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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Einsamkeit uberwinden


Seite 1 (Beiträge 1 bis 13 von 13)

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Abwesender Träumer



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MSN
  Geschrieben: 11.03.18 13:14
Hallo liebes ldt ich befinde mich in einer situation mit derbich ziemlich zu kaempfe habe unzwar bin ich sied 1 jahr und 2 monaten auf entzug in einer therapie mein problem ist ich hab mit den schmerzen zu kaempfen die alk so ausloest im kopf wenn man ihn weglaesst darauf hab ich auch niemanden zum reden hier alles so ein schimpansenhuegel hier jeder scheisst auf den andren nur um ueber ihn zu stehen weil sie ihre minderwertigkeits komplexe anders nicht handeln koennen. Die betreuer sind so komische ober befehlshaber mit denen will ich auch nichts zu tuhn haben weiterhin krieg ich zyprexa, ohne richige diagnose , was meine gefuehle unterdrueckt und mich wie gemuese dahin vegetieren laesst wenn ich sie nicht nehme flieg ich hier raus. Hat einer von euch ne hilfestellung was ich so aendern kann damits hier waermer wird?
 
Traumländer



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  Geschrieben: 11.03.18 14:31
Möchteset du das Gefühl der Einsamkeit überwinden, sprich lernen damit umzugehen, sodass es dich nicht mehr belastet, oder Freunde finden, sodass du nicht mehr einsam bist? An dich und andere: Was denkt ihr, was ist sinnvoller?
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
Kurzsichtig ist, wer glaubt, das Risiko lohne sich nicht.
Traumländer



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  Geschrieben: 11.03.18 15:05
zuletzt geändert: 11.03.18 15:18 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 3 mal geändert)
Hey @doob,

hmmm...gibt es denn niemanden von den Mitpatienten, mit denen Du Dich einigermaßen verbunden fühlst? Könnten ja auch nur 1-2 Leute sein. Von den anderen grenzt man sich dann eben ab, das ist überhaupt kein Problem und ergibt sich von selbst. Während meines stationären Aufenthalts war es leider auch nicht anders.

Ansonsten klingt das Ganze insgesamt doch ziemlich kontraproduktiv und frustrierend - bist Du Dir sicher, daß diese "Therapie" dort das Richtige für Dich ist? Hat man Dir diese "Maßnahme" aus irgendwelchen Gründen zwangsweise aufgedrückt oder bist Du freiwillig dort?

Und ist das vollstationär oder kannst Du noch eine gewisse Zeit zuhause verbringen? Wenn dann natürlich noch irgendwelches Hierarchie-Gedöns dazukommt, in dem sich "Therapeuten" oder Mitpatienten profilieren oder - noch schlimmer - ein Machtbedürfnis ausüben müssen, macht es die Sache selbstredend nur noch schlimmer. Du brauchst eher jemanden, der Dich akzeptiert und Dir Anerkennung schenkt für das, was Du bist. Damit Du Wege außerhalb der Einsamkeit wieder schätzen lernen kannst und die "Flucht" in die Einsamkeit nicht das einzige Mittel ist, das Dir bleibt, um nicht noch zusätzlich leiden zu müssen. Hast Du irgendwelche Gemeinsamkeiten - welche auch immer - feststellen können (abseits des Konsums), mit irgendjemandem, vielleicht auch außerhalb der "Therapie"?

Ich kenne das Gefühl nur allzu gut, in der Einsamkeit zerdrückt zu werden. Die Frage von @abnormal ist überaus berechtigt - es gibt einen beachtlichen Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit. Das Alleinsein muß kein Leid bedeuten, wenn man lieber allein ist, als mit Menschen zu tun zu haben, deren Gesellschaft nicht guttut. Einsamkeit dagegen ist ein Zustand, unter dem man leidet.

Mit Zyprexa oder anderen Neuroleptika "zubetoniert" zu werden, ist in einer solchen Situation wenig hilfreich, da Du ja so noch weniger an Deine Emotionen herankommst.

Vielleicht magst Du noch ein bißchen näher Deine Situation erläutern (deshalb die vielen Fragen meinerseits)? Denn ansonsten ist es von außer schwierig, etwas dazu zu sagen.
I'm sure of my mental health
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Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 11.03.18 15:30
Einerseits macht es den Eindruck, als ob du sehr leidend wärst. Das kann man schon spüren. Andererseits vermittelst du mir aber auch den Eindruck, als ob sich alle Menschen in deiner Umgebung (sprich: "Schimpansenhügel") für dich verändern müssten, damit du mit ihnen zurecht kämst.

Das würde mich an deiner Stelle jedoch sehr nachdenklich machen.

Deine Leidensgenossen bezeichnest du als "Schimpansenhügel", deine Betreuer als "Befehlshaber". Ehrlich gesagt geht mir nicht auf, was du eigentlich willst, außer uns mitzuteilen, dass dir alles auf den Geist geht. Vielleicht solltest du doch auch ein Stück weit auf dich und in dich selbst schauen und an dir arbeiten, deine Betreuer etwa nicht als deine Feinde betrachten, sondern als Menschen, die dir eine Stütze geben, ohne die du im Moment wahrscheinlich untergehen würdest. In einer Entzugsklinik sind Strukturen und klare Regeln unumgänglich. Ich finde es immer etwas merkwürdig, wenn man auf Leute hinhackt, die anderen Menschen helfen wollen. Oder glaubst du, die machen das nur, weil sie pervers sind oder einen Haufen Kohle damit verdienen?

Jedenfalls wird es wahrscheinlich etwas "wärmer" in deiner Umgebung, wenn du damit aufhörst, alle Andern zu disqualifizieren.

Ich wünsche dir alles Gute. Hoffentlich schaffst du deinen Entzug.
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Traumländer



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  Geschrieben: 11.03.18 16:04
@Kraeuterhexe:

Durch die wenigen Zeilen kennen weder Du noch ich die Hintergründe, denen der TE ausgesetzt war. Gleichen alle Berufstätigen, die Heilberufe ausüben Engeln, die nur anderen Menschen helfen wollen, anstatt einen Beruf auszuüben, der ihnen in erster Linie Lohn und Brot sichert und für den sie ggf. nicht geeignet sind? Ich denke, daß dieses Bild etwas verklärt ist. Warst Du selbst schon einmal stationär?

Natürlich ist es kein Fehler, sich selbst zu hinterfragen. Möchte es nicht so darstellen, als sei das ein schlechter Ansatz. Doch beim TE sehe ich in den wenigen Zeilen, die er geschrieben hat, ehrlich gesagt keine Anzeichen dafür, daß er andere für ein mutmaßliches Eigen-"Fehlverhalten" verantwortlich macht. Zumal, wenn man die Einsamkeit in den Mittelpunkt seiner Anfrage stellt, einiges tatsächlich dafür spricht, daß im Rahmen der "Therapie" von organisatorischer Seite her einiges schief läuft.

Wie auch immer - wir können hier noch lange wild herumspekulieren, doch viele Hintergrundinformationen fehlen (was ist das für eine "Therapie", aus welchen Gründen wird sie absolviert, welche Klinik ist das etc. pp.).
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  Geschrieben: 11.03.18 21:53
Lieber Murmeltiersalbe, wenn du mich fragst, ob ich schon mal stationär war: Ja! Ich kenne "die Station" von beiden Seiten. Und: weder sind alle helfenden Menschen Engel, noch sind alle psychisch bzw. suchtkranken Menschen Engel.

Darum geht es aber nicht. Es geht um eine Frage, die doob an die Gemeinde gestellt hat, die da lautet: "Hat einer von euch ne hilfestellung was ich so aendern kann damits hier waermer wird?", und auf die er jetzt von einigen aus unseren Reihen Antwort erhält. Die Antworten werden hoffentlich verschieden ausfallen. Im besten Fall bekommen wir noch mehr Info von ihm, vielleicht aber auch nicht. Und im allerbesten Fall wird eine unserer Antworten die passende für ihn sein. Das muss nicht meine sein.
Death is a myth (John C. Lilly)
Traumländer



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  Geschrieben: 12.03.18 09:30
Ja, Kraeuterhexe, da gebe ich Dir recht. Ich würde nur nicht gerne mutmaßen, daß der Threaderöffner die Verantwortung für seine Lage unbedingt bei sich suchen sollte, nur weil er sich etwas frustriert über Personal und Mitpatienten äußert. Insgesamt bräuchte man, wie Du schon schreibst, sowieso viel mehr Informationen, um dazu etwas Genaueres sagen zu können.

Nur, wenn jemand mit Zyprexa zugepumpt wird, ohne daß er von den behandelnden Ärzten die gestellten 'Diagnosen' erfahren hat, klingt das für mich schon bedenklich.
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Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 12.03.18 11:09
zuletzt geändert: 14.03.18 14:44 durch Kraeuterhexe (insgesamt 1 mal geändert)
Alles gut, Murmeltiersalbe. Ich kann deinen Standpunkt ja auch ganz gut verstehen.

Die Sache mit Zyprexa & Co ist übrigens meistens auch etwas komplizierter als es vielleicht scheint. Ich finde es jedenfalls grundsätzlich falsch, Medikamente ohne Patientencompliance zu verordnen, weil z.B. Olanzapin neben vielen typischen Nebenwirkungen auch Heißhunger und Übergewicht bewirken kann. Bei diesem Wirkstoff kann man zusehen, wie manchen Patienten der Bauch wächst. Das fördert nicht gerade die Mitarbeit. Andererseits kann es für manche Patienten eben auch wirklich wichtig sein zur Stabilisierung. Das gehört mit dem Patienten eingehend besprochen und abgewogen, und beide Seiten sollten offen sein für die Argumente des Anderen. Oft aber sind die Ohren beider Seiten verschlossen. Zwangsverordnungen finde auf jeden Fall falsch.

Ich weiß nicht, wie das in den einzelnen Institutionen, insbesondere in Deutschland, gehandhabt wird (ich bin Österreicherin), aber prinzipiell gibt es, zumindest in Krankenhäusern, Patientenanwälte. Wenn ja, dann könnte man versuchen, diesen Patientenanwalt zu kontaktieren und in die Diskussion einzubinden. Vielleicht erspart man sich damit einen Rauswurf, wenn man das Medikament (natürlich begründbar) verweigert.
Death is a myth (John C. Lilly)
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Abwesender Träumer



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MSN
  Geschrieben: 12.03.18 11:14
zuletzt geändert: 12.03.18 11:27 durch doob (insgesamt 2 mal geändert)
Um die hier herrschenden umstaende auefzuzeigen hab ich paar bilder meines vaters reingestellt

opfer
Diese telletubies beschreiben das verhalten meiner mipatienten und betreuer. Jeder von ihnen will der oberteletubie sein also der auf den bildschirm der die max aufmerksamkeit und macht hat und die lachen alle so behindert ueber nicht lustige witze auch die betreuer und die teletubies kuscheln sich ja so genausonwie dieses lachen ist dieses schwule kuscheln und zusammenhalten
Oder wie diese gottesanbeterinnen hier reden sie nicht miteinander sondern der eine will den andren aufessen
gottesanbeterin

Der hier regiert
kool chara
Er bewegt den kopf schnell in jede richtung und guckt immer den an der grad boss ist und die betreuer foerdern das noch indem sie mitlachen schlagen sollte man die
Und das hier such ich
freundschaftliche behruerung
Kool chara ist auch der zustand indem ich bin der aufgerissene rueckrn symbolisiert den schmerz und das nervoese hin und her gucken bin ich

Ich bin in diesen zustand um frieden zu finden wenn man etwas nicht ertragen kann wie den alk.schmerz dann versteckt sich das gehirn und die nerven signale kommen nicht an den kern so wird ertraeglich aber auch grau wenn ich diese phase uberstanden habe bleibe ich so und das haengt mit tiefen frieden ab so ein haarter kern und die hartebaussenschale
 
Traumländer



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  Geschrieben: 12.03.18 11:27
Was für kranke bilder. Und n harter text. Vielleicht solltest du von deinem hohen ross runterkommen und auf deine mitpatienten zugehen. Können ja nicht alle so scheisse sein. Und wenn doch dann liegt es an dir selber.
Es reicht ja wenn du 1-2 leute hast die viell. Deine interessen mit dir teilen. Damit mein ich natürlich nicht drogen.
Ich kann dir nur empfehlen nicht auf einen über alle erhabenen eremiten zu machen. So machst du dir die therapiezeit selbst zur hölle. Versuch offen zu sein und nicht arrogant. Auf die leute zugehend und nicht abstoßend.

Lg nuss
 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



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39 Forenbeiträge

MSN
  Geschrieben: 12.03.18 13:28
Ich bin nicht fromm oder so ich bleib freundlich
 
Traumländer



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257 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.03.18 15:20
zuletzt geändert: 12.03.18 15:41 durch phoenixdrache (insgesamt 1 mal geändert)
doob schrieb:
die lachen alle so behindert

doob schrieb:
dieses schwule kuscheln und zusammenhalten

doob schrieb:
schlagen sollte man die


wie man sich (auch sprachlich) in eine gemeinschaft einfügt u mitmenschen respektiert, hat dir dein vater wohl nicht beigebracht, dafür grenzwertig orge bilder gemalt mit denen du dich identifizierst...sehr sauber...vll wär eine familientherapie angebrachter als leute in unterstützenden therapieeinrichtungen zu dissen u diffamieren...

sorry für die harten worte, aber vll verstehst dus einfach nur so...
 
Traumländer



dabei seit 2011
483 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.03.18 15:26
Jetzt bin ich auch raus...ist mir zu wirr und zu abgehoben, was Du da schreibst / verlinkst. @Kraeuterhexe hatte in ihrem ersten Post wohl doch ein ganz gutes Gespür.
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