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LdT-Forum » Drogen » Sonstige biogene Drogen » Kratom-Sammelthread


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AutorBeitrag
Traumländer

dabei seit 2013
237 Forenbeiträge

  Geschrieben: 31.03.18 17:54
Ich kombiniere grundsätzlich Kratom und Alkohol :D
The most beautiful dream is the dream of a promising tomorrow
Träumer

dabei seit 2017
59 Forenbeiträge

  Geschrieben: 31.03.18 20:39
Zu Kratom und Alkohol: Bin alkoholabhängig und hatte vor einigen Wochen einen kurzen aber heftigen Rückfall. Habe nur 4 Tage getrunken, etwa 12 halbe und eine ganze, also eine ganze Flasche hochprozentigen. Dazu etwa 10g Borneo Green vein. Davon hatte ich einen 7 Tage lang anhaltenden Entzug, das Zittern in den Händen war besonders heftig. So heftig, dass ich sogar meine Bedarfsmedkation kaum runter gekriegt habe. Ich vermute da einen Zusammenhang. Will das nicht verallgemeinern, vielleicht ein individuelles Problem.

Davor war der letzte Alkkonsum etwa 4 Monate her, der letzte Kratomkonsum etwa 2 Wochen. In den 4 Monaten habe ich am Wochenende etwa 12mg Bromazolam konsumiert, dazu etwas Cannabis.
Mein Arsch spricht Wookiee
Traumländer



dabei seit 2012
1.452 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 31.03.18 20:42
Es gibt keine Zusammenhang zwischen deinem Alk-Entzug und dem Kratomkonsum, das sind zwei unterschiedliche Neurotransmittersysteme.
"[...]- dann ist man für diesen Abend gänzlich aus seiner Familie ausgetreten, die ins Wesenlose abschwenkt, während man selbst, ganz fest, schwarz vor Umrissenheit, hinten die Schenkel schlagend, sich zu seiner wahren Gestalt erhebt."
Traumländer



dabei seit 2009
579 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 01.04.18 04:54
@zepam: Das klingt schon recht ungewöhnlich. Aber ehemalige Alkoholabhängige sollen ja körperlich viel schneller wieder vom Alkohol abhängig werden. Von daher befürchte ich, dass es Entzugssymptome vom Alkohol waren, wobei es doch recht ungewöhnlich klingt nach so kurzer Zeit. Aber ich sehe da keinen Zusammenhang mit dem Kratom. Ich hoffe Dir geht es wieder gut!?
Egal wie viel Schlechtes Du erlebt hast:
Behalte immer einen Funken Hoffnung in Dir.
Auch die dunkelsten Stunden können vorübergehen.
Auch die dunkelsten Stunden kannst Du überleben.
Mache die Welt zu einem schöneren Ort, in dem Du Gutes tust.
Endlos-Träumer

dabei seit 2015
63 Forenbeiträge

  Geschrieben: 01.04.18 16:03
Scumfuckstradition schrieb:
Ich wollte mit meinem letzten Beitrag Kratomkonsum auch Ich bin aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht unbedingt das Paradebeispiel für einen Konsumenten, der Kratom perfekt in seinen Alltag einbaut, sondern vermutlich eher eine Ausnahme... Wie sieht es hier mit den anderen daily-usern aus, würde mich echt mal interessieren!!!???


Ich bin seit vielen Jahren (>5, genau weiß ich es gar nicht) quasi daily user mit 5g bis 25g am Tag. Immer wieder mal mit Pausen von ein paar Tagen bis Wochen.
Lange lange Zeit hatte ich tatsächlich gar keinen Entzug. Auch nach mehr als 6 Monaten täglichem Konsum mit höheren Dosen nicht. Ehrlich gesagt hab ich die Diskussionen um angebliche Entzugserscheinungen lange als Unfug abgetan.

Inzwischen habe ich tatsächlich leichte Entzugserscheinungen. Im Prinzip fühlt es sich eine Woche lang wie eine leichte Erkältung und ich bin 1-3 Tage müde und sehr leicht reizbar. Insgesamt aber nichts dramatisches...

Wie kommt es, dass einige Menschen schon nach kurzer Zeit Entzugssymptome haben und andere auch nach langem Konsum fast keine haben?

Ps: Ich hab durchaus auch schon mal härtere Opioide konsumiert (Tramal, Tilidin, DHC, Subutex, Mohntee...), aber nichts so oft/regelmäßig, dass ich Toleranz aufbauen würde.
 
Endlos-Träumer

dabei seit 2016
846 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 01.04.18 17:08
Anonymus schrieb:
@zepam: Das klingt schon recht ungewöhnlich. Aber ehemalige Alkoholabhängige sollen ja körperlich viel schneller wieder vom Alkohol abhängig werden. Von daher befürchte ich, dass es Entzugssymptome vom Alkohol waren, wobei es doch recht ungewöhnlich klingt nach so kurzer Zeit. Aber ich sehe da keinen Zusammenhang mit dem Kratom. Ich hoffe Dir geht es wieder gut!?


Es gibt keine ehemalige Alkoholabhängige... wenn du Alkoholiker bist, dann bleibst du das auch für den Rest deines Lebens.

Du bist dann entweder trockener Alkoholiker oder nasser bzw. konsumierender Alkoholiker. Körperliche Entzugssymptome entwickeln sich dann bei einem Rückfall innerhalb von Tagen (ca. 2-5)...
Die Symptome eines Alkoholentzuges halten ca. 5-7 Tage an... bei manchen ist das gröbste schon nach 3 Tagen überstanden aber es gibt auch Personen da dauert es 10 Tage und mehr. Kommt auf deine allgemeine körperliche Verfassung drauf an. Einen Zusammenhang mit Kratom sehe ich da auch nicht. Außer wenn er auch Kratomabhängig ist.


Just4 Fun schrieb:
Lange lange Zeit hatte ich tatsächlich gar keinen Entzug. Auch nach mehr als 6 Monaten täglichem Konsum mit höheren Dosen nicht. Ehrlich gesagt hab ich die Diskussionen um angebliche Entzugserscheinungen lange als Unfug abgetan.

Inzwischen habe ich tatsächlich leichte Entzugserscheinungen. Im Prinzip fühlt es sich eine Woche lang wie eine leichte Erkältung und ich bin 1-3 Tage müde und sehr leicht reizbar. Insgesamt aber nichts dramatisches...

Wie kommt es, dass einige Menschen schon nach kurzer Zeit Entzugssymptome haben und andere auch nach langem Konsum fast keine haben?


Alle Menschen sind verschieden. Bei den einen geht es schneller bei den anderen dauert es länger bis zum ersten mal Entzugserscheinungen auftauchen... aber es ist alles nur eine Frage der Zeit... wenn du lange genug konsumierst dann erwischt die Abhängigkeit jeden.

Bisher hast du ja nur Tage bis Wochen Pausen gemacht... nie versucht mal 6 Monate aufzuhören...

Deshalb kennst du die schlimmste Phase im Entzug, die Wochen bis Monate andauert, noch gar nicht...

Wenn du den körperlichen Entzug durch hast, dann geht's dir super und du glaubst alles schon überstanden zu haben. Aber nach einigen Tagen bis Wochen despsychischen Höhenflugs...
geht es psychisch nochmal richtig runter...
heftigste Depri...
zu nichts Lust...
nichts macht Freude...
du kommst kaum noch klar...
denkst dauernd an Kratom...

Das ist die Zeit in der sich deiner Körper umstellt wieder ohne von außen zugeführte Opioide klarzukommen...

Erst wenn du diese Zeit die Wochen bis mehrere Monate dauert, überstanden hast dann bist du mit dem Entzug richtig durch.

Es kommt also noch ein bischen mehr auf dich zu wenn du mal richtig aufhören willst, statt nur kurze Pausen zu machen.
 
Traumländer



dabei seit 2009
579 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 02.04.18 03:29
zuletzt geändert: 02.04.18 04:21 durch Anonymus (insgesamt 7 mal geändert)
@aufsuche: Das sehe ich etwas anders. Wobei es vielleicht drauf ankommt wie man das Wort "Alkoholiker" definiert. Es ist ein weit verbreitetes Märchen, dass alle Alkoholiker ihr Leben lang extrem aufpassen müssten nicht wieder abhängig zu werden. Was die körperliche Abhängigkeit angeht mag das stimmen, aber nicht was die psychische Abhängigkeit betrifft. Zugegebenermaßen ist das zwar eher selten, aber es gibt durchaus auch Leute, die nach ihrer Alkoholabhängigkeit wieder ab und an Alkohol trinken können, ohne sich gleich in die Gefahr zu begeben wieder abhängig zu werden. Das wird leider meistens verschwiegen. Wie gesagt, der Anteil solcher Leute ist wohl relativ gering, aber es gibt sie und ich gehöre zu dieser Gruppe.
Ich war früher stark alkoholabhängig und hatte über eine relativ lange Zeit die schlimmsten Entzugssymptome, die ich mir je hätte vorstellen können. Von Wahnvorstellungen, Halluzinationen, extreme Schreckhaftigkeit, Kreislaufprobleme usw... Ist ja auch egal, darum geht es ja nicht. Ich war auf jeden Fall relativ lange alkoholabhängig, psychisch und körperlich. Worauf ich hinaus will:
Ich muss was Alkohol angeht in meiner aktuellen Situation NICHT aufpassen. Ich kann problemlos jederzeit etwas trinken, ohne jeden Suchtdruck zu verspüren. Aktuell habe ich seit 3 Monaten keinen Tropfen Alkohol getrunken und ich habe auch gar keine Lust drauf. In den über zwei Jahren davor habe ich aber immer wieder was getrunken, ohne jemals einen Suchtdruck oder ähnliches verspürt zu haben.
Grund für meine Alkoholabhängigkeit (die ca. 3 Jahre zurückliegt) waren damals meine schweren Depressionen. Als ich diese irgendwann überwunden habe, habe ich nie wieder einen Suchtdruck bzgl. Alkohol verspürt. Leute, die zum Beispiel aufgrund solcher Erkrankungen wie Depressionen erst alkoholabhängig werden, haben nach ihrer Erkrankung oft keinerlei Bedürfnis mehr Alkohol zu konsumieren, bzw. müssen auch nicht sonderlich aufpassen.
Das ändert aber nichts daran, dass Alkohol bei häufigem Konsum (und in großen Mengen) extrem schädlich ist. Dennoch finde ich es falsch es immer zu verschweigen, dass es auch Menschen gibt, die nicht ihr Leben lang aufpassen müssen wieder abhängig zu werden.

Bin ich jetzt ein trockener Alkoholiker obwohl ich was Alkohol angeht nicht einmal das geringste Problem habe? Mich stört es nicht, wenn andere in meiner Umgebung Alkohol trinken. Ich verspüre nicht den geringsten Suchtdruck, völlig egal ob ich was trinke. Da ist das Wort (trockener) Alkoholiker in meinen Augen völlig unpassend. Und es gibt durchaus einige Menschen wie mich, auch wenn man das verschweigt oder viele es nicht einmal wissen...

Dennoch war meine Aussage zuvor vielleicht falsch, schließlich weiß ich nicht wie es bei zepam ist. Dennoch wollte ich das eben mal klarstellen. ;-)
Egal wie viel Schlechtes Du erlebt hast:
Behalte immer einen Funken Hoffnung in Dir.
Auch die dunkelsten Stunden können vorübergehen.
Auch die dunkelsten Stunden kannst Du überleben.
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Dauer-Träumer

dabei seit 2017
9 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.04.18 12:55
Wenn ich Entzügig werde vom Kratom hab ich so Phasen wo ich die ganze Zeit grinsen und auch sehr schnell lachen muss. Kennt das jemand und weiß woran das liegt?
 
Neue Träumerin



dabei seit 2018
5 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.04.18 16:05
Moinsen :)

Bin grade dabei meine ersten Kratom-Erfahrungen zu machen, meine Frage: Erreiche ich mit DMH auch einen Boost oder muss es DPH sein? =)
 
Traumländer



dabei seit 2012
1.452 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 15.04.18 16:44
Mit keinem von beiden wirst du einen Boost erleben.
"[...]- dann ist man für diesen Abend gänzlich aus seiner Familie ausgetreten, die ins Wesenlose abschwenkt, während man selbst, ganz fest, schwarz vor Umrissenheit, hinten die Schenkel schlagend, sich zu seiner wahren Gestalt erhebt."
Neue Träumerin



dabei seit 2018
5 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.04.18 17:07
DonCaChillo schrieb:
Mit keinem von beiden wirst du einen Boost erleben


Auf Seite Schieß-mich-tot dieses Threads hab ich gelesen, dass es funktionieren soll ,bin qaber zu faul um es nochmal zu suchen :D Dann eben Monotherapie ;)
 
Dauer-Träumerin



dabei seit 2017
176 Forenbeiträge
4 Tripberichte

  Geschrieben: 15.04.18 19:01
Was diese Antihistaminika mit Kratom sollen, will mir gar nicht einleuchten. Das seh ich ganz ähnlich wie DonCaChillo. Kratom macht etwas ganz Anderes als DMH oder DPH. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Mischkonsum nur was für "Spezialisten" ist. Wird auch sehr auf die Dosierung ankommen. Wenn schon, dann eher niedrig dosieren. Aber wenn du ohnehin Kratom erst kennenlernst, ist es besser, zuerst mal die Strains mit all ihren Vorzügen und/oder Nachteilen zu erforschen.

"Monotherapie" is auf jeden Fall besser ;-)
Death is a myth (John C. Lilly)
Dauer-Träumer

dabei seit 2017
26 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 16.04.18 11:12
Ich kann mir vorstellen, dass man durch die Sedierung des DPH denkt, dass das Kratom stärker wirkt. Aber eigentlich verstärkt es die Wirkung überhaupt nicht. Ich nehme manchmal wenn ich kratombedingte Übelkeit kriege zwischen 25 und 50mg DPH. Aber ich weiß nicht ob das wirklich so schlau ist, da man die Übelkeit ja eigentlich nur kriegt wenn man zu viel nimmt.

Habt ihr auch manchmal einfach so Übelkeit bei Kratomeinnahme? Also ohne Überdosierung.
 
Traumländer



dabei seit 2015
611 Forenbeiträge
5 Tripberichte

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  Geschrieben: 16.04.18 12:17
DPH soll auch an mu-, sigma- und kappa-Rezeptoren wirken. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2860599

Ich habe einmal 20mg Morphin und dann 25mg DPH dazu kombiniert und das Level der Sedierung war unglaublich. Ich konnte mich einfach nicht mehr wachhalten. So sediert war ich bisher nur bei Fentanyl+Etizolam oder zu viel Clonazolam solo. Jedenfalls dichtet die Kombination definitiv ab. Würde es aber nicht empfehlen. Ich erinnere mich, dass ich mir beim Einschlafen nicht sicher war, ob ich noch genug atme, aber mir dachte "Egal, wenn nicht, dann sterbe ich jetzt halt.".

Der Kern meiner Aussage ist "Passt auf, DPH kann die Opiodwirkung unerwartet verstärken.". Auch wenn Kratom da sicherlich weniger kritisch ist als andere Opioide.
That shit fed brain stays underdeveloped but have a sticky gold star for the wonderful effort *
Traumländer

dabei seit 2015
165 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.04.18 16:36
WurschtSemmel schrieb:
Ich kann mir vorstellen, dass man durch die Sedierung des DPH denkt, dass das Kratom stärker wirkt. Aber eigentlich verstärkt es die Wirkung überhaupt nicht. Ich nehme manchmal wenn ich kratombedingte Übelkeit kriege zwischen 25 und 50mg DPH. Aber ich weiß nicht ob das wirklich so schlau ist, da man die Übelkeit ja eigentlich nur kriegt wenn man zu viel nimmt.

Habt ihr auch manchmal einfach so Übelkeit bei Kratomeinnahme? Also ohne Überdosierung.

nachdem ich es mit kratom ein paar mal ordentlich übertrieben habe, musste ich mich nur durch den geruch schon fast übergeben.
ist besser geworden, inzwischen kann ich kratom wieder konsumieren. aber nur in geringen dosen.

da wo früher der spaß erst anfing wird mir inzwischen einfach nur noch schlecht.
schade, aber vielleicht besser für mich.
 

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