr abnimmt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Menschen, die auf der Welt am ältesten werden, meistens in bergigen Gegenden leben und das Wasser dort von Natur aus einen hohen Anteil an Silicium hat, da es meistens durch Bergmassive und viele Gesteinsschichten zu ihnen gelangte. Andere wissenschaftlich belegte Wirkungen sind außerdem: schnellere Heilung von Muskelverletzungen, Stärkung des Bindegewebes, Haare werden dicker (20% nach ~3 Monaten), nie wieder Muskelkater (eigene Erfahrungen bestätigen das!), Falten verschwinden, stabilere Nägel, schnellere Erholung nach anstrengenden Tätigkeiten, höhere Leistungsfähigkeit, höhere geistige/körperliche Belastbarkeit, wirkt harntreibend, entschlackend etc. -um nur das meiner Meinung nach wichtigste aufzulisten. Eigene Ergebnisse: (erst einmal: Mir sind diese positiven Veränderungen erst aufgefallen, seit ich mit dem Rauchen aufgehört und mit täglichem Training angefangen habe), noch einmal: Ich meine das hier alles Ernst und will meinen Mitmenschen helfen, da ich mir Sorgen um sie mache und mir andere Leute nicht komplett egal sind; was es bei mir nach gerade einmal 4 Monaten(!) trainieren zusätzlich gebracht hat (Ackerschachtelhalmtee/~6 L am Tag und vorher noch nie wirklich trainiert; 69 kg bei 187 cm) ein Beispiel: ich hatte eine einzelne Vene an jedem Arm, was ich sicher weiß, da mir vor ungefähr einem Jahr das letzte Mal Blut abgenommen wurde= Nun wachsen mir tatsächlich neue Adern, was ich für unmöglich hielt, aber ich habe jetzt 6 „Venen“ anstatt einer einzigen an jedem Arm (und sogar meine Mutter hat mich schon darauf angesprochen, da es „ungesund aussähe“). Nach kurzer Recherche konnte ich jedoch beruhigt sein, da dies sogar als etwas erstrebenswertes im Trainingsbereich gehandelt wird und sich somit meine „Vaskularität“ extrem verbessert hat. Die Erfolge im Training stellen sich außerdem so schnell ein, dass ich inzwischen bei einem Trainingspensum von mehreren Stunden am Tag angelangt bin ohne jemals Muskelkater oder ähnliches zu bekommen, obwohl ich immer bis an das Maximum gehe (über 30 Liegestütze am Stück mit Händeklatschen dazwischen sind gar kein Problem mehr; außerdem zerschlage ich nun 4 übereinander gestapelte gebrannte Keramik-fließen auf einer flachen Unterlage; Holzbretter sind keine Herausforderung mehr) Bemerkung: Ich bin selber überrascht und teile deswegen dieses Ergebnis mit euch, da ich denke, dass dies für einige Personen bestimmt hilfreich sein kann.

Zubereitung des Tees:
Ihr nehmt ein großes Gefäß (ich nehme immer einen 2/3 L Kochtopf) und füllt dort drei gut gehäufte Esslöffel Ackerschachtelhalmkraut ein. Dann kommt noch Tee eurer Wahl hinzu, wenn ihr gerne noch etwas Geschmack hättet. Das ganze gießt ihr dann immer wieder auf, so dass ihr auf täglich mindestens 4 Liter kommt; Ganz wichtig: den Tee nicht nach einem Tag wegschmeißen, da sich Kieselsäure nur sehr langsam löst und selbst nach einer Woche noch Reste davon im Kraut vorhanden sind. Am nächsten Tag füllt ihr den neuen Ackerschachtelhalm einfach dazu und gießt weiter fröhlich auf (ich mache das meistens so lange, bis der Topf halb voll ist und erst dann setze ich einen neuen Tee im Kochtopf an, nachdem ich den Inhalt des alten entfernt habe). Das wars; bei mir hat mit dem Beginnen des Teetrinkens außerdem auch das Verlangen nach "Drogen" im allgemeinen abgenommen.
(Außerdem nehme ich täglich auch noch Weihrauch, Myrrhe, B12, D3, Calcium (notwendig, da lactoseintollerant/keine Milchprodukte und hoher Bedarf), Johanniskraut gegen Nervosität)


Ergänzung zu Weihrauch:
Wie bin ich auf Weihrauch gekommen? Ich habe eine Dokumentation gesehen (Das Thema und leider auch der Name dieser Dokumentation sind mir leider entfallen), in der von einem Experiment mit Ratten die Rede war, denen man Weihrauch als Zusatz ins Futter gegeben hatte. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Ratten die an einem Tag durch ein Labyrinth finden mussten am nächsten Tag nicht schneller durch selbiges durchfanden, da sie sich dann schon nicht mehr an den Weg erinnern konnten. Nach Zwei Wochen Weihrauchgabe haben die Wissenschaftler jedoch mit Erstaunen festgestellt, dass ihre Versuchstiere nun scheinbar am nächsten Tag des Experiments schneller durch das Labyrinth fanden, was nur bedeuten konnte, dass ihr Gedächtnis besser geworden war. Daraufhin haben die beteiligten Forscher ein Selbstexperiment gemacht und jeden Tag ein paar kleine Weihrauchbrocken gegessen. Tatsächlich konnten die Wissenschaftler nach nur zwei Wochen eine ~einhundertprozentige Verbesserung ihrer Gedächtnisfähigkeiten/Gedächtnisleistung feststellen (im Dinge merken, Kopfrechnen und Leistungstests hatten sich alle verbessert). Kurzum dachte ich mir natürlich direkt: „das muss ich ausprobieren!“, und so habe ich mir vor ungefähr anderthalb Jahren ein Kilogramm Weihrauch für etwa 40 Euro bestellt, von dem ich jetzt noch die Hälfte übrig habe (und das, obwohl ich sogar einiges davon verschenkt habe). Zu der Zeit, zu der ich mit dem Weihrauch angefangen habe, habe ich noch relativ viel gekifft und mein Gedächtnis war dementsprechend nicht sonderlich „gut“. Der Aha-Moment kam nach etwa drei bis vier Wochen, als ich mir plötzlich ohne es beabsichtigt zu haben meine Handynummer merken konnte, die ich mir noch nie vorher gemerkt hatte- Nun wusste ich sie plötzlich, ohne dass ich versucht hätte sie zu behalten. Inzwischen (ein Jahr später) spreche ich fließend Englisch auf relativ hohem Niveau, lerne Chinesisch und Niederländisch und merke mir so ziemlich alles ohne Probleme.


Bitte: ich will mit niemandem diskutieren; wenn ihr mir nicht glaubt, dann ist das halt so.



Hoffe ich konnte helfen!

:)
Dein Leben ist deine einzige Chance bewusst zu existieren; nutze sie.

Wissen ist Macht.


Traumländer



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  Geschrieben: 03.02.18 09:07
Ich denke ich bestell mir mal so Ackerschachtelhalm und probier einfach aus ob ich irgendwas merke. Im schlimmsten Fall, hab ich paar Gelds für nix ausgegeben. Wenn ich mir überlege, wie viel ich Geld schon für Mist rausgehauen habe und die potentiell positiven Effekte bedenke, ist es mir das wert. Von den Vorteilen von Weihrauch hab ich auch schon gelesen. Vielleicht probiere ich das auch mal aus.

Lonestar schrieb:
Lass es einfach sein (...) Hoffe ich konnte helfen!
Sagt der Arzt in der Suchtklinik zu seinen Patienten "Sie müssen es einfach sein lassen!" Spitze, hab gut gelacht! lol

Hey Guybrush,

Ich bezweifle irgendwie, dass Keimen den Kieselsäuregehalt ansteigen lässt. Für diverse Vitamine und Nährstoffe ist Keimen natürlich toll, auch wenn ich bisher nur davon gelesen und es noch nicht gemacht habe. Ich lasse direkt mal Leinsamen keimen. Ist eine ziemlich gute Idee.

Zu deiner Problematik:
Vielleicht hilft es dir, dich einerseits auf die Aspekte zu fokussieren, die dich dazu bewegen, weniger/gar nicht zu zocken/konsumieren. Könnte dir Aufschreiben helfen? Einerseits um die Empfindungen zu verbalisieren, andererseits, dass du sie auch immer wieder lesen kannst, vllt. gerade in Momenten wo du merkst, dass du schwach wirst?

Ich habe zum Beispiel auf meine Drogenschachtel einen Aufkleber getan wo sinngemäß sowas stand wie "Nimm keine Drogen, du Spast. Du fühlst dich nicht besser, wenn du es tust. Mach IRGENDWAS anderes." und die Schachtel selbst noch mit Tesafilm verschlossen (was natürlich mehr eine symbolische Bedeutung hat als eine tatsächliche Schutzwirkung, wenn ich wirklich konsumieren wollte). Aber es hat funktioniert. Ein paar mal hab ich die Schachtel genommen, überlegt, gedreht, geschaut, ob ich irgendwie Drogen rausfischen kann ohne die Versiegelung zu öffnen (ging nicht :-D), dann hab ich die Schachtel tatsächlich zurückgelegt. Klar, das funktioniert bei Zocken nicht so, aber vielleicht kannst du eine für dich funktionierende Lösung finden.

Mein Problem mit Cannabis ist, dass durch den inhalativen Konsum der Wirkstoffspiegel nicht so konstant ist und ich beim "Runterkommen" immer wieder nachlege. Ich habe da leider absolut keine Kontrolle. Wenn ich es oral konsumiere, geht das besser aber dafür wirkt es mir dann wieder viel zu lange. Außerdem gibt mir das High nicht mehr das, was es mir früher gegeben hat, ich kann nicht klar denken, bin vergesslicher als ich es ohnehin schon bin.
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  Geschrieben: 10.02.18 14:23
Heyho, ich dachte mir ich gebe mal ein kleines Update wie es bei mir läuft.
Mein Körper scheint extreme Probleme zu haben sich an die Temperatur anzupassen, bzw. scheine ich von dem halben Gramm H was ich mir vor 5 Tagen geholt habe, einen Minientzug zu haben. Kiffen tue ich fast jeden Abend, schlafen klappt trotzdem nicht sonderlich gut, an sich fast gar nicht.
Letzte Nacht von 6 bis 9, davor die Nacht von 4 bis 7:30 Uhr. An die Nächte davor kann ich mich nicht sonderlich gut entsinnen, aber die sind auch ziemlich beschissen gewesen.
Dann habe ich den ganzen Tag Gänsehaut und schwitze trotzdem nebenbei, was echt nervig ist. Geh stellenweise mehrmals am Tag duschen, weil es mich so stört. Die Raumtemperatur ist auf jeden Fall ziemlich angenehm, daran kann es nicht liegen.
Sport treibe ich weiterhin, Ausdauersport und Muskelaufbau. Energie habe ich trotz des Schlafmangels ohne Ende, kann auch Hundemüde sein, macht absolut keinen Unterschied im Moment. Bin am überlegen mir einfach eine Packung Mirtazapin zu holen, weil das in der Entgiftung super klappte. Würde das auch auf der Stelle bekommen, aber ich will eigentlich keine Medikamente im Moment nehmen, genauso wenig wie ich bis nächsten Monat kein H mehr anfassen will. Langsam bekomme ich ein vernünftiges Konsummuster rein, aber sollte es nach jedem mal so sein wie jetzt, muss ich die Opiate/Opioide wohl doch meiden. Ist doch nur ein halbes Gramm zwei bis drei mal im Monat und wird dann auch direkt an einem Abend vernichtet.
Andere Drogen ausser Cannabis ziehe ich mir im Moment nicht rein, will ich auch bis nächsten Monat auch erstmal nicht. Gefällt mir so klar zu sein und sich nicht zwingen zu müssen etwas zu tun. An sich stört mich dieses bisschen "affig" sein auch gar nicht, aber ich will einerseits doch mal einen Monat komplett sauber bleiben. Körperlich sowie psychisch geht es mir hervorragend. Gut, hab einiges zu verarbeiten was in den letzten Jahren passiert ist, aber das ist eine andere Sache und bekomme ich auch ohne Drogen hin. :)

Lg Eule
Wir kommen durch den Schornstein rein wie Santa,
doch wir haben Hochsommerzeit und keinen Dezember!
Du studierst gerade Jura im sechsten Semester,
doch heute gibt es Bordstein in deiner Mensa!
Traumländer



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  Geschrieben: 11.02.18 22:00

@Lonestar

Puh das ist ja jetzt alles etwas unübersichtlich hier dadurch das hier noch parallel ein offtopic Thema besprochen wird.
Vielleicht würde es Sinn machen das Thema irgendwie an anderer stelle fortzuführen da mein Interesse zum Erfahrungsaustausch auf diesem Gebiet schon recht groß ist. Keine Ahnung ob sich dafür der Nahrungsergänzugsmittel-Thread dafür eignet aber besser als hier wäre es aufjedenfall. Vielleicht ist es möglich die Beiträge die hier zu diesem Thema gepostet wurden dorthin zu verschieben falls einer der Mods die zeit und die Muse dazu hat.


Ich möchte zumindest schonmal sagen das bei mir keine Zweifel bestehen das solche mittel wie ackerschachtelhalm oder Weihrauch sehr sinnvoll sein können für uns. Bei ersteren stellt sich dann aber die frage ob es dann nicht fast doch alltagstauglichker wäre einfach 4cl Getreidegrassaft am Tag zu trinken anstatt der von dir erwähnten 3-4l ackerschachtelhalm Tee.
Ich muss zu meiner Schande zugeben, das ich weder das eine noch das andere praktiziere oder praktiziert habe. Dennoch bin ich wie gesagt von einer positiven Wirkung dessen bzw des enthaltenen Silizium überzeugt und werde die Einnahme auch irgendeiner weise mittelfristig in meinen Alltag integrieren. Getreidegrassaft ist aber das primäre Ziel, saftpresse dafür ist jedenfalls schonmal vorhanden.

Beim Weihrauch kann ich mir ebenfalls gut vorstellen, dass es in irgendeiner Art positive Auswirkungen haben kann. Soweit ich weis handelt es sich dabei doch lediglich um die terpene von irgendeinem Gewächs (Baum?).
Da muss ich spontan an Terpentin denken, welches im Grunde extrahiertes Harz von Kiefern und Fichten oder sowas ist und auch extrem viele terpene enthält. Auch dieses halte ich für gesundheitlich sehr zuträglich und werde das auch sicher irgendwann mal ausprobieren.








abnormal schrieb:
Lonestar schrieb:
Lass es einfach sein (...) Hoffe ich konnte helfen!
Sagt der Arzt in der Suchtklinik zu seinen Patienten "Sie müssen es einfach sein lassen!" Spitze, hab gut gelacht! lol


Ja in etwa das selbe dachte ich mir natürlich auch direkt.
Gerade wenn du, wie du sagst, lonestar, eigene Erfahrung mit dieser Kombination hast, würde ich mich doch besonders über eine etwas aussagekräftige Äußerung deinerseits zu diesem Thema freuen. Das ich daraus möglicherweise um einiges mehr für mich rausziehen könnte brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen.




abnormal schrieb:
Ich bezweifle irgendwie, dass Keimen den Kieselsäuregehalt ansteigen lässt. Für diverse Vitamine und Nährstoffe ist Keimen natürlich toll, auch wenn ich bisher nur davon gelesen und es noch nicht gemacht habe. Ich lasse direkt mal Leinsamen keimen. Ist eine ziemlich gute Idee.


Hast du dir mal das Video aus meinem letzten Beitrag angeschaut? Ich glaube dann dürften keine Zweifel mehr bestehen das dass keimen von speziell getreidegräsern die Nährstoff Dichte (nichts anderes ist Silizium doch wohl auch) sowie die bioverfügbarkeit enorm steigert. Bei den Gräsern is es halt wichtig sie solange wachsen zu haben bis man das Grün davon abernten und entsaften oder sonstwie zu sich führen kann.




abnormal schrieb:
Zu deiner Problematik:
Vielleicht hilft es dir, dich einerseits auf die Aspekte zu fokussieren, die dich dazu bewegen, weniger/gar nicht zu zocken/konsumieren. Könnte dir Aufschreiben helfen? Einerseits um die Empfindungen zu verbalisieren, andererseits, dass du sie auch immer wieder lesen kannst, vllt. gerade in Momenten wo du merkst, dass du schwach wirst?


Ja das sind alles gute Tipps, die ich selbstverständlich auch schon während der Therapie oder auch teilweise danach noch angewendet erlernt und angewendet habe bzw immernoch anwende.
Nur ist es manchmal so das ich mich irgendwie selbst davon abhalte diese Strategen anzuwenden bzw das halt irgendwie verdränge oder so. Ich Denk des liegt daran weil ich manchmal einfach nicht vernünftig sein will und mich einfach dem verlangen und der Illusion hin zu geben nicht widerstehen kann oder will. Oder das ich auch teilweise einfach keine Lust habe mit mir selbst in Kontakt zu treten, sozusagen um mich nicht mehr weiter mit meiner Problematik beschäftigen zu müssen bzw mich nicht weiter dem Thema zu nähern was da möglicherweise noch dahintersteht. Den Prozess meiner persönlichen entwicklung sozusagen zu unterbrechen aus sowas wie Angst vor den nächsten Schritten die ich gehen muss wenn ich mich weiter von den alten Mustern weg entwickeln möchte.



abnormal schrieb:
Mein Problem mit Cannabis ist, dass durch den inhalativen Konsum der Wirkstoffspiegel nicht so konstant ist und ich beim "Runterkommen" immer wieder nachlege. Ich habe da leider absolut keine Kontrolle. Wenn ich es oral konsumiere, geht das besser aber dafür wirkt es mir dann wieder viel zu lange. Außerdem gibt mir das High nicht mehr das, was es mir früher gegeben hat, ich kann nicht klar denken, bin vergesslicher als ich es ohnehin schon bin.


Ja, das ist einer der Gründe wieso ich mich erstmal dafür entschieden habe meinen Cannabis Konsum auf den oralen Konsum zu beschränken nach meiner Therapie und der damit verbundenen kompletten Abstinenz von Substanzen (1,5 Jahre) und Glücksspiel/trading (1 Jahr).
Würde ich wieder mit Inhalativem Konsum beginnen ist die Gefahr wahrscheinlich stark erhöht das ich schnell wieder alte konsummuster anbahne. Das Rauchen oder vapen gibt halt einfach einen anderen Kick und ist Vorallem auch alltagstauglicher aufgrund der überschaubareren und kalkulierbareren Wirkung. Dennoch bietet der oral Konsum einige Vorteile weshalb es bis jetzt noch kein Problem für mich ist dabei zu bleiben. Auch wenn ich zugeben muss das ich auch mal wieder sehr gerne einen vapo benutzen würde. Schon allein wegen diesem unglaublich genussvollen Gefühl das ich in dem maße nur vom vaporisieren beim ein- und ausatmen des Dampfes bekommen habe. Das hat sich immer sowas von wohltuend und extrem entspannend, teilweise sogar wie eine Erleuchtung oder Offenbarung angefühlt. Und ich rede hier wirklich erstmal nur von dem reinen Vorgang der Inhalation des Cannabis-Dampfes.
Klar treffen die genannten Attribute auch mindestens in ihrer Ausprägung gleichermaßen auf die kurz darauf eintretende Wirkung zu, diese kann man ja aber auch durchaus erhalten ohne Cannabis inhalieren zu müssen. Aber da fehlt dann halt das zuvor beschriebene unvergleichlich genussvolle Erlebnis beim inhalieren. Und genau das wünsche ich mir halt schon desöfteren mal herbei.
Ich werde das wohl aber in nächster Zukunft erstmal nicht umsetzen können da es einerseits zu umständlich ist aus der gegebenen Situation sozusagen alle Parameter die dazu führen das das Inhalations-Erlebnis gegeben ist entsprechend anzupassen und andererseits weil ich aktuell auch noch zuviel Respekt davor habe, dass ich durch die mit Sicherheit veränderte cannabis-Wirkung mit schnellerem an-und abfluten der Effekte sowie besserer alltagstauglichkeit etc. wieder zu schnell die Kontrolle verlieren könnte.

Bei mir ist es schon so, dass mir das high noch ziemlich viel gibt. Weis jetzt nicht ob ich sagen würde, das es mit dasselbe gibt wie früher, glaub eher nicht weil irgendwie ist es ja auch gewissermaßen nicht mehr das was ich davon haben will oder brauche. Also dieses Realität verdrängen Ding was halt früher oft (unbewusst) Ziel des Konsums war benötige ich heute nicht mehr in dem maße. Was nicht heißt das ich ausschließen könnte das es vielleicht dennoch ein größeren Stellenwert beim erleben der Wirkung haben könnte als mir derzeit bewusst ist.
Im großen und ganzen fühlt es sich aber jetzt irgendwie schon anders an, dadurch das ich mit meiner neuen Realität, die ich mir in den letzten zwei Jahren aufgebaut habe um Längen zufriedener bin als mit der in welcher ich mich zuvor befand.

Mit dem Konsum von Cannabis sind jetzt zwar auch negative Auswirkungen auf meinen Alltag verbunden, das ich nicht mehr klar denken könnte oder vergesslicher wäre, würde ich da jetzt aber weniger dazu zählen. Bei mir ist es eher so das ich z.B das Gefühl habe gewissermaßen einen längeren afterglow zu haben nach oral Konsum, dass ich quasi länger brauche bis ich mich wieder komplett klar fühle. Da finde ich es dann halt auch besser für mich den Konsum bzw die Konsumtage einigermaßen so zu gestalten das ich danach nichts wichtiges vorhabe oder so. Wobei ich mich jetzt eigentlich auch nicht mehr so genau dran erinnern kann wie lange es früher als ich noch Inhalativ konsumiert habe gedauert hat bis ich mich wieder völlig normal fühlte die Tage nach dem Konsum, da es halt extrem selten vorkam das ich mal nen Tag nichts geraucht habe und mir das so oder so ziemlich egal war. Jetzt ist mir das schon wichtig, das ich, wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss mich dann nicht mehr so verklatscht fühle wie wenn ich halt übelst High am Vortag eingeschlafen bin.

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  Geschrieben: 19.02.18 12:15
@Guybrush: Der Punkt meiner Aussage war: Silizium (Kieselsäure) ist entweder in den Samen schon drin oder eben nicht. Durch den Keimprozess entsteht kein Silizium aus dem Nichts. Ist aber schon möglich, dass Kieselsäure instabil ist, zu elementarem Silizium oder anderen Siliziumverbindungen und beim Keimprozess wieder zu Kieselsäure umgewandelt wird. Das weiß ich nicht.

Nach meinem 9-tägigen "Ausrutscher" mit Opis bin ich nun den 3. Tag opioidfrei und heute, wenn alles klappt wie es soll, den ersten Tag drogenfrei. Fühle mich echt bescheiden, aber immerhin habe ich einen gewissen Zugang zu meiner Kreativität entdeckt. Mal schauen, wie lange ich diesen Zugang offen halten kann.

Was mich an meinem "Rückfall" am meisten ärgert ist, dass ich gar nicht Mal so einen krassen Suchtdruck hatte, sondern mir eingeredet habe, mich zu belohnen. Irgendwie stimmt das allerdings schon, ich habe mich schließlich mit einem mittlerweile 17 Tage anhaltenden Abfuck belohnt. Top. Hab ich gut gemacht :-D

Außerdem ist mir aufgefallen, dass es mir mit jedem Mal Konsumieren schwerer fällt die Drogen, und besonders Opis, wieder wegzulassen. Das Muster wird immer deutlicher und ich sollte wirklich aufhören, mit dem Feuer zu spielen. Ich habe mich schon verbrannt.
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  Geschrieben: 19.02.18 15:02
Kieselsäure und Silizium ist übrigens in Heilerde enthalten - wen´s interessiert! Heilerde hat aber auch noch viele andere positive Eigenschaften ....


Bin selber nun den dritten Tag ohne Upper und da heißt es einfach wieder mal den Zustand aushalten. Sind zwar keine Opis, aber im Endeffekt ist es überall dasselbe, so wie abnorm es schon schrieb. Jeden Tag, wo man noch mal konsumiert und es eine noch längere Periode des Konsums wird, wird es schwerer aufzuhören - ein Spiel mit dem Feuer! Je kleiner das Feuer, umso leichter .... Wenn man sich schon mal verbrannt hat, dann ist man sowieso noch anfälliger dafür. Dies zu wissen, sollte es jedoch einfacher machen, das Spielchen nicht zu bunt zu treiben und rechtzeitig wieder damit aufzuhören .... ;)

Bei Uppern hilft mir da immer die Sauna richtig gut, nach drei oder vier Schwitzgängen fühl ich mich wie neugeboren, so gut wie clean im Kopf - das dauert sonst ein paar Tage länger bei mir. Morgen ist eh wieder saunieren angesagt, genau richtig bei dem Wetter und meinem Upperabusus.
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Träumer



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  Geschrieben: 20.02.18 01:11
Hallo liebes LdT ,

Ich hatte immer mal Phasen (so 2-3 Wochenenden ) in denen ich Upper konsumiert habe , vor einem Monat habe ich dann beschlossen Amphetamin komplett aus meinem Konsumplan zu streichen , weil es mir nicht gut tut und weil ich es im Nachhinein doch meistens bereut habe.
Was Stimulanzien betrifft ist der Plan nur noch alle 3-4 Monate MDMA zu konsumieren .

Vor einem halben Jahr gab es eine Phase in der ich ca 15 Gramm Ketamin in 2 Monaten plattgemacht habe . (i.v. & i.m. Konsum )
Einfach weil diese Droge mich unglaublich fasziniert hat und mir Welten geöffnet hat die ich bis dahin nicht für möglich hielt.
Danach dann immer alle paar Wochen mal ein Gramm geholt und es meistens an einem Abend vernichtet.
Vor 2 Monaten habe ich bemerkt das mir die Magie vom Keta irgendwie abhanden gekommen ist und beschloss eine Pause zu machen , um dann in Zukunft nur noch alle paar Monate mal etwas zu nehmen , damit es was besonderes bleibt .

Also bis dato 2 Monate Ketamin- und 1 Monat Amphetaminpause , was ich auch so beibehalten werde .

Im Moment trippe ich alle 1-2 Wochenenden auf Acid oder gegebenenfalls auf Pilzen falls welche gehen .
Bei Psychedelika schränke ich meinen Konsum jedoch nicht ein , weil ich das Gefühl habe das es mir gut tut und
weil ich assoziative Psychedelika im Nachhinein noch nie bereut habe.

Desweiteren konsumiere ich alle 3-4 Tage Kratom meistens in 2 mal 5 Gramm Dosen über den Abend verteilt.
Ich muss mich manchmal echt am Riemen reißen damit der Kratom Konsum nicht doch mehr wird als geplant ,
aber im Moment läuft alles glatt .

So , das war´s zu meinem Konsummuster ......... wink

Peace

- 1. Vorsitzender im Verein für Spontane-Maximalgenehmigung e.V. -

- Erwähnenswert Unterwegs -
Traumländer



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  Geschrieben: 20.02.18 07:11
Heute beginnt der 2. drogenfreie Tag (ok, ich muss zugeben ich hab gestern zwei Melissentees getrunken, Koffen, Baldrian und Melatonin genommen, also meine Standardmedikation, möchte erstmal die "richtigen" Drogen weglassen ;-) ) und fühle mich (noch) ziemlich erfrischt. Mal schauen, wie lange das Gefühl heute anhält, aber es fühlt sich schon gut an, nicht mehr hung-over von Downer aufzuwachen. Selbst das Etizolam, welches ich von Freitagabend bis Sonntagabend genutzt habe (Fr 1/Sa 0.5/So 0.5mg) um die Schmerzen erträglicher zu machen, habe ich am nächsten Morgen noch gemerkt und es mir schwerer gemacht, in den Tag zu starten. Na ja, wie auch immer.

@J4N0L1V3R: Dein Kratomkonsum klingt für mich ganz schön tricky. Meiner Erfahrung nach wird es kontinuierlich schwieriger, den eigenen Opioid-Konsum zu regeln. Wozu brauchst du das Kratom denn?
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
Kurzsichtig ist, wer glaubt, das Risiko lohne sich nicht.
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  Geschrieben: 20.02.18 07:54
@ JanOliver

Ja, find auch, dass dein Kratomkonsum schon grenzwertig ist. Das Zeug schleicht sich so unbemerkt ein, bis man dann irgendwann mal doch bemerkt, dass die Grippesymptome und die miese Laune vielleicht doch vom Kratomkonsum kommen. Ich spreche da aus Erfahrung, hab selber fast zehn J. rglm. Kratom konsumiert. Und der Entzug vom Kratom ist nochmal eine ganz andere Hausnummer als die von Uppern.

Heute morgen fühl ich mich endlich wieder ganz fit und fresh, der vierte Tag ohne Upper und dann noch später den ganzen Nachmittag saunieren, da wird alles aus meinem System raus geschwitzt.

Übrigens, abnorm, hab jetzt vor ein paar Tagen das erste Mal Benzos probiert. Hatte ein bissi Diaz und Alpraz .... Ich kann schwer verstehen, was man daran findet, aber das ist eh gut so, dass ich das Zeugs nicht brauche und mir nix gibt. Interessant war, dass ich mich voll fit gefühlt habe, aber Gangstörungen vom feinsten hatte .... ;)
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  Geschrieben: 20.02.18 19:54
@abnormal : Kann ich mir vorstellen das es immer schwieriger wird , werde in der nächsten Zeit die Abstände vergrößern und berichte dann weiterhin wie es aussieht . Ist wirklich ne gute Frage wofür ich das Kratom brauche .....
Unbedingt brauchen tu ich es nicht aber ich stehe einfach auf den Turn .
Ich denke hinzu kommt das selbe wie bei den meisten Leuten die gerne mal Opis konsumieren ,
einfach die geliehene temporäre Geborgenheit .....
Und ja ich weiß das ich dann besonders aufpassen muss ;-)

@trinity : Danke für die Warnung , ich kann bei mir bis dato keine Entzugssymptome feststellen ,
aber ich möchte natürlich auch nicht das es soweit kommt.

Weiterhin viel Erfolg euch Beiden

Peace
- 1. Vorsitzender im Verein für Spontane-Maximalgenehmigung e.V. -

- Erwähnenswert Unterwegs -
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 21.02.18 08:54
Hallo zusammen :)

Ich bin jetzt seit dem 3. Tag trocken ...
Bin Alkoholiker und meine letzte Entgiftung liegt 5 mon. zurück . Vor 2 Wochen bin ich rückfällig geworden .
Hat sich wie bei den letzten Rückfällen immer weiter gesteigert und ich war wieder in meinen alten Muster .
Dann vor 3 Tagen extreme Magenschmerzen sodass ich dachte jetzt ist schluss .
Bis jetzt gehts mir gut und ich nehme auch wieder regelmäßig meine Tabletten .
Wünsche euch viel Kraft beim durchhalten :)
 
Traumländer



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  Geschrieben: 21.02.18 09:51
zuletzt geändert: 21.02.18 10:13 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 5 mal geändert)
Wünsche Euch allen viel Ausdauer - und vor allem, daß ihr etwas findet, das die alte Sucht ersetzt! Ich glaube, das ist der einzige Weg, um es auch langfristig zu schaffen.

Mir ist das leider noch nicht gelungen, gerade in Bezug auf meinen Zopiclon-Konsum. Auch den Alk kann ich nur schwer länger als 5-10 Tage in den Supermarktregalen lassen (und das auch nur mit der Hilfe weniger schädlicher Substanzen wie Kratom, Kava Kava oder auch Phenibut unter der Woche, Phenibut allerdings nicht zum Berauschen). Auf der einen Seite würde man das polytox nennen, auf der anderen Seite möchte ich nicht wissen, inwiefern ich gesundheitlich noch mehr im Eimer wäre, würde ich jeden Tag saufen.

@Moltanica:
Darf ich fragen, was Du gegen den Alkoholentzug einnimmst? Ich schätze, Benzos, aber welche? Oder meintest Du ADs oder ähnliches?

Für den Wiederaufbau des Magens, der bei mir durch Psychosomatik und auch nach mehrtägiger Einnahme von Kava Kava häufig gestresst ist, kann ich Dir übrigens Galgant-Tabletten empfehlen, die helfen wirklich sehr dabei, den Verdauungstrakt wieder auf Vordermann zu bringen!
I'm sure of my mental health
cause I'm always talking to myself

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