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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Lyrica (Pregabalin) - Sammelthread


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AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2013
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  Geschrieben: 09.02.18 23:43
ich rate dir deinem arzt klar zu machen, dass du einen konkreten plan hast und eine stationäre therapie planst. bitte ihn, es dir übergangsweise zu verschreiben und nicht länger/dauerhaft. sag du hast es von einem bekannten einmal bekommen und es half gut. frag ihn, ob er dich unterstützt längerfristig aus der abhängigkeitserkrankung raus zu kommen, ohne oder mit pregabalin. wenn er das gefühl bekommt, dass du es ernst meinst und dir gedanken gemacht hast, fang erstmal an ihm von deinen plänen zu erzählen und frag dann im laufe des gesprächs nach dem pregabalin. sei einfach ehrlich, versuche bewusst nicht leidend oder hektisch rüberzukommen sondern "ganz normal". du machst nix schlimmes oder illegales und bittest um unterstützung, wenn du nicht direkt reinkommst und nach lyrica fragst könnte das klappen :)


wollte hier nochmal alle opioid + lyrica-konsumenten warnen. gab gerade eine neue studie die belegt hat, dass bei der kombination eine deutlich gesteigerte atemdepression auftritt. gab schon ne ganze menge todesfälle, grauzone unbekannt weil viele ärzte lyrica noch nicht aufm radar haben als potenziell atemdepressive substanz (wie gesagt vor allem in kombo mit opioiden).

hier die studie: http://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1002396

liebe grüße und stay safe!
 
Traumländer



dabei seit 2012
614 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.02.18 01:10
Iqos schrieb:
Ich würde jetzt gern wieder hingehen, ihm sagen dass ich doch stationär will und ihn fragen ob er mir für die Übergangszeit Lyrica verschreibt. Aber wie stehen die Chancen und wie frage ich am besten?


schlechte chancen. der psychiater hat dich, plump gesagt, als unzuverlässigen, unsteten substanzgebraucher kennengelernt. nach einem mittel für die übergangszeit zu fragen ist zunächst mal eine ganz legitime anforderung an den psychiater. als erfahrener patient oder belesener user ist es auch nicht so ungewöhnlich interesse an einem bestimmten medi zu haben. ich kam bei meinen psychiatern jedes mal mit konkreten vorstellungen an und habe die auch bekommen. die wünsche bewegten sich aber im rahmen. ich würde also zunächst mal raten, dir die vorschläge des psychiaters anzuhören. dann kannst du weitersehen, bzw. dann gegen vorschläge argumentieren.entweder eigene erfahrung anbringen (schlechtes anspringen auf ssri oder starke nebenwirkungen), erfahrungen von freunden oder berichte in foren.

wenn du tatsächlich keine missbräuchliche anwendung planst, dann kannst du möglicherweise ein engmaschiges rezeptabo vereinbaren. dazu gehört dann aber auch eine tagesdosis, die der psychiater für vernünftig hält. vereinbarte tagesdosis 100 mg, dh: er schreibt dir eine kleine packung auf, bspw. 21 stück mit 50 mg. nach knapp zwei wochen kommst du wieder und bekommst wieder ein kleines rezept. und so weiter.

nun muss man kein gelehrter sein, um auf die idee zu kommen, dass der psychiater eine tagesdosis von 1000 mg für leicht problematisch halten würde....


 
Traumländer

dabei seit 2014
157 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.02.18 12:25
Ok danke euch werde Montag da anrufen und fragen wann ich den nächsten Termin bekomme . Noch ne letzte fragen kommt es besser wenn ich lyrica sage Oder pregabalin ?
 
Traumländer



dabei seit 2013
1.006 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.02.18 13:19
Pregabalin. Original Lyrica kostet mal locker 100 % mehr als Generika.
 
Endlos-Träumer

dabei seit 2015
8 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.02.18 15:16
Tach allerseits,

wie sieht es aus mit dem Mischkonsum von Prega und einem Benzo (z.B. Diaz)?
Beides jeweils nicht in Unmengen, sondern noch im Rahmen.

Verträgt sich das? Hebt sich das gegenseitig auf? Oder wie sieht das aus?

Gruß,
Ubhgvbnt
 
Traumländer



dabei seit 2013
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  Geschrieben: 10.02.18 15:40
Iqos schrieb:
Ok danke euch werde Montag da anrufen und fragen wann ich den nächsten Termin bekomme . Noch ne letzte fragen kommt es besser wenn ich lyrica sage Oder pregabalin ?


sag pregabalin, da lyrica auch der "szenename" ist. welches präparat du am ende in der apotheke bekommst ist davon ja sowieso unabhängig, außer der arzt kreuzt extra auf dem rezept an dass es das originalpräparat sein muss.

grüße
 
Neuer Träumer



dabei seit 2018
3 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.02.18 16:09
Hallo,
da dies mein erster Post hier ist, grüße ich zunächst mal das ganze LDT und freue mich auf eine angenehme Zeit hier :)

Ubhgvbnt schrieb:
Tach allerseits,

wie sieht es aus mit dem Mischkonsum von Prega und einem Benzo (z.B. Diaz)?
Beides jeweils nicht in Unmengen, sondern noch im Rahmen.

Verträgt sich das? Hebt sich das gegenseitig auf? Oder wie sieht das aus?

Gruß,
Ubhgvbnt


Ich selbst bekomme Lyrica und Alprazolam vom Arzt verschrieben. Lyrica als Dauermedikation (150 mg morgens, 300 mg abends) und Alprazolam (die 0,5er) nach Bedarf. Es verträgt sich, hebt sich aber nicht auf, sondern im Gegenteil, die Wirkungen verstärken sich. Insbesondere betrifft dies die enthemmende und sozial öffnende Komponente. Wenn man es mit der Dosierung übertreibt, kann das meiner Meinung nach allerdings schnell nach hinten losgehen, ähnlich wie bei Clonazolam. Solange man sich aber in normalen therapeutischen Dosen bewegt, dürfte es da keine Probleme geben. Allerdings wird die Fahrtauglichkeit erheblich eingeschränkt.
 
Endlos-Träumer

dabei seit 2015
8 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.02.18 21:48
Moin jackermann,

willkommen hier! Bin zwar ein seltener Schreiber, aber länger dabei und stiller Leser. Hab' jedenfalls eine gute Zeit im LdT und danke Dir für den Beitrag, der mir sehr weitergeholfen hat.

Gruß
Ubhgvbnt
 
Neuer Träumer



dabei seit 2018
3 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.02.18 22:00
Danke, Ubhgvbnt! Freut mich, wenn ich Dir etwas weiterhelfen konnte :)
 
Endlos-Träumer

dabei seit 2015
8 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.02.18 04:30
Kann man die Pregabalinkapseln eigentlich öffnen und den Inhalt auf Bömbchen verteilen?
Habe hier nur die 300er und ich würde gerne genauer/kleiner dosieren.
 
Traumländer



dabei seit 2013
1.006 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.02.18 07:43
Ja klar geht das.

Peace
 
Traumländer



dabei seit 2009
364 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.02.18 13:21
Habe ich häufig so gemacht, wenn man mit Waage abwiegt sollte allerdings im Hinterkopf haben, dass die Kapseln auch eine gewisse Menge Füllstoff enthalten. Habe hier 75mg Kapseln, der Inhalt wiegt aber knapp 100mg, habe auch festgestellt, dass die Kapseln fast nie das genau gleiche Gewicht haben, mal sind es 99mg Inhalt, dann wieder 104 (frage mich, ob das wirklich nur den Füllstoff betrifft, oder ob es dennoch zu geringen Wirkstoffschwankungen kommt?). Wenn man nur optisch aufteilt ist das natürlich relativ egal.
"You measure democracy by the freedom it gives its dissidents, not the freedom it gives its assimilated conformists."
Traumländer



dabei seit 2006
621 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 15.02.18 18:51
Das wird wohl die Ungenauigkeit deiner Waage sein. Meine Waage, die in 1mg-Einheiten misst zeigt z.B. bei mehrfachem Wiegen desselben Objekts minimal unterschiedliche Gewichte an... Ich geh' mal davon aus, das du keine >1000€-Laborwaage besitzt...

LG
"amphibische fickmoleküle"
Traumländer



dabei seit 2009
364 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.02.18 20:51
Nein, eine solche Waage besitze ich natürlich nicht und mir ist schon klar, dass das Gewicht beim gleichen Objekt auch immer ein wenig schwankt (deshalb wiege ich auch häufig 4-5 mal). Aber es war eben für mich auffällig, dass unterschiedliche ungeöffnete Kapseln (die leere Kapsel wiegt ca. 40mg) zwischen 139 und 144 geschwankt haben. Wenn ich einen ganzen Blister gewogen und nach Gewicht sortiert habe, war das tendenziell höhere oder niedrigere Gewicht bei mehrmaligem Versuch mit den jeweils gleichen Kapseln wieder reproduzierbar (auch wenn es durch die erwähnte Ungenauigkeit natürlich nicht immer exakt gleich war). Wäre für mich schon interessant zu wissen wie das mit einer wirklichen Laborwaage ausfallen würde und ob es bei mir vielleicht einfach nur "Zufall" ist. Ich weiß zumindest, dass Befüllung von Kapseln per Hand eine ziemlich heikle Angelegenheit ist und dass da geringste Erschütterungen schon zu großen Schwankungen führen können, ob es da auch im industriellen Maßstab "Problemquellen" gibt weiß ich nicht.
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Traumländer



dabei seit 2013
2.131 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 15.02.18 21:04
Ich habe die Zahlen nicht genau im Kopf, aber laut Arzneibuch muss eine Kapsel mit einer Toleranz von 10-20% gefüllt werden (kleinere Kapseln haben eine größere Spanne). Also auch wenn die Messfehler nicht zu verachten sind sind solche Schwankungen im erlaubten Rahmen. Das führt dann natürlich zu Schwankungen im Wirkstoffgehalt.

@Ubhgvndtrsgoösehfs
Am besten wiegst du den gesamten Inhalt der Kapseln und nimmst davon einen Anteil. Per Augenmaß dosieren ist schwierig.
He complained: "Tony left me with a pile of Hendrix LPs and some dope."

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