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AutorBeitrag
Traumländer

dabei seit 2011
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  Geschrieben: 01.12.17 12:13
Boah Sheepblack, warum etwas auf so eine risikoreiche Art ballern. Selbst wenn alles glatt geht hat man doch nichts von Novalgin iv...

Bitte sucht doch mehr Infos. Novalgin gibts als Tropfen und sogar iv. Und überall steht dass drin was pevacci schreibt


Und das ist absolut Zufall dass die orale Dosis von meist 500mg ähnlich zu dem ist was man iv gibt. Grade die mit hohem FPE. Bei ganz ganz vielen Medikamenten ist anders und kann zu einer fetten Überdosis führten. Wenn man die orale Dosis die Vene drückt


Und zum Naloxon: Nein! 4mg sind viel zu wenig um da was zu reißen. Auch fein zerkaut. Oral so um die 24-30+mg
Die Dosis die man stationär zum Antagonisieren iv gibt beträgt meist nur 0,4-0,8mg - hättest du dir die Tilidin iv gegeben dann hättest du entzügig werden können.
 
Traumländer



dabei seit 2009
42 Forenbeiträge

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  Geschrieben: 01.12.17 14:27
peccavi schrieb:
Sheepblack schrieb:
was war da los??
Bei zu hoher Injektionsgeschwindigkeit bei intravenöser Injektion von Metamizol besteht ein Risiko von 0,1 bis 1 % eines anaphylaktischen Schocks, eines lebensbedrohlichen Zustands, der sehr schnell eintreten kann und ein Todesrisiko von 25 % mit sich bringt."
Glück gehabt! ;-)


oh fuck danke :/
 
Traumländer



dabei seit 2009
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  Geschrieben: 01.12.17 17:24
Heyho, ich muss am 11.12. in die Entgiftung, da ich nächstes Jahr eine Therapie machen möchte und in diese auch ganz gerne clean starten will.
Bin aktuell auf 4,5ml (22,5mg), kann mir da jemand eventuell was zur Dauer der Entgiftung sagen?
Laufen wird das ja denke ich mal über das abdosieren vom Pola mit dem selbigen Mittel, oder? Irgendeine Begleitmedikation wird es ja denke ich auch geben, da man mit dem Pola ja nicht so schnell fertig wird, wie wenn man z.B. von H entgiftet und es hier und da bestimmt auch zu leichten Entzugserscheinungen kommen kann, oder?
Viele Fragen, die mein psychosozialer Begleitbetreuer mir auch nicht wirklich beantworten konnte. Bin ein wenig besorgt über den Verlauf der Entgiftung und hoffe halt das mir jemand was dazu sagen kann.

LG Eule
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dabei seit 2015
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  Geschrieben: 13.02.18 14:10
Hey Leute ,
Ich hab hier mal ne kleine Frage.
Und zwar geht es hierbei um meinen Expartner und Vater meines Kindes. Er ist seit über 10 Jahren auf Opiaten , anfangs nur tilidin, als wir uns dann vor 5 Jahren kennenlernten stieg ich da mit ein und haben dann beide immer heftigere Sachen genommen. Als ich dann schwanger würde ging ich in Substitution, er hat das dann irgendwann auch gemacht aber immer wieder abgebrochen weil er einfach zu faul dort 3 Monate täglich hinzugehen bis er takehome bekommt. War ihm mit Arbeit zu anstrengend. Jedenfalls nimmt er jetzt seit gut 1 Jahr Methadon. Er konsumiert aber noch immer Kokain, benzos , Cannabis dazu und hin und wieder auch fentanyl. Grundsätzlich aber Methadon. Er darf unsere gemeinsame Tochter nicht mehr sehen bis er entweder Clean ist oder eben stabil substituiert auf einer Dosis auf der er richtig tickt. Sehen darf er sie nicht mehr wegen diverser Vorfälle. Er hat sich leider als grob fahrlässig erwiesen. Hat sie fallen und in meiner Wohnung Kokain konsumiert wenn ich mal auf dem Klo, im Keller oder zum Briefkasten bin. Auch hat er als er in meinem Bett ins bekomme viel Tabletten verloren obwohl er weiß dass die kleine in meinem Bett mitschläft und wenn ich ihn da schon seit Koma abhalten lass weil er nicht in der Lage ist allein nach Haus zu fahren dass er so was in ne abschließbare bosx packen muss , hat mich aber dahingehen ausgetrickst er meint in seinem Wahn immer alle würden ihn beklauen. Ich denke mehr muss ich dazu nicht sagen.

So: nun zum eigentlichen Thema. Mal wieder hat er die Therapie abgebrochen behauptet aber nun seit 3 -4 Tagen schon nichts mehr genommen zu haben (absehen von Lyrica und Diazepam zum schlafen) . Er ist sogar auf der Arbeit und sagt es gehe ihm total gut und er hätte keine Entzugssymptome. Ich bin mir ehrlich gesagt zu 100% sicher dass er mich verarscht denn dann müsste er ja schon ein Medizinisches Wunder sein , wollte hier aber dennoch noch mal nachfragen ob es vllt jemanden gibt dem es auch trotz Entzug vom Methadon noch so gut ging. Da ich selbst substituiert bin (aber ausgeschlichen werde ) kann ich's mir beim besten Willen nicht vorstellen aber andererseits wirken sich Drogen und entzüge auf Menschen und ihre Körper oftmals verschieden aus.

Also ich mein bevor er mir nicht unter Sicht eine saubere UK vorlegen kann lass ich ihn die kleine nicht sehen bzw nur unter Aufsicht des Jugendamts aber ich könnte mir die Prozedur sparen das Abgeben einer Uk unter Sicht und Termin mit Jugendamt maxhen und der Ambulanz die solche Tests macht. Ist ei ziemlicher Heckmeck dafür dass dann doch ein positives Ergebnis rauskommt.
Also: kann einer von euch ähnliche Erfahrungen schildern mit einem nahezu symptomlosem methadonentzug nach 1 Jahr Konsum oder gibt es das schlichtweg nicht?

 
Traumländer



dabei seit 2013
2.131 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 13.02.18 14:51
Methadon kumuliert sich stark im Körper (sammelt sich an und man hat eine hohe Dosis im Blut) und es gibt Berichte, wonach der Entzug erst nach ein paar Tagen, oder ein bis zwei Wochen beginnt. Der Pegel muss sich erst abbauen bevor man unter das kritische Level fällt.
Es kann sein dass er seit ein paar Tagen kein Methadon konsumiert hat und keinen Entzug spürt, aber dass man nach 10 Jahren Opi Karriere und ein Jahr Methadon komplett ohne Entzug aussteigt wäre unwahrscheinlich.
He complained: "Tony left me with a pile of Hendrix LPs and some dope."

Touching from a Distance
Neuer Träumer



dabei seit 2018
3 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.02.18 16:15
Hallo Opinautin,
zum einen setzt der Entzug, wie Lustig ja bereits schrieb, bei Methadon relativ spät ein. Dazu kommt noch, dass Lyrica und Diazepam die Entzugserscheinungen unterdrücken oder zumindest abschwächen können. Wenn nach so langer Zeit auf Opioiden keine auftreten würden, wäre dein Ex tatsächlich ein medizinisches Wunder...
 
Traumländerin

dabei seit 2015
6 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.02.18 09:10
Okay ja das hab ich mir auch schon gedacht.
Vielen Dank für die Antworten! :)
 
Traumländer

dabei seit 2010
180 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.02.18 23:06
Hallöch'en!

Also ich hatte bis jetzt tatsächlich ein mal das Glück, von 140 mg Methadon alle 2 Tage (2 Jahre lang) und darauf folgende Umstellung auf 32 mg Subutex für die ersten 2-3 Tage, !ohne! Entzug auf Null zu gehen!
Bin mir aber auch recht sicher, dass mein Ethylphenidat-Konsum zu dieser Zeit eine große Rolle gespielt hatte ;)
Kann mir das nur dadurch erklären, dass das Buprenorphin das Methadon-Verlangen in körperlicher Hinsicht geblockt hat und ich psychisch sowieso schon öfters die Methadon-Einnahme vergessen habe / als auch das Ethylphenidat eine nette Ablenkung war?!

Ist mir danach allerdings nie wieder so leicht gefallen und war wohl ein totaler Ausnahme-Fall^^
Ritalin oder Kokain drücken meine Opiat - Entzugserscheinungen allerdings heute noch am Besten weg (kein Rls, keine Darm-Krämpfe, keine Schmerzen und auch diese unerträglich lähmende Niedergeschlagenheit/Müdigkeit ist für kurze Zeit wie vergessen)... Dafür ist die Konsumfrequenz aber auch abartig hoch...

Naja, vielleicht kannst du dir dadurch irgendwie den Zustand deines Freundes erklären, ansonsten ist deine Vermutung allerdings nahe liegender :)

Lg Irreversibel
 

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